Erlebnisse der Buschchaoten

30.09.2006 um 09:56 Uhr

Wer spart hat in der "Not"

Heute nacht wurde Eva um 3.00 Uhr von einem lauten Knabbern und Schmatzen geweckt. Sofort fielen Eva so Dinge ein wie: da war jemand am Hundefuttersack, hat einer die hochgelegten Kauknochen wieder nach unten befördert oder frißt da jemand Evas Socken ?
Da Eva ja doch wissen wollte, wer da nun einen nächtlichen Snack zu sich nahm, machte sie das Licht an und schaute sich um. Alle Hunde lagen artig da und schliefen. Nur Bella, die nachts genau wie Tasha in einer Box im Schlafzimmer schläft (sonst spielen die beiden die halbe Nacht miteinander), kaute genüßlich auf einem Stück Trockenpansen rum. Eva verteilt jeden Abend, wenn es Schlafenszeit ist, noch Trockenpansen. Jeder Hund (Eva selber steht da irgendwie nicht so drauf) bekommt ein Stück, mit dem er sich dann auf seinen Schlafplatz zurückzieht. Bella hatte ihr Stück in ihrer Box deponiert und wußte wohl genau, daß ihr das keiner klauen kann. Wahrscheinlich war ihr schon im Vorfeld klar, daß der Hunger nachts am größten wird. Fröhlich

28.09.2006 um 08:03 Uhr

Justin und die Katzen

Morgens ist es Justins Lieblingsbeschäftigung nach dem Spaziergang mit Eva in den Keller zu gehen, um dort die Katzen zu füttern. Justin ist mit Lilly und Lizzy aufgewachsen und hat als Welpe viel mit ihnen gespielt. Die beiden sind 2 Monate älter als Justin. Meistens sitzen die beiden (manchmal auch nur eine ) direkt hinter der Kellertür und warten schon, daß Eva reinkommt. Eva benutzt lieber die Tür als die verschiedenen Katzeneingänge. Leider ist es so, daß auch einige fremde Katzen durch die Eingänge kommen und auch fressen wollen. Prinzipiell hat Eva nichts dagegen, aber da die fremden Katzen Lilly und Lizzy immer vertreiben und die beiden dann nichts zu fressen bekommen, findet Eva das ganze nicht so toll. Justin stimmt da mit Eva zu 100 % überein. Nur, daß er etwas rigoroser reagiert. Sobald die Kellertür offen ist, läuft Justin in den Keller. Da Lizzy und Lilly ja am Eingang sitzen, nimmt er einen kurzen Anlauf und springt über die beiden hinweg. Lilly und Lizzy kennen das und bleiben dabei ganz ruhig sitzen. Dann kontrolliert Justin den gesamten Keller. Und wehe, er findet eine fremde Katze. Laut bellend vertreibt er sie und wartet, bis die Katze durch einen der Eingänge den Ausgang gefunden hat.

Danach kommt er zurück zu Lilly und Lizzy, schnuppert beide ab, gibt ihnen einen Nasenstüber oder einen kurzen Schmatz und verläßt den Keller um sich um wichtigere Aufgaben im Garten zu kümmern.

PS: Da die Ferienwohnung direkt über dem Keller liegt, darf Justin nur mit in den Keller, wenn die Wohnung nicht vermietet ist oder die Gäste schon auf sind.Fröhlich

24.09.2006 um 18:48 Uhr

Welpenspaziergang

Heute war wieder (wie eigentlich fast jedes Wochenende) "Hundesitter" Mark da, um mit den Buschchaoten spazieren zu gehen. Die erste Runde machte er mit Justin, Ronja und Jeannie und die 2. Runde stand Jill, Jessy, Ayla, Bella und Tasha zu. Eva ging mit Jeannie (als Hundemama darf man auch mal 2 Runden gehen), Penny, Pandra und Primo bei der 2. Runde ein Stück mit. Für alle war das ein gutes Leinentraining, besonders für Mark und Eva. 9 Leinen nicht zu sehr durcheinander zu bringen, war schon eine Leistung, die von den beiden Zweibeinern einiges abverlangte. Vor allem, weil die 3 P's es toll fanden, immer mal wieder unter einem der großen durchzulaufen oder um ihn herum. Penny fand es besonders toll Jill ab und zu auf den Rücken zu springen. Eva war nur nicht so ganz klar, ob Penny mehr sehen oder ein Stück getragen werden wollte.
Nach knapp 20 Minuten (normalerweise ist man auf dieser Strecke etwas schneller) machte Eva mit den P's und Jeannie kehrt und Mark ging mit den andern Fünfen noch eine Stunde weiter, damit sie sich dann auch ohne Leine richtig austoben konnten.
Jeannie wollte erst noch weiter mit den anderen laufen, sah aber ein, daß ihre Mutterpflichten darin bestanden ihre Welpen sicher wieder nach Hause zu begleiten. Wer weiß, auf was für Ideen Eva mit den Lütten sonst noch gekommen wäre. Da kam z.B. noch ein Pferd mit Evas Nachbarn und 2 weiteren Hunden. Da mußten die kleinen erst einmal ganz erstaunt schauen, was es doch für große Tiere gab.
Und ein Stück weiter kam eine Familie. Die hatten ihr Baby mit. Und obwohl es schon etwas älter als die Welpen war, hatte man das Baby in ein Gestell gelegt und schob es durch die Gegend. Eva nannte das Teil "Kinderwagen". Die Welpen fragten sich, warum sie nicht in so einem Menschenwelpenwagen durch die Gegend gefahren würden. Das hätte ihnen bestimmt auch Spaß gemacht. Aber auch so fanden die 3 Welpen den Spaziergang spannend. An der Leine laufen die drei nun so, als würden sie von morgens bis abends nichts anderes machen. Dabei läßt Eva sie immer viel lieber ohne Leinen toben.

19.09.2006 um 08:49 Uhr

Haushalts"helfer"

 Primo, Pandra und Penny haben beschlossen  Eva tatkräftig im Haushalt zu helfen. Das sieht manchmal richtig gut aus, wenn Primo die Schippe zum Hundeklo-saubermachen draußen findet und sie bis zu Eva trägt und sie ihr übergibt. Manchmal versteckt er sie allerdings auch, damit Eva nicht so langweilig wird und sie erst einmal ein wenig suchen kann.
Beim Wäscheabnehmen haben sich die 3 zu kleinen Profis entwickelt. Besonders die Hundedecken kann man gut abnehmen. Man (Hund) springt hoch, beißt sich in der Hundedecke fest und fliegt so erst einmal ein wenig durch die Luft, da die Wäschespinne sich dreht. Manchmal hat man (hund) Glück und die Decke fällt nicht gleich runter, da gibt es dann noch eine gratis Karussellfahrt.
Gestern morgen gefiel den Dreien eine Pflanze auf der Fensterbank nicht mehr. Um Eva die Trennung davon zu erleichtern haben sie die Pflanze nicht nur von der Fensterbank geholt, sondern sie auch gleich geschreddert.

Bella findet die Hilfen von den kleinen ganz prima und hat sich auch etwas überlegt, wobei sie Eva helfen kann. Jeder Freßnapf, der auf der Erde steht, wird von ihr auf den Kopf gedreht. Sollten noch Krümel drin sein, fallen diese auf die Erde und die Näpfe sind immer sauber.

Eva weiß schon gar nicht mehr, was sie ohne ihre kleinen Helfer machen sollte.Fröhlich

14.09.2006 um 19:37 Uhr

Pflaumenpflücken

Heute nahm Eva gegen abend Jessy und Ayla mit in den Garten zum Pflaumenpflücken. Zuvor waren Jessy, Ayla, Bella, Tasha und natürlich Jeannie im Auto mit Pandra, Penny und Primo zum Tierarzt gefahren, da die 3 ihre 2. Impfung brauchten. Bei so viel Begleitung verliefen die Fahrt und der Tierarztbesuch ohne Probleme. Jill, Justin und Ronja sollten in der Zeit das Haus bewachen und machten es sich dafür im Wohnzimmer bequem.

Beim Pflaumenpflücken wollte Eva dann komischerweise nicht so viele Hunde um sich haben. Sie erzählte den Hunden etwas von "Leiter" und "Zu-viel-toben" und meinte 2 Hunde würden im Garten reichen. Ayla und Jessy schauten sich das ganze auch sehr interessiert an. Besonders der Eimer, in den Eva die Pflaumen legte, mußte genau untersucht werden. Aber auf ein Verbot von Eva hin wurde der Eimer in Ruhe gelassen und die Leiter inspiziert. Zum Glück wollten die beiden nicht mit auf die Leiter. Eva war bald fertig (immerhin waren an allen 3 Bäumen bereits Früchte,  Eva hatte die Bäume vor 2 Jahren gepflanzt.).
Als Eva nach dem Füttern Bella und Tascha in den Garten ließ, durften Jessy und Jill auch mit in den Garten. Jessy erinnerte sich genau an das Pflaumenpflücken und versuchte an einem der Bäume hochzuspringen. Wahrscheinlich wollte sie nachsehen, ob Eva nicht doch noch ein paar Pflaumen vergessen hatte. Die Drehung, die Jessy dabei in der Luft machte, war schon fast zirkusreif.

02.09.2006 um 06:44 Uhr

Priskas Auszug

Heute morgen um 6.30 Uhr ist Priska mit ihrer neuen Familie nach Österreich in die Steiermark gestartet. Am Vorabend kamen Vater und Tochter (der Rest der Familie mußte zu Hause bleiben) an und haben dann bei Eva übernachtet, da die Fahrt doch sehr weit ist. Priska und Tochter Nina haben sich gleich verstanden und besonders die Haare von Nina hatten es Priska angetan und sie knabberte mit Begeisterung darin rum. Unfair fand Priska es heute morgen, daß die 3 anderen Rabauken etwas zu fressen bekamen und sie nicht. Aber da es, während die anderen fraßen, schon mal auf die große Wiese in den Garten ging, war es nicht ganz so schlimm.  Priska tobte begeistert durch den Garten, nur dieses dumme Halsband, das Eva und Nina ihr umgetan hatten, störte doch sehr und Priska mußte sich immer wieder hinsetzen und sich ausgiebig kratzen.
Kurz darauf startete die große Tour und Priska fährt jetzt gerade auf dem Schoß von Nina in das entfernte Österreich.

Gute Reise, Priska, und ein tolles Leben !!  Fröhlich