Erlebnisse der Buschchaoten

24.06.2007 um 18:51 Uhr

Queeny von den Buschchaoten war zu Besuch

Von Freitagabend bis heute waren Queeny von den Buschchaoten und 2/3 ihrer Familie (Herrchen konnte nicht mit) zu Besuch bei Eva und den Buschchaoten.
Queeny erkannte Eva gleich wieder und freute sich sehr sie zu sehen. Aber auch Eva war froh, daß sie Queeny (und natürlich ihre Menschen) einmal wiedersah. Leider liegt Holland nicht gleich um die Ecke.
Da es Freitag schon relativ spät war, wurde die tierische Familienzusammenführung auf Samstagmorgen verlegt. Um 8.00 Uhr ging es los. Mama Jill, Jessy, Bella, Tasha und Primo begrüßten Queeny gleich begeistert und schon nach wenigen Minuten tobte Queeny mit der Bande über die Wiesen. Papa Justin findet Junghunde in dem Alter unmöglich und so gingen Eva und die holländischen Zweibeiner mit Justin und zur Begleitung Jeannie und Ronja lieber anschließend eine Extrarunde.
Queeny fand das Toben mit den anderen Hunden nur klasse und es war als würden Primo und sie sich wiedererkennen, denn die beiden waren sofort fast unzertrennlich. Sie hatten ja schließlich, als Queeny und ihre Geschwister klein waren, oft genug zusammen im Welpenauslauf getobt. Und auch jetzt zeigte Primo wieder, daß er sehr genau abschätzen kann, wie wild er mit jedem einzelnen Hund spielen darf. Es waren wilde Verfolgungsjagden und trotzdem paßte Primo immer genau auf, daß er Queeny nicht über den Haufen rannte. Bei Bella, Tasha und Jessy ist er bei weitem nicht so rücksichtsvoll.
Deshalb durfte Primo am Samstagabend auch Queeny und die Zweibeiner in das tolle griechische Restaurant begleiten. Artig blieben die beiden Buschchaoten unterm Tisch liegen, bis die Menschen endlich mit Essen und Reden fertig waren. Sie hätten bestimmt lieber mit am Tisch gesessen, aber Menschen haben manchmal merkwürdige Ansichten.

Auch den Sonntag verbrachte Queeny mit der Buschchaotengang und bekam von dem vielen Spielen nicht genug.

Leider ist so ein Wochenende immer viel zu schnell rum und der Besuch mußte sich wieder auf in die holländische Heimat machen.
Doch man sieht sich bestimmt bald wieder.

19.06.2007 um 00:02 Uhr

Opa und Enkel haben Geburtstag

Heute haben Justin, Primo und natürlich Primos Geschwister aus dem P-Wurf Geburtstag.

Justin ist jetzt 7 Jahre alt. Er wurde in Kopenhagen/Dänemark geboren und Eva holte ihn, als er 10 Wochen alt war, zu sich nach Dodenhausen. Schnell hatte sich das kleine Fellmonster bei den Buschchaoten eingelebt und von Anfang an war Ronja sein liebster Spielkamerad und schon bald seine große Liebe. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Justin ist bisher Vater von 61 Kindern und jeder Menge Enkelkinder im In - und Ausland.
Er ist ein verschmuster Rüde, der seine besondere Zuneigung darin zeigt, daß er die Hand von Menschen vorsichtig in seine Schnauze nimmt und darauf herumkaut.
Justin ist ein ruhiger Hund, der alles gemütlich angeht. Aber wenn er möchte, kann
er auch sehr schnell werden.

Primo ist seit heute 1 Jahr alt.
Bei Primo war eigentlich gar nicht geplant, daß Eva ihn behält und auch er zog wie seine Geschwister in ein neues Zuhause. Doch schon nach 6 Tagen war er wieder zurück, da die Hündin, mit der er zusammen leben sollte, ihn abslout nicht akzeptieren wollte. Schnell hatte Primo Eva überzeugt, daß er am besten bei seiner Mutter Jeannie, den restlichen Buschchaoten und Eva aufgehoben ist. Er zeigte von klein auf eine solche Cleverness, aber auch Anhänglichkeit und Intelligenz, daß Eva ihn nicht wieder abgeben konnte. Seine schnelle Auffassungsgabe hat Primo behalten und er verblüfft Eva immer wieder, wie schnell er Dinge versteht.
Alle Zwei- und Vierbeiner sind in seinen Augen seine besten Kumpel und er freut sich über jeden.
Bleib so, wie Du bist, Primo.

Happy Birthday, Justin, Primo und alle P's !!!!

16.06.2007 um 18:02 Uhr

Eva mäht Rasen

Heute hat sich Eva  endlich einmal des Rasens erbarmt, der dringend eine Rasur brauchte. In den 3 Wochen Dänemark muß sich  jemand in den Buschchaotengarten geschlichen haben und jeden Grashalm und die Brennesseln 20 mal so hoch wie normal gezogen haben.
Eva hatte sich direkt nach dem Urlaub mit dem Rasentrecker schon mal in den Dschungel gestürzt und die Schnitthöhe am Trecker auf die höchste Schnittlänge gestellt, um überhaupt zu sehen, ob es noch einen Gartenboden gibt.
Und da es heute trotz schwarzer Wolken nicht regnete, startete Eva den Feinschliff.
Natürlich dürfen die Buschchaoten bei so einer Maßnahme nicht fehlen. Da Bella in der Standhitze, Jills Hitze in den letzten Zügen liegt und Jessy meint: "Na, da werde ich doch auch bald läufig", hat Eva die Chaoten zur Zeit in 3 Gruppen sortiert. Und in diesen Gruppen durften sie auch beim Mähen helfen. Zuerst waren Ronja und Justin dran. Sie sorgten dafür, daß Eva bloß nicht zu schnell fuhr, in dem sie sich immer genau dahin stellten, wo Eva als nächstes herfahren mußte. Und womit beschäftigten sich die beiden ?? Justin flirtete mit Ronja und versuchte immer wieder sie zu decken. Da Ronja ihren Justin liebt, ließ sie ihn gewähren und wenn Eva nicht 100% wüßte, daß Ronja seit einem Jahr kastriert ist, wäre sie wohl vom fahrenden Trecker gesprungen, um die beiden an der Nachwuchsproduktion zu hindern. So mußte Eva die beiden immer nur auffordern, doch einmal ein wenig aus dem Weg zu gehen, was diese dann auch widerwillig taten. So hatte Eva immer Zeit genug um zu schauen, wo sie denn noch einmal drüber mähen müßte.
Als nächstes durften Jill, Bella und Jessy im Garten toben. Ronja und Justin hatten es sich zu der Zeit im Wohnzimmer bequem gemacht. Jill kontrollierte vom Zaun aus erst einmal genau, worüber sich denn die Nachbarn unterhielten. Jessy und Bella liefen anfangs ein wenig in der Fahrspur von Eva, doch dann suchten sie sich eine neue Beschäftigung. Immerhin kam Bella auf die Idee, Eva etwas zu helfen und schleppte eifrig frischgemähtes Gras durch die Gegend. Wenn sie es ja zumindest auf die Seite getragen hätte. Aber zu leicht sollte man es Eva ja auch nicht machen. Als Eva mit dem Rasentrecker das große Grundstück abgemäht hatte, verzogen sich die drei "Hotdogs" in die Küche, um Eva, Jeannie, Tasha, Primo und dem Rasenmäher Platz zu machen. Eva muß nämlich die schwer zugänglichen Stellen immer noch mit dem Rasenmäher nachmähen. Gut, daß sich die Antriebsschnur zum selbständigen Fahren des Mähers gelöst hatte, da konnte Eva so richtig ihre Kräfte einsetzen und den Mäher begeistert die kleinen Hänge hochschieben. Primo und Tasha starteten erst einmal eine wilde Verfolgungsjagd durch den Garten und das frisch gemähte Gras. Dabei wurde der Rasenboden gleich ein wenig vertikutiert. Zwischendurch forderte Tasha kurz den Rasenmäher zum Spielen auf, doch der hatte wohl keine Lust. Der fand es viel besser, Eva zu ärgern und in dem hohen Gras immer wieder auszugehen. Doch nach 2 Stunden Gartenarbeit waren Eva und die Hunde fertig. Eva geht jetzt unter die Dusche und freut sich auf den heutigen Abend, an dem sie in eine Kabarettveranstaltung gehen wird. Da den Hunden für so etwas der nötige Sinn fehlt, werden sie, nachdem sie den ganzen Tag draußen waren, im Schlafzimmer, im Wohnzimmer und in der Küche (der Flur ist die "Schleuse") mit jeweils einem Schweineohr und mindestens einem Hundekumpel den Abend mit Schlafen verbringen.

07.06.2007 um 09:41 Uhr

Urlaubsbericht

Man soll es kaum glauben, 3 Wochen Urlaub sind schon wieder vorbei und seit 4 Tagen sind Eva und alle Buschchaoten wieder gemeinsam zu Hause.
Ronja, Justin, Jill und Jessy haben die Zeit in ihren Pflegeplätzen sehr genossen und sich aber auch schnell wieder in der Heimat eingelebt.

Jeannie-Bigboss, Bella-Flinke Zunge, Tasha-Küchenfee und Primo-Spielsüchtiger sowie Eva und Antje haben in Dänemark so viel erlebt, daß man gar nicht alles berichten kann.
Zunächst einmal ist Bella der Urlaub hervorragend bekommen. Auch wenn sie in den ersten Tagen extrem müde war (es fehlte halt die Kondition), war sie überall dabei und ihre Unsicherheiten haben sich wieder gelegt und Kondition hat sie jetzt auch wieder nicht zu knapp.

Morgens um 8.00 Uhr machte sich Eva als erstes mit den Vieren zum Strand auf, der zu der Zeit fast immer ihnen ganz alleine gehörte. Da war dann erst einmal wildes Rennen und Toben über den Strand und mal eben durchs Meer angesagt.
Nach 1,5 Stunden ging es zum Frühstücken zurück ins Ferienhaus.
Nach dem Frühstück hatten Eva und Antje ihre Scrabbelzeit und die Vierbeiner machten derweil ein Nickerchen.
Ausflüge wurden natürlich auch jede Menge gemacht. Unter anderem besuchten die 6 Hanstholm, Bulbjerg, Rubjerg Knude, Hjerl Hede, den Zoo in Aalborg, Slettestrand, Skagen und natürlich sämtliche umliegenden Orte sowie mindestens 3 mal täglich den Strand.
Hjerl Hede ist ein sehr großes Freilichtmuseum, in dem ein ganzes Dorf aufgebaut ist, in dem man sehen kann, wie die Menschen vor 150 Jahren dort lebten. Da gleichzeitig auch eine Hundeausstellung stattfand, konnte Tasha ihren Züchter Morten begrüßen und Eva traf ein paar Bekannte aus Deutschland. Im Freilichtmuseum waren durch die Hundeausstellung auch jede Menge Hunde, doch die 4 Buschchaoten konnten das problemlos hinnehmen. Nur Primo und Jeannie konnten sich anfangs nicht so ganz einigen. Primo wollte jeden mit Küßchen begrüßen und Jeannie meinte, sie müsse Sohnemann, der ihr schon längst über den Kopf gewachsen ist, vor jedem anderen Hund beschützen. Aber nach einer kurzen und deutlichen Erklärung von Eva waren sich die 3 einig, wie man durch das Freilichtmuseum schlendert.

Ein weiterer Höhepunkt war für die Hunde ohne Frage der Besuch im Aalborger Zoo. Eva meinte zum Schluß, eigentlich hätten sie ihr Eintrittsgeld wieder bekommen müssen, da die Buschchaoten den Zootieren so viele geboten hätten.
Im Zoo waren Jeannie, Tasha und Bella für ca. 10 Minuten beeindruckt, was es für merkwürdige Tiere gibt und hielten sich erst einmal ein wenig zurück. Primo dagegen war sich sofort sicher, daß das alles seine neuen Tobekumpel sind und schaute begeisternd wedelnd über jede Abzäunung und durch jedes Gitter. Mit einem Kapuzineräffchen schloß er gleich Freundschaft und die beiden  versuchten jeder von seiner Seite des Gitters möglichst dicht zueinander zu kommen. Zu den Schimpansen wäre Primo auch am liebsten gleich reingesprungen. Bei den Bären begrüßten Bella und Primo gemeinsam einen dieser Genossen, der auch sofort ans Gitter kam, um zurückzugrüßen.
Die Schakale kamen gleich in einem ganzen Rudel auf die Chaoten zugelaufen und beobachteten sie aufmerksam. Da hielten die 4 dann doch lieber etwas Abstand. Elefanten und Giraffen dagegen waren so groß, daß man (hund) einfach nur staunend dastand und immer wieder hoch schaute, wo hört das Tier denn nun auf.
Auch das Gespräch mit einem Strauß, der ganz nah ans Gitter kam und seinen Schnabel durch das Gitter steckte, schien allen zu gefallen.
Der absolute Hit waren allerdings die Seehunde und Pinguine. Eva und Antje waren mit den Hunden in einen Gang gegangen, wo man unter den Bassins ankam und die Tiere unter Wasser beobachten konnte. Sowohl Seehunde als auch Pinguine kamen angeschwommen, als sie die Hunde sahen und alle schienen sich zu freuen, sich zu sehen. Die 4 Chaoten standen jeder auf 2 Pfoten und preßten ihre Nasen an das Glas der Bassins und auch die Seehunde und Pinguine kamen immer wieder an die Scheibe geschwommen. Besonders ein Pinguin bekam gar nicht genug und schwamm immer wieder direkt vor den Hunden her.
Bei der anschließenden Fütterung der Seehunde führten die Seehunde ein paar Kunststücke vor, die von den "anderen" Hunden sehr aufmerksam beobachtet wurden. Am liebsten hätten sie wohl selber mitgemacht, aber keine Angst, Eva hat nicht später am Strand mit ihnen versucht diese Kunststücke mit den Hunden nachzumachen.

Der letzte große Ausflug führte am vorletzten Tag nach Skagen. Dort treffen Nord-und Ostsee aufeinander. Diesen Platz besuchen Eva und Antje immer wieder gerne, da es einfach faszinierend ist, das zu sehen. Natürlich waren die 4 auch da mit dabei. Da dort immer sehr viele Menschen sind, mußten die 4 an der Leine gehen. Das fanden sie zwar am Strand nicht ganz so toll (Toben ist doch dort viel besser), aber sie akzeptierten es. Schließlich gab es dort viele Menschen und andere Hunde zu sehen und wenn man so einen Menschen lange genug anschaut, kommt der auch manchmal und streichelt einen. Besonders begehrt sind an dem Zipfel , an dem die Meere sich treffen, die Erinnerungsfotos. Man muß also schon ein bißchen warten, bis man zu diesem Zipfel vorgedrungen ist. Eva und Antje warteten auch ein wenig und als dann keine Menschen mehr direkt da standen, nahm Eva die 4  Chaoten und legte sie für ein Foto nebeneinander ab. Sie hatte gerade das erste Bild gemacht, da wurde sie gleich in 3 Sprachen (Dänisch, Deutsch und Englisch) angesprochen, ob man die Hunde auch einmal fotografieren durfte. Als Eva sich umdrehte, standen einige Leute hinter ihr, die es toll fanden, wie brav die 4 liegen blieben. Also wurden die 4 Buschchaoten für kurze Zeit Fotomodelle.

Eva könnte noch stundenlang weitererzählen. Der Urlaub war einfach prima und für alle 6 eine absolute Erholung.
Die Bilder vom Urlaub wird Eva in den  nächsten Tage auf der Homepage zeigen.