Als da wären:
Auch wenn die kleine Nichte immer wieder Mini-Riesenrad fahren will, sollte man voher nicht quer durch die Gegend essen und die Reste der Zuckerwatte der kleinen Frau verdrücken.
Kein Bier vor vier! Auch wenn man so einiges vertragen kann, Freunde trifft und in der Sonne zwei Astra schlabbert: Der anschließende Wumms ist dann noch heftiger!
Nicht laut in der U-Bahn singen, wenn die kleine Frau es denn wünscht. Okay, mir ist es egal, aber den anderen Mitfahrenden wohl nicht. Nein, wir haben nicht gegröhlt, aber die kleine Frau schlägt mich um Längen. Längen!
Keine Angst, war kein Besäufnis mit einem Kind - im Gegenteil: artig und brav sind wir das ganze Straßenfest abgelaufen. Jede Losbude, Pommes-Stand, Zuckersachen-Verkäufer wurde instinktiv und schnell angepeilt. Der Onkel zahlt ja brav und war mächtig gut gelaunt. Vor allem nach den zwei Bieren in der prallen Sonne. Auf die Sportschau wurde nach dem Straßenfest verzichtet, dafür gab's dann Kika und dazu Buttermilch und Schnittchen. Pünktlich um sieben Uhr ist Madame dann eingeschlafen und wurde wenig später abgeholt. Meine Chance, die Laune zu steigern und noch ein, zwei Bier zu zischen. Im Endeffekt waren's wohl mehr, keine Ahnung. Nach den Kopfschmerzen zu urteilen, war es zuviel. Egal, muss auch mal sein.
Dafür habe ich jetzt Hunger und werde mir irgendeine Sauerei auf dem Straßenfest vor der Tür kaufen. Katerfrühstück eben ...

Nachts, 2:30 Uhr: Frisur und Bier hält noch!