hungerstreik
im falschen blog gepostet, aber leider unlöschbar.
Wir waren in einem kleinen Ort, vielleicht in NÖ, oder in einer ähnlichen, fast natürlichen gEgend. Wieder planten meine Feinde einen Mordanschlag auf mich und diesmal wollten sie gründlich vorgehen. Ich hatte aber keine Angst und fühlte mich ganz gut. Die Bäume standen in einem großen Bogen um vier riesige Steine, die nur grob von Menschen behauen waren. Ich wußte es waren grabsteine, die Gräber aber fehlten noch. Der STein auf der rechten Seite gehörte mir. Es war mein grabstein und an dieser Stelle wollten sie mich vergraben. Es hätte mich interessiert für wen die anderen drei Steine gedacht wären, denn für meine Familienangehörigen ging sich das irgendwie nicht aus. Weil nichts auf ihnen geschrieben stand, konnte ich es nicht heraus finden. Es sei billiger, sich hier begraben zu lassen, als bei uns in der Stadt, dachte ich. Der Tag war sonnig und mild, trotzdem hatte ich immer den Gedanken an den Tod. Irgendwo war ein Friedhof, der bis nah an die Häuser einer Siedlung reichte. Meine Kinder waren groß und nun musste ich nicht mehr für sie leben, denn sie brauchten mich nicht mehr. Meine Seele war von den unzähligen Angriffen auf mein Leben und auf meine Psyche schwer zerrüttet. Es fiel mir nicht schwer, das Leben los zulassen. Im anderen Leben zwischen Tod und neuer Geburt, wollte ich mich aber an meinen Feinden rächen. Jemand kam und machte eine seltsame Voraussage, etwa wie die betrüger, die sich so diffus ausdrücken, dass niemand überprüfen kann ob etwas tatsächlich vorhergesagt haben oder nicht. Ein Name den ich mir nicht merken konnte wurde genannt. Jemand sollte in einem gewässer ertrinken, hieß es dazu und wahrscheinlich war es der Träger des Namens. Ich lief, oder fuhr mit meinem jüngeren Hund an der Leine durch die Gegend. Plötzlich wurde er durch die Luft katapultiert und ich mit ihm. Ich mußte die Leine loslassen, sonst wäre ich mit ihm in einen Fluß, oder See gestürzt. Er war danach angeblich tot, die Leiche sah ich aber nicht. Offenbar hatte sich die Voraussage somit erfüllt. Das beschäftigte mich nun sehr, weil ein Traum prophezeit hatte, der ältere Hund würde bald sterben und der jüngere sei dann alleine. Nun hatte sich der Traum in umgekehrter Aussage erfüllt und das konnte ich nicht verstehen. Wir begegneten Hunden, die noch jung waren. Wahrscheinlich Goldenretriever und ich wollte schon einen kaufen, aber er war viel zu teuer. Ich wollte gar keinen Hund mehr haben.
Es gab noch einen zweiten Traum mit einem jungen Mädchen. Den habe ich aber vergessen. Ich glaube sie starb.
Vielleicht war ich im Urlaub, denn zu Hause war ich nicht. Die ganze Zeit über identifizierte ich mich zwar mit einer Person, hatte aber trotzdem irgendwie das Gefühl, diese Person nicht zu sein. Das empfand ich auch bei M. Ich telefonierte mit M., weil ich eben weg war und anschließend telefonierte ich mit einer eher jungen Frau, die mich fragte ob ich nichts dagegen habe wenn er öfter zu ihr käme. Hatte ich nicht, aber ich wollte ihr nicht sagen, sie könne ihn ruhig haben, weil ich nicht wußte in welcher Beziehung die beiden standen. Sie schien jedenfalls nicht sexueller Natur zu sein. Vor mir lag das Meer. Ich war nicht allein, aber wer genau neben mir stand kann ich nicht sagen. Während ich telefonierte zog ich meine Strümpfe aus, sagte etwas über den schönen Strand und ging auf das Wasser zu. "Grüßen sie M. von mir!", meinte ich und legte auf. Da bemerkte ich, dass er ja da war. Das wunderte mich. Wir gingen gemeinsam Essen und kamen so in eine große Gesellschaft. Es war aber eher ein Kinosaal als ein Speisesaal und extrem elegant. Ein älterer Herr, der sehr wichtig und selbstbewußt, aber nicht direkt böse wirkte, saß vorne, die Gäste hinter ihm, aber er wendete sich ihnen zu. Die Sitze waren vermutlich mit dunklem Samt überzogen. Vorne auf der Leinwand sah man was man tat. Anscheinend konnte man irgendwie chatten, oder etwas ähnliches machen. Doch dann stellten wir alle fest, dass niemand lesen konnte was die anderen geschrieben hatten. Später konnte man wahrscheinlich auch nicht mehr lesen was man selbst geschrieben hatte. Jedenfalls zerrannen die Buchstaben sozusagen auf der Leinwand und man sah zwar, jemand hatte geschrieben, aber nichts davon war mehr zu sehen. Die Leute wunderten sich, wagten aber nicht etwas zu sagen. Doch ich begann zu pfeifen, was er eher lächelnd/ruhig aufnahm. Aus Protest verließ ich den Saal, während alle anderen sitzen blieben und sich von dem Typen lächerlich machen, oder manipulieren ließen.
Als ich aus der Türe ging, begegneten mir unbekannte Männer, die ich nicht ansah. Aber ich spürte, dass sie gefährlich waren und die Leute im Inneren angreifen woltlen. Wahrscheinlich lief mir einer nach, hlte mich aber entweder nicht ein, oder konnte aus anderen Gründen nichts gegen mich tun. Ich hatte aber Angst und versteckte mich in einer seltsamen Wohnung. Unter anderem sah ich Katzen in kleinen Käfigen, die verkauft wurden. Jemand las Zeitung und ich fragte, ob nichts über eine Sache in dem Saal (es war ein Haus auf einem Berg) in der Zeitung stand, aber es stand nichts da. Das wunderte mich noch mehr und es beunruhigte mich auch sehr. Ich wußte einfach, die Männer hatten alle ermordet und niemand schrieb darüber. Anscheinend war es nicht genug, mich eine ganz bestimtme Zeit lang zu verstecken. Ich ging auf die Straße um ganz weg zugehen, da ging ein Mann an mir vorbei. Wieder sah ich ihm nicht ins Gesicht, oder er trug eine Maske. Trotzdem wußte ich, dass es einer von diesen Killern war. Ob er mich erkannt hatte wußte ich nicht, fürchtete es aber.
Ich hatte einen sehr umfangreichen Traum, sowohl gestern, als auch heute. Gestern vergaß ich alles, leider, denn es kamen viele Namen vor und die hätten mich interessiert. Ich erinenre mich nur an einen Mann, der aus einem Auto stieg und sagte sinngemäß, er würde sich anpissen (vor Angst). Den korrekten Wortlaut habe ich vergessen. Sollte er mir noch einfallen, werde ich ihn herschreiben.
Heute träumte ich von einem großen Saal. Erst dachte ich, das sei eine Wohnung, weil wir Geräusche aus Nebenräumen hörten. Dann merkte ich, es war eine riesige Küche, oder ein Speisesaal, oder beides. Y. wollte einem Juden ein Eis schicken. Ich erklärte mich dazu bereit, es ihm zu bringe. Verpackt war es in etwas, das ähnlich wie eine runde DVD-Hülle aussah, aber nicht so flach. Darüber war Stoff, entweder violett, oder dunkelblau, eher violett. Der Stoff war wichtig, denn so taute es nicht so schnell auf. Ich brachte es ihm. Dort waren noch viele andere Leute. Wie er genau aussah weiß ich nicht mehr. Jedenfalls war er ehr jünger, aber nicht ganz jung. Vielleicht war es etwas ähnliches wie ein verein, jedenfalls schienen die Leute eine Beziehung zueinander zu haben. Das Radio lief und ein Sprecher sagte "Radio Israel". Es war nicht ganz klar, ob wir noch bei den Juden waren, oder an einem anderen Ort. M. war zumindest jetzt anwesend. Ich hoffte, er würde nicht merken, dass "Radio Israel" lief, denn das mochte er nicht hören. Er bemerkte es doch, ging zu dem Apparat und drehte ab. Allerdings gab er keinen Kommentar ab.