Erlebnisse der Buschchaoten

28.11.2007 um 23:11 Uhr

Jeannie hat sich getraut

Am letzten Sonntag machte sich Eva mit den Buschchaoten auf nach Wuppertal.
Dort lebt Highland Dave aus dem Hochland, ein sehr schöner Border Collie Rüde, den Eva für Jeannie als Deckrüden ausgesucht hatte. Jeannie war nämlich seit 2 Wochen läufig und Justin hatte Eva signalisiert, daß er Jeannie nun decken würde. Doch dieses Mal war Justin nicht dran. Primo zeigte zwar auch immer an, daß er gerne mal mit seiner Mama intimer werden würde, doch als anständige Hundefrau weiß Jeannie, was sich gehört und der Sohnemann hatte bei ihr nicht den Hauch einer Chance. Noch nicht mal andeutungsweise zeigte sie bei ihm Anzeichen einer Deckbereitschaft. Ganz im Gegenteil, wenn Primo zu aufdringlich wurde, bekam er "Haue".
Wie würde es nun bei dem von Eva ausgesuchten Borderherrn sein? Die Besitzer von Dave hatten Eva schon einmal vorgewarnt, daß es bei Dave länger dauern könnte, bis er für eine Paarung bereit sei. Also plante Eva vorsichtshalber den ganzen Tag ein (die 470 km mußten ja an einem Tag auch gefahren werden).
Jeannie betrat also mit Eva das Haus, in dem Dave und seine 2 Kumpel Chico und Mitch wohnen. Allerdings sollte Jeannie die beiden Herren nicht kennenlernen, sondern sich ganz auf Dave konzentrieren können. Die beiden sahen sich und man konnte regelrecht die Herzchen zwischen ihnen blitzen sehen. Dave startete gleich die ersten, noch ziemlich zaghaften, Deckversuche. Jeannie stand auch geduldig und bereit da, doch dann schien es ihr zu lange zu dauern. Sie flirtete Dave aufs heftigste an und schlug ihm mehrmals mit den beiden Vorderpfoten auf den Rücken. Anscheinend wirkt das zumindest bei Hunden animierend, denn Dave gab sich danach gleich doppelt  so viel Mühe und schon nach 15 Minuten klappte es bei den beiden und die ersten Welpen wurden in Auftrag gegeben.
Am Dienstag starteten Eva und Gang dann zu einem zweiten Besuch bei Dave und dieses Mal kam Dave Jeannie schon im Treppenhaus entgegen und am liebsten hätten die beiden gleich dort angefangen. Doch das fand Eva dann doch übertrieben und sie lotste die beiden bis in die Wohnung. Viel weiter ist sie dann allerdings auch nicht mehr gekommen, denn Dave und Jeannie machten sofort dort weiter , wo sie am Sonntag aufgehört hatten und gaben (hoffentlich) noch ein paar weitere Welpen  auf den Weg.
Eva ist jedenfalls schon sehr gespannt und hofft auf viele tolle Jeannie-Dave-Kinder  Ende Januar.

03.11.2007 um 19:31 Uhr

Primo als Erzieher

Normalerweise ist Primo derjenige, der im Buschchaotenrudel von allen erzogen wird. Zwar ist er körperlich der größte, aber nun mal auch gleichzeitig der jüngste.
Doch seit vorgestern ist es für 4 Tage anders. Kiran (Quintos von den Buschchaoten) verbringt ein paar Tage im Buschchaotenrudel. Der junge Mann fühlte sich nach der Ankunft gleich heimisch im Rudel und testete natürlich auch mal wie weit man denn als knapp 10 Monate alter Jungspund so gehen darf. Jeannie, Ronja, Jill, Bella und Tasha zeigten es dem Filou auch gleich und er wußte dann erst einmal Bescheid.Mit Justin ließ Eva Kiran nicht zusammen. Justin hat zu wenig Geduld für seine Kinder und Enkelkinder, wenn sie sich auf seinem Grundstück befinden Fröhlich. Primo dagegen war erst einmal sehr erstaunt, daß Kiran ziemlich dreist war und ihn sogar kurz anfletschte. Doch im Beisein von Mama Jeannie hielt Primo sich zurück.
Gestern morgen begleitete Jill die Junggemüserunde inclusive Sohnemann Kiran und Jeannie drehte später die Runde mit Justin und Ronja. Fröhlich sprang das Jungvolk über die Wege und Wiesen und spielte begeistert miteinander. Als Kiran zu wild mit Tasha spielte, lief Primo hin, um zu sehen, was da wohl los sei. Kiran gefiel das nicht und er griff Primo kurz an und schnappte nach ihm. Da reichte es Primo. Er stürzte sich auf Kiran, der etwas kleiner ist als er und griff ihm ins Nackenfell und schüttelte den jugendlichen Banausen. Dann ließ er ihn los und grummelte ihn noch ein wenig an. Kiran war sichtlich beeindruckt und lief schnell zu Eva um sich neben sie zu setzen und auf unschuldig mitleidsvoll zu machen. Primo warf einen fragenden Blick zu Eva. Eva konnte diesen Blick nicht so ganz deuten. Entweder fragte Primo, ob er das wohl richtig gemacht hätte oder er ermahnte Eva mit "tröste den kleinen Chaoten jetzt bloß nicht". Zum Glück (für Primo) machte Eva weder das eine noch das andere und ging einfach weiter. Primo beobachtete Kiran noch ein paar Minuten aufmerksam, doch da dieser nun wußte, daß Primo sich nicht alles gefallen läßt, konnten die beiden schnell wieder miteinander spielen.