Erlebnisse der Buschchaoten

12.04.2009 um 09:27 Uhr

Rika meldet sich von ihrem neuen Zuhause

Gestern abend erhielt Jeannie den ersten Brief von Rika, die am Freitag nach 3 Monaten bei den Buschchaoten zu ihrem Bruder Ray, ihrem Onkel Ashley und Miro (einem sehr alten Hundeherrn) gezogen ist.

Hier Rikas Bericht, wie es ihr nach der Abfahrt am ersten Tag so ergangen ist.

 Hallo Mama Jeannie,

heute war ein komischer Tag, ich mußte von Dir weg. Obwohl ich doch gerade erst vor ein paar Monaten wieder bei Dir eingezogen war. Eine Zeit lang habe ich noch
aus dem Fenster im Auto geschaut, aber dann habe ich mich meinem „Schicksal“ hingegeben und habe mich hingelegt. Ich konnte mich nicht einmal richtig von Dir
verabschieden, weil die neuen Menschen mich schon im Haus an die Leine genommen hatten.

Als das Auto dann hielt sprangen die zwei größeren Leute schnell heraus. Mein neues Frauchen brachte mich dann in einen Hof mit Garten. Dort traf ich meinen
Bruder Ray, einen alten etwas aufdringlichen Hund und einen großen kräftigen Hund (den Chef von hier). Der alte Hund begrüßte mich sofort sehr freundlich, aber
auch sehr aufdringlich, deshalb habe ich ihm erst einmal mein Gebiss gezeigt, damit er weiß, wer ich bin. Ray und mein Chef hielten sich erst einmal im
Hintergrund. Als Ray dann merkte, daß er diesmal nicht unbedingt alle meine kleinen Beisserchen zu sehen bekam, wurde immer freundlicher und forderte mich zum Spielen auf.

Nachdem ich mir dann den Garten genau angesehen hatte, wollte ich natürlich auch sehen, ob da auch eine vernünftige Hütte dabei ist. Die Türe zu der Hütte
stand sogar offen und ich durfte auch rein. Auch die anderen Hunde kamen mit rein. Es gab eine Kuschelstunde im Wohnzimmer. Danach gingen wir wieder in den Garten. Dort wurde dann noch einmal ausgiebig mit Ray und
Ashley gespielt. Ich kenne jetzt alle Wasserstellen im Garten und das Gras schmeckt auch nicht schlecht dort.


Heute Abend, nach dem Abendbrot, war ich dann echt platt. Ray lag irgendwo rum und ich habe mich dann dazu gekuschelt. Wir haben uns ein paar Küsschen gegeben und wollten dann später auch noch spielen, aber das wollten
unsere Zweibeiner nicht.

Die Zweibeiner sind echt lieb. Ich muß nur schauen, wo die immer sind. Wenn sie zusammen sind, ist das „Hüten“ recht einfach. Dann gehe ich einfach von einem zum anderen. Aber die gehen auch mal einfach alleine in ein anderes Zimmer, dann wird das richtig schwer. Die machen nämlich einfach hinter sich die Türen zu.

So, jetzt erst einmal genug für den ersten Tag.

Liebe Grüße auch an Eva

Deine Tochter Rika


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