Eine Woche
sind sie nun da, die 4 Mädel aus Polen und sie haben sich gut eingelebt. Allmählich kann Eva die unterschiedlichen Charaktere erkennen. Jede ist auf ihre Art einzigartig.
Die beiden kleinen hatten sich total in Nilix verliebt und waren immer bei ihm zu finden. Er spielte viel mit ihnen und zeigte ihnen, wie man Riesenrunden im Garten dreht. "Rose" hatte es sogar einmal geschafft, den großen Kerl komplett über den Haufen zu rennen bei dem Versuch ihm den Weg abzuschneiden und ihn einzholen. Nilix ist am Samstag wieder von seiner Familie abgeholt worden.
"Pog" ist häufig in Evas Nähe anzutreffen. Sie versucht immer zu zeigen, wie brav sie doch ist und hört sofort, wenn Eva was sagt.
"Rinc" genießt es die Welt zu entdecken und geht häufig ihre eigenen Wege. Aber auch sie holt sich gerne ihre Streicheleinheiten ab.
"Rose" ist sehr lautstark und selbstbewußt. Sie spielt viel mit den anderen und findet oft etwas, was sie ihnen unbedingt zeigen muß.
"Heather" benimmt sich so, als wäre sie schon immer ein Buschchaot gewesen. Sie kann toll mit den anderen spielen, sich aber auch genauso gut alleine beschäftigen.
Wenn Eva die 4 abends im Hundehaus ins Körbchen (bzw Hütte) schickt, versuchen alle noch einmal schnell in den Auslauf zu kommen, um das ganze ein wenig rauszuzögern. "Rose" hilft besonders gerne beim Zeitungauslegen im Hundehaus (noch sind die 4 nicht stubenrein) und schleppt die Seiten kräftig durch die Gegend. Schade eigentlich, daß Eva sich nicht dankbarer zeigt, sondern oft etwas von einem kleinen Ungeheuer vor sich hinmurmelt.
Und was sagen die Buschchaoten zu dem Zuwachs?
Justin ignoriert die anderen nur und schaut meistens noch nicht einmal zum Auslauf hin, wenn er im Garten ist. Was er nicht sieht, kann auch nicht da sein.
Ronja läuft immer kurz zum Auslauf und wirft einen Blick über alle und denkt sich wohl "gut, daß nicht ich, sondern Jeannie die Bande am Hals hat".
Jeannie erledigt ihre Rudelführeraufgaben hervorragend und ganz souverän. Oft reicht ein Blick oder ein Knurren von ihr und es herrscht Ordnung. Falls das nicht reicht, gibt es ein kurzes Unterwerfen des "Übeltäters" und alles ist so, wie sie es gerne hätte.
Jill beobachtet alles häufig vom Dach einer der Hundehütten. Ob sie vielleicht darüber philosophiert, wie ihre Welpen wohl werden? Ansonsten ist sie sehr freundlich zu allen und läßt sich fast schon zu viel gefallen.
Jessy tobt gerne mit den Vieren rum. Manchmal zeigt sie ihnen aber auch, daß sie schon erwachsen ist. Sollte sie allerdings zu streng sein, ist sofort wieder Jeannie zur Stelle.
Ayla ist endlich einmal die große "Schwester" und nicht mehr die jüngste. Sie zeigt den anderen, was man alles so spielen kann und wo die besten Löcher zu buddeln sind. Schade, daß Eva mit Charlotte und Cordula gestern so viele Steine im Auslauf verlegt haben.
Fazit der Geschichte: Alle fühlen sich wohl und es geht allen prima.
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