Frei dich, 's is Freidich
Und ausnahmsweise mal nichts weiter vor, außer der Besorgung des Kunstrasens und einem Kaffeetrinken.
Also wenn ich den Kunstrasen für meinen Balkon geholt habe, wird das Wochenende komplett mir gehören. Nur die Wohnung, ich und das Internet.
Leide ich an Internetsucht?
Sucht: Ja.
Leiden: Nein.
(Aus der Reihe "Ich hab keine Probleme mit Alkohol. Nur ohne." Ganz großes Kino.)
Vielleicht erledige ich dann auch endlich mal die leidige Sache mit Ulcaster. So'n paar Vampirwölfe dürften doch nicht das Problem werden. Und eventüll nehm ich mir dann doch noch die Basilisken vor... uuuuh, mein Zweihänder will mal wieder was zu tun haben!
Bäh, der Cappuccino ist eklig. Hab ihn von jemandem geschenkt bekommen, der weiß, dass ich Cappu trinke, aber nicht, welchen, und der auch selbst keinen trinkt. Yay. Ekliges Gesöff.
Glücklicherweise habe ich mir vor einer Weile billige Caramelbonbons gekauft. Die auch ganz fürchterlich ekelhaft schmecken.
Aber wenn man drei von diesen Caramellbonbons im Cappuccino auflöst (vorher tut sich da nichts, auf einer Süßigkeits-Skala von 1 bis zehn hat der Cappu eine glatte -6), reduziert das den Würgreflex auf ein ganz moderates Level.
Ich sollte an dieser Stelle nicht erwähnen, dass ich ihn aus einer Diddl-Tasse trinke (Ja, Mops, ich auch!). Die ich natürlich von jemandem geschenkt bekommen habe, der von Diddls zu der Zeit ganz begeistert war. Ich benutze diese Tasse jetzt seit etwa acht Jahren intensiv. Einfach, weil das die Wahrscheinlichkeit steigert, dass sie irgendwann mal kaputt geht.
Tut sie natürlich nicht. Seit acht Jahren. Muss ich aufzählen, was ich in den letzten acht Jahren an Geschirr alles zerdeppert habe?
Inzwischen ist sie mir nun ans Herz gewachsen, wie sie sich so gegen ihre Zerstörung wehrt und mir immer treu zur Seite steht. Ich will nun gar nicht mehr, dass sie kaputt geht.
Aber das kann ich natürlich keinem sagen, ist ja ne Diddl-Tasse und Diddls sind schließlich infantil.
Heute aus Centis Gedankenwirrwar-Studio:
Ich kenne jemanden, der 10 Silvester an der Humbug-Nervosität Mathetik gestiert hat. Dann hat er in irgendeinem Betrieb angefangen und musste gleich im Akkordeon arbeiten.
Damit hat er aber aufgehört, als er sich mit einem Virus identifiziert hat, weil da ist dann eine chronologische Krankheit draus geworden.
...und das alles ohne Alkohol...



