Kurzgeschichte
Stimmung: gut eigentlich
Musik: Sandy- It's over
Hab vor längerer Zeit angekündigt, dass ich ne Kurzgeschichte geschrieben habe und hier ist sie nun...viel Spaß! Bis bald!
Wie jeden Morgen stand Jennifer um halb zehn auf.
Ihren Wecker stellte sie zwar für sieben Uhr, doch den überhörte sie ständig.
Wieso sollte sie sich auch hetzen, es gab nichts zu tun für sie.
Im Sommer hatte sie ihr Abi gemacht und wollte nun erstmal ein Jahr ausspannen. Sie wollte reisen und die Welt entdecken, doch dann kam der Unfall dazwischen.
Damals war es ein ruhiger Samstagabend. Jennifer und ihr Freund Florian kamen von einer Party zurück. Flo hatte natürlich nichts getrunken, weil er noch fahren musste. Auf der Landstraße passierte es dann. Ein vollbesetzter Wagen mit Teenagern kam von der anderen Straßenseite ab und prallte frontal auf das Auto mit Jennifer und Flo. Jennifer und ihr Freund wurden sofort aus dem Auto geschleudert. Schwer verletzt lagen sie in einem Graben. Mehr wusste Jennifer nicht mehr. Ihre nächste Erinnerung ist der nächste Morgen.
Sie wachte mit höllischen Schmerzen auf. Als sie an sich herunter sah wurde ich ganz schwindelig. Ihre Beine waren eingegipst, genau wie ihr rechter Arm. Sie sah aus dem Augenwinkel ihre Mama und versuchte etwas zu sagen, doch das kostete sie zuviel Kraft.
Ihre Mutter sprang gleich auf und rief den Arzt. „Mama, was ist pasiert?“, flüsterte Jennifer leise. „Kind, sprich nicht soviel! Ihr hattet einen Unfall letzte Nacht. Du bist schwer verletzt!“ redete ihre Mutter auf sie ein. Da kamen Jennifer wieder die Gedanken in den Kopf... der Unfall... sie erinnerte sich an die schrecklichen Sekunden beim Aufprall. Der Arzt kam herein gerannt und war sichtlich erstaunt. „ Wir hätten nicht erwartet, dass sie schon heute aufwachen Frau Schreiber“, sagte der Arzt zu Jennifer. „Wo ist Flo?“, fragte sie wieder leise wispernd. Ihre Mutter sah verzweifelt den Arzt an und dieser suchte nach den passenden Worten. „ Frau Schreiber ihr Freund hat schwerwiegendere Verletzungen erlitten. Er liegt im Koma“, sagte der Arzt. Jennifer wurde schwarz vor Augen. „Ich und meine Kollegen versuchen unser Bestes, damit Herr Friese bald wieder aufwacht.“ Doch das hörte Jennifer nicht mehr. Ihre Gedanken spielten verrückt. Sie konnte nicht glauben, dass das passiert war. Nächste Woche sollte es für die beiden nach Amerika gehen. Sie hatten schon seit 2 Jahren für diese Reise gespart und nun lag Florian im Koma? Sie wollte zu ihm, doch aufgrund der gebrochenen Beine war das an diesem Tag auch nicht mit dem Rollstuhl möglich. Jeden Tag informierte sie sich über seinen Zustand. Doch wie jeden Tag sagte Dr. Bruyn: „Keine Besserung!“ Nach 2 Wochen Bettruhe ging es Jennifer gesundheitlich wieder besser. Ihre Brüche wuchsen langsam zu, sodass sie die Chance hatte mit einem Rollstuhl zu Florian gefahren zu werden. Sie hatte Angst ihn zu sehen. Mit den ganzen Schläuchen und Wunden. Sie fühlte sich einfach nur hilflos. Immer wenn sie sich so gefühlt hatte in den letzten 3 Jahren, dann war er für sie dagewesen. Er war immer ihr bester Freund und auch noch der beste Liebhaber zugleich.
Doch nun musste sie alleine in dieses Zimmer rollen. Sie fuhr ganz langsam. Und da lag er. Ihr stockte der Atem. Da lag ihr Freund, und überall diese Schläuche und Beatmungsgräte und er hatte auch ein Gipsbein. Er sah viel schlimmer aus, als sie es sich vorgestellt hatte. Ihr schossen die Tränen in die Augen. Dr. Bruyn kam zu ihr und legte ihr seine Hand auf die Schulter: „Frau Schreiber, sie müssen jetzt einfach für ihren Freund da sein. Er kann es sicher spüren, wenn sie bei ihm sind“. Dieser Satz war nun genau 5 Monate her. Jennifer war wieder zu Hause. Doch Flo ging es immer noch nicht besser. Jeden Tag um 10 Uhr fuhr Jennifer zu ihm und blieb bis abends die Schwestern sie baten zu gehen. Jeden Tag las sie ihm die Zeitung vor, spielte ihm die aktuellste Musik vor und streichelte seine Hände und sein Gesicht. Doch nichts geschah. Gestern hatte Jennifer erfahren, dass die anderen Teenager, die den Unfall verursacht hatten alle bei dem Unglück ums Leben gekommen waren. Sie hatte diese Information aber gefühllos wahrgenommen. Sowieso machten sich ihre Eltern und Freunde sorgen um sie. Das lächeln, was Jennifer immer auf den Lippen hatte, war verschwunden. Jeden Donnerstag ging Jennifer zu einer Psychologin, die ihr helfen sollte den Schock zu überwinden, aber das nützte nicht viel. Jennifer war wie eine Puppe geworden. Jede Bewegung, die sie machte, kam einem vor wie ein Roboter. Sie aß auch nur, weil ihre Mutter sie dazu zwang. Und trank nur, weil die Schwestern ihr immer was gaben. Sie redete auch nicht viel mit anderen Menschen. Früher war Jennifer ein geselliger und fröhlicher Mensch, doch sie hatte keinen Grund fröhlich zu sein, wenn sie es nicht zusammen mit Flo sein konnte. Als Jennifer nach Hause kam, gab es die alltägliche Unterhaltung mit ihrer Mutter: „Jenny, du darfst dich nicht aufgeben, wenn du nicht du selbst bist, dann kann Flo das spüren. Du musst dich für ihn zusammenreißen.“ Doch wie jeden Abend nickte Jennifer nur und verschwand in ihrem Zimmer. Dort hockte sie auf ihrem Sessel und starrte die Fotos an der Wand an. Alle hatten sie und Flo als Motiv. Sie und ihren besten Freund, der nun nicht bei ihr war. Und wie jeden Abend schlief sie irgendwann auf ihrem Sessel mit dem Kuscheltier ein, was Florian ihr zum ersten Jahrestag geschenkt hatte. Jede Nacht kam dann ihr Bruder zu ihr ins Zimmer und trug sie in ihr Bett und deckte sie zu. Morgens klingelte der Wecker um 7, doch sie stand immer erst um halb zehn auf.
Ihre Mutter war froh, dass sie wenigstens schlief. Morgens sprang Jennifer dann schnell unter die Dusche und rannte schon wieder aus der Tür raus. Sprang in ihr Auto und fuhr ins Krankenhaus. Sie wollte Flo keine Minute länger, als nötig alleine lassen. Sie betrat das Zimmer mit einem fröhlich gespielten „Guten Morgen mein Schatz!“ Doch keine Regung. Vor ein paar Wochen hatte sie sich eingebildet, dass er sich bewegt habe, doch danach tat sich nichts mehr. Da Flo keine Eltern mehr hatte kriegte er von niemandem außer Jennifer und ihrer Familie Besuch. Alle paar Wochen kam Jens vorbei, der früher Flo’s bester Freund war. Jennifer setzte sich an sein Bett und schaute ihn an. Sie vermisste sein lächeln und seine strahlenden braunen Augen. Sie vermisste seine Küsse und Berührungen, sie vermisste die Gespräche mit ihm bis tief in die Nacht. Sie vermisste einfach Flo. Sein Körper war da, doch das war lange nicht genug. Er sollte wieder mit ihr lachen, sie kitzeln, sie wütend machen, ihr einen Klaps auf den Po geben... er sollte einfach wieder zurückkommen. Wieder fing Jennifer an zu weinen und ihre Tränen tropften auf die Hand von Florian. Würde er jemals wieder aufwachen? Würde er jemals wieder Jennifer festhalten können? Sie trösten? Sie zum lachen bringen? All diese Fragen stellte Jenny sich jeden Tag, doch niemand konnte ihr diese Fragen beantworten. Sie war ganz allein, so fühlte sie sich jedenfalls. Ihr Herz war wie betäubt. Sie konnte keine Gefühle mehr feststellen außer die tiefe Trauer. Selbst die warmen Worte der Schwestern kamen nicht an sie ran. Sie starrte nur auf Flo und wartete darauf, dass er die Augen aufmachte und sie wieder anlächeln konnte. Jennifer konnte es kaum glauben, als ihre Mutter ihr abends sagte, dass Morgen Heiligabend wäre.
So schnell war die Zeit vorbei gegangen. Jennifer ging am nächsten Vormittag noch schnell ein paar Geschenke für ihre Mutter und ihren Bruder einkaufen. Selbst für Flo holte sie ein Geschenk. Nach den Einkäufen fuhr sie in Krankenhaus und beschenkte ihren Schatz. Sie hatte ihm einen Mp3 Player gekauft und wollte ihm darauf seine Lieblingsmusik spielen, damit er diese auch hatte, wenn sie nicht da war. Eigentlich wollte sie wieder lange bleiben, doch sie dachte das erste Mal seit langer Zeit an ihre Familie, die nun allein zu Hause saß. Deshalb gab sie Florian einen Kuss auf die Wange und wünschte ihm fröhliche Weihnachten. Ihre Mutter war erstaunt, als Jennifer zur Tür hereinkam: „Was machst du denn schon hier?“ „Mama, heute ist Weihnachten und da will ich mit meiner Familie zusammensein.“ Ihre Mutter strahlte vor Glück, dass ihre Kleine da war. Sie verbrachten den Nachmittag und den Abend wie in den Vorjahren zusammen. Gingen zuerst in die Kirche, dann wurde der Baum geschmückt und danach wurde Kartoffelsalat und Würstchen gegessen. Nach dem Essen gab es dann die Bescherung.
Jennifer war einigermaßen gut gelaunt gewesen den ganzen Tag. Doch nachdem sie ihr Geschenk hatte meinte sie, dass sie nun den Mp3 Player für Flo bespielen wolle und ihm den auch gleich bringen wollte. Ihre Mutter hatte nichts dagegen, sondern war froh darüber, dass der Tag einigermaßen normal verlaufen war. Oben an ihrem Pc suchte Jennifer alle Lieblingssongs von Florian raus und auch einige, wo es besondere Ereignisse bei den beiden gab. Zum Beispiel küssten sie sich das erste mal bei Ronan Keating’s „When you say nothing at all“ im Kino bei „Notting Hill“. Sie hatte den Mp3 Player vollbepackt und fuhr wieder ins Krankenhaus. Sie schlich sich an den Schwestern vorbei und ging ins Flo’s Zimmer. Sie setzte ihm die Kopfhörer auf, machte eine angenehme Lautstärke an und fuhr dann wieder nach Hause, wo sie sich zufrieden in ihrem Bett verkroch. Nach Weihnachten fing Jennifer an ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen. Sie wollte nicht wie eine Versagerin aussehen, wenn Flo wieder aufwachte, also machte sie sich auf die Suche nach einer Ausbildungsstelle. Sie nahm ihren Laptop mit ins Krankenhaus, genau wie ihren Drucker und machte dort ihre Bewerbungen und Lebensläufe fertig. Sie bewarb sich aber nur in der näheren Umgebung, damit sie nicht allzu viel Zeit weg von Florian sein musste. Eigentlich wollte sie ja Fotografin werden, doch ihr kam auf einmal eine Idee. Sie ging zu Dr. Bruyn. „Dr. Bruyn ich hätte mal eine Frage suchen Sie zufällig eine Assistentin oder eine Sekretärin?“ Dr. Bruyn schaute erstaunt: „Nagut Jennifer, ja es stimmt, meine Sekretärin hat gestern erst gekündigt, weil sie nach Berlin zieht, doch hast du denn Erfahrung?“ „Um ehrlich zu sein nicht, aber ich kann schnell lernen!“ Dr. Bruyn war damit einverstanden, aber gab ihr eine Probezeit von 3 Monaten.
Die alte Sekretärin Rita erklärte Jennifer alles genau, sodass sie nach ein paar Wochen die meiste Arbeit schon allein erledigen konnte. Dr. Bruyn war sehr zufrieden mit ihr und an dem Tag als Rita ging gab er Jennifer einen festen Vertrag als seine persönliche Assistentin. Sie hatte viel zu tun, doch trotzdem ging sie immer wieder zu Flo, um ihm von ihrer Arbeit zu erzählen. Die Arbeit machte ihr Spaß und sie konnte jeden Tag bei Flo sein. Ihre Mutter war stolz auf sie, weil sie sich so tapfer schlug. Eines Tages öffnete sie wie immer die geschäftliche Post von Dr. Bruyn. Es war ein Laborbericht, normalerweise nichts außergewöhnliches, doch es ging nicht um irgendeinen Patienten, sondern um Flo. Sie erstarrte, als sie die Ergebnisse las. „Gehirnfunktionen nehmen ab, Blutwerte....“ Sie hatte keine Ahnung von Medizin, doch dass es nicht gut war, dass die Gehirnfunktionen abnahmen, war ihr klar. Als Dr. Bruyn sie mit dem Ergebnis sah wusste er sofort um wen es ging und entriss ihr das Blatt. „Ja Jennifer es steht nicht gut um ihn, er liegt nun bereits 9 Monate im Koma. Nur wenige Male hat er Reaktionen gezeigt. Je länger er im Koma bleibt, desto unwahrscheinlicher ist es, dass er jemals wieder der Alte sein wird. Seine Muskeln haben sich komplett zurückgebildet. Er muss neu laufen lernen.
Wir wissen nicht wie sehr sein Gehirn beschädigt sein wird, wenn er aufwacht. Es ist schwer zu sagen Jennifer, aber es wird noch eine viel härtere Zeit auf dich zukommen, wenn er wieder aufwachen sollte. Ob er aufwacht, das weiß nur der liebe Gott.“ Diese Worte brachten Jennifer in ihr tiefes Loch zurück. Sie ging zu Flo und legte sich neben ihn auf das Bett. Sie weinte fürchterlich. Sie zitterte vor Angst und schlief dann neben Flo ein. Nach mehreren Stunden weckten die Schwestern sie und ihr fiel auf, dass sie während der Arbeitszeit eingeschlafen war. Sie rannte sofort zurück ins Büro und merkte erst jetzt, dass es schon 12 Uhr nachts war. Dr. Bruyn saß in seinem Büro und nickte Jennifer nur zu „Geh nach Hause und schlaf dich dort aus!“ Sie war froh, dass ihr Chef Verständnis für sie hatte. Zu Hause saß ihre Mutter auf der Couch und hatte sich Sorgen gemacht, doch Jennifer beruhigte sie mit einer Handbewegung und verschwand wieder im Bett. Am nächsten Morgen wachte sie mit Kopfschmerzen auf. Sie fühlte sich krank und nachdem sie Fieber gemessen hatte war klar, dass sie heute nicht ins Krankenhaus konnte.
Doch anstatt, dass sie sich Sorgen um ihre eigene Gesundheit machte, hatte sie Angst, dass Flo sich angesteckt haben konnte. Sie rief sofort Dr. Bruyn an, doch der beruhigte sie und wollte Florian gleich untersuchen. Jennifer sollte im Bett liegen bleiben, doch sie konnte es in ihrem Zimmer nicht aushalten und ging dick eingepackt spazieren. In diesem Feld war sie oft mit Flo abends spazieren gegangen. Hand in Hand schlenderten sie durch die Felder und merkten gar nicht, wie spät es geworden war. Auch Jennifer merkte nicht wie die Zeit verging. Zu Hause im Bett ging es ihr nun noch schlechter. Nachts wurde es so schlimm, dass ihr Bruder sie ins Krankenhaus fuhr. Dr. Groß untersuchte sie und stellte fest, dass Jennifer eine schlimme Lungenentzündung hatte und erstmal im Krankenhaus bleiben musste. Sie war traurig. Sie war in der Nähe von Flo, doch durfte nicht aufstehen. Sie rief eine Schwester, um diese zu fragen wie es Florian ging, doch es hatte sich nichts verändert. Nach 2 Wochen strenger Bettruhe konnte Jennifer wieder nach Hause und noch eine Woche später wieder arbeiten. Dr. Bruyn war sehr froh sie zu sehen und sie sah auch sofort warum. „Jennifer, ich hab die Post einfach alleine nicht hinbekommen, gut, dass du wieder da bist!“ Sie nahm die Post und ging damit zu Flo, wo sie sich extra einen kleinen Tisch hatte aufstellen lassen, damit sie die Post dort sortieren konnte. Sie betrat das Zimmer. „Was ist denn mit dir? Warum bist du so blass?“ , schrie Jennifer durch den ganzen Raum und rief sofort den Arzt. Dr. Bruyn kam sofort und stellte fest, dass sich der Zustand von Flo sehr verschlechtert hatte. „Jennifer, ich kann dir leider nicht sagen, ob er es überlebt... er braucht deine Hilfe um wieder gesund zu werden!“
Also erledigte Jennifer nun ihre komplette Arbeit im Krankenzimmer, selbst das Telefon hatte sie sich hierher verlegen lassen und zum glück hatte Dr. Bruyn Verständnis für sie. Es vergingen Tage, Wochen, Monate... Nun lag Florian seit genau einem Jahr im Koma. Jennifer saß immer noch JEDEN Tag neben ihm und redete ihm gut zu... Es war nun August geworden. Draußen schien die Sonne, die Leute gingen an den See nur Jennifer nicht. Sie arbeitete jeden Tag! Selbst am Wochenende legte sie keine Pause ein. Es war ein heißer Sonntag, Jenny saß an ihrem Laptop in Flo’s Zimmer. Da hörte sie auf einmal etwas keuchen. Sie sah auf und bemerkte nicht, dass es aus dem Zimmer kam. Sie ging zur Tür um nachzuschauen als sie auf einmal ein leises „Jenny.“ hörte. Sie drehte sich um und fing an zu schreien. Die Schwester kam sofort angerannt und fragte, was los sei. „Er ist wach, er ist wach, holen Sie Dr. Bruyn!“ Sie rannte zum Bett und schaute in Florian’s braune Augen! „Flo, endlich, du bist wach“ „Wo bin ich?“, fragte er mit leiser Stimme. „Red nicht soviel, du hast noch keine Kraft. Der Doktor kommt gleich!“ Da kam auch schon Dr. Bruyn angelaufen. Er fragte, was passiert sei und untersuchte Florian gleich. „Wie geht es Ihnen, haben Sie irgendwelche Schmerzen?“ , fragte Dr. Bruyn. Florian schüttelte nur schwach den Kopf. „Jennifer, du hast es geschafft! Aber bitte überforder ihn jetzt nicht, ich werde sofort einen EKG machen lassen und dann sehen wir weiter...das ein Patient nach 13 Monaten aufwacht, das ist etwas besonderes!“ Jenny strahlte ihren Florian an. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch einmal in deine Augen schauen kann!“, lächelte sie ihn an. „Was ist denn nun passiert? Hab ich geschlafen?“, fragte er verdutzt. „Ja, du Schlafmütze,...über ein Jahr lang!“ sagte sie und beide küssten sich nun nach dieser schweren Zeit.
The End! :)

schöne geschichte. gott sei dank ein happy-end! :-)