Erlebnisse der Buschchaoten

21.04.2007 um 19:12 Uhr

Manchmal liegen Freud und Leid dicht beieinander

Gerade bekam Eva einen Anruf mit einer traurigen Nachricht.
Candy von den Buschchaoten mußte heute im Spätnachmittag im Alter von 11,5 Jahren eingeschläfert werden. Gestern spielte sie noch mit ihren Menschenfreunden und heute konnte ihr keinTierarzt mehr helfen. Der Tierarzt konnte ihr nur noch den letzten Schritt so leicht wie möglich machen.
Candy, Du warst ein toller Hund. Eva ist dankbar, daß sie Dich dieses Jahr im Februar noch einmal eine Woche lang sehen konnte.
Grüße auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke Deinen Vater Joker und Deine Oma Toska und sage ihnen, Eva wird Euch nie vergessen !!

21.04.2007 um 18:50 Uhr

Toffee (Patty von den Buschchaoten) zu Besuch

Heute nachmittag hat Toffee mit ihrem Frauchen einen kurzen Besuch bei Eva und den Buschchaoten abgestattet. Toffee hat sich zu einer sehr schönen jungen Damen entwickelt, die Eva sehr an Toffees Großmutter Joy erinnerte.
Primo fand es klasse, daß seine Gebärmutterkollegin da war. Er wollte gleich begeistert mit ihr rumtoben, doch da mußte er die Erfahrung machen, daß Schwestern manchmal ganz schön zickig sein können. Wollte sie doch einfach nicht mit ihm spielen. Und was hat er sich für Mühe gegeben und sie umschwärmt. Ganz kurz erbarmte sich Toffee den Spielaufforderungen von Primo, doch als er meinte, er könne ja einmal versuchen sie zu decken, war es natürlich mit dem Spielen vorbei. Toffee hat sehr schöne Zähne, wie man dann unschwer sehen konnte.
Aber trotzdem schienen beide Spaß miteinander zu haben und auch Eva fand es schön Toffee und Frauchen einmal wiedergesehen zu haben.

19.04.2007 um 21:49 Uhr

Happy Birthday Lilly und Lizzy

Heute haben die Katzen Lilly und Lizzy Geburtstag. Vor 7 Jahren kamen die Schwestern mit 2 weiteren Katzenkindern auf die Welt. Evas Freundin Barbara entdeckte die beiden und war sich gleich ziemlich sicher, daß die beiden Eva gefallen würden. Eva wollte gerne 2 Katzen für ihr damals neu gekauftes Haus haben, damit eine nicht so alleine unter den Buschchaoten leben mußte. Und Barbara hatte recht. Schon bald zogen die 2 bei Eva und den Chaoten ein.
Schnell lebten sich die beiden ein und besonders Joker war damals mehr als glücklich über die Neuzugänge. Joker hat Katzen immer über alles geliebt und sie geputzt und auf sie aufgepaßt. Auch Lilly und Lizzy liebten diesen großen Chaoten sehr. Doch auch die vielen anderen Hunde, die nach Joker kamen, wurden alle in ihre Katzenherzen geschlossen. Die beiden wissen sehr genau, welcher Hund zur Buschchaotengang gehört und welcher nicht und reagieren dementsprechend.
Lilly und Lizzy sind Freigänger und können selber entscheiden, wann sie zu Hause sein wollen und wann nicht.

Lilly und Lizzy, weiterhin viel Spaß in Eurem Leben.

Evas Freundin Barbara hätte heute auch Geburtstag. Leider starb sie vor 5 Jahren. Und trotzdem: Auch an Barbara die herzlichsten Glückwünsche, wo immer sie auch sein mag.

18.04.2007 um 19:44 Uhr

Eine Ausreißergeschichte

Gestern abend erreicht Eva um 21.00 Uhr ein Anruf von einer ziemlich verzweifelten Frau. Ihr Mischlingsrüde Benny (das Aussehen wie ein Hovawart, aber etwas kleiner) war am Vortag (Montagnachmittag) als sie mit ihm spazierengehen wollte, aus dem Auto gesprungen und schnurstracks im Wald verschwunden. Das ganze war in einem Waldstück passiert, in der Nähe von dem Dorf, in dem Eva wohnt. Die Besitzerin hatte ihn gestern schon den ganzen Tag gesucht und auch Polizei, Tierärzte usw. informiert. Von gemeinsamen Tierarzt hatte sie den Tip bekommen, sich bei Eva zu melden, da sie ganz in der Nähe, in der Benny verschwunden war, immer mit ihren Chaoten spazieren geht. Die Besitzerin bat Eva Ausschau nach ihm zu halten. Erschwerend für Benny kam hinzu, daß er mit Geschirr und Schleppleine ausgebüchst war. Der Wald ist seit Kyrill immer noch sehr aufräumungsbedürftig und Eva sah in Gedanken den armen Kerl in irgendeinem Dickicht festhängen. Also ist Eva heute morgen noch eine halbe Stunde früher los und mit den Hunden dort hergelaufen, wo Benny vermutet wurde. Eva hatte ihn oft gerufen, aber kein Benny tauchte auf. Auch die Hunde zeigten nicht an, daß sie in der Nähe irgendwo einen anderen Hund vermuteten.
Heute am Spätnachmittag mußte Eva erst mal wieder zum Tierarzt (zum Glück nur Impfereien) und sie sprachen über die geringe Chance, die Benny nach 2 Tagen hat.
Auf dem Rückweg überlegte Eva, ob sie mit einem Teil der Hunde noch einmal direkt in den Wald gehen und nach Benny Ausschau halten sollte.
In dem Dorf vor ihrem Wohnort, kam ihr auf der Straße ein Hund entgegen, der auf Bennys Beschreibung paßte. Er lief dort alleine und hatte kein Geschirr um, wie sie auf die Schnelle sehen konnte, machte aber den Eindruck, als würde er sich dort auskennen. Erst fuhr Eva noch ein Stück weiter, doch dann ließ ihr dieser Hund keine Ruhe und sie drehte am Ortsausgang und fuhr zurück. Eva ließ das Fenster runter und rief "Benny". Der Hund blieb sofort stehen und spitzte die Ohren. Sie hielt am Straßenrand an und stieg aus. Als sie noch einmal Benny rief, kam der Hund freundlich wedelnd auf sie zu. Sollte Eva Benny gefunden haben?
Eine Frau kam mit einem kleinen Kind. Eva hielt den Hund erst einmal fest und fragte die Frau, ob sie den Hund kennen würde. Sie sagte, daß sei Laika, die im Haus schräg gegenüber wohnen würde. Eva war schon ganz enttäuscht, doch dann fiel ihr was auf. Sie vergewisserte sich, daß Laika eine Hündin sei und die Frau bejahte das. Eva sagte, daß dieser Hund ein Rüde sei. Sie hatte kurz vorher noch gesehen, wie er einen Baum anpinkelte. Eva bat die Frau die Leute, der Laika gehören, zu fragen, ob sie den Hund kennen. Es war eine nette junge Familie, die auch gleich mit Laika kam. Also war es wirklich nicht Laika. Sollte Eva so problemlos den Ausreißer gefunden haben? Sie legte ihm eine Leine um und die Leute schauten ihn sich genau an und meinten, der Hund würde nicht ins Dorf gehören. Also rief Eva die Besitzerin von Benny an, deren Nummer sie zum Glück in ihrem Handy gespeichert hatte und beschrieb ihr den Hund. Die Besitzerin machte sich sofort auf den Weg und war 15 Minuten später da und es war tatsächlich ihr Benny.
Da konnte man 2 glückliche Freunde sehen, die ein Wiedersehen feierten.
Eva ist kurz danach nach Hause gefahren, denn ihre Chaoten wollten nun auch zu ihrem Recht (sprich Fressen) kommen
Endlich einmal wieder eine Geschichte, die gut ausgegangen ist.

14.04.2007 um 12:11 Uhr

Heute vor 5 Jahren um 4.35 Uhr

wurde sie mit einem Gewicht von 314 Gramm geboren. Heute wiegt sie 20 kg und ist 52 cm groß. Die Rede ist von "Ich bin Jeannie von den Buschchaoten".
Sie ist der erste Border Collie, den Eva als selbstgezüchteten Hund wirklich behalten hat (ein Versuch davor klappte nicht so richtig Fröhlich ). Mit Jeannie hat Eva einen Traumhund. Jeannie sorgt für Ruhe und Ordnung beim Junggemüserudel und hilft Eva immer tatkräftig bei der Erziehung desselbigen. Auch wenn Eva Not- oder Pflegehunde aufnimmt, braucht Eva Jeannie nur zu sagen, daß sie auf diese aufpassen soll und dann macht sie es und verteidigt diese, wenn es sein muß, auch gegen Mobbingversuche von anderen Buschchaoten.
Jeannie ist eine welpenverrückte Hündin. Nicht nur die eigenen Welpen werden mehr als vorbildlich aufgezogen (2 Würfe hatte Jeannie bisher), auch die Welpen von Ronja und Jill hat Jeannie begeistert bemuttert. Sohnemann Primo wird mit seinen knapp 10 Monaten von Jeannie täglich geputzt, ob er das nun möchte oder nicht.
Ansonsten ist Jeannie eine sehr auf den Menschen bezogene, verschmuste und absolut gehorsame Hündin.

In diesem Sinne : Happy Birthday, Jeannie

07.04.2007 um 16:05 Uhr

Gestern ist er ausgezogen

Quincy, der letzte Welpe vom Q-Wurf, ist gestern von seiner neuen Familie abgeholt worden. Er war etwas länger geblieben, da seine Familie erst noch umziehen mußte. Quincy war der liebste Tobekumpel von Bella, da sie bei ihm (noch) keine Angst haben mußte, daß er zu wild spielt. Auch Primo wird den kleinen Chaoten vermissen. Schließlich war Quincy nun der jüngste und Primo konnte ihm zeigen, was man so alles anstellen kann. Oft kauten die beiden aufeinander rum, wobei Quincys Kopf manchmal komplett in Primos Maul verschwand. Aber auch Jill und Tasha spielten gerne mit dem kleinen.
Als seine Familie gestern kam, brachten sie ihre Border Hündin Bea mit und es dauerte keine 3 Minuten, da waren Bea und Quincy mit gemeinsamen Toben beschäftigt.
Eva wünscht auch Dir, Quincy, alles Gute in der neuen Heimat und viel Freude mit Deinem neuen Rudel.

02.04.2007 um 20:09 Uhr

Bella am 2.4.07

Genau 3 Wochen nach Bellas Diagnose Tetanus ist Bella soweit genesen, daß man fest davon ausgehen kann, daß Bella die Krankheit besiegt hat.
Die Tierärzte haben ihr heute erlaubt, daß sie wieder den ganzen Tag mit den anderen draußen verbringen darf und auch das Toben ist wieder gestattet. Dabei hält Bella sich momentan noch etwas zurück, aber Eva denkt, daß auch das nicht mehr lange anhalten wird. Die Pfote sieht bedeutend besser aus, wird aber noch einige Tage behandelt werden.
Bella hat heute das erste Mal wieder problemlos ihr Trockenfutter nicht eingeweicht gefressen. Fast ist sie wieder die alte. Es fallen allerdings immer noch Unsicherheiten und ab zu Ängstlichkeit auf, aber auch da ist die Hoffnung groß, daß sich das wieder ganz legen wird.

Bella bedankt sich ganz herzlich bei den vielen Menschen, die ihr ganz fest sämtliche Daumen, die zur Verfügung standen, gedrückt haben und Eva sagt Danke für die vielen lieben und aufbauenden Emails, die Eva gar nicht alle persönlich beantworten konnte.

Außerdem schicken Bella und Eva ein Riesendankeschön an ihre Tierärzte, die in diesen Wochen wirklich immer rund um die Uhr erreichbar waren und bei der Behandlung von Bella so etwas wie Sprechstunde oder Feierabend komplett ignoriert haben.

An dieser Stelle endet der tägliche Gesundheitsbericht von Bella und man wird hier in den nächsten Wochen hoffentlich nur von positiven Erlebnissen lesen.

01.04.2007 um 20:47 Uhr

Bella am 1.4.07

Da Bella weiterhin auf dem Weg der Besserung ist, hat Eva sich gestern einmal eine Auszeit gegönnt und hat Freunde und Verwandte in der alten Heimat Iserlohn besucht, während sich "Hundesitter" Mark um die Chaoten kümmerte.

Bella verbringt weiterhin 3 bis 4 Stunde mit Tasha, Jill und Quincy im Auslauf. Primo, Jessy und Jeannie beobachten das Ganze durch den Nachbarauslauf. Zum einen wäre es sonst zu viel für Bella und zum anderen dürfen Tasha und Primo zur Zeit unbeaufsichtigt nicht zusammen sein, da Tasha läufig ist. Ronja und Justin sind ganz froh, daß sie etwas weiter entfernt von dem Junggemüse ihre Ruhe genießen können.

An das Baden der Pfote hat Bella sich schnell gewöhnt und läßt die Pfote artig in der Seifenlauge stehen und nutzt die Zeit ausgiebig, um mit Eva zu kuscheln.
Bella wirkt insgesamt ausgeglichner, seit sie sich wieder mehr bewegen darf, allerdings ist sie immer noch ziemlich schreckhaft und ab und zu sehr unsicher.