Erlebnisse der Buschchaoten

24.07.2007 um 07:04 Uhr

Rehe

Heute morgen war Eva ziemlich früh mit ihren Buschchaoten ins Feld gefahren. Als sie dort ankam, wo sie immer parkt, sah sie auf der benachbarten Pferdeweide 2 Rehe stehen. Als diese das Auto kommen sahen, rannten sie an das entferntere Ende der Weide und wollten sich wohl in Sicherheit bringen. Doch sie trauten sich nicht durch die gezogenen Bänder, auch wenn da kein Strom war. Sie rannten ein paar Mal auf und ab, bis das eine Reh beherzt über die Bänder sprang. Doch das andere Reh traute sich nicht. Das erste Reh lief immer wieder am Zaun entlang, um dem anderen Reh Mut zu machen, doch das blieb lieber auf der Weide. Also sprang das erste Reh netterweise zu seinem Kumpel zurück. Eva hatte sich das ganze angesehen und sich dann aber trotzdem entschlossen, die Hunde aus dem Auto zu lassen. Rehe findet die Bande nicht so interessant. Und so war es auch. Als die erste Spaziergehtruppe aus dem Auto war, fingen sie gleich an, miteinander zu spielen. Die ersten paar Minuten hört man dabei auch schon immer mal ein Bellen oder "kämpferisches" Knurren. Aber kein Blick der Hunde ging zur Pferdeweide. Da sah es auf der Weide schon ganz anders aus. Nicht, daß die beiden Herrschaften sich ängstlich in die entfernteste Ecke der Weide zurückgezogen hätten. Nein, als sie die Hunde hörten, kamen beide neugierig ein Stück näher. Also startete Eva lieber den Spaziergang und die Hunde rannten fröhlich spielend vor Eva her. Als Eva nach einem Rundweg zum Auto zurückkam, waren die Rehe immer noch da. Als diese die Hunde erneut sahen, sprangen beide über den Zaun der Weide und liefen durch ein Getreidefeld weiter auf die Hunde zu. Eva rief die Hunde ran und nahm Primo, Bella und Jessy an die Leine. Tasha würde ohne die anderen nirgends hinlaufen und Jill bleibt eh immer in Evas Nähe. Den anderen Drei traute Eva schon zu, daß sie mal kurz zu den Rehen rennen würden, um Hallo zu sagen, da sie jetzt so nah vor den Hunden waren. Primo würde mit Sicherheit versuchen, Küßchen zu verteilen und da Eva nicht weiß, wie Rehe auf Hundeküsse reagieren, wollte sie das auch nicht ausprobieren.
Eva verfrachtete die Hunde wieder in's Auto und ließ Ronja, Justin und Jeannie für die 2. Spaziergehrunde raus. Auch die schauten noch nicht einmal in Richtung der Rehe und zogen mit Eva los. So auf halber Strecke sah Eva auf einmal die Rehe ca. 100 Meter neben dem Weg laufen, auf dem sie mit den Hunden zurück zum Auto gehen wollte. Also wieder einmal ein Hunde heranrufen und ablegen lassen. Die Rehe liefen knappe 200 Meter neben Eva und den Hunden vorbei, warfen noch einmal einen Blick auf die Vier, um dann endlich im Wald zu verschwinden. Es gab mindestens 3 andere Möglichkeiten, bedeutend schneller und vor allem in andere Richtungen in den Wald zu kommen. Die Rinder, die auf ihrer Wiese standen, schauten auch etwas erstaunt hinter den zwei Weidekollegen her.
Vielleicht haben die Rehe sich ja überlegt, ob sie sich auch ein paar Hunde als Begleiter anschaffen sollen oder sie haben Eva und ihre Chaoten schon so oft heimlich beobachtet, daß sie wußten, weder die Chaoten noch Eva sind eine Gefahr für sie.

22.07.2007 um 17:27 Uhr

Hähnchendiebe

Eva liebt alle Arten von Hähnchengerichten. So hatte sie sich heute morgen 4 Hähnchenschenkel zum Auftauen aus der Gefriertruhe geholt, um sie gegen Abend als Abendessen und für morgen als Mittagessen auf den Grill zu legen.
Artig tauten die Schenkel in einem Durchschlag in der Spüle vor sich hin. Gegen Mittag wurde es so dunkel, daß Eva nicht nur die Wäsche von draußen reinholte, sondern auch Justin, Jill und Ronja aus ihrem Auslauf mit reinnahm. Ronja mag Gewitter überhaupt nicht und es sah sehr danach aus. Die drei machten es sich auch dankbar in der Wohnung bequem.
Eva schaute sich im Fernsehen eine Auswanderergeschichte nach Dänemark an und war so amüsiert, daß sie nicht auf die Hunde achtete (Zitat einer Auswanderin, die nun im schönen Dänemartk lebt :
" Ich habe nicht damit gerechnet, daß die hier kein Deutsch sprechen" Fröhlich).

Als Eva etwas später in die Küche kam, wollte sie nachsehen, ob die Schenkel aufgetaut sind, doch da waren statt der 4 nur noch ein einsamer Schenkel. Justin und Jill, die beide mit in die Küche gelaufen waren, schauten extremst schuldbewußt und wendeten ihre Köpfe verlegen ab. Nun ja, die sind jetzt satt und Eva muß noch ein paar Stunden länger auf ihre Hähnchenschenkel warten, da sie nun erst einmal neue auftauen muß.

PS: Spenden für die anscheinend stark hungrigen Hunde werden gerne entgegengenommen.Fröhlich

20.07.2007 um 07:10 Uhr

Bei Fuß gehen

Wenn Eva morgens ihren Spaziergang beendet, muß Justin das letzte Stück zum Auto immer bei Fuß gehen, da man den Weg nicht weit genug einsehen kann und Justin gerne zu anderen Menschen mit Hunden läuft, um zu sehen, ob er den Hund kennt oder nicht. Da Eva das nicht so gut findet, haben sich Eva und Justin auf diese Variante geeinigt. Justin kommt auch immer brav, wenn Eva ihm das sagt und läuft ordentlich bei Fuß.
Es gibt nur das kleine Problem, daß Ronja, die sonst oft weiter vorne läuft, sofort zu Eva und Justin kommt und versucht, sich dazwischen zu drängeln. Sie schaftt es immer wieder Justin galant mit ihrem Hinterteil von Eva wegzudrücken und dann selber bei Fuß zu gehen. Eva schickt Ronja zwar jedes Mal wieder voraus, doch es dauert 2 bis 3 Aufforderungen, bis Ronja wirklich überzeugt ist, daß nicht sie, sondern Justin bei Fuß gehen soll. Vor allem amüsiert sich Eva häufig über Ronjas Gesichstausdruck, der eindeutig sagt: "Hey, ich kann das viel besser als Justin, nun lobe mich doch endlich !" .

08.07.2007 um 16:57 Uhr

Primo geht aus

Gestern abend durfte Primo Eva und ihre Freunde Gaby und Gerd zum Essengehen begleiten. Nachdem er sich vor 14 Tagen mit Queeny schon so gut im Restaurant benommen hatte, interessierte es Eva, wie er sich verhält, wenn er als Einzelhund dabei ist.
Und Primo hat es geschafft, Eva total zu verblüffen. Er legte sich gleich neben Evas Stuhl in dem wirklich vollen Restaurant. Und egal ob die Bedienung oder weitere Gäste kamen, er rührte und regte sich nicht. Selbst als eine Kellnerin direkt vor seinen Pfoten stand, schaute er nur kurz auf und blieb ansonsten ganz entspannt liegen. Eva hatte bei Primo eigentlich mit einigen Streichelaufforderungen und Begrüßungsversuchen bei den anderen Gäste gerechnet, doch Primo benahm sich, als wäre er in seinem Leben schon zig mal in einem Restaurant gewesen und nicht das erste Mal so ganz ohne tierische Begleitung.

Primo darf jetzt bestimmt öfters mitgehen.