Erlebnisse der Buschchaoten

24.04.2009 um 20:32 Uhr

Ein guter Tag

Heute hat Eva mit ihren Buschchaoten einen Ausflug nach Pohlheim (70 km entfernt) gemacht. Bis auf Ronja, die den Trupp aber begleiten durfte, hatten dort alle einen Augenuntersuchungstermin. Besonders wichtig war Eva die Untersuchung auf Glaukom, da einige Border Collies diese Krankheit haben, die im schlimmsten Fall zur Erblindung und dem Verlust eines oder beiden Augen führen kann.
Ulli, das Frauchen von Ray von den Buschchaoten, war so nett und kam auch zu der Tierärztin, um Eva mit den Chaoten ein wenig zu helfen. Immer 2 Chaoten gingen gleichzeitig zur Untersuchung und während Ulli den einen wartend festhielt, "bändigte" Eva den anderen bei der Untersuchung. Das ist jetzt natürlich stark übertrieben, denn alle benahmen sich sehr gut und ließen sich problemlos untersuchen. JayJay und Ginger zappelten anfangs zwar noch ein wenig, waren ansonsten aber auch sehr brav. Die anderen verhielten sich so, als würden sie so eine Augenuntersuchung jeden Tag über sich ergehen lassen. Jill legte sich sogar auf dem Behandlungstisch auf den Rücken, damit man ihr doch bitte auch ein wenig den Bauch kraulen solle.
Die Ergebnisse fand Eva besonders schön, da alle 12 Augen völlig gesund und absolut unauffällig sind.

Dass heute ein guter Tag ist, war eigentlich schon klar, denn heute vor 7 Jahren wurde der J-Wurf der Buschchaoten geboren. Primos Vater (Justin Junior) gehört auch zu diesem Wurf. Mit 10 Welpen brachte Ronja den bisher größten Wurf in Evas Zucht zur Welt.
Eva gratuliert allen J's ganz herzlich zu diesem Ehrentag.

22.04.2009 um 18:39 Uhr

Was man bei Eva auf dem Tisch so alles findet

Wer schon einmal bei Eva zu Besuch war, kennt den großen Tische, der in Evas Küche steht.
Auf diesem kann man oft so einiges finden: 
Computer, Tastatur, Maus, Mauspad, Stifte, Notizzettel, Post, Kerzen, Telefon, Gläser, Fernbedienungen, Bücher und noch einiges mehr.

Doch heute hat Eva etwas ganz beonderes auf ihrem Tisch gefunden. Hundesitter Mark, der heute mal wieder da war, kam mit den Hunden der ersten Runde zurück und Eva schickte Jill, Bella, Primo, Ginger und JayJay in die Küche. Im Schlafzimmer hatte Eva Ronja und Jeannie (die Kandidaten der 2. Runde) zwischengeparkt, da JayJay Jeannie sehr gerne decken würde und Jeannie (zur Zeit in der Standhitze) von dieser Idee auch sehr angetan ist. Also gilt momentan für Jeannie und JayJay (und vorsichtshalber auch Primo, obwohl Jeannie ihn nicht an sich ranläßt) : getrennt von Tisch und Bett. 
Eva unterhielt sich noch kurz mit Mark. Jeannie und Ronja wollten dann auch endlich zu ihrem Spaziergang starten. Also zogen die drei los und Eva öffnete die Küchentür. Und da sah sie das Besondere auf dem Küchentisch. Bella hatte es sich anstatt unter dem Tisch auf dem Tisch gemütlich gemacht und beobachtete von dort alles genau. Allerdings konnte sie den Tisch nicht mehr schnell genug verlassen und Eva hatte sie erwischt.
Eva hatte schon vor ein paar Tagen bemerkt, dass irgendjemand mit den Pfoten auf dem Tisch gewesen war, hatte aber immer gedacht, dass sich da jemand von den Zwergen mit den Vorderpfoten auf dem Tisch abgestützt hätte, um alles auf dem Tisch genauer betrachten zu können. Doch das war ein Irrtum.
Als Welpe hatte Bella schon mal auf dem Tisch geschlafen, danach hatte Eva sie nie wieder dabei erwischt. Bie heute halt. Es gab für Bella ein ziemlich heftiges Donnerwetter von Eva und Bella schien es zu verstehen, denn sie sprang sofort vom Tisch und verzog sich relativ kleinlaut.

Wenn ab jetzt Besucher einen fürchterlich unaufgeräumten Tisch bei Eva stehen sehen, liegt das nicht an Evas Aufräumunlust, sondern an einem wohlgeplanten Chaos, bis Bella begriffen hat, dass man besser unter einem als auf einem Tisch liegt.

19.04.2009 um 13:06 Uhr

Rindergewöhnte Hunde und hundegewöhnte Rinder ?

Seit Samstag sind sie wieder da. Die Jungrinder, die ihren ersten Aufenthalt in der freien Natur haben. Jedes Frühjahr treffen die Buschchaoten und die Rinder aufeinander, da der morgendliche Spazierweg direkt an den Wiesen der Rinder entlanggeht. Nun sind die Buschchaoten schon sehr rindererfahren und wissen, dass sie nicht auf die Weide dürfen und auch kein Wettrennen auf dem Weg direkt an den großen Tieren vorbei machen. Am besten ignoriert man sie.

Dieses Jahr scheinen die Rinder ziemlich unerfahren mit der Gattung Hund zu sein. Die erste Runde drehte Eva deshalb gestern schon mit dem Hauptrudel in eine andere Richtung und bei der 2. Runde durfte nur JayJay Jill begleiten. Und diesen nahm Eva dann ein Stück vor den Rindern an die Leine, da sie dem kleinen Chaoten durchaus zutraut, dass er einmal prüfend zu den Rindern hinläuft. Aber er schaute nur sehr interessiert und blieb artig neben Eva. Jill zeigt prinzipiell kein Interesse an den großen Vierbeinern, seit Eva ihr vor Jahren (3 Tage nach ihrer Ankunft bei den Buschchaoten) erklärte, dass diese nicht zur Tiefkühltruheauffüllung zu Eva getrieben werden.
Und trotzdem brachen die Rinder nur beim Erblicken der furchterregenden Border Collies gleich zum allerentferntesten Ende ihrer Weide auf.

So ging Eva heute die 2. Runde alleine mit Jill, um den Rindern erneut zu zeigen, daß keine Gefahr droht, wenn ein Hund kommt.  Auch heute zogen sich die Herrschaften gleich zurück, um aber zumindest schon einmal neugierig aus sicherer Entfernung Jill zu betrachten.

In ein paar Tagen werden die Rindviecher bestimmt das erste Mal am Zaun stehen, um diese schwarz-weißen (und natürlich ein tricolour und ein rot-weißes) Wesen, die sich so ganz ohne Stromzaun bewegen dürfen, genauer zu betrachten.

14.04.2009 um 07:06 Uhr

Happy Birthday, Jeannie

Und schon wieder ist ein Jahr rum. Heute sind Evas weltbeste Jeannie und ihre Geschwister 7 Jahre alt geworden.
Ohne Jeannie hätte Eva einiges mehr an Problemen. Das Chaotenrudel läßt sich deshalb so leicht führen, da Jeannie allen immer sehr deutlich zeigt, was jeder zu tun und zu lassen hat.
Auch als Rika zurückkam, hat Jeannie gleich die Erziehung ihrer Tochter übernommen und dies sehr erfolgreich. Der große Primo liebt seine Mama abgöttisch (und umgekehrt) und sie muß ihn nur breit "anlächeln", wenn er mal nicht so spurt und schon ist die Welt wieder in Ordnung.
Ronja hat die Leitung des Rudels schon vor langer Zeit gerne an Jeannie weitergegeben und wenn Jeannie mal einen Chaoten zur Ordnung ruft, steht Ronja ruhig in der Nähe und scheint zu lächeln und beifällig zu nicken.
Auch Ginger und JayJay sind mit ihrer Pflegemutter mehr als zufrieden, zeigen ihr aber auch den nötigen Respekt.
Bella versucht ab und zu mit Jeannie zu zicken, doch wenn sie dann von Jeannie "eingenordet" worden ist, sind auch ihre Regeln wieder klar.
Jill und Jeannie mögen sich in der Wohnung sehr, schmusen, putzen sich und kuscheln oft miteinander, doch draußen fangen beide an giftig zu werden und deshalb läßt Eva die beiden draußen nicht zusammen rumlaufen.

Eva wünscht Dir, Jeannie, und Deinen Geschwistern alles Gute zum Geburtstag und hofft auch viele weitere gemeinsame Jahre.

12.04.2009 um 09:27 Uhr

Rika meldet sich von ihrem neuen Zuhause

Gestern abend erhielt Jeannie den ersten Brief von Rika, die am Freitag nach 3 Monaten bei den Buschchaoten zu ihrem Bruder Ray, ihrem Onkel Ashley und Miro (einem sehr alten Hundeherrn) gezogen ist.

Hier Rikas Bericht, wie es ihr nach der Abfahrt am ersten Tag so ergangen ist.

 Hallo Mama Jeannie,

heute war ein komischer Tag, ich mußte von Dir weg. Obwohl ich doch gerade erst vor ein paar Monaten wieder bei Dir eingezogen war. Eine Zeit lang habe ich noch
aus dem Fenster im Auto geschaut, aber dann habe ich mich meinem „Schicksal“ hingegeben und habe mich hingelegt. Ich konnte mich nicht einmal richtig von Dir
verabschieden, weil die neuen Menschen mich schon im Haus an die Leine genommen hatten.

Als das Auto dann hielt sprangen die zwei größeren Leute schnell heraus. Mein neues Frauchen brachte mich dann in einen Hof mit Garten. Dort traf ich meinen
Bruder Ray, einen alten etwas aufdringlichen Hund und einen großen kräftigen Hund (den Chef von hier). Der alte Hund begrüßte mich sofort sehr freundlich, aber
auch sehr aufdringlich, deshalb habe ich ihm erst einmal mein Gebiss gezeigt, damit er weiß, wer ich bin. Ray und mein Chef hielten sich erst einmal im
Hintergrund. Als Ray dann merkte, daß er diesmal nicht unbedingt alle meine kleinen Beisserchen zu sehen bekam, wurde immer freundlicher und forderte mich zum Spielen auf.

Nachdem ich mir dann den Garten genau angesehen hatte, wollte ich natürlich auch sehen, ob da auch eine vernünftige Hütte dabei ist. Die Türe zu der Hütte
stand sogar offen und ich durfte auch rein. Auch die anderen Hunde kamen mit rein. Es gab eine Kuschelstunde im Wohnzimmer. Danach gingen wir wieder in den Garten. Dort wurde dann noch einmal ausgiebig mit Ray und
Ashley gespielt. Ich kenne jetzt alle Wasserstellen im Garten und das Gras schmeckt auch nicht schlecht dort.


Heute Abend, nach dem Abendbrot, war ich dann echt platt. Ray lag irgendwo rum und ich habe mich dann dazu gekuschelt. Wir haben uns ein paar Küsschen gegeben und wollten dann später auch noch spielen, aber das wollten
unsere Zweibeiner nicht.

Die Zweibeiner sind echt lieb. Ich muß nur schauen, wo die immer sind. Wenn sie zusammen sind, ist das „Hüten“ recht einfach. Dann gehe ich einfach von einem zum anderen. Aber die gehen auch mal einfach alleine in ein anderes Zimmer, dann wird das richtig schwer. Die machen nämlich einfach hinter sich die Türen zu.

So, jetzt erst einmal genug für den ersten Tag.

Liebe Grüße auch an Eva

Deine Tochter Rika

02.04.2009 um 22:08 Uhr

Ein Bericht für Eva von Sheena

So Eva jetzt erzähl ich Dir ein bisschen, diese Clowns wo ich jetzt lebe, naja beschweren kann ich mich ja nicht aber;
das fängt morgens in der Früh schon an, dann werde ich aus meinen schönsten und tiefsten Träumen gerissen, Butterbrot und Kaffe gibt's dann, aber nicht mit mir - ich möchte immer ein Honigbrot :-) ,was ich auch bekomme. Dann ist endlich Ruhe und ich kann mich meinem Schönheitsschlaf widmen.

Wenn die Clowns dann wieder da sind, freu ich mich natürlich riesig, denn dann geht's ins Grüne und das macht unheimlich viel  Spass und ich düse in Windeseile über Tal und Berg, Wiesen und Felder. Manchmal sehe ich auch Rehe und Hasen und auch Wildschweine laufen mir manchmal über den Weg, aber die sind eher selten. Und dann dieses wunderbare quietschende Spielzeug, was auch noch fliegen kann, so hoch dass ich`s nicht fangen kann. Dann werd ich "böse" und bell dieses dumme Spielzeug an, naja es soll dem nicht besser ergehn wie meinem Spielzeug zu Hause. Dem sag ich ja auch die Meinung.

Zu Hause angekommen hab ich dann einen Bärenhunger. Kochen muss ich ja auch, die können ja nix.  Denen fällt immer was auf den Boden, natürlich Sheena fängt das ja auf. Alles muss ich im Auge behalten, das die mir keinen Unfug in meiner Küche anstellen.

Dann wird sich auf's Ohr gelegt und die letzten Stunden des Tages genießt man dann mit Massagen und Fellpflege und 'nem kleinen Happen auf der Couch.

Welpenschule sagten die mir, das mus Du miterleben. Ok dachte ich, gehst Du mal hin, das ist war der Lacher für mich. Alles was die zeigten, konnte ich schon. Gelangweilt habe ich mich, die Flugzeuge im Himmel anzusehen war interessanter. Ich  bin dann aber eine Stufe gestiegen, das macht Spass. Nur bin ich die kleinste und jüngste, alle anderen sind über ein Jahr alt.

Vor ungefähr 3 Wochen bin ich über die Felder  gesprintet und habe mir beim  Jagen eines Rabens  mein Ohr im Stacheldrahtzaun aufgerissen. Ich habe es nicht einmal bemerkt, bis meine Clowns mir ein Pflaster drauf taten und mit meinem Freund telefonierten. Wir sind dann auch rasch spazieren gefahren, das hat mjir nicht so gut gefallen. Auto fahren tue ich ja sehr gern, doch ich glaub, ich werd immer irgendwie seekrank. Dann sabber ich das ganze Auto voll und zitter mich müde.
 Also bei meinem guten Freund angekommen, ging's dann fix. Ich konnte ihn kurz begrüssen und auch seine Assistentin kraulte mich kurz. Dann war ich soooo totmüde und schlief sofort ein. Als ich wach wurde war mir sehr schlecht und es drehte sich alles, was mir sehr komisch vorkam. Ich war wieder zu Hause. Naja beim Gespräch meiner Clowns bekam ich dann mit, dass mein Ohr stark blutete und ich deshalb zu meinem Freund gefahren bin. Ich hatte mir nämlich eine Arterie im Ohr aufgerissen, die geschweisst werden musste und mein Ohr wurde dann mit 3 Stichen wieder zugenäht. Ich bin froh dass das Pflaster jetzt wieder runter ist, auf manchen Fotos siehs Du`s  auch .

Also liebe Eva und Buschchaoten , ich freu mich jedesmal wenn die Clowns mir von Euren Erlebnissen vorlesen und ich hoff dass ich Euch jetzt auch ein bisschen Freude bereiten konnte und natürlich freu ich mich, bald wieder Eure Erlebnisse zu lesen und Euch von den Meinen zu erzählen. Ich schicke Dir noch einige Bilder von mir und meinem Dorf (kann aber noch ein bisschen dauern).