Erlebnisse der Buschchaoten

30.10.2008 um 19:29 Uhr

Dicke Lippe(n) riskiert

Heute hat Ronja im wahrsten Sinne des Wortes eine dicke Lippe riskiert.

Seit Tagen taucht im Buschchaotengarten immer wieder ein Igel auf, den Primo oder Jill, wenn sie ihn entdeckt haben, vorsichtig in der Schneuze zu Eva tragen. Eva schimpft jedes Mal, daß sie den Igel da lassen sollen, wo er ist, doch meistens vergessen die beiden das ganz schnell wieder. 2 Mal ist der Igel sogar schon in Evas Wohnzimmer gelandet, da Eva nicht gesehen hatte, daß ihn einer in der Schnauze hatte. Eva hat den Igel jedes Mal vorsichtig wieder in den Garten getragen und ihn auf der Nachbarwiese abgesetzt, da dort einige schöne Holzstapel sind, die zum Überwintern einladen. Der Igel wird von den Hunden so vorsichtig getragen, daß er unverletzt ist und sich dann hurtig vom Acker macht.
Doch der Igel ist stur. Immer wieder taucht er im Garten auf. Heute hat er es dann übertrieben und ist bis in den Hundeauslauf gepirscht. Eva hörte Ronja am Nachmittag des öfteren heftig bellen, konnte aber nicht sehen, was sie so störte. Im Garten sah Eva den stacheligen Gesellen direkt vor den Gittern des Auslaufes. Einmal mehr verfrachtete Eva den Igel in eine geschützte Ecke.
Als sie die Hunde aus dem Auslauf ließ, schien alles völlig normal. Erst beim Abduschen in der Badewanne (es hatte den ganzen Tag geregnet oder leicht geschneit und die Chaoten hatten sich alle eine Tarnfarbe zugelegt), sah Eva, daß Ronjas Schnauze an den Lefzen stark geschwollen war. Ronja hatte sich wohl zu intensiv mit dem Igel unterhalten und dabei ganz klar den kürzeren gezogen, denn dem Igel ging es gut.
Also gab es noch einen frühabendlichen Ausflug zum Tierarzt und eine Spritze für die Dame mit den dicken Lippen. Gut, daß zumindest alle Buschchaoten einen ausreichenden Schutz gegen Flöhe haben, denn Mitbewohner hat der Igel mit Sicherheit auch.

21.10.2008 um 18:54 Uhr

Primo auf Abwegen ??

Heute morgen war Eva wie jeden Morgen um kurz nach 6.00 Uhr (in ziemlicher Dunkelheit) mit den Hunden spazieren.
Da ja nun auch JayJay mit von der Partie ist, beobachtete Eva hauptsächlich ihn und Ginger, die wie alle anderen auch "in den Feldern" ohne Leine laufen dürfen. Der Rest der Chaoten tobte wie meistens über Wiesen und Wege oder schnupperte irgendwo. Primo veranstaltete hauptsächlich mit seiner Mutter Jeannie und Bella Wettrennen.
Nach 2/3 des Weges blieb Primo auf einmal stehen und starrte über eine Wiese auf den Weg, den sie kurz vorher gegangen waren. Und dann sprintete er in einem Affenzahn los in die Dunkelheit. Eva war total überrascht und dachte gleich an Rehe, Hasen, Katzen oder sonst irgendwelche wilden Tiere. Sie rief Primo energisch, der auch sehr schnell wieder bei ihr auftauchte. Sollte er wieder in sein Junghundgehabe zurückfallen und Riesenrunden rennen, um den letzten Grashalm in der vorletzten Reihe links zu beschnuppern? Eine Zeitlang war das ein beliebtes Spiel von Primo gewesen, doch die Zeit war schon lange vorbei.
Und wieder stand Primo gespannt da, starrte in die gleiche Richtung und preschte erneut los. Dieses Mal rief Eva Primo nicht gleich, da sie wissen wollte, was ihn so beschäftigt. Die Rehe in Dodenhausen sind manchmal ausgesprochen kommunikativ und kommen öfters sehr nah, um sich die Hunde anzusehen. Vielleicht suchten ja wieder welche Kontakt.
Doch nein. Primo kam zurückgelaufen in einem gemäßigten Tempo. Und wer lief hinter ihm? Seine Oma Ronja. Eva hatte gar nicht bemerkt, daß Ronja hinter ihr zurückgeblieben war. Normalerweise ist Ronja immer ein Stück voraus und läuft bei dem Rundweg schon mal zum Auto und wartet dort.Und da Ronja nichts mehr hören kann, reagiert sie normalerweise auf Handzeichen, die im Dunkeln aber auch nicht wirklich zu sehen sind. So hat Eva im Dunkeln wenig Möglichkeiten Ronja auf sich aufmerksam zu machen. Zum Glück achtet Ronja von sich aus sehr darauf in Evas Nähe zu sein.
Primo hatte entdeckt, daß Ronja weit hinter den anderen war und er sah es als seine Aufgabe an, dafür zu sorgen, daß auch dies ältere Lady wieder zum Rudel aufschließt.

Super gemacht, Primo, Du wirst bestimmt mal ein sehr souveräner Rudelführer.

19.10.2008 um 20:29 Uhr

Traurig und auch wunderschön

Heute abend ist Stormy zu seiner neuen Familie gezogen.
Bis zum vergangenen Dienstag lebte dort Sheila (Cherie von den Buschchaoten). Dann ist sie leider im Alter von knapp 13 Jahren gestorben (Freitag wäre sie 13 geworden).
Die Familie hatte Eva am Freitag darüber informiert und gefragt, wann Eva wieder eine Hündin (Welpe) für sie hätte. Eva hatte kurz von Stormy erzählt und auch erklärt, daß es erst nächstes Jahr wieder Welpen geben wird.
Heute nachmittag rief die Familie an (5 Minuten nachdem Eva den Eintrag hier geschrieben hatte) und kam spontan am Spätnachmittag vorbei. Stormy war ihnen nicht mehr aus dem Kopf gegangen.
Stormy eroberte gleich alle Herzen der Familie im Sturm und durfte heute bereits mit ihnen in sein neues Zuhause reisen.
Auch Dir alles Gute in Deinem nun endgültigen Zuhause, Stormy.

19.10.2008 um 14:32 Uhr

Stormy von den Buschchaoten

Am letzten Montag ist Stormy ist wieder zurückgekommen.
Leider hatte sich Eva in den neuen Besitzern, die sich aber noch mehr in sich selber, getäuscht. Sie kamen absolut nicht mit so einem übermütigen, lebhaften Hundekind klar. Am Telefon hieß es, er würde beißen, in die Wohnung machen und nicht der Leine gehen und in die Leine beißen.
Eva sagte den Menschen, daß sie Stormy so schnell wie möglich zurückbringen sollten. Da Eva an diesem Tag auf der Rückreise von Österreich war, kehrte Stormy am nächsten Tag zu den Buschchaoten zurück. Zum Glück war Stormys neue Familie eher zu freundlich zu Stormy gewesen, so daß der junge Mann meinte, alles liefe nach seinen Vorstellungen und er sei der Pascha. Schlechte Erfahrungen hat Stormy keine gemacht. Auch wenn es den neuen Besitzern von Stormy schwer fiel, sich von dem süßen Kerl wieder zu trennen, merkte man doch auch die Erleichterung, den Hund los zu sein. Für Eva war das einmal mehr der Beweis, daß man den Leuten nur vor den Kopf schauen kann.
Stormy versuchte genau einmal sein Machogehabe an Eva auszuprobieren. Sie hielt ihn nur fest und schaute ihn ruhig an. Man konnte regelrecht sehen, wie ihm alles aus seiner kleinen Fratze fiel und ihm einfiel, daß er doch ein ganz armer, unschuldiger kleiner Hundejunge sei, den man einfach nur lieb haben müßte.
Bei der buckeligen Verwandtschaft war ihm das gleiche genauso schnell klar. Mutig war er auf Papa Primo losgestürmt und bellte ihn an. Primo zog (bildlich gesprochen) eine Augenbraue hoch und der Sohnemann lag sofort ergeben auf dem Rücken. Von Mama Jill und Oma Jeannie reichte ebenfalls ein kurzer Blick und die Hundewelt war für Stormy wieder begreifbar und in Ordnung. JayJay und Collin nahmen Stormy gleich in ihrer Mitte auf. Zu dritt kann man halt doch noch mehr Blödsinn machen als zu zweit.
Dafür ist heute Collin (Sunnyboy) ausgezogen. Er lebt nun bei seinem Halbbruder und gleichzeitig Großonkel Kiran (Quintos von den Buschchaoten). Ein aufregendes und glückliches Leben wünschen Dir die Buschchaoten.
Und auch für Stormy wird sich mit Sicherheit die wirklich richtige Familie finden.

17.10.2008 um 09:38 Uhr

Ausflug nach Österreich

Am vergangenen Wochenende (Donnerstag bis Sonntag) waren Eva und ihre 12-jährige Freundin Madita mit den Buschchaoten zu Besuch bei den Checkered Happiness Border Collies in Österreich. Mit von der Partie waren Ronja, Jeannie, Bella, Primo, Ginger und Nuschka. Jill (sie mag so weite Fahrten nicht) war bei Hundesitter Mark, JayJay und Sunnyboy (nun Collin) waren Zuhause geblieben und hatten dort eine rund-um-die-Uhr-Betreuung

Bei den Checkered Happiness leben Happy und Ofra von den Buschchaoten und Checkered Happiness Ailin und Darcy, die Töchter von Happy sind. Die Väter der beiden sind Justin (Ailin) und Paul (Darcy). Also ein reines Verwandtentreffen. Vielleicht sollte noch erwähnt werden, daß auch Evas Menschenfreunde Ute und Günter dort leben. *g*
Österreich hatte extra sein bestes Wetter bestellt, so daß die Berge dort in einem traumhaften Herbstlicht zu sehen waren (wenn denn dann der Nebel fort war).
Am Freitag machten Eva und Madita sich auf den Weg zum Königssee und zur Roßfeld-Ringstraße. Am Königssee war viel Trubel, doch alle 6 Hunde marschierten frohgemut mit an den See und rauf zum Malerwinkel, von dem man aus einen tollen Blick über den See hat. Nuschka fand so viele Menschen anfangs etwas unheimlich, doch als sie sah, daß alle anderen das klasse fanden, beschloß sie, es auch interessant zu finden. Ginger hatte schon nach dem 50. Menschen begriffen, daß man nicht jeden begrüßen darf und nicht jeder Hund, der einem entgegenkommt, ein potentieller Tobekumpel ist. 1,5 Stunden trieben sich die 8 am Königssee rum, bevor sie sich auf die nächste Tour machten. Ach ja, Eva weiß jetzt endlich, das und wie sie ihre Hunde beschäftigen muß und kann. Dies erklärte ihr nämlich jeder 3.Passant, der ihnen begegnete. Eva muß schon sehr unwissend sein, denn diese Leute hatten alle keine Border Collies, wußten aber auf das Genaueste über die Rasse Bescheid und mußten dies Eva ausführlichst mitteilen.
Auf der Roßfeld-Ringstraße ging es ins Gebirge. Man erreicht dort mit dem Auto eine Höhe von 1600 m. Auch dort wurde natürlich ausgiebig gerastet ubnd geschaut und unter anderem von jedem Hund ein Portrait vor einer traumhaften Kulisse gemacht.
Am Spätnachmittag waren die 8 wieder bei Ute und Günter. Dort begann dann für die Hunde trotz der vielen Eindrücke, die sie schon gesammelt hatten, ein wilde und ausgelassene Tobestunden mit der Verwandtschaft. Der beliebteste Spielpartner war bei allen Checkered Happiness Damen Primo. Unermüdlich jagte er mit den Ladys durch den großen Garten. Selbst die schwangere und eigentlich schon ziemlich ruhige Ofra konnte sich ein paar Endspurts mit Primo nicht verkneifen. Ginger hatte alle lieb und verteilte unermüdlich Küßchen an die verschiedensten Hundenasen. Aber auch sie drehte viele Runden.

Am Samstagmorgen durften die Hunde erst einmal ausgiebig weiterspielen, während Eva, Ute und Madita ein langes gemütliches Frühstück hatten. Günter mußte leider arbeiten. Danach starteten die drei nach Salzburg, wo Ute ihnen die Stadt zeigte. Auf der Festung hielten sich die drei besonders lange auf, da strahlendster Sonnenschein eine wunderschöne Weitsicht bot und auch sonst sehr viel Interessantes auf der Festung zu sehen war.
Am Sonntag mußten Eva, Madita und die Chaoten leider schon wieder zurück. Einen kurzen Abstecher gab es noch an den Chiemsee, bevor es endgültig in die Heimat ging.

Ach ja, Bilder von diesem tollen Wochenende sowie viele andere Bilder (S-Wurf, JayJay usw.) kann Eva erst auf die Homepage setzen, wenn sie endlich ihren neuen Computer aufgebaut und alles installiert hat (kann noch etwas dauern), da der alte PC sich weigert, Bilder zu bearbeiten.

06.10.2008 um 07:11 Uhr

"Hundetausch"

Am letzten Freitag fand ein kleiner Hundetausch statt.
Sheena und Sunshinelady (jetzt Mabel) sind von ihren neuen Familien abgeholt worden und beleben dort nun den Alltag und dafür ist Nuschka von den Buschchaoten aus Dresden angereist. Sie wird 6 Wochen bei Eva und den Chaoten sein, da Herrchen und Frauchen einige Zeit in Neuseeland verbringen werden. Eigentlich hätte Eva lieber die Zeit in Neuseeland verbracht und Nuschkas Anhang hätte auf die Chaoten aufgepaßt, aber natürlich gönnt Eva den beiden auch die Zeit in dem tollen Land.
Nuschka hat sich problemlos in das Rudel integriert. Nur die Küßchen von Ginger findet sie etwas aufdringlich, doch da weiß sie sich gut zu wehren und Ginger versteht allmählich auch, daß "Großtante" Nuschka das nicht so klasse findet.

Vom S-Wurf ist jetzt nur noch Sunnyboy da, der am 19.Oktober umziehen wird. Aber mit JayJay hat er einen prima Tobekumpel an der Seite und die beiden hecken so viel Blödsinn aus, daß Eva manchmal das Gefühl hat, es wären noch mindestens 5 Welpen anwesend.
JayJay hat sich super eingelebt und ist einfach ein nettes, fröhliches, sehr verschmustes und neugieriges Hundekind.