Soo, da bin ich wieder! Falls es jemand bemerkt hat.
Ich habe mich letzte Woche mit der Vorbereitung auf meinen Vortrag "Magnetische Sensoren (GMR, Hall) - Anwendung und Technologie" beschäftigt. Einlesen, Präsentation erstellen, Handout, usw.... Es war einfach mal nervig, das ganze Wochenende(Fr-So) ging für die Erstellung der Präsentation drauf, ich habe nur einmal das Haus verlassen!
Und das hatte noch nicht mal einen erheiternden Aspekt. Hätte mich beim Lidl auch gewundert! So habe ich in den drei Tagen die Präsentation von 12 Seiten auf 44 Seiten aufgeblasen.
Heute Morgen habe ich dann noch ein paar Bilder eingescannt und eingefügt und das Handout geschrieben. Die Präsentation inklusive Notizen für die Professoren zuhause noch ausgedruckt. Die letzte Seite ausgedruckt und das Papier war leer. Dann noch die Seitenreihenfolge etwas verändert und gespeichert.
Kurz vor meinem Vortrag bin ich schließlich im Vorlesungsraum angekommen, habe das Handout, für meine Komolitonen, und nochmals die Präsentation ausgedruckt - damit ich was in der Hand hatte -. Um 17.30 Uhr hab ich dann mit dem Vortrag angefangen.
Flüssig vortragen ist was anderes, dachte ich mir so. Aber als ich dann noch in das Gesicht von einem der Prof.'s gesehen habe, war es mit dem Rest Selbstsicherheit auch vorbei. Er Zog ein Gesicht, als ob jedes verdammte Wort, das ich erzähle eine verfickt Lüge sei.
Gut, woanders hingesehen.
Dann - Burn-In-Effekt erklären. Tafel - scheiße nicht geputzt - völlig vergessen. Angefangen zu zeichnen, die y-Achse zuerst, dann die Beschriftung zu dieser, dabei erstmal über die y-Achse geschrieben, diese mit dem Finger wieder ausgelöscht und daneben neu gezeichnet. Und dann den Rest gezeichnet und erklärt.
So, weiter im Vortrag, um dann festzustellen, dass meine ausgedruckte Präsentation, die ich als Erinnerungsstütze hatte, nach zwei drittel nicht mehr weiter ging! Ging dem Drucker doch glatt das Papier aus! Gut, auf den Ausdruck für die Professoren zurückgegriffen, den ich zum Glück nicht schon vor dem Vortrag abgegeben habe.
Und zu allem Überfluss habe ich dann noch vergessen die geänderte Präsentation vom USB stick auf meinen Laptop zu kopieren. Dieser hatte leider noch die Version von heute Morgen drauf! Also lief es auf ein- vor - zurück - vor raus.
Am Ende dann noch ein Filmchen gezeigt, das den GMR Effekt am Beispiel des Festplattenlesekopf recht anschaulich erklärt. Und schließlich noch einige Fragen beantwortet, durch die ich mich irgendwie gemogelt habe.
Im rausgehen, habe ich schließlich noch Freunde gefragt, wie sie es fanden. Und was habe ich zu hören bekommen:
"Klasse! War echt gut, die Präsentation, die Animationen, die Gliederung, war echt die Beste (von drei) bisher in dieser Vorlesung!"
Das hat mir dann doch leicht die Sprache verschlagen.
So, dann kann ich jetzt endlich zu dem Buch greifen das ich mir letzte Woche besorgt habe! (Christopher Moore - Ein todsicherer Job) Nach den ersten Seiten, die ich bei Hugendubel gelesen habe, scheint das genau meinen Humor zu treffen.
Christopher Moore - Ein todsicherer Job:
Charlie Ashers Welt ist perfekt, bis seine Frau Rachel bei der Geburt ihres ersten Kindes stirbt. Über Nacht ist Charlie nicht nur Vater, sondern auch Witwer. Und darüber scheint er den Verstand zu verlieren anders kann er sich das Wesen in Minzgrün nicht erklären, das ihm immer wieder erscheint. Dann fallen auch noch wildfremde Menschen tot vor ihm um, und es stellt sich heraus, dass Charlie von ganz oben eine neue Aufgabe zugewiesen bekommen hat: Seelen einzufangen und sicher ins Jenseits zu befördern. Ein todsicherer Job, aber trotzdem sieht Charlie nicht ein, warum er ihn erledigen soll. Trotzig fordert er den Tod heraus...
in dem sinne, so long...