Erlebnisse der Buschchaoten

12.03.2007 um 19:53 Uhr

Eine nicht so schöne Nachricht

Heute wurde bei Bella die Diagnose Tetanus gestellt. Heute morgen tippte der Tierarzt noch auf einen ausgerenkten Halswirbel, da Bella außer einer steifen Kopfhaltung noch keine Symptome zeigte.
Im Laufe des Nachmittags veränderte sich Bellas Verhalten und auch ihr Aussehen rapide und nach einem kurzen Telefonat mit dem Tierarzt, war Eva mit Bella wieder da. Dieses Mal waren beide Tierärzte da und stellten sofort unabhängig voneinander die Diagnose "Tetanus". Das Problem, das dann als erstes bestand war, daß kein Gegenmittel vorhanden war. Evas Tierärzte telefonierten alle Kollegen ab und nirgends war das Mittel vorrätig. Es ist extrem selten, daß ein Hund an Tetanus erkrankt.
Endlich fanden sie eine kleine Tierklinik 30 km entfernt, die das Mittel vorrätig hatte. Bella hatte bis dahin schon hochdosiert Penicillin bekommen und Eva machte sich mit ihr auf den Weg. In der Tierklinik angekommen, fingen bei Bella die ersten Panikschübe an. Sie hatte auf einmal vor allem und jedem Angst. Ein Verhalten, das Eva normalerweise von ihr gar nicht kennt. Sie bekam erst einmal Valium gespritzt und dann das Gegenmittel in die Vene.
Jetzt muß sie über mehrere Tage jeden Tag die Mittel gespritzt bekommen. Wenn sie die erste Woche übersteht, hat sie gute Chancen durchzukommen. Im Moment liegt sie ganz ruhig in ihrem großen Zimmerkäfig neben Eva und schläft.

Über ein paar Daumendrücker, daß diese Geschichte gut ausgeht, wäre Eva sehr dankbar.

Ach ja, Auslöser der ganzen Geschichte, ist die verstauchte Pfote, in der sich ein kleiner Abszeß gebildet hatte.


 


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