Großreinemachen
Hu, ich muss mal wieder die Hölle der Woche aktualisieren. Und vielleicht sollte ich sie besser auch gleich umbenennen...
Dass diese Hölle übrigens nicht nur ein Blog-Phänomen ist, sondern auch im realeren Leben vorkommt, erkennt man daran, dass mein Büromitinsasse inzwischen angesteckt ist.
Er: "*erzähl*...Pfarrerin... Sehr sympathisch..."
Centi: "Das sind die Schlimmsten."
Er: "??"
Centi "Naja, die müssen ja ein hohes Charisma haben. Das brauchen die, um besser bekehren zu können. Sagt schon das Rollenspielregulativ!"
Er: "*kopfschüttel* Hölle."
Für den gestrigen Feiertag hatte ich mir jedenfalls - um zum Thema zu kommen - vorgenommen, liegengebliebenen Papierkram zu erledigen und die Bude von hinten bis vorne zu putzen, bis man sich in allen Teppichecken spiegeln kann. Großreinemachen, verspäteter Frühjahrsputz, was auch immer, jedenfalls sollte die Wohnung so sauber werden, wie nie zuvor. Hatte ja den ganzen Tag Zeit zu putzen.
...
Es lief darauf hinaus, dass ich mich gegen halb zwölf aus dem Bett geschält habe und an den Computer geschlurft bin, wo ich erst mal Tee genommen habe. Zum Wachwerden.
Dann hab ich mich mit meinem reichhaltigen und ausgewogenen Frühstück (Nutella mit Filinchen) vor den Fernseher gesetzt, um mir den Star-Wars-Trickfilm anzusehen. Ja, das musste sein, weil ich den zweiten Teil erst einmal gesehen habe. Weil da kein Liam Neeson drin vorkommt (*stöhn* immer dieser Fangirls). Damit ich informiert bin, wenn ich den dritten Teil sehe.
Gegen halb zwei hab ich dann erst mal in Ruhe einen Cappuccino getrunken. Zum Wachwerden.
Das Wachwerdenwollen habe ich dann unterbrochen und mich auf meinen Südbalkon gelegt, um zu lesen und zu dösen. Herrliches Wetter! Warm und windig. Sommer ist so geil!
Zu Ally MacBeal gegen drei hab ich mir zur Feier des Feiertages eine Pizza gemacht, um mich danach wieder auf den Balkon zu legen.
Gegen sechs habe ich dann überlegt, ob es sich überhaupt noch lohnen würde, jetzt wenigstens noch zu saugen. Oder das Saugen für morgen (oder so) vorzubereiten.
Habe dann halbherzig eines der T-Shirts vom Haufen auf dem Sessel genommen, zusammengelegt und in den Schrank geworfen.
Beschlossen, dass das der Vorgeschmack auf die Vorbereitung zum Großreinemachen demnächst gewesen ist und bin duschen gegangen.
Zum Wachwerden.
Daraufhin habe ich das Wachwerden endgültig aufgegeben und mich mit dem Laptop auf den demnächst gesaugt werdenden Boden gelegt.
Später dann Nessi gesichtet. Sie ist immer noch da. Und ich glaube, das achtbeinige Ekelmonster ist gewachsen, passt aber noch immer in ihre Wohnung in dem Balken einen Meter links von mir. Einen halben Meter rechts von mir hat sich übrigens Pauline eingenistet. Sie ist etwas kleiner als Nessi (was keinesfalls heißt, dass sie klein ist!), hat dafür einen weißen Körper. Unter dem Kleiderschrank.
Ja, toll, ich hab zwei nichtzahlende Mitbewohner, mit denen ich nicht mal Skat spielen könnte, wenn ich es könnte, und die ich nicht rausschmeißen kann, weil sie nicht aus ihren Löchern kommen, wenn ich da bin.
Beschützt mich wer?
Heute wieder auf Arbeit gegangen. Im Gegensatz zu den meisten anderen, die Urlaub genommen haben. Zu viert auf einem Gang, auf dem normalerweise dreißig Leute arbeiten.
Habe mir also Cappuccino gemacht - um Wachzuwerden -, die Fenster geöffnet, um die morgendlich kühle Luft hereinzulassen (Nebenbei überlegt, ob ich die Spatzen da draußen süß finden oder vom Baum schießen soll), bis ich dann die völlige Verdunklung eingeführt und auf den Cola-light-Mann gewartet habe.
Der natürlich nicht kam.
Beschlossen, dass es zum Saugen heute zu warm ist. Viel zu warm. Habe gerade mein Thermometer auf den inzwischen schattigen Balkon gestellt. Es zeigt mir knapp 34°C an, klopft wild an die Scheibe und möchte wieder reingelassen werden. Ich geh's mal besser retten...
Dass diese Hölle übrigens nicht nur ein Blog-Phänomen ist, sondern auch im realeren Leben vorkommt, erkennt man daran, dass mein Büromitinsasse inzwischen angesteckt ist.
Er: "*erzähl*...Pfarrerin... Sehr sympathisch..."
Centi: "Das sind die Schlimmsten."
Er: "??"
Centi "Naja, die müssen ja ein hohes Charisma haben. Das brauchen die, um besser bekehren zu können. Sagt schon das Rollenspielregulativ!"
Er: "*kopfschüttel* Hölle."
Für den gestrigen Feiertag hatte ich mir jedenfalls - um zum Thema zu kommen - vorgenommen, liegengebliebenen Papierkram zu erledigen und die Bude von hinten bis vorne zu putzen, bis man sich in allen Teppichecken spiegeln kann. Großreinemachen, verspäteter Frühjahrsputz, was auch immer, jedenfalls sollte die Wohnung so sauber werden, wie nie zuvor. Hatte ja den ganzen Tag Zeit zu putzen.
...
Es lief darauf hinaus, dass ich mich gegen halb zwölf aus dem Bett geschält habe und an den Computer geschlurft bin, wo ich erst mal Tee genommen habe. Zum Wachwerden.
Dann hab ich mich mit meinem reichhaltigen und ausgewogenen Frühstück (Nutella mit Filinchen) vor den Fernseher gesetzt, um mir den Star-Wars-Trickfilm anzusehen. Ja, das musste sein, weil ich den zweiten Teil erst einmal gesehen habe. Weil da kein Liam Neeson drin vorkommt (*stöhn* immer dieser Fangirls). Damit ich informiert bin, wenn ich den dritten Teil sehe.
Gegen halb zwei hab ich dann erst mal in Ruhe einen Cappuccino getrunken. Zum Wachwerden.
Das Wachwerdenwollen habe ich dann unterbrochen und mich auf meinen Südbalkon gelegt, um zu lesen und zu dösen. Herrliches Wetter! Warm und windig. Sommer ist so geil!
Zu Ally MacBeal gegen drei hab ich mir zur Feier des Feiertages eine Pizza gemacht, um mich danach wieder auf den Balkon zu legen.
Gegen sechs habe ich dann überlegt, ob es sich überhaupt noch lohnen würde, jetzt wenigstens noch zu saugen. Oder das Saugen für morgen (oder so) vorzubereiten.
Habe dann halbherzig eines der T-Shirts vom Haufen auf dem Sessel genommen, zusammengelegt und in den Schrank geworfen.
Beschlossen, dass das der Vorgeschmack auf die Vorbereitung zum Großreinemachen demnächst gewesen ist und bin duschen gegangen.
Zum Wachwerden.
Daraufhin habe ich das Wachwerden endgültig aufgegeben und mich mit dem Laptop auf den demnächst gesaugt werdenden Boden gelegt.
Später dann Nessi gesichtet. Sie ist immer noch da. Und ich glaube, das achtbeinige Ekelmonster ist gewachsen, passt aber noch immer in ihre Wohnung in dem Balken einen Meter links von mir. Einen halben Meter rechts von mir hat sich übrigens Pauline eingenistet. Sie ist etwas kleiner als Nessi (was keinesfalls heißt, dass sie klein ist!), hat dafür einen weißen Körper. Unter dem Kleiderschrank.
Ja, toll, ich hab zwei nichtzahlende Mitbewohner, mit denen ich nicht mal Skat spielen könnte, wenn ich es könnte, und die ich nicht rausschmeißen kann, weil sie nicht aus ihren Löchern kommen, wenn ich da bin.
Beschützt mich wer?
Heute wieder auf Arbeit gegangen. Im Gegensatz zu den meisten anderen, die Urlaub genommen haben. Zu viert auf einem Gang, auf dem normalerweise dreißig Leute arbeiten.
Habe mir also Cappuccino gemacht - um Wachzuwerden -, die Fenster geöffnet, um die morgendlich kühle Luft hereinzulassen (Nebenbei überlegt, ob ich die Spatzen da draußen süß finden oder vom Baum schießen soll), bis ich dann die völlige Verdunklung eingeführt und auf den Cola-light-Mann gewartet habe.
Der natürlich nicht kam.
Beschlossen, dass es zum Saugen heute zu warm ist. Viel zu warm. Habe gerade mein Thermometer auf den inzwischen schattigen Balkon gestellt. Es zeigt mir knapp 34°C an, klopft wild an die Scheibe und möchte wieder reingelassen werden. Ich geh's mal besser retten...
