Basic Th(in)kstinct

06.12.2010 um 18:13 Uhr

Zusammen ist man weniger allein

Freundschaften , also gute Freundschaften, leben unter anderem von ehrlichen Worten und eventuell daraus resultierenden neuen Perspektiven. Im besten Fall zeigt dir ein Freund die Lichtung, wenn du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst. Wenn dein Freund dir den Spiegel vors Gesicht hält, dir die Maske runter reißt kann mitunter ein Scheiß-Gesicht zum Vorschein kommen. Da dreht sich der Magen. Das sind vielleicht Dinge die du selbst schon lange weißt. Denn sich selbst gegenüber ist man ja immer so ehrlich ;) ... doch warum nur schmerzt es dann nochmals ? Sich nackig im Spiegel ansehn kann ja jeder, doch schauen dann andere Augen nochmals drauf, verändert sich die Lage. So heut geschehen. Und man verstehe mich nicht falsch. Es tut gut die Hüllen vor den richtigen fallen zu lassen. Tut gut ist falsch. Es kann nur richtig sein.

Ich wusste schon lange, dass ich mich abhängig mache. Das nicht mehr ich die Hauptrolle in meinem Leben spiele. Ich befinde mich im Film "Nicht ohne meinen ...". Definitiv ist das Leben zu zweit ein gar wundervolles, doch es ist nicht der Sinn sich zu verlieren. Sinn ist es nicht - ohne unter zu gehen. Zwei Ganze bestehen nicht aus zwei halben sondern aus jeweils einem Ganzen. Ich kann nicht abgeben was mir gehört. Kann nicht Sicherheit und Lebendigkeit von einem Menschen erwarten und heranziehen, ohne selbst zu sein. Mich mit mir allein wohlfühlen, das will ick . Wenn das geschafft, dann fühlt sich zu zweit wohlfühlen wahrscheinlich noch genialer an. Doppelte Portion!

10.11.2010 um 22:00 Uhr

Pausenbrot

Die Pausen, in denen keine Worte an die Oberfläche wollen, werden immer größer. Ihr Abstand wächst mehr und mehr. Koch ich mir die Buchstabensuppe nur noch im Kopf?! 

Es brodelt. Und arbeitet. Soviel steht fest. 

Hoffentlich kann ich bald wieder servieren. 

 

27.01.2009 um 17:17 Uhr

Autogenes Training mit Blumentopf

Kopfnickersound,den "wunden" Punkt treffende Sätze,Lebensweisheiten in einfach nette Worte gepackt.Realität von der Sonnenseite des Lebens.Streicheleinheiten für die Seele.Wozu all der verkopfte,esotherische Ratgeberscheiß wenn man den Topf im Gepäck hat?! Runterkommen, abschalten.Das Lächeln wird nicht lang auf sich warten lassen.

Musik-Lebenselixier No.1

25.01.2009 um 18:37 Uhr

Tiefgang ohne darin zu versinken

Im Kopf ist Rummel. Das Kettenkarussel anjeworfen, nun läufts, n paar Runden drehn ist okay,danach absteigen aber nicht vergessen, denn sonst wird mir übel. Zuviel vom Einen macht nichts doppelt so gut.Doch Fett geleckt und zack biste drinne.Denn schicken wa die grünen Männchen zum Aufpassen lang um alles zu beenden, damit ja nichts zu Bruch geht.Biste aber gewieft genug, kommste allein dadurch, da muss keiner aufpassen. Meister auf diesem Gebiet möcht ich sein.Selber den Schalter umlegen, die Buden schließen, dem Karussell den Strom abdrehn.Bestimmer über den innerlichen Jahrmarkt.Alleinherrschaft über den von mir selbst erschaffenem Zirkus.

Zurücklehn und dann doch lieber wat andres suchen.

 

23.01.2009 um 23:30 Uhr

Bewusstsein

Wenn de später mal im Sterben liegst, wirste wohl dein Leben nicht in Anbetracht deiner Schönheit resumieren. Dem Sinn deines Lebens, deines Schaffens wirst dich zuwenden. Mach was draus damit die Augen sich leuchtend schließen, dass der Mund mit einem Lächeln scheidet, welches umspielt von Falten, die Schönheit der vergangenen Jahre bescheinigt. Komm ich heut nicht, komm ich morgen ist nicht drin.

23.01.2009 um 23:14 Uhr

Hello Again

Holla die Waldfee, verschlagen hats mich zurück in den literarischen Zauberwald reich an Metaphern und ach so  hochtrabenden Wörtern.Den Touch Gossensprache nicht verlieren, schließlich ist ja wie man so schön sagt, nicht alles Gold wat glänzt. Immer schön bei den Roots bleiben.                                                               Die kreative Pause kam unverhofft, unverhofft kommt oft, doch im entscheidenden Moment, als das Boot wieder ein wenig sank, riss mich der Schwall an Worten auf ein Blatt purzelnd, zum Glück wieder nach oben. Wasser hab ich ein wenig vergossen, doch es nahm dem Boot die Last, schließlich ist Sinken keine Alternative zum Leben. Getragen und unterstrichen wird mein Erguss von sanften Tönen aus der Vergangenheit, noch immer erreicht das alte Album der nun nach Ruhm strebenden Coldplay-Klimperer/Trällerer seine Wirkung. Beschwingt lauschend und schreibend. Den alten Kamellen die Hand reichen, mit diesen den Abend verbringen. Ein Abend mit alten Bekannten. Wollig warm ums Herz. Das ist es. Nicht weniger. Nicht mehr. Warum auch, denn es ist alles!