Literaturcafé

09.05.2009 um 11:44 Uhr

Titellos

von: Zwiebelbaguette   Kategorie: Gedicht

Du drehst dich nochmal um,
wirfst einen Blick zurück.
Ich erstarr unter dem Blick,
ich kann nichts sagen.

Die Tränen zu verbergen
Senke ich den Kopf
Kann dich kaum noch sehen.
Will dich nicht sehen.

Es ist zu schmerzhaft,
ich kann nicht atmen,
fall fast in Ohnmacht
ich kann´s nicht ertragen.

Bitte geh weg,
ich will dich doch halten.
Es hat keinen Sinn,
du wirst doch gleich geh´n.

Du gehst aus meinem Leben,
mit jeder Sekunde einen Schritt mehr.
Gleich bist du weg.
Ich wird dich nie mehr sehen.

Muss dir noch soviel sagen,
doch ich bin viel zu schwach.
Du wirst es nie erfahren.
-

09.05.2009 um 11:26 Uhr

Die Situation

von: Zwiebelbaguette   Kategorie: Gedicht   Stichwörter: Gedicht, uralt

Nein, ich will dich nicht sehen,
der Schmerz bringt mich fast um.
Ich würd gern mit dir reden.
Doch ich bin zu schwach.

Würd dir doch gerne sagen,
was ich denk, was ich fühl.
Doch immer, wenn ich dich seh´
Kann ich nicht mehr atmen.

Der Gedanke, dass du gehst,
dass du nicht wieder kommst,
dass es endet vor dem Start,
ist nicht zu ertragen.

Will dich nicht gehen lassen,
muss das denn wirklich sein?
Vielleicht könntest du verstehen,
würdest du nur bleiben.

Wär die Seele ein Organ,
bräucht ich eine neue,
bräucht ich ´ne Transplantation,
meine blutet zu stark.

Ich versuch zu ignorier´n,
versuch zu vergessen,
zu verdränegn, wie´s mir geht,
damit du es nicht merkst.

Ich muss den Schmerz verbergen,
muss mich selbst verleugnen,
will dich nicht als Freund verlier´n.
Wenigstens Freunde sein.

Mehr erreich ich eh niemals,
und bald bist du auch weg.
Ein Freund meldet sich auch mal.
Wenigstens Freunde sein.