Katèka

28.02.2010 um 14:51 Uhr

Es windet!

von: Azriel

Ach wie schön, es windet. Stark. Und winden ist ein Wort. So. Nicht zu verwechseln mit sich winden.

Und was flattert immer so schön im Wind? Zeitungen! 

Deswegen heute eine Kostprobe davon, wie es wäre, wenn ich über das blögge (Ha! Konjunktivbildung durch Umlautung möglich!), was in der Zeitung steht. 

In diesem Fall ist die "Welt am Sonntag" gemeint. Zunächst großer Artikel über Deutschland als Nation der Säufer bzw. neutraler ausgedrückt: die Affinität der Deutschen zu alkoholhaltigen Getränken und deren Stellung in Kultur und Gesellschaft im Laufe der Zeit.

Fazit: Die Germanen haben schon gesoffen, die Römer hatten Trinkgelage und heute gehört es geradezu zum guten Ton, ein Glas Sekt oder Wein oder ein Bierchen mitzutrinken. Gerne auch alles drei auf einmal und auch mehr als nur ein Glas. Es sei gerade Politikern nicht möglich, ihr Amt nüchtern auszuführen.

Meine Meinung dazu:

Ja, man merkt es doch stark, dass diese Entspannungsmittelchen und Stimmungslockerer zum sozialen Leben einfach dazugehören. "Trink doch ene met!" Ob es nun das Feierabendbierchen, das Glas Wein in geselliger Runde, das Sektglas für kleine und große Anlässe oder das Schnäpschen (das Wort sieht komisch aus) für die Gesundheit bzw. unter Kollegen ist: Wenn man es ablehnt wird man auf jeden Fall schräg angeschaut. 

Mehr will ich dazu nicht sagen, es ist, wie so vielerei, ein zu weites Feld. 

Ansonsten bot der Kulturteil noch eine Rezension zu "Alice im Wunderland", die insgesamt sehr gut ausfiel, wobei mich zwei Dinge störten. Zunächst sprach der Autor sehr abfällig von dem Originaltext und aus einem mir unerfindlichen Grund bezeichnete er die rote Königin "talibanesk" und betitelte seinen Kommentar sogar mit "Die rote Taliban". Wtf? Wütend Kopf ab! sag ich da nur.

Direkt daneben ein kurzer Artikel über Guido Westerwelle, der bei der Eröffnung des "Jahres der deutschen Sprache" einen Vortrag hielt. Ich wusste gar nicht, dass wir Jahr der deutschen Sprache haben! Und... warum? Naja, Herr Westerwelle soll wohl von Worten wie "Alpenglühen", "Waldeslust", "Abendrot" und "Morgenstern" geschwärmt haben. Bei "Morgenstern" gebe ich ihm vollkommen Recht, das ist ein grandioses Wort. (Mein Lieblingssatz aus Dogma, welcher gestern Abend lief, ist auch "Du redest wie der Morgenstern!" Auch wenn das natürlich in einem anderen Zusammenhang steht...) Die anderen Wörter sollte er meines Erachtens aber nicht in seine Reden einbringen. Zu meinen persönlichen Favoriten gehören solche wie "Nacht", "sang", "Licht", "Sinn", "Ende", "gewiss", "wunderlich", "Jüngling" und natürlich "Knabenmorgenblütenträume" ;-) Habt ihr auch welche?

Nach diesen drei Artikeln war meine Kaffeetasse leer und mein morgendliches Lektürepensum erfüllt, daher habe ich nicht weitergelesen. (Oder: "daher las ich nicht weiter." für die Freunde des Imperfekts. Und ja, ich sage Imperfekt dazu, weil das Präteritum in fast allen Fremdsprachen, die ich erlernte, Imperfekt heißt. Und der Aspektunterschied ist doch nun wirklich kleinlich. Hauptsache, man sagt "buk" statt "backte" und "büke" statt "würde backen". Gibt es eigentlich schon ein Buch mit dem Titel "Würde stähle dem Konjunktiv die Würde"?)

Nun, sagt an, wie steht's mit dieser "Zeitungsrubrik"? Sie führt offenbar dazu, dass meine Schriftsprache nicht ins Internetjargon abrutscht, wozu sie sonst gerne neigt Nur "Wtf?" lass ich mir nicht nehmen; das ist in vielen Fällen der einzig passende Ausdruck. 

Az.

21.02.2010 um 16:58 Uhr

Wächter der Nacht

von: Azriel

Letzte Nacht das erste Mal gesehen.

Ich... versteh den Film nicht. Vielleicht bin ich zu blöd dafür. Also, klar, so Grundzüge, Gut/Böse, blabla, ok. Aber der Rest...  Es sah auch verdammt cool aus. Aber der Plot ist bei mir nicht angekommen. Gerade das Ende mit dem Wirbel. Bis zu dem "sie hat sich selbst verflucht" (was ziemlich vorhersehbar war) kam ich mit diesem Teil noch mit, aber bei der Auflösung muss ich irgendwas verpasst haben. Plötzlich war alles wieder wie vorher und ich weiß nicht warum. 

Ich hätte theoretisch das Buch. Das würde bestimmt einige Dinge klären. Mal sehen. Wenn ich mich recht erinnere war der Grund, weswegen ich das Buch nicht las, als ich es bekam, der, dass ich es damals schon nicht in meinem Kopf ordnen konnte dass die "Wächter der Nacht" zum Licht gehören und die "Wächter des Tages" zur Finsternis. Es dauert viel zu lange bis ich das verschalte. 

Ach, diese Schraube, die vom Flugzeug abfällt und von den Krähen herumgestoßen wird, hat mich sofort an diese Szene aus "We're back" (siehe Nostalgia Critic) erinnert.

Az.

19.02.2010 um 13:42 Uhr

Personal Whining Kostprobe

von: Azriel

Wollt ihr das wirklich? Ich gebe euch hier mal eine Kostprobe, damit ihr das noch mal überdenken könnt ;-)

Beim Einkaufen gestern kaufte ich einen Tee namens "Klarer Kopf", der angeblich konzentrationsfördernd ist. Kann ja nie falsch sein, wenn man eigentlich Hausarbeiten zu schreiben hätte, dachte ich mir da. 

Nun brauche ich heute keinen klaren Kopf, dafür ist mir etwas unwohl und die einzigen Teesorten in unserem Schrank, die keine Schwarzteesorte oder Pfefferminztee bzw. Fencheltee (beides irgs!) war, waren ein Teebeutel Kamillentee und eben der "Klare Kopf". 

Hab ich es nun erstmal mit Kamillentee probiert. Soll ja ein Klassiker sein. Und kann sich getrost neben Pfefferminz- und Fencheltee stellen, denn: baaaaaah...

Nun also der "Klare Kopf". Der... geht. Die erste Tasse war durchaus wohltuend, die zweite Tasse hätte jetzt geschmacklich nicht sein müssen... obwohl... vielleicht nur, weil 2 Tassen hintereinander zu viel sind? Vermutlich liegt es daran, dass auch hier eine Pfefferminzsorte drin ist. Ich kann Pfefferminztee nicht ausstehen. Ansonsten soll dieser Grüntee auch noch Ginseng (wonach schmeckt der, wenn er überhaupt nach was schmeckt?), Zimt (davon merk ich nichts), Rosenblüten (ach, das machen sie nur des Namens wegen!) und noch einige andere ausdruckslose Kräuterlein enthalten, was bedeutet, dass der Pfefferminzgeschmack von nichts überdeckt wird. Und vom klaren Kopf spür ich noch nichts. 

Es ist doch zum Mäusemelken. Oh, vielleicht würde Milch den Geschmack verbessern? Darf man in Grüntee Milch geben? Ich trinke sonst nur Schwarztee.

Args, wie bekomme ich jetzt diesen verdammten Pfefferminzgeschmack weg?! 

Dabei habe ich eben einen ganz wunderbaren Nusskuchen gebacken. Wenn ich nachher ein Stück davon probiere schmeckt es vielleicht nach Pfefferminz. Oh nein. 

Und bevor ein Streit ausbricht, für wen der Kuchen ist: Für's Ensemble, denn ich werde heute Abend einige davon für meine Hausarbeit aufnehmen. Und ich bin mir immer noch unsicher, ob ich die Wortliste richtig zusammengestellt habe. Traurig Und mit diesem Aufnahmegerät komm ich auch noch nicht so ganz klar... Ach, im Zweifel muss ich in der Hausarbeit schreiben, dass ich zu blöd war und hoffen, dass diese Selbsterkenntnis als "Zeichen wissenschaftlicher Denkweise" angesehen wird. 

Zu allem Überfluss hat meine Gesangslehrerin angekündigt, dass wir diese Woche ausgiebig an meinem nicht vorhandenen Rhythmusgefühl arbeiten, was ich echt nicht abkann und mir ist immer noch unwohl, zumal mir langsam schlecht von der Pfefferminze wird! Meep. Und auch noch Rhythmus. Alta. 

Hab mal eine kurze Google-Recherche zu Rhythmusunfähigkeit gemacht und dabei fand ich lediglich heraus, dass Kinder, die Rhythmusschwächen haben, schlecht beim Spracherwerb und beim Lesen seien. Äähmm... Ich kann trotzdem nichts mit Rhythmus anfangen. Und will es auch nicht. 

Jetzt lass ich mich erst mal von leichter Musik von Katie Melua berieseln und spiele zeitraubende, unnütze Online-Spielchen bis ich mich aufraffe, mich noch einmal mit dem Aufnahmegerät auseinanderzusetzen. Ich kann mich nie entscheiden, ob meine Intuition bei solchen Wörtern ist, sie auseinander oder zusammen zu schreiben. Auseinanderzuschreiben. Auseinander zu schreiben. Morphologische Grauzone.

So! Das habt ihr nun davon! Wollt ihr wirklich mehr davon? Sonstige

Az.

17.02.2010 um 15:40 Uhr

Redesigned

von: Azriel

Überraschung!

Das Orange hat mich gestört. Ich hoffe, diese Version ist leserfreundlicher ^^ 

Das einzige, was ich noch nicht beheben konnte ist die Umfrage-Funktion. Die bekomm ich nicht in ein gescheites Format. Naja. Irgendwann. 

Daher nun eine Umfrage ohne Umfragefunktion:

Worüber soll ich mehr bloggen?

1. Film und Fernsehen (... noch mehr?!)

2. Uni + Sprachen / Sprachwissenschaft

3. Was auch immer in der Tageszeitung steht

4. Fotos

5. Bücher und andere schlaue Dinge

6. Personal Ranting & Whining

7. Sonstiges (bitte erläutern!)

Az.

16.02.2010 um 21:09 Uhr

Repomänner

von: Azriel

Dieser Beitrag soll ein wenig Klarheit in diese verwirrenden "Repo"-Filme bringen. Den Film, den ich in meinem Umfeld verbreiten möchte ist "Repo! The Genetic Opera", worüber ich bereits berichtete. Nun gibt es auf dem Markt allerdings auch noch zwei andere Filme mit sehr ähnlichem Titel.

Da wäre zunächst "Repomen", dessen Handlung mir verdächtig bekannt vorkommt. Zukunft, Organe auf Kredit, Repo Men holen Organe zurück. Nur hier geht es um einen der Repo Men, der plötzlich selbst ein Herz braucht und nicht zahlen kann. Der Film kommt im Juni und hat Jude Law in der Hauptrollle. 

Klingt ehrlich gesagt nicht so interessant wie die Genetic Opera, aber naja... Wo da von wem zuerst die Ideen geklaut wurden, frag ich mich... "Repomen" bezieht sich auf ein Theaterstück "Harvest" von Manjula Padmanabhan. Gut möglich, dass die Idee für die Genetic Opera ebenfalls daher kommt. Nur hat "The Genetic Opera" den Vorteil, ein verdammt cooles Musical/Operette/whatever zu sein.

Und wenn der Film nicht schon für genug Verwirrung sorgen würde, gibt es, wie ich sehe, auch noch einen Film namens "Repo Man" von 1984, wobei es hier nicht um Organe geht, sondern um Autos. 

Also in Kurzfassung: "Repo! The Genetic Opera" - verdammt cooler Musikfilm; "Repomen" - vermutlich 0815 Sci-Fi-Action (wobei ich natürlich nicht weiß, wie der wirklich ist); "Repo Man" - Autos klauende Punks

Müssen diese Filmemacher immer alles so kompliziert machen...?

Hab mir gerade der Fairness halber den Trailer zu "Repomen" angesehen und es sieht tatsächlich wie ein 0815 Sci-Fi-Action-Film aus mit den dazugehörigen Klischees. 

Az.

11.02.2010 um 20:35 Uhr

Semesterende

von: Azriel

Hach, morgen nur noch 1 Veranstaltung, dann ist bis April erstmal wieder Schluss mit Vorlesungen. Die beiden Klausuren sind auch schon geschrieben und 1 bereits bewertert (1,0. Alta! ;-) Na gut, eigentlich 2,0, aber aufgrund meines Referates auf 1,0 hochgestuft.)

Nun noch 2 Hausarbeiten, die am 12.3. abzugeben sind... die eine wird recht schnell von der Hand gehen, die andere ist ein bisschen komplizierter, aber machbar. 

Ein schönes Gefühl. Das wird genauso lange halten bis ich den Stundenplan für nächstes Semester zusammenbastle und dabei wieder Panikattacken erleiden werde. Aber das hat ja noch Zeit. 

Inzwischen habe ich auch alle Nostalgia Critic Videos vom That Guy With The Glasses gesehen und mich dabei köstlich amüsiert. Insbesondere die Kritik zu "Gargoyles" hat schöne, vergessene Erinnerungen geweckt. Gargoyles war cool. 

Derzeit kann ich mich nicht entscheiden, ob ich "Magnolia" oder "Der goldene Kompass" schauen soll, welche ich beide noch nie gesehen habe. Der Kompass wird heut Nacht wiederholt, also fülle ich mal meine kulturelle Wissenslücke "Magnolia". Davon kenn ich nur die Musik. 

Möchte jemand eine der Aufgaben aus meiner Morphologie-Klausur versuchen? Man muss nicht mal wissen, was Morphologie ist ;-) Einfach an das Wort "Donauschifffahrtskapitän" 10 mal ein Wort oder "Teilwort" (z.B. -schaft) anhängen. Ich bin mir nicht mehr so ganz sicher, aber mein Wort lautete am Ende ungefähr so: Donauschifffahrtskapitänsabzeichenvergabekomiteemitgliedsversammlungsortreinigungskraft-verordnungsabschnitt

Az.