Heute durften die R's das erste Mal nach draußen. Eva hatte gestern mit viel Hilfe von Suse (einer Freundin, die jetzt auch im Haus der Buschchaoten lebt) den Auslauf auf dem Hof aufgebaut.
Und nachdem heute mittag die Sonne kräftig schien, brachte Eva die Bande nach draußen. Jeannie begleitete ihren Nachwuchs natürlich auch. Anfangs saßen die Lütten etwas verunsichert in dem Auslauf, doch das legte sich schnell. Um sich ein wenig Mut anzutrinken, nahmen die Kleinen jeder noch einen kräftigen Schluck von Mamas Milchbar und dann wurde das Neue erobert. Die Hütte wurde als erstes kontrolliert und als sehr bequem (besonders mit dem weichen Fell darin) eingestuft. Auch die Drehwippe wurde gleich in Beschlag gelegt und kräftig ausprobiert. In das Bällchenbad wurden viele vorsichtige Blicke geworfen, doch andere Dinge waren interessanter. Jeannie hatte genau wie Eva ein wachsames Auge auf die Bande, doch die behauptete sich prima. Ronja und Justin, die mit auf dem Hof und im Garten rumlaufen durften, schauten auch mal kurz nach, ob im Welpenauslauf alles in Ordnung ist. Justin reichte der Blick von draußen, während Ronja elegant über das Welpengitter sprang und auch innerhalb alles kontrollierte. Aber spielen mit den Welpen war nicht so ihr Ding. Das überläßt sie seit 2 Jahren den jüngeren Hündinnen.
Nachdem Eva zwischendurch im Wohnungsauslauf für Ordnung gesorgt hatte, blieben Ronja, Justin und Jeannie in der Wohnung und Jill, Bella, Tasha und Primo durften in den ganzen Garten und Hof. Die Ausläufe der großen Hunde stehen ja auch im Garten. Die Vier begrüßten die Welpen begeistert. Erst schauten sie von außen in den Welpenauslauf, doch dann sprangen Bella und kurz danach auch Tasha hinein (endlich konnten sie sich mal ohne Jeannies strengen Blick mit den Kleinen beschäftigen). Besonders Bella war von den Lütten begeistert und spielte lange und ausdauernd mit ihnen.Tasha reichten ein paar Minuten, um dann doch lieber andere Gartenecken zu kontrollieren. Primo mußte einen ganz auf Macho machen. Er sprang zu den Welpen rein, verteilte schnell Küßchen an alle, um dann genauso schnell wieder auf der anderen Seite aus dem Auslauf zu springen. Danach schleppte er einen alten Ball an (mit dem er noch nie gespielt hat) und schleuderte ihn vor dem Welpenauslauf durch die Gegend. So als wolle er zeigen, was er so alles kann. Jill beobachtete das ganze vom Tor aus. Dort ist ihr Lieblingsort, denn von da aus kann man am besten beobachten, ob Lilly und Lizzy (Evas Katzen) nach Hause kommen. Nach insgesamt 1,5 Stunden und zwischendurch einem Welpenschläfchen in der Hütte, brachte Eva die kleine Bande wieder ins Haus, wo sie schon kurz danach in ihrem Auslauf in der Küche tief und fest schliefen und vom Toben draußen träumten.