Hollys Bücherecke

12.02.2008 um 13:28 Uhr

Cecilia Ahern: Für immer vielleicht

von: Holly_Marie   Kategorie: Rezensionen

Rosie und Alex kennen sich seit sie 5 Jahre alt sind. Sie stehen einander sehr nahe, doch bezeichnen sie sich selbst immer nur als beste Freunde. Bevor das letzte Schuljahr beginnt schlägt das Schicksal erbarmungslos zu… Alex Vater nimmt eine Stelle in Boston an  und die Familie zieht von Dublin aus dorthin. Doch es gibt ja E-Mails, es gibt Briefe und es gibt Chat und SMS. Und so bleiben Rosie und Alex in Kontakt. Zur Abschlussfeier seiner alten Schule möchte Alex kommen und beiden verabreden sich, gemeinsam dorthin zu gehen. Doch das Schicksal möchte es anders. Alex verpasst seinen Flug und Rosie geht mit Brian hin, einen Jungen, über den Alex und sie immer gelästert haben. Die Nacht des Abschlussballs bleibt aber nicht ohne Folgen. Neun Monate später bringt Rosie die kleine Katie zur Welt und ist nun allein erziehende Mutter in Dublin statt Studentin für Hotelmanagement in Boston.

Die Jahre verstreichen und die besten Freunde bleiben in Kontakt, wissen, dass sie den anderen lieben, sind aber davon überzeugt, das dies nicht auf Gegenseitigkeit beruht, denn man redet ja immer schön um den heißen Brei herum. Unterstrichen wird dies auch noch dadurch, dass beide heiraten. Doch vielleicht kommt auch einmal die Zeit für Rosie und Alex.

 

Meine Meinung

 

Als leichte Lektüre für zwischendurch sollte mich dieses Buch unterhalten und nach den ersten Kapiteln hat es dies auch hervorragend getan. Von Anfang an war klar, dass die beiden sich früher oder später (der Spannung halber eher später) kriegen würden. Manch ein „Schicksalsschlag“ wäre für jemand anders vielleicht keiner gewesen und hätte die beiden früher zusammengebracht. Auch frage ich mich, ob man es dann wirklich so lange Zeit ohne einander aushält, egal ob die beiden sich nach10, 20 oder 30 Jahren endlich kriegen – ich möchte es nicht verraten.

Erzählt wird die Geschichte in Form von Briefen, E-Mails, Postkarten, SMS und Unterhalten per Chat, nur am Ende gibt es einen kurzen Epilog.

Fazit: Nette Unterhaltung im schönen Irland, gute Wahl für ein „Zwischendurchbuch“, wenn man ein wenig Herz-Schmerz und etwas zum schmunzeln haben möchte. Klischees werden auch bedient, so sind die Frauen in Alex’ Leben laut Rosie „eingebildete Schlampen“ und Rosies Ehemann für Alex nur ein „Mr. Dingsbums". 

Bewertung: ***

 * weniger gut ~ ** ganz ok ~ *** gute Unterhaltung ~ **** spitzeklasse 

Infos: 443 Seiten, Fischer Taschenbuch

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenleo14 schreibt am 16.02.2008 um 21:05 Uhr:Ja, euch leichte Lektüre will gelesen sein ...
  2. zitierenHolly_Marie schreibt am 17.02.2008 um 12:35 Uhr:Genau... und zum damaligen Zeitpunkt (ist ne ältere Rezi) brauchte ich so was leichtes für zwischendurch. Ich war positiv überrascht von dem Buch, nachdem ich es schon als Fehlkauf amstempeln wollte und hatte dann riesigen Lesespaß.
  3. zitierenleo14 schreibt am 17.02.2008 um 17:28 Uhr:Das freut mich zu hören ... Ich war eigentlich ünerzeugt, dass es sich dabei um echte Trivialliteratur handlet (im wenig positiven Sinn)

    leo14
  4. zitierenHolly_Marie schreibt am 19.02.2008 um 12:03 Uhr:Naja, ich würde sagen leichte Unterhaltungslitartur. Aber wenn man den Kopf gerade nicht frei hat, kann das auch sehr entspannend sein. Und besser als dann deswegen gar nichts zu lesen ;).
  5. zitierenchil schreibt am 16.04.2008 um 21:17 Uhr:Ich hab mich bisher dagegen gesträubt, vielleicht, weil ich den ganzen Hype nicht so richtig mag, der rundherum so ablief.

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