Katèka

30.06.2010 um 20:13 Uhr

True Blood

von: Azriel

Aus Neugierde habe ich mir mal die ersten 5 Folgen von "True Blood" angesehen und GOD, it's weird. Really, really messed up weird.

Das Intro ist irgendwie verstörend, auch wenn die Musik recht cool ist (insgesamt sehr interessante Musikauswahl) und die erste Folge verbrachte ich ungefähr so:

What the... Did they just...? But... Ähm... WHAT? ... ... What.the.fuck.is.going.on? EXPLAIN, Show, EXPLAIN! 

Äh ja. Es ist auch etwas zu viel Porno für meinen Geschmack. Das sind keine Sexszenen mehr, das sind Pornoszenen und reichlich davon. Für mich zu viel.

Auch ist der Dialekt der Gegend, wo auch immer das spielen soll, furchtbar!

Allgemein ziemlich verstörend, ich komme auch nicht wirklich mit, da Vieles einfach zu merkwürdig ist.

Vermutlich kann man all die Kritikpunkte zu "Mut der Serienmacher" oder "Kunst" zählen.

Da ich von der Story noch nicht so viel verstanden habe kann ich dazu kaum was sagen, aber was für ein merkwürdiger Ort ist das denn? Gedankenleser, Vampire, jemand der sich in einen Hund verwandeln kann? 

Zu den Vampiren... dürfen nur nach Aufforderung ins Haus? Awwwwww, Gentleman-Vampire. 

Natürlich war ich spontan auf Eric fixiert, auch wenn der bisher nur 1 Mal vorkam. Ein tausendjähriger, schwedischer Vampir. Muss ich mehr dazu sagen?

Auch Lafayette ist mir inzwischen ans Herz gewachsen ;-) 

Aber lasst euch von meinen Kritikpunkten nicht abschrecken. Ich bin nur etwas verstört von der Serie, aber ich muss sie weiter gucken, sie ist gut auf ihre eigene, kranke Art und Weise. 

Und von der Intro-Musik hab ich jetzt einen heftigen Ohrwurm. 

Ah, ich sehe gerade, dass die Serie auf Romanen basiert. 

Wie dem auch sei, einen aussagekräftigeren Kommentar gibt es, wenn ich mit der ersten Staffel durch bin und dann hoffentlich ein wenig mehr Überblick habe. 

Az.

Edit: Anna Paquin war Amy in "Amy und die Wildgänse"?!

27.06.2010 um 19:55 Uhr

Twilights Absolution

von: Azriel

In der Vergangenheit habe ich mich häufiger über die Glitzervampire (mehr jedoch über deren Fans) lustig gemacht und gebe hiermit offiziell bekannt: Emo-Glitzervampire und hysterische Teenie-Anfälle verdienen Spott, die Twilight-Saga selbst jedoch nicht.

Habe nun die 4 Twilight-Bände gelesen und musste spätestens in Band 3 eingestehen, dass es sehr spaßig, unterhaltsam und erstaunlich spannend sowie leicht und schnell zu lesen ist. Die Charaktere sind trotz minimaler Hintergrundgeschichte erstaunlich 3-dimensional und die Story ist abwechslungsreich, sowie in sich verhältnismäßig stimmig.

Man merkt, dass es für Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren geschrieben ist und wenn man sich damit erstmal abgefunden hat ist es kein Problem, sich da rein zu finden. Vermutlich ist es so, wie bei denen, die erst im späteren Alter Harry Potter lesen. Ich habe Harry Potter genau zwischen 11 und 18 gelesen, das macht natürlich einen anderen Eindruck als wenn man es mit 20,30,40 liest. 

Natürlich gab es auch noch Dinge, die mich gestört haben, z.B. die Inkonsequenz der Ich-Perspektive. Die Bücher sind aus Bellas Perspektive geschrieben, an einigen Stellen erzählen ihr allerdings andere Charaktere ihre Geschichte und Frau Meyer hat sich da scheinbar nur wenig Mühe gegeben, den Schreibstil anzupassen. An anderer Stelle steht ein Zeitungsartikel, der entweder aus der schlechtesten Zeitung der Welt stammen sollte, oder den Frau Meyer einfach nicht im Stil eines Zeitungsartikels hatte schreiben können. Außerdem wechselt die Ich-Perspektive im letzten Band für 200 Seiten zu Jacob, was einen erstmal aus dem Konzept bringt, weil auch hier der Schreibstil nur minimal angepasst wird. Allerdings muss ich dazu sagen, dass es an der Stelle durchaus Sinn hatte, die Perspektive zu wechseln... dennoch inkonsequent. 

Und der moralische Unterton ist zumindest für Menschen über 16 ein wenig zu aufdringlich. Kein Sex vor der Ehe; wie soll man sich verhalten, wenn man nachts allein durch die Gegend läuft; Motorräder sind gefährlich etc., etc. 

Ansonsten eine Menge "Aber ihr habt doch Kühe!"-Momente. 

Und ein Mensch-Vampir-Baby? Wirklich? Are you fucking kidding? 

Gerade der 4. Band erinnerte mich von Art und Ideen her stark an FanFictions. Da kam mir auch das erste Mal wieder seit dem ersten Band "Hello, Mary Sue" in den Sinn. 

Als ich mir dann heute nochmal den 1. Film ansah, stellte ich auch noch fest, dass der mit den Büchern im Sinn um einiges stimmiger und stimmungsvoller ist. 

Soweit meine Meinung. Robert Pattinson ist aber immer noch nicht schön, Glitzervampire sind lächerlich und der "Konflikt" zwischen Harry Potter- und Twilightfans ist vollkommen überflüssig. 

Ach ja, als ich auf einer Zugfahrt den 3. Teil las fragte mich eine blonde Frau mittleren Alters, die ein brandneues Buch von Diana Gabaldon in den Händen hielt, ob das der 3. Teil sei, da ja das Cover anders aussehe und dass es ja 4 Teile gibt und dann noch andere, die aber nicht dazu gehören, ich das aber gewiss wisse und dass es ihr sehr gefallen hätte. 

Da ich aufgrund dieses Redeschwalls in Panik geriet, mich auf derselben Ebene eingefunden zu haben, wie eine blonde Frau mittleren Alters, die Diana Gabaldon und Twilight liest und fremde Leute im Zug auf ihre Bücher anspricht, erwiderte ich zunächst, dass ich es eigentlich nur lese, um herauszufinden, ob es so grauenvoll ist wie ich denke oder nicht und dass es da ja durchaus diverse Meinungen gäbe. Daraufhin war sie ganz fassungslos und als ich fortführte, dass viele es nicht mögen, sagte sie nur noch beleidigt "Also mir hat's gefallen." und begann, ihr Diana Gabaldon-Buch zu lesen. 

Wieso habe ich eigentlich auch noch Vorurteile gegen Leser von Diana Gabaldon? Ich weiß nicht mal, was das für Bücher sind, aber irgendwie habe ich das instinktive Gefühl, dass ich mich nicht mit solchen Leuten unterhalten möchte. Wie kommt das? Was schreibt Frau Gabaldon für Bücher? Moment, eine Beschreibung des Buches "Feuer und Stein": 

1946. Claire Beauchamp Randall, die gerade noch mit ihrem Ehemann Frank Ferien in Schottland machte, erwacht aus tiefer Bewusstlosigkeit - und findet sich plötzlich im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen wieder, im Jahr des Herrn 1743. Dank ihrer beeindruckenden Kenntnisse gerät die unfreiwillige Gesandte aus dem 20. Jahrhundert bald in den Ruf, eine Hexe zu sein. Glücklicherweise findet sich ein Beschützer für Claire: Jamie Fraser, der aufständische Clanführer, ein prächtiger Bursche mit breiten Schultern, feuerrotem Haar und einer Leidenschaft, vor der Claire nur zu gern kapituliert. Bis sie sich entscheiden muss - zwischen der Zukunft, in die sie gehört, und der Vergangenheit, in der sie lebt ... 

Stellt ihr euch auch ein Cover vor wie bei diesen billigen Frauenromanen, die alle gleich aussehen, mit so einem halbnackten, muskelbepacktem Kerl, der eine leicht bekleidete Frau in den Armen hält? In etwa so:

highlander

Übrigens bin ich tatsächlich im Besitz von "Im Bann des Highlanders", falls jemand interessiert ist.Oh, kommt euch die Handlung auch irgendwie bekannt vor? : 

Der wilde und schöne Highlander Ewan MacLaughlin ist stolzer Burgherr von Glenbharr Gastle. Als er eines Tages eine seltsam gekleidete Frau entdeckt, die sich im Wald versteckt, nimmt er sie kurzerhand fest und lässt sie in den Kerker werfen. Denn sie sieht einer Hexe, die sein Vater zum Tode verurteilt hatte, sehr ähnlich. Er kann nicht ahnen, dass Joan eigentlich aus dem 21. Jahrhundert stammt... 

Aaaaahja. In denke, ich werde meine Vorurteile gegenüber Leserinnen von Diana Gabaldon noch eine Weile behalten. 

Nun würde mich ja interessieren, ob die Anne-Rice-Chronik dem direkten Vergleich noch stand hält. Die Vampirchronik von Anne Rice las ich mit 12-15 Jahren und größtenteils auch nur ein Mal, dennoch sind mir die Bücher noch sehr gut in Erinnerung. Leider konnte ich sie nie nochmal lesen, da ich jedesmal nach spätestens 5 Seiten gelangweilt das Buch zur Seite legte. Was schade ist, denn mit 12-15 habe ich garantiert nicht alles verstanden... Die Bände 1-3 und den letzten (für mich hört die Chronik mit "Blut und Gold" auf) habe ich auch noch auf Englisch, den 1. zusätzlich noch auf Italienisch... hm, hm. Vielleicht versuche ich es einfach noch mal mit "Queen of the Damned", das war mein Lieblingsband. 

Wenn es nicht klappt wird es wohl ein erneuter Durchgang der Black Jewels Reihe, die liest sich so schnell durch ;-)

Az, die sich mehr mit Unidingen als mit merkwürdigen Büchern beschäftigen sollte.

27.06.2010 um 15:10 Uhr

A lot of wibbley-wobbley timey-wimey stuff

von: Azriel

Ich bin mir ziemlich sicher, dass irgendwas in dem Finale einfach keinen Sinn ergab, aber ich sollte lieber für die Uni lernen als mich mit Zeitparadoxa einer Science-Fiction-Serie zu beschäftigen...

Die offenen Fragen wurden auch nicht wirklich erklärt.

Und das Ende war mir etwas zu viel "Ich glaube doch an Feen", wie schon im Finale der 3. Staffel. Von einer Serie wie Doctor Who erwarte ich intelligentere Lösungen. 

Aber ansonsten sehr unterhaltsam ^^ Und obwohl ich das "Something old, something new, something borrowed, something blue" kommen sah und erst dachte, das könne nicht überzeugend sein, war es dann doch erstaunlich passend. 

There is no such thing as stars.

Az.

 

22.06.2010 um 19:53 Uhr

Vampire, Volturi und Verwölfe

von: Azriel

Bevor einer sich beschwert, mir ist durchaus bewusst, dass es "Werwölfe" geschrieben wird, aber für Alliterationen muss ein Wort schon mal was aushalten.

Ja nun, bin gerade mit "Twilight - New Moon" fertig geworden (musste jedoch in der Öffentlichkeit darauf achten, dass niemand das Cover sieht, denn es war mir doch ein wenig peinlich) und komme zum selben Ergebnis wie nach dem Film: Es wäre gar nicht so übel, wenn Bella und Edward nicht wären. Hauptcharaktere streichen, dann hätte man eigentlich ne recht coole, unterhaltsame Story für zwischendurch. Dummerweise muss man den Großteil der Seiten (oder Filmminuten) Bellas ungalante und höchst prätentiöse Emophilosophien zum Thema Tod in allen Varianten  und Edwards Idiotie und unnützes "Starren" (hier verweise ich auf Bum-Reviews), sowie den teilweise schmerzhaften Schreibstil (an den ich mich entweder erschreckend schnell gewöhnen konnte oder der schlichtweg im Verlauf des Buches besser wurde...) bzw. im Film die nervtötende und scheinbar inkompetente Regisseurin ertragen.

<-- Der vorangegangene Satz ist Mark Twain gewidmet, welcher sich einst über die Klammerstellung deutscher Verben lustig machte. 

Aber insgesamt war es gar nicht mal schlecht und tatsächlich interessiert es mich jetzt doch, was die Nebencharaktere in den anderen beiden Büchern noch so treiben. Gerade als dann Jacob und die Wölfe auftauchten ließ es sich doch recht flüssig lesen. 

Oh, Highlight war dann die Stelle mit Aro. Das war ja schon im Film meine Lieblingsstelle. Dieser vollkommen verrückte Anführer der echten Vampire, den Volturi, der die ganze Zeit von allem entzückt war und mit so einem niedlichen und psychopathisch-verrückten Lächeln herrlicht bedrohlich wirkte und dessen Art ich nicht anders beschreiben kann als mit "Tihi". Im Buch brachte dieser Charakter mich ganze 5 Seiten lang zum Grinsen, Kichern und Lachen. Er ist großartig. Wenn Frau Meyer sich den ganz alleine ausgedacht hat, dann habe ich sie falsch eingeschätzt. 

Und erneut kann ich nicht verstehen, warum sich so viele Fans über die Filme beschweren. Die sind wirklich fast 1-1-Umsetzungen. Wenn ich da nur an Harry Potter denke, was ich da alles für Änderungen über mich habe ergehen lassen müssen! Ganz zu schweigen von Queen of the Damned ;-) 

Zum Abschluss nun eine Auswahl von Aussprüchen, die ich in der letzten und in dieser Woche von meinem Latein- und Griechischlehrer aufschnappte: 

"Das ist kryptoaktivisch - insgeheim aktiv!"

"Da spuken die Formen von einai hinein."

"Moment, Sie fallen hinter das erreichte Niveau zurück."

"Würden wir weitermachen können?"

"Sie müssen das zusammensetzen, dann wird auch ein Schuh daraus."

'Heißt das Wort gewiss?' seufzend: "Ach ja..."

'Und wenn das Wort mit Vokal anfängt?' ächzend: "Dazu kommen wir später"

"Sie wollen immer gleich so verallgemeinern."

Da er dazu auch noch eine wunderbare Aussprache in allmöglichen Sprachen hat höre ich ihm gerne zu, was vielleicht gar nicht mal so schlecht ist ;-)

Ansonsten haben wir heute erfahren, wie man Vuvuzelas rausfiltern kann. 

Die Schlussworte bekommt Aro .  (war leider das einzige Video, wo ich Bild und Ton in guter Qualität fand, also konzentriert euch nur auf den ersten Teil ;-) )

Az.

20.06.2010 um 11:39 Uhr

There is no upstairs - and no universe

von: Azriel

Alter Römer, der erste Teil des großen Staffelfinales ist vorbei und das Universum ist weg. Grandios, wie sie die einzelnen Folgen miteinander verknüpft bekommen haben. Liz Ten! ^^ Und das Ende war dann tatsächlich noch schockierend überraschend. Dass der Doctor selbst gemeint sein könnte mit dem "most feared being in the universe" hatte ich mir schon gedacht, aber dass es dann so kommt. Wow.

Der interessanteste Spruch der Folge war wohl: "Does it ever bother you, Amy, that your life doesn't make any sense?"

Und natürlich die 'Rede': "Look at me, no plan, no back-up, no weapons worth a damn. Oh, and something else, I don't have anything to lose! So if you're sitting up there in your silly little spaceship, with all your silly little guns, and you've got any plans on taking the Pandorica tonight, just remember who's standing in your way. Remember every black day I ever stopped you. And then, and then, do the smart thing. Let somebody else try first."

Ich bin sehr gespannt auf nächste Woche. 

Zu letzter Woche noch zum "Lodger": Spürbar eine kleine "Erholungsfolge" kurz vor Ende. Hätte mir gewünscht, dass sie das ganze Alien-Zeugs sogar noch weglassen und es tatsächlich auf die Charaktere beschränken, denn so hat die Story irgendwie keinen Sinn ergeben, aber mei. Nette, lustige Folge mit ein paar Gruseleffekten wegen dunkler Treppe, flackerndem Licht und komischen kleinen Mädchen und natürlich "There is no upstairs". 

Habe derzeit nicht wirklich Zeit zum bloggen, denn wenn ich nicht gerade was für die Uni mach versinke ich in der Medienwelt ;-) 

Oh, vorgestern habe ich mir doch tatsächlich das Buch "New Moon" gekauft. Glaubt mir, ich habe laaaange darüber nachgedacht. Es waren nur 3,50€ und "Twilight" war zwar nicht gut, aber auch nicht schmerzhaft und irgendwann wollte ich es ja ohnehin mal lesen, nur um eine fundierte Meinung dazu zu haben. Naja, bin schon ein paar Kapitel weit gekommen, aber diesmal grenzt es stellenweise schon an schmerzhaft, allein vom Schreibstil her. Vielleicht blättere ich einfach zu den Volturi vor. 

Az.

06.06.2010 um 18:50 Uhr

Moonlights Sonata

von: Azriel

Lange Zeit habe ich davor zurückgeschreckt, mir die DVDs von der Serie "Moonlight" zu kaufen, obwohl, oder gerade weil, ich sie im TV so toll fand. Nach einer Staffel abgesetzt ohne richtiges Ende. That literally sucks!

Ach je, nun habe ich mir die Staffel/Serie fast in einem Rutsch durch angesehen und muss sagen: Ich könnte zwar einen Audiokommentar machen über die unzähligen merkwürdigen, unlogischen und fehlerhaften Kleinigkeiten machen, aber insgesamt rockt die Serie. 

It's the only vampire series that doesn't suck!

Wie kann es denn bitte sein, dass so LANGWEILIGE Serien wie "Vampire Diaries" fortgesetzt werden und "Moonlight" nicht? Oder "Blood Ties", wo wirklich nur der Vampir an sich toll war. "True Blood" kann ich nicht beurteilen, da ich es nicht selbst gesehen habe, aber man hat mir Merkwürdiges erzählt. "Buffy" zähle ich übrigens nicht als Vampir-Serie, weil da auch noch so viel andere Viecher sind. Und "Angel" gehört irgendwie zu "Buffy". 

Meine Güte, "Moonlight" hatte Spannung, Action, Sex, Liebe, Coolness, Style, Humor und Originalität. 

Ja, ich meine Originalität. Eine Serie über einen emotionalen Vampir-Detektiv, der eine blonde Sterbliche liebt und beschützt - und dennoch war die Serie kreativer und origineller als so manch andere Formate.

Wer macht denn sowas? Die Serie hatte vergleichsweise anständige Quoten und den People's Choice Award gewonnen... 

Leider sieht es sehr, sehr düster aus für jegliche Art von Fortsetzung. Allein der Produzent macht Hoffnung, dass er seinen Plan C durchsetzen will, nämlich einen Moonlight-Film, der zumindest die losen Enden zusammenflickt. Das wäre doch schon mal was. Es sind schon weit schlechtere Dinge mit zu viel Geld verfilmt worden, warum uns Moonlight-Fans nicht die Chance geben, in Frieden zu ruhen? 

Als Grund für die Absetzung hieß es wohl, dass der Sender die Serie in Richtung "CSI:Vampire" laufen lassen wollte, die Drehbuchautoren aber eher große Vampirschlachten mit der feindlichen "Legion", einer Gruppierung, die schon immer die Vampirpopulation dezimiert habe, vorhatten. Mir wäre beides recht gewesen.

In einem weiteren Gerücht zur damals geplanten 2. Staffel heißt es, dass Beth eine Nachkommin der französischen Königsfamilie sei. Da würde Doctor Who bestimmt Szenen bereit stellen ;-) (Die Schauspielerin Sophia Myles hatte dort nämlich mal Madame de Pompadour gespielt)

Ach je, nun lege ich alle meine Hoffnung darauf, dass es den Machern gelingt, einen abschließenden Film zu produzieren.

Und bis dahin werde ich mir die Serie immer und immer wieder ansehen und mir den Rest ausdenken. So. 

Übrigens ist dies hier immer noch mein Lieblingstrailer zu der Serie. 

Az.

06.06.2010 um 11:19 Uhr

Really slowly - and in the right order

von: Azriel

Na, das war doch wieder eine Doctor-Who-Folge nach meinem Geschmack!

Sehr witzig, teilweise aber auch sehr bewegend bis traurig, gutes Schauspiel, wunderschön und insgesamt einfach charmant und mit viel Liebe zum Detail.

Bill Nighy hatte auch einen wunderbaren Gastauftritt ^^ 

"This one here plays soothing music." Wow, in dieser Staffel kann man mit der Tardis nicht nur telefonieren, sondern auch noch Musik hören. 

Auch in dieser Folge sehr nett und kurz gezeigt, wie schnell dem neuen Doktor langweilig wird. Das war ja bereits in "Amy's Choice" erwähnt, als er sich abfällig zu dem ruhigen, idyllischen Dörfchen äußerte und hier in der Folge ist mein Lieblingszitat als er gelangweilt und genervt darauf wartet, dass das Monster auftaucht: "Is this how time normally passes? Really slowly. In the right order..."

Einzig das Monster selbst fand ich nicht sooo überzeugend, zumindest wenn es zu sehen war. Unsichtbar war es cooler. Dafür war der Tod aber sehr bewegend und überzeugend. 

Und haben die "van Gogh" richtig ausgesprochen oder konnten die Briten bloß keinen velaren Frikativ produzieren? Also laut Wikipedia ist es [ɣɔx] und weil das nur Niederländer aussprechen können auch: [ɡɔx]. Bei den Briten hier klingt es eher nach "Goth", was mich sehr irritierte.

Oh, da fällt mir ein, auch eine sehr witzige Szene ist die, wo der Doktor versucht, anhand einer Skizze von van Gogh herauszufinden, was für ein Monster es ist und er sagt: "This is the problem with the Impressionists. This would never happen with (...??? Ich kenn keine Maler...), one of those proper painters." Da ich Impressionismus nicht mag sprach mich das sehr an ;-)

Ach ja, tolle Folge. Erneut. 

Kommentare zu "The White Road" und "Moonlight" gibt es demnächst. 

Az.