Erlebnisse der Buschchaoten

30.01.2006 um 21:44 Uhr

Hundespaziergang

Gestern Nachmittag war großer Hundespaziergang. "Hundesitter" Mark zog mit Justin, Ronja, Jill und Happy (von den Buschchaoten) los und Eva, Ute, Günter, Renate und Martin mit Angie (Komondorhündin), Jeannie, Jessy, Ayla, Hungry Bella, Nelly (beide ebenfalls von den Buschchaoten), Ailin (Aylas Schwester) und Painter (Nellys Vater).
Ute und Günter machen mit ihren 3 Hunden ein paar Tage Urlaub bei den Buschchaoten. Nach Hause werden sie dann mit 4 Hunden fahren, denn ab jetzt gehört Ofra von den Buschchaoten auch zu ihrem Rudel. Renate und Martin kamen mit Painter und Nelly zum Spazierengehen vorbei.

Bei strahlendstem Sonnenschein und eisigen Temperaturen zogen die beiden Trupps los. Justin versuchte immer mal wieder Happy zu decken, aber da sie nicht läufig ist, erklärte sie ihm, daß sie es zur Zeit nicht möchte. Man konnte den Eindruck bekommen, daß sich beide schon darauf freuen in ein paar Monaten wieder gemeinsam Eltern zu werden, dabei weiß Justin noch gar nicht, daß er dieses Mal nicht der Partner sondern der Schwiegervater von Happy werden soll.
Nach 3,5 Stunden beendeten die 4 Hunde mit Mark ihren Spaziergang. Man konnte sehen, daß es ihnen sehr gefallen hatte, sie aber nun auch nicht abgeneigt waren, ein Schläfchen zu halten.

Die andere Gruppe ist nicht ganz so weit gelaufen, aber die Hunde spielten viel miteinander und liefen gemeinsam alle Wege mehrfach ab. Selbst die 11,5 Jahre alter Komondor-Hündin Angie genoß diesen Marsch auf ihren alten Tagen sehr und rollte sich manches Mal begeistert durch den Schnee.
Hungry Bella merkte man an, daß sie eigentlich als Einzelhund lebt. Sie ging noch oft ihre eigenen Wege, behielt aber die Truppe im Auge und fing auch immer wieder an mitzuspielen. Besonders klasse fand sie es allerdings, sich auf einer mit Mist bestreuten Wiese zu wälzen. Komisch, das Eva das nicht ganz so lustig fand.
Es war schön zu sehen, wie prima alle Hunde miteinander auskamen. Es wäre vielleicht nicht ganz so friedlich gewesen, wenn Painter und Justin im gleichen Rudel gelaufen wären, da Ailin am Anfang ihrer ersten Läufigkeit ist. So konnte Painter seinen umwerfenden Charme ohne Konkurrenz versprühen.

26.01.2006 um 17:10 Uhr

Was in den letzten Tagen so los war

Gestern war der Zuchtwart da.Geimpft worden sind die Welpen davor auch schon. Sie haben alles prima mitgemacht und sowohl Tierarzt als auch Zuchtwart begeistert angewedelt. Flake hat entdeckt, daß man Menschen auch toll anbellen kann. Sie werden dann viel schneller auf ihn aufmerksam. Das nutzt der Racker nun weidlich aus und springt den Menschen dabei vor Freude fast auf den Arm.
Außerdem gab es gestern das erste Mal Fleischknochen zum Abnagen. So genüßlich still war es schon lange nicht mehr bei den Welpen. Um den frischen Pansen abends gab es dagegen einige gegenseitige Diebstähle.
Leider hat das Wetter die ganze Zeit nicht richtig mitgespielt und die Erkundungen draußen müssen die Welpen bei ihren neuen Familien nachholen. Dafür kennen sie in der Wohnung alles und können bestimmt auch schon selbständig kochen.
Am Wochenende werden die ersten Welpen in ihre neuen Familien umziehen und dort für jede Menge Wirbel, Aufregung, aber auch Freude sorgen.
 
Seit letztem Samstag ist Hungry Bella von den Buschchaoten bei den Buschchaoten zu Besuch. Herrchen und Frauchen machen eine so weite Urlaubsreise, daß es für Bella besser ist, solange bei ihrer Verwandtschaft zu bleiben.
Die ersten Tage war Bella sehr zurückhaltend und wollte mit keinem der Hunde etwas zu tun haben. Doch seit gestern hat sie entdeckt, daß man mit Ayla wunderbar spielen kann. Seitdem jagen sich die beiden so oft es möglich ist durch den Garten oder über die Felder. Auch in der Wohnung wird immer mal wieder auf einander rumgekaut. Ayla findet es klasse noch einen Tobekumpel zu haben und Bella stellt so allmählich fest, daß man mit Artgenossen auch spielen kann und das nicht nur ausschließlich mit Menschen geht.
Justin findet Bella ganz toll. Hat er doch die  nicht schwindende Hoffnung, daß er sie einmal decken darf. So eine Kastration kann doch nicht ewig dauern, sagt sich der Hundemann.

22.01.2006 um 12:20 Uhr

Die Welpen erobern ihre Welt

Zur Zeit probieren die Welpen aus, was man so alles fressen kann. Der ganz große Renner ist Pansen, sowohl frisch, als auch getrocknet. Aber auch das trockene Brot, das Eva den Welpen anbot, fand Anklang (keine Angst, Eva hat auch noch genug Hundefutter für die kleinen  ).
Wenn die Welpen durch die ganze Küche toben dürfen, werden auch so Dinge wie Papier, Plastikflaschen, der Mülleimer und die Futternäpfe der großen kontrolliert. Die Welpen finden das Leben einfach spannend und langweilen sich keine Minute. Im Auslauf ist die große Schale der Lieblingsspielplatz. Man kann darauf wunderbar wippen, Jagen spielen, sich verstecken und auch eine gemütliche Runde schlafen.
Leider spielt das Wetter nicht so mit, so daß die Rasselbande immer noch nicht den Garten erforschen konnte. Aber vielleicht klappt es ja in den nächsten Tagen, wenn es nicht mehr so naß ist.
Die Autofahrt zur Augenuntersuchung und zurück (eine Strecke 40 km) haben alle sehr gelassen hingenommen und fast die ganze Zeit geschlafen.

16.01.2006 um 18:46 Uhr

Onjara von den Buschchaoten

Heute nachmittag hat uns die kleine Kämpferin Onjara im Alter von 47 Tagen für immer verlassen.
 
Seit gestern abend ging es ihr wieder schlechter und sie hat viel gebrochen.
Da Eva heute sowieso zur Augenuntersuchung mit den Welpen in die Tierklinik mußte, hat sie Onjara dort noch einmal mit einem Kontrastmittel röntgen lassen. Dabei wurde dann die Vermutung des Klinikchefs bestätigt. Onjara hatte eine Mißbildung der Speiseröhre. Normalerweise kann man schon von den ersten Tagen an bei dem betroffenen Welpen sehen, daß er viel erbricht. Bei Onjara kam dieses Erbrechen nach dem Fressen erst viel später und relativ selten. Eine Möglichkeit der Heilung oder eine Operation gibt es in so einem Fall nicht.
Nach Rücksprache mit 2 weiteren Tierärzten hat Eva sie um 17.15 Uhr über die Regenbrücke gehen lassen.
 
Die kleine Maus wird fehlen. Sie hat jeden, der sie kennenlernen durfte, in ihren Bann gezogen.
Hoffentlich geht es ihr dort, wo sie jetzt ist, richtig gut.

 

 

15.01.2006 um 10:18 Uhr

Die Zeit rast

6,5 Wochen sind die Welpen schon alt. Dabei lagen sie doch noch gestern in der Wurfkiste

Old Flake hat sich zu einem Charmeur entwickelt, wie er im Buche steht. Jeder Besucher muß ihn gleich hochnehmen und knuddeln, was Flake wohl als selbstverständlich ansieht. Er läßt sich von seinen Schwestern viel gefallen, wenn es ihm dann aber zu bunt wird, zeigt er schon deutlich, daß er der Mann im Rudel ist.
Odina ist eine selbstbewußte Person, die sich von den anderen nichts gefallen läßt. Spielsachen, die sie haben möchte, bekommt sie auch. Kleine Kämpfe macht sie gerne mit und läßt dann auch schon mal ein Knurren hören. Gleichzeitig kann sie mit ihren Geschwistern und den Menschen ausgiebig schmusen und kuscheln.
Ondra ist eine ruhigere Vertreterin. Sie beobachtet viel, nutzt dann Vorteile wie "ich habe das Leckerchen schon die ganze Zeit gesehen" aus und spielt am liebsten mit Schwester Onka.
Oxana ist aufmerksam, bemerkt sofort wenn jemand in die Küche kommt und steht zur Begrüßung immer als erste parat. Sie spielt viel, schmust gerne und läßt sich nicht alles von ihren Geschwistern gefallen.
Ofra ist ein kleine Draufgängerin. Bei jedem Tobespiel ist sie dabei und es kann ihr gar nicht wild genug sein. Handtücher werden so lange geschüttelt, bis sie sich nicht mehr bewegen und die Spielsachen werden schön perfekt durch die Gegend getragen und am liebsten in der Hütte versteckt.
Onka wird von allen "kleiner Eisbär" genannt. Wenn sie einen anschaut, kann man nicht widerstehen. Sie kann sehr lange ruhig liegen und sich necken lassen, aber wehe es wird ihr zu viel. Dann wird schnell kurzer Prozeß gemacht. Selbst Flake weiß, wann er sich besser zurückzieht. Am liebsten kuschelt sie mit Onjara.
Onjara ist das Sorgenkind in dieser Bande. Sie wächst nur sehr langsam, wiegt noch nicht einmal die Hälfte von den anderen und bereits 3 Mal sah es so aus, als würde sie diese Welt für immer verlassen. Aber sie ist eine Kämpfernatur. Immer wieder berappelt sie sich und erholt sich wieder. Onjara darf jetzt nicht mehr ständig mit ihren Geschwistern zusammen sein, da sie zu wild spielen und ihr ernsthaft weh tun könnten. Jeder der Geschwister kann Onjara problemlos hochheben. Also darf Onjara, wenn Eva da ist und die anderen toben wollen, mit in der Wohnung rumlaufen, was die kleine Maus total genießt. Sie hört schon sehr gut und kommt immer gleich angerannt, wenn Eva sie ruft. Sie hat vor nichts Angst, selbst der Staubsauer darf fast über ihre Pfoten fahren. Gestern abend hat sie schon einmal eine kleine Spielrunde mit Ayla eingelegt, wobei es für Ayla sehr ungewohnt war, mit so einem Zwerg zu spielen. Wenn Eva nicht da ist, hat Onjara einen Käfig direkt neben dem Auslauf ihrer Geschwister stehen, in dem sie alles hat, was sie braucht (Wasser, Fressen, Spielzeug...). Sie kann ihre Geschwister sehen, sie können sich beschnuppern, aber es kann so nichts passieren. Der Tierarzt beobachtet die Entwicklung von Onjara natürlich regelmäßig und sehr aufmerksam.
Zu allen Welpen kann man sagen, daß sie sehr verschmust sind. Auf dem Arm sein und kuscheln ist für jeden das Schönste. Mit sich selber spielen können ebenfalls alle sehr gut.Sie brauchen ihre Geschwister nicht immer und eine Besonderheit, die auch alle haben: Sie winken oft und gerne mit den Pfoten..

10.01.2006 um 19:53 Uhr

Ablösung

Seit 2 Nächten schläft Jill nicht mehr bei  den Welpen in der Küche, sondern wieder bei Eva im Schlafzimmer.
Eva läßt extra die Türen auf, damit Jill jederzeit zu ihren Welpen kann. Doch weit gefehlt. Jill denkt sich wohl, daß sie die Welpen in der Nacht nicht mehr säugen muß und daß sie genug Gesellschaft haben. Denn wer schläft seit 2 Nächten die ganz Nacht eng an alle Welpen gekuschelt??? Jeannie.
Jeannie findet es ganz toll, wenn sie bei den Welpen sein kann und putzt sie, spielt mit ihnen und paßt vor allem auch auf, daß die kleinste (Onjara) von ihren Geschwistern nicht zu sehr geärgert wird.
Tagsüber ist Jeannie mit den anderen draußen im Auslauf und da bleibt Jill dann auch gerne bei ihren Kindern. Weiß sie doch, daß abends die Ablösung kommt.

07.01.2006 um 15:04 Uhr

Papa Spyro zu Besuch

Von Montag bis Freitag war Spyro zu Besuch. Zum einen sollte er auch etwas von seinen Kindern haben  und zum anderen hat er in diesen Tagen eine weitere Hündin gedeckt, so daß es im März höchstwahrscheinlich Halbgeschwister zu diesen Welpen geben wird (Mehr dazu wird Eva heute abend oder morgen auf der Buschchaotenhomepage verraten).

In den ersten Tagen fand Spyro seine Kinder ganz nett und wedelte sie auch freundlich durch das Auslaufgitter an. Ansonsten legte er sich lieber davor oder tobte mit Ayla durch die Küche und Wohnung, begleitet von neidischen Blicken der Welpen, die so gerne auch mit Papa gespielt hätten.
Am Freitagmorgen wurde Spyro dann ganz mutig. Eva hatte das Gitter vom Auslauf offen gelassen und Spyro kletterte langsam in den Auslauf. Die Welpen kamen sofort, um ihn zu begrüßen. Spyro wedelte alle an und schnupperte sie interessiert ab. Als dann aber die ersten Welpen versuchten, bei ihm zu saufen, sprang er entsetzt hoch und verließ fluchtartig den Welpenauslauf. Die Welpen liefen bis zur Tür hinterher und schauten dem Papa neugierig nach. Was der nur hatte.
Spyro war sein Benehmen sichtlich peinlich und er beeilte sich, erneut in den Welpenauslauf zu kommen, um seine Männerwürde wieder herzustellen.
Dieses Mal nahm er die Untersuchungs- und Saufversuche seiner Kinder etwas gelassener und stieg nur über sie hinweg. Immerhin hatte er dann jedes seiner Kinder ausgiebig begrüßt und beschnüffelt und verließ sichtlich stolz mit Eva den Auslauf.
Jill hatte die ganze Zeit neben dem Auslauf gelegen und alles genau beobachtet. Und man sah es ganz deutlich:
Sie konnte sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen.

 

01.01.2006 um 11:15 Uhr

Das neue Jahr hat "tierisch" begonnen

Gemütlich sind alle in das neue Jahr gekommen. Alle sind in diesem Fall die 3 Menschen Eva, Heike und Winfried und die Border Collies Justin, Ronja, Jeannie, Jessy, Jill, Ayla, Aisha, Candy, Joy, Jane, Jacky, Abbey, Hanka, Lando (letztere beide von den Buschchaoten) und die 7 Os Old Flake, Odina, Ondra, Onjara, Oxana, Ofra und Onka. (Insgesamt also 12 Border Collies aus dem Hause der Buschchaoten  )
Und man soll es kaum glauben, es war richtig schön und friedlich. Nur daß Jill die "Pinkelrunde" um 23.00 Uhr nutzte, um einige Sachen vom Raclette zu stibitzen. Es sei der 7-fachen Mutter verziehen. Heike, Eva und Winfried waren eh schon mehr als satt.
Bei dem Feuerwerk, das draußen stattfand, hatte keiner der Herrschaften irgendwelche Probleme. Jill und Jeannie lagen mit allen Welpen zusammengekuschelt und schliefen und auch die anderen störte der Krach nicht.

Eva und ihre Buschchaoten wünschen an dieser Stelle allen:

Ein gutes neues Jahr !!!