Bissgurke

16.03.2010 um 12:04 Uhr

.-.

Gutmenschen sind manchmal gar nicht beliebt, weil sie es immer gut meinen, und weil sie in Diskussionen oder Entscheidungen noch DAS einbringen, was keiner hören will und was auch nicht zur Sachlage passt.

Manche Diskussionsleiter oder Wortführer finden dann Zwischenlösungen, um diese Argumente nicht gänzlich auszuschließen. Andere sind einfach grob und stoßen sie zurück.

Ein Bezug zum guten Menschen fällt mir jetzt nicht ein. Gute Menschen werden ausgenutzt. Gute Menschen schweigen öfter. Gute Menschen werden leicht ins Koma geredet (von Vielrednern).

Wozu also ein guter Mensch sein?

Authentisch sein ist vermutlich der passendere Ausdruck. Und das ist gar nicht so einfach. Wenn ich mir die Versuche mancher Leute dazu ansehe, dann stößt mich das eher ab, als das es mich reizen würde, es ihnen gleich zu tun.

01.02.2009 um 13:39 Uhr

Kein Spiel

Ich will nicht, dass du mit mir spielst, nur weil du scheinbar einen Widerspruch in meinen Worten gefunden hast (und du im Spielen besser bist als ich).

04.01.2009 um 10:04 Uhr

Zeitschriften

Zeitschriften waren schon immer langweilig. Es war schon immer nur ein Beitrag interessant, vielleicht ein zweiter, und das war's dann. Das Magazin lag rum. Wegen dem interessanten Artikel konnte man es nicht wegschmeissen, außerdem hatte man noch nicht alles gelesen. Und dann kamen die Umfragen: wie lesen Sie eine Zeitschrift, fangen Sie von vorne an und lesen sich brav durch jeden Artikel durch. Oder picken Sie die interessanten Dinge heraus und vernachlässigen den Rest? Diese Umfrage, scheinbar am Käufer orientiert und auf sein Wohl aus, war gesteuert und diente nur... ja, wem diente er? Dem Umsatz, den Leuten, die in irgendwelcher Weise daran verdienten. Denn dadurch, dass man jedem Artikel Aufmerksamkeit schenken sollte, wurde das Magazin nicht interessanter.

Und dann kam das schlechte Gewissen. Man war ein schlechter Leser, wenn man diesem schönen Hochglanzmagazin mit den anziehenden Frauen und den wichtigen Informationen die gerechte Behandlung versagte.

 

Werden schlechte Leute eigentlich geliebt? Also, ich liebe einen.

18.12.2008 um 17:27 Uhr

Bevor die Panik kommt

Ich komme nicht mehr mit. Das Leben geht an mir vorbei. Ich habe vermutlich zu viel von mir verlangt. Nächstes Jahr werde ich keinen Kurs machen, sondern mit meiner Nichte ins Kino gehen, Fahrradtouren machen und in die Berge fahren. Das tut not.

17.04.2008 um 07:53 Uhr

Irgendwann

Irgendwann kann man nicht mehr gucken und gucken, sondern muss wieder etwas tun.

 

Es sieht beides falsch aus: gucken und kucken. 

16.04.2008 um 21:51 Uhr

Mär

Ist das erst EIN Jahr her? Dass die Mär der vertriebenen RA-Fans erfunden wurde? Ich bin in der Zeit um mindestens zwei Jahre gealtert. Fröhlich

 

 

21.02.2008 um 14:20 Uhr

Mulmig

Ich habe ein mulmiges Gefühl. Nennen wir es Angst. Heute war ich mit meinem Sohn bei einem Vorstellungsgespräch. Der Betriebsleiter hat uns die Firma und den Aufgabenbereich gezeigt. Wir haben viel über den Beruf erfahren, und in den nächsten Ferien wird der Sohn dort probearbeiten.

Was mir jetzt durch den Kopf geht ist der Betriebsleiter. Er wirkte sehr jovial und alle Angestellten haben ihn angelächelt. Er meinte, er habe schon einen Azubi und wolle noch einen zweiten. Was das wohl bedeutet? Wird er zwei Azubis einstellen oder versichert er sich bloß für den Fall, dass der Erste in letzter Minute absagt? Denn so kompetent, wie der Leiter wirkt, kann er es gar nicht so ehrlich meinen, wie es mir vorkommt. Shit!

Jetzt ist es Ärger!

 

04.02.2008 um 16:02 Uhr

Winterschlaf

Die Nebenraum der Bücherei is g'weißelt (in terracotta) Fröhlich, der Boden durch's Verrücken der Schränke verkratzt. Hoffentlich wird Robin Hood nicht darauf aufmerksam, sonst fühle ich mich VERANTWORTLICH! Ich gehe nachher noch rein und glänzere den Boden schön Fröhlich, vielleicht lässt sich der Herr dadurch blenden.

Jetzt in den Faschingsferien durfte H's junge Freundin zum ersten Mal anreisen und wird eine Woche bei uns bleiben.

Meine Schwester erkundigt sich mal bei Arbeitskollegen nach Stoffresten, damit ich meinen Quilt vielleicht doch fertig bekomme.

Ansonsten :p. Winterschlaf.

17.01.2008 um 18:35 Uhr

Wenn ich alt bin...

Wenn ich alt bin, habe ich Runzeln, und Gehbeschwerden, weil ich dann sicher ganz dick bin, von der Ruhe, die ich mir selbst und anderen bereite.

Kein schöner Gedanke, dieser erste Teil, der zweite schon.

01.09.2007 um 19:01 Uhr

Termine

Stimmung: nein
Musik: keine

Die Vorwehen des Ferienendes sind schon ziemlich massiv. Morgens kriege ich den Kopf gar nicht frei.

Eine positive Erfahrung habe ich in den vergangenen Wochen aber gemacht. Nämlich, dass einiges geht, wenn man es Schritt für Schritt macht. Dazu hatte ich Mitte August einen weiteren Vorstoß unternommen, den Tag der Offenen Tür in der Bücherei von diesem traditionellen "letzten Sonntag im September" wegzukriegen. Mitarbeiterinnen, die um diese Zeit Familienfeiern - und folglich sowieso wenig Zeit - haben, haben mich dabei unterstützt. Der Termin wurde also eine Woche nach hinten, auf den 7. Oktober, verschoben. Das bedeutet, dass der 30. nun für den Hobbyschneiderinnentreff in Aachen frei ist. Dachte ich.

Von dem Gespräch nach Hause gekommen, erwartete mich eine Einladung zum Patchworkkurs. Hhm. Er findet an zwei Samstagen statt, und zwar an genau den beiden Wochenenden, die ich kurz zuvor verplant habe. Tja. Was tun, sprach Zeus. Ich kann den Kurs nicht sausen lassen. Es ist der erste und einzige Kurs und auch noch in erreichbarer Nähe!

That's it! Scheint zu Ende zu sein, der Weg nach Aachen.

19.08.2007 um 10:28 Uhr

Spieß

Wenn man den Spieß immer umdreht...

wer verliert dann am Ende...

Man selbst?

11.06.2007 um 22:15 Uhr

Grmpf

Ich konnte mal wieder stundenlang nicht an den PC. Furchtbar, diese Heranwachsenden. Am liebsten wäre es ihnen, ich wäre gar nicht im Zimmer. Dabei ist es meins. Stehe ich zufällig gedankenverloren im Raum, befürchten sie, ich könnte mitlesen, was sie schreiben. Gott bewahre. Mir reicht schon, was ich von ihnen höre. Gibt es nicht irgendwelche Tropfen gegen Zicken? Oder Nadeln? Akupunktur, meine ich. Ich würde das dann auch ganz schnell lernen Fröhlich.

 

29.04.2007 um 13:39 Uhr

Schein oder Sein?

Stimmung: krümelkackerisch

Das absichtliche, provozierende Verwenden von merkwürdigen Zeichen in der Namenszeile einer Shoutbox hätte aber zu dem Bild gepasst, das ich von Kampfzwergen habe.

Und so könnte es auf Englisch lauten (ich bin noch in der Versuchsphase):

The intentional provoking using of strange signs in a shoutbox would have perfectly fit the picture I have of combat dwarves.

 

 

18.12.2006 um 16:54 Uhr

How Machiavellian are you?

 

You Are Somewhat Machiavellian

You're not going to mow over everyone to get ahead...
But you're also powerful enough to make things happen for yourself.
You understand how the world works, even when it's an ugly place.
You just don't get ugly yourself - unless you have to!

 

 

.
.
.

02.12.2006 um 21:47 Uhr

Ich weigere mich,

es in die Überschrift zu schreiben.

Alphaweibchen.

In einem blogigo-Blog hat mal jemand den Begriff Alphaweibchen erwähnt, und der Begriff ist mir im Gedächtnis haften geblieben. Ich habe gegoogelt. Und was ich dazu gefunden habe, hat mir gar nicht gefallen. Ich empfinde das als Schubladendenken. Es ist doch nicht so, dass einer IMMER recht hat.

Als ob es so etwas gäbe. Manchmal muss man sich schon wundern.

04.09.2006 um 17:35 Uhr

Geträumt

Weil ich heute vormittag so fleissig war, habe ich mich nachmittags  auf die Eckbank gestreckt und den Traum der letzten Nacht aufgeschrieben. Dabei habe ich mich großartig erholt, denn es war so lustig, ihn zu deuten.

Ich schreibe öfter mal Träume auf, und es ist mir schon passiert, dass ich - wenn ich sie Monate später gelesen habe - wirklich verstanden habe.

Aber diesen Traum werde ich wohl nie verstehen. Ich habe ihn schon öfter so oder so ähnlich geträumt... und ich mag ihn nicht  Wütend !

Hier ist er also:

Ich sitze im Zug und muss bald aussteigen. Schnell raffe ich all meine Sachen zusammen, die auf mehrere Sitze verteilt sind. Ich beeile mich und stecke alles in meine Reisetasche. Aber immer wieder liegt etwas von mir herum. Der Zug hält, meine Station ist da. Ich laufe zur Tür und öffne sie. Dann kehre ich ins Abteil zurück, um weiter meine Tasche zu packen.

ENDE

Oder:

Ich muss heimreisen und packe alle meine Sachen zusammen. Und immer liegt da noch etwas, das mit eingepackt werden muss.

Das ist doch zum Auswachsen!

13.08.2006 um 10:42 Uhr

Charakterbildung

Ich fürchte, ich kann nicht diskutieren.

Wenn ich ein Buch lese, wie jetzt gerade "Howards End", dann versuche ich, mir wichtige Passagen einzuprägen, die meiner Meinung nach den Charakter stärken (und mich in meiner Einstellung unterstützen) .

Man könnte solche Passagen auch diskutieren. Aber dagegen spricht ein lange zurückliegendes Misstrauen, das ich zeitweise sogar vertrauten Menschen gegenüber an den Tag lege ...

31.07.2006 um 08:31 Uhr

Oje,

stehe wieder vor einem Loch. Entweder langsam hineinrutschen oder achtsam außen rum gehen. Arbeiten erledigen, die andere mir nahelegen, gefällt mir gar nicht  . Dreissig Schuhkartons bepinseln! Helga muss ich noch daran erinnern, in der MZ anzurufen - um wieviel Uhr mach ich das am besten?

Na, das sind doch nur zwei Aufgaben! Die sind an einem Vormittag erledigt!

Gruß, Bloomsbury

24.07.2006 um 08:00 Uhr

Was ansteht

Jetzt sehe ich Licht am Ende des Tunnels

- Anmeldungen für Schloß H. sind abgeschickt

- Bucheinbinden ist organisiert und darauffolgende Bearbeitung für nächste Woche geplant, das weitere ergibt sich

- Fußwege sind erlaufen, Telefonate getätigt, neue Aufgaben hinzugekommen

- meine Ehrenschuld des Rasenmähens werde ich wohl verschieben

Anstrengend.