Blinder Io

01.12.2006 um 14:01 Uhr

Regina Spektor - Fidelity

von: Blinder_Io   Kategorie: lass es sehen

30.11.2006 um 17:36 Uhr

The Servant

von: Blinder_Io   Kategorie: lass es sehen

Musik: The Servant - Liquefy

Es gibt Homepages, die sind einfach klasse gemacht. So auch die von The Servant! Aber mal davon abgesehen ist auch die Musik klasse.

Ich steh voll auf "Liquefy"  

05.10.2006 um 13:44 Uhr

Not am Mann!

von: Blinder_Io   Kategorie: lass es sehen

Musik: The Cardigans - A Good Horse

Es gibt Zeiten, da greife ich zu Bleistift und Zeichenblock. Besonders wenn ich viel zu Arbeiten habe und mich ablenken will.
Wenn man nach 8 Stunden Arbeit nach Hause kommt und ständig irgendeinen scheiß runterprogrammiert hat ohne sich dabei wirklich kreativ zu verausgaben, entstehen Notsituationen.

Aus einer solchen Notsituation herraus entstand das:

casshern

11.09.2006 um 23:02 Uhr

Jack Blacks Lord Of The Rings Parody

von: Blinder_Io   Kategorie: lass es sehen



Irgendwie schreib ich in letzter Zeit wenig?! Daran sollte ich wohl mal wieder Arbeiten.

10.09.2006 um 10:53 Uhr

grab your dick and doubleclick

von: Blinder_Io   Kategorie: lass es sehen



Das Lied ist aus dem Broadway Musical Avenue Q

29.08.2006 um 10:31 Uhr

Blinder Io graphisch

von: Blinder_Io   Kategorie: lass es sehen

Mein Blog graphisch dargestellt:

blog_graph

Website as Graphs

16.08.2006 um 07:31 Uhr

Wer früher stirbt, ist länger tot

von: Blinder_Io   Kategorie: lass es sehen

(aus NETZEITUNG)

Was tun, wenn man mit elf Jahren schon Sünden für 20 Jahre Fegefeuer angehäuft hat? Ein bayerischer Debütfilm erzählt die Geschichte eines Lausbuben, der Angst vorm Tod hat – und unsterblich werden will.

Von Julia Niemann

Irgendwo in der Bayerischen Provinz fährt ein Bierlaster zu den Klängen unsterblicher 70er-Jahre-Rockmusik, mit der ein Althippie über seinen Radiosender die Gegend beglückt, zu schnell durch eine Ortschaft. Ebenso schnell rast die Kamera achterbahngleich durch die bayerischen Täler und ebenso rast der elfjährige Sebastian mit seinem Wimpel-behangenem Bonanza-Fahrrad um den väterlichen Hof herum – und wird von dem Biertransporter erfasst.

Wie durch ein Wunder ist der Junge aber nicht tot, sondern versucht, den Laster, der sein Fahrrad unter sich begraben hat, umzuparken. Dabei fährt er die Lieblingskarnickel seines großen Bruders tot. Franz zahlt es ihm heim, indem er ihn im Keller fesselt und ihn für den Tod der Mutter, die bei seiner Geburt starb, verantwortlich macht. Auch die Ohrfeige des darüber erbosten allein erziehenden Vaters, Fritz Karl in der Rolle des Bauern und Gastwirts Lorenz, ändert nichts mehr daran, dass Sebastian sich fortan schuldig fühlt. Er träumt schlecht und sieht sich mit einem jüngsten Gericht konfrontiert, dass ihn für all seine Missetaten, allen voran der Tod der Mutter, mit 20 Jahren Fegefeuer bestrafen will.

Flucht vor dem Fegefeuer

Sein einziger Ausweg aus diesem Schlamassel scheint ihm, nach Rücksprache mit den Stammtischbrüdern im väterlichen Gasthof, entweder seine Schuld zu begleichen und eine neue Frau für den Vater zu finden, oder unsterblich zu werden. Für ersteres hat er zunächst die Nachbarin und Mutter seiner Klassenkameradin ausersehen, bei der er sich fortan einschleimt. Letzteres versucht er zu erreichen, in dem er ein berühmter Musiker wie Jimi Hendrix werden und Gitarre spielen lernen will.

Den Floh hat ihm der Radi-DJ ins Ohr gesetzt, der wiederum mit Sebastians hübscher Lehrerin - verkörpert von Jule Ronstedt, die man viel öfter zu sehen bekommen sollte - verheiratet ist. Die Lehrerin will dringend mit Sebastians Vater reden, weil Sebastian sich neuerdings so komisch verhält – ein verhängnisvolles Treffen, was Sebastian letztendlich zum Revolver greifen lässt. Doch die Komödie wird nicht zum Drama, die Komik hat in diesem Film Vorrang vor Not und Verzweiflung.


Fabelhafte Welt des Michel aus Bayern

Regisseur Markus Rosenmüller, Absolvent der Münchner HFF, hat einen Heimatfilm zwischen Bauerntheater und Slapstick-Komödie, zwischen Kinder- und Erwachsenenfilm, zwischen einem Loblied auf die kindliche Phantasie und die Poesie des Alltags à la Amélie und Stammtischhumor geschaffen. Eine Liebeserklärung an eine bayerische Kindheit, die es schafft, die einsilbige Derbheit, den Humor und den Dialekt der Bayern samt ihrem Katholizismus selbst einem Preußen sympathisch erscheinen zu lassen.

Markus Krojer spielt den Halbwaisen Sebastian, der alles, was er von den Erwachsenen am Stammtisch oder aus dem Radio hört, für bare Münze nimmt und der mit seiner Phantasie, seiner direkten, etwas tollpatschigen Art, versucht, Gutes zu tun. Ganz so wie bei Astrid Lindgrens Michel aus Lönneberga geht dabei leider immer etwas schief und sein imaginiertes Sündenregister wird immer größer statt kleiner, und die Leidtragenden reagieren nicht immer mit Verständnis.


Betont witzig und skurril

«Wer früher stirbt ist länger tot» ist ein schöner Film, der den Zuschauer Anteil haben lässt an Sebastians Weltsicht und gleichzeitig das Gefühl vermittelt, für gute Unterhaltung sorgen zu wollen. Denn wirkliche Not, Verzweiflung und Angst erfährt Sebastian nicht vor den zu Scharfrichtern mutierten Stammtischbrüdern im Vorhof der Hölle, zu dem sich sein Schlafzimmer gewandelt hat. Dazu ist die Szenerie zu skurril und albern und jede Szene zu sehr darauf bedacht, witzig zu sein und augenzwinkernden Abstand zu halten.

Rosenmüller hat eine betont «schwarze» Komödie gemacht, die uriges Landleben in seiner Derbheit wiedergibt – legt dabei aber Wert auf gekonnte, moderne Filmtechnik und kleine Kunstgriffe. Das gelingt weitestgehend, nur verzettelt sich Sebastian - und damit die Handlung des Films - mit seinen wechselnden Vorhaben, unsterblich zu werden oder eine neue Frau zu besorgen oder überhaupt ein besserer Mensch zu werden, sodass Sinn und Ziel der Erzählung ab und an abhanden kommen und in erster Linie Verwirrung herrscht. Aber so ist das Leben eben.

08.08.2006 um 16:22 Uhr

Wer früher stirbt, ist länger tot

von: Blinder_Io   Kategorie: lass es sehen

Musik: Tocotronic - Tag Der Toten

Gestern in der Sneak Preview gesehen und begeistert gewesen. Definitiv einer der besten Filme des Jahres. Man sollte allerdings halbwegs bairisch verstehen. :-)