Aus dem Leben eines Taugegarnichts

30.09.2009 um 17:37 Uhr

Nort is Harbist worn, alles muss verdorrn

Herbst

14°C, Nieselregen, trüb und grau. Hallo, Herbst. Setz dich. Nimm dir 'n Keks, machs dir schön bequem. Du Arsch.

Ich hab ja gleich gesagt: Lasst den September nicht rein, hab ich gesagt, das bringt nur Herbst und Winter, hab ich gesagt. Aber hat man auf mich gehört? Naaain. Goldener Herbst, haben sie geschwärmt, bunte Blätter und so, haben sie geschwärmt. So, und nu? Nu sind's wieder 171 Tage, bis überhaupt mal Frühlingsanfang wird. Und da ist noch lange kein Sommer! Im Büro waren heute 22°C. Ich glaube, ich muss erfrieren.

Ich könnte ja einen ausgedehnten Wüstenurlaub machen. Aber ich hab keinen Urlaub mehr. Oh, und das Geld würde auch nicht reichen. Erwäge dafür, mich im Bonner Sukkulentenhaus einzuquartieren. Würden mich wahrscheinlich wieder rausschmeißen.

Ich bin ja für lokale Erwärmung. 30°C wären gut. 29° Täten's ja auch erst mal. Bin ja nicht so. Aber 14 sind keine Option. Und Nieselregen ist einfach indiskutabel. Mroar.

Werde wohl heute Abend die Heizdecke wieder rauskramen. Kerzen anzünden, Drakensang spielen und den letzten Rest Sangria aus dem Kühlschrank holen und warm machen. Glüh-Sangria quasi.

Ich hab verdammt noch mal kalte Füße! motz

19.09.2009 um 22:17 Uhr

Caturday!

Pfoti

Cat content!
Okay, nicht viel. Aber ich bin derzeit durch übermäßiges Konsumieren von icanhascheezburger.com sensibilisiert.

Letzten Sonntag jedenfalls wurde ich von meinem Wecker rüde gegen zehn aus einem Traum geweckt, in dem sich ein unheimlich hübscher schwarzer Kater mit einem unheimlich hübschen schwarzen Katerkopf und uuumheimlich flauschigem Fell gerade auf meinem Schoß niedergelassen hatte. Und just als ich die Hand ausstreckte, um sie in diesem schwarzen dichten Flauschefell zu versenken - wooosch, klang das Meerwasser aus meinem Wecker. Aus meinem shiny tollen Tageslichtwecker, der mich, sollte ich das Licht ausnahmsweise mal ignorieren, wahlweise mit dezentem Vogelgezwitscher oder brechenden Wellen weckt. Großartiges Ding. Das mich nichtsdestoweniger davon abhielt, Flauschefell zu streicheln!
Hmpf.

Jedenfalls. Sonntag. Ich konnte die Mittelaltergewandung mal wieder vorbuddeln und ging mit Mittänzerinnen ("Centi, kannst du dir bitte *endlich* eine Katze zulegen??") auf die Märkte in Sinzig und Satzvey.
Auf ersterem war neben der netten Band Prima Nocta (das ist doch grammatischer Bomfog, oder?) eine kleine Gruppe Tribal-TänzerInnen. Zwei Tänzerinnen und ein Mann. Jetzt ist Tribal ja so nix Besonderes. Ein paar Bauchtanzschritte, die man, wie ich aus recht zuverlässiger Quelle weiß, schon in den ersten vier Monaten eines Tanzkurses für Orientalischen Tanz lernen kann. Schön aufgemacht waren die drei, und die Musik ist eh prädestiniert für solcherlei Tanz.
Jedenfalls war ich sofort skeptisch. Weil Mann und Bauchtanz. Zumal der Mann... also eine Schönheit sieht anders aus. Es war eher so das Modell "deutscher Durchschnittsklempner", inklusive eines Bierbauchansatzes mit großem Potential.
Und dann tanzten sie los.
Wie gesagt, das sind alles keine aus sich heraus beeindruckenden Figuren, Schritte und Bewegungen. Und natürlich waren die Mädels auch grandios, nur dass das eben nichts Ungewöhnliches ist. Aber der Mann... Hm. Einfach... schön. Im ursprünglichsten, ästhetischen Sinn. Und dabei hat er weder schwul noch irgendwie im Entferntesten unmännlich gewirkt. Sowas hab ich noch nicht gesehen und ich bin nachhaltig beeindruckt. Eben weil es eigentlich nichts Beeindruckendes war. Er hat einfach nur diese einfachen Bewegungen ausgeführt, aber die eben so, dass man sah, dass er das gerne tut, dass er ein gesundes Körpergefühl hat und sich in seinem Körper wohl fühlt.
Einfach schön eben. Fern von perfekt akkuraten Bewegungen und Zeitschriften-Schönheitsidealen.
Hach.
Liebe Männer, liebe Frauen, geht tanzen, sagt hallo zu eurem Körper und fühlt euch wohl darin. *wedel* Ihr seid ja immer noch da.


Dann. Montag, Tanzschule: Leiterin selbiger, selbst erfahren in Bauchtanz, lobt mich für meinen ebendiesen. Man hätte gesehen, dass mir dieser Tanz Spaß macht. Totally unrelated.
Zwanzig Centimeter gewachsen.
Und gleich wieder geschrumpft, als wir angefangen haben, einen neuen (irischen) Tanz zu lernen. Ich kann ja nix. Ich bin so unwürdig.

Sonstso: Wir begrüßen einen neuen Mitbewohner in Centis Körper. Hallo, Immunsystem! Wo mich Erkältungen früher 10 Tage lang fertiggemacht haben, kratzen sie mich heute kaum noch, und für nur etwa vier Tage. Große Klasse.

Außerdem wollte ich eine Anekdote festhalten, die mir erzählt wurde, und die wahrscheinlich nur ich witzig finden werde, weil sie so toll erzählt wurde und ich das jetzt immer im Kopf haben werde, wenn ich es lese.
Mittänzerin N. hat einen Freund, der aus dem Nähkästchen plauderte. Zur Untermalung sei gesagt, dass #Freund ein großer rothaariger Soldat ist und N. eher als niedlich zu bezeichnen ist. Jedenfalls haben sie keine gemeinsame Wohnung und wenn sie mal zusammen in einem Bett schlafen, dann auch mit einer Decke. Es kommt wie es kommen muss. #Freund wacht irgendwann nachts auf, weil ihm kalt ist. Er ist nur noch zur Hälfte zugedeckt, seine seelig schlummernde Geliebte hat den Rest der Decke okkupiert. Aber wenn sie schon schläft, denkt er sich da so, merkt sie auch nicht, wenn ich mir die Decke zurückhole. Er beginnt also, zaghaft daran zu ziehen und hat die Decke auch schon fast freigezupft, da dreht sich N. nach außen hin weg und auf den Bauch, begräbt so den größten Teil der Decke einfach unter sich und bleibt mit dem Rest eben gerade so bequem zugedeckt. Der nun völlig ent-deck-te (harr, harr) #Freund schaut sich das Bild noch ein paar Augenblicke fassungslos an, dann nimmt er sich einen Pullover. Ich glaub, N.s Hund hat aber eine eigene Decke...

15.09.2009 um 17:37 Uhr

Backstage

Backstage

Das Musical geht erst mal in eine halbjährige Pause; Ich nehme das zum Anlass, einen kleeeinen Backstagebericht, in erster Linie für mich, zu verfassen.

Ankunft am entsprechenden Theater etwa fünf bis acht Stunden vor Beginn der Aufführung. Die Bäänd ist schon lange da und baut fleißig auf, man begrüßt sich erfreut und wir richten die Garderobe, vorher wohl Wintergarten oder Abstellkammer, wohnlich ein. Der (gutaussehende, hui) Hausmeister versorgt uns mit Spiegeln.

Dann werfen wir uns in die Trainingsklamotten und proben. Die Bühne ist größer als die bisherigen, da muss man hier und da was an der Choreo schrauben, außerdem muss der Tanzbereich abgeklebt werden, die Mitte markiert usw.
Als nächstes werden die Schleier gebügelt (auf dem Steinfußboden, mit meinem alten Pullover als Unterlage), dann ist Zeit für ein gemeinsames Essen - diesmal keine Pizza, sondern Buletten, Fleischwurst und Salate. H. und U. jagen unsere Kinder und nötigen die kleinen Nörgler, was Gescheites zu essen, damit sie nachher nicht beim Tanzen umkippen.

Noch eine Stunde bis Beginn. Ich ziehe mich allmählich um und mache noch mal meine Mittänzerinnen mit meinem Geunke verrückt. Gehe früh genug zur Maskenbildnerin, um den baldigen Stau zu umgehen. Wir feilen noch an ein paar Feinheiten für den letzten Tanz im Stück, dann heißt es schon aufstellen für den Beginn.

Die Türen im Saal werden geschlossen und wir stellen uns hinter der Bühne auf. Die Spannung steigt ins Unerträgliche, weil der Regisseur, übrigens auch so ein Charisma-Ballungsgebiet, nach Verdunklung des Saals gern noch 1-2 Minuten wartet. Eigentlich um die Spannung im Saal zu erhöhen, aber hauptsächlich wirkt sich das wohl auf die Tänzer aus. Hibbel!!

Endlich die ersten Textzeilen, dann schreiten wir zum ersten Tanz. Der läuft im Groben gut ab. Die Kreise hätten runder sein können, aber mei. An einer Stelle will ich zu früh in den nächsten Schritt übergehen, aber dank der Aufmerksamkeit meiner Mittänzerin, mit der ich gerade Handfassung halte, bleibt der Patzer wohl fürs Publikum unsichtbar, wie die meisten Patzer, die so passieren.
Das Publikum, unterwandert von unseren eigenen Leuten, klatscht fleißig mit und applaudiert angemessen, während wir die Bühne wieder den Schauspielern überlassen. Wir helfen den Kindern beim Umkleiden, schicken sie zur Maskenbildnerin und auf die Bühne, dann ziehen wir uns um und warten, denn den Rest des ersten Aktes haben wir nichts zu tun.

Die Pause endet, wir, nun nur die Erwachsenen, stellen uns wieder hinter der Bühne auf und hibbeln erneut. Dieses Warten ist das Allerschlimmste. Wenn man erst mal auf der Bühne steht, ist alles gut. Aber das Warten! Endlich gehen die Lichter im Saal aus, ein paar Töne klimpern den Beginn des zweiten Aktes ein und wir schlurfen rollengerecht auf die Bühne.
Ich patze zwei Mal, einmal davon möglicherweise auffällig, und ärgere mich, lasse mir aber nichts anmerken. "Ich weiß, dass die anderen fünf Tänzer gerade etwas anderes gemacht haben als ich, aber ich bin die einzige, die es richtig gemacht hat, so." Immerhin sollte das auch der letzte Ausrutscher heute Abend gewesen sein.

Wir pöbeln gemütlich von der Bühne runter, dann wird es hektisch, denn ich habe zusammen mit einer Mittänzerin einen sehr schnellen Wechsel zu meistern. Aus der kompletten Klamotte raus, in eine komplett andere Klamotte rein, Haar öffnen und wieder rauf auf die Bühne, in einem kurzen Lied und ein paar wenigen Textzeilen. Dank der Hilfe von zwei Handpaaren und dank der kurzen Wege hier klappt der Wechsel bequem. Zur Premiere führten die langen Wege dazu, dass wir genau zu dem Zeitpunkt rennend die Bühne erreichten, als schon der erste Ton unserer Musik erklungen war. Puh!

Mein Lieblingstanz klappt sehr gut und wir stolzieren unter Applaus von der Bühne.

Ein erneuter Komplettwechsel von Klamotte und Frisur steht an, aber wir haben trotzdem noch genug Zeit, das gerade angerichtete Kostümchaos in der Umkleide zu beseitigen, etwas zu trinken und noch mal bei der Maskenbildnerin vorbeizuschauen, ehe wir wieder auf die Bühne gehen. D.h. diesen einen Tanz habe ich Trainerin H. überlassen, die darin natürlich sicherer ist als ich. Immerhin wird gefilmt.

Die Kinder, seit drei Szenen schon wieder in neuer Klamotte, fragen ungeduldig, wann wir auf die Bühne müssen. Aber erst mal kommen die anderen wieder rein, wechseln Strumpfhose und Haartracht und atmen kurz durch. Ein paar Minuten später führen dann Kinder und Erwachsene den zweiten und damit letzten gemeinsamen Tanz vor. Das Publikum rockt mit, der Tanz verläuft patzerfrei und wir haben enormen Spaß.

Mit dem Tanz endet der zweite Akt und die Pause reicht gerade so, das Outfit wieder komplett zu wechseln, diesmal mit Perücke und einigen Accessoires. Dann geht’s für vier von uns auf die Bühne, diesmal nur als Statisten für die Marktszene. Auch da fühlen wir uns immer sicherer und haben beim pantomimischen Tratschen, Feilschen, Spotten und Schmachten wieder gehörigen Spaß. Im übrigen erklingt zu dem Zeitpunkt mein Lieblingslied, was die Sache noch schöner macht. Hach. Dann wieder runter von der Bühne, ein Detail am Outfit verändert und noch ein Lied abgewartet. Der Showdown, das Tanzduell zwischen Indern und Kelten steht kurz bevor und der Priester, mit seiner unheimlich mächtigen und beeindruckend tiefen Stimme, weist uns an, ihm diesmal treu zu bleiben, anders als bei den letzten vier Malen.

Wir schreiten wieder auf die Bühne, kratzbürsten und zoffen uns mit den Kelten, haben unseren Spaß in pantomimisch-verbalen Auseinandersetzungen und duellieren uns tänzerisch besser als in den Aufführungen vorher. Erneut müssen wir aber den bösen Priester enttäuschen, erneut bleibt er letztendlich allein. Ach. Irgendwann müssen wir ihm mal den Gefallen tun und ihm gescheit beistehen...

Zur Abwechslung geht's mal runter von der Bühne und wieder in einen kompletten Outfitwechsel. Jetzt kommt noch ein bisschen Schlussgesinge, dann wird der Applaus abgeholt, ein kurzer Abschlussstep hingelegt und dann die allgemein entspannte Euphorie hinter der Bühne genossen.

Vor dem nächsten Umziehen gehen wir zum Publikum und holen uns von unseren Bekannten das angemessene Lob ab. Mein Bauchtanz kam gut an, yay, und generell stießen Story und Tänze auf großes Wohlwollen. Schön, schön.

Wir schwelgen noch ein bisschen, dann gehen wir in die Umkleide, wechseln von Bühnenglamour in Alltagsjeans, räumen auf und fahren nach hause.

06.09.2009 um 20:28 Uhr

RhabarberrhabarberMusicalRhabarberblablubb

Zeigt her

Der Pub-Abend hat dann tatsächlich gut getan. Obwohl ich gegen 21:00 schon überlegt hatte, ob ich wirklich dorthin aufbrechen oder nicht doch lieber gleich ins Bett gehen sollte. Aber dort war die Musik wie immer unheimlich toll, ich hab nett mit drei dort zufällig ebenfalls anwesenden Mittänzerinnen an einem Tisch gehockt und ich habe Brennessel-Creme-Suppe gegessen. Harr!

Am nächsten Tag dann auch überlegt, besser nicht zum Volleyball zu gehen. Wegen der Verletzungsgefahr. Wenn ich mir irgendeinen Knöchel verdrehe oder sonstwas und nicht tanzen kann, dann töten mich meine Musical-Leute. Oder, dacht ich mir, ich könnte auch einfach vorsichtiger sein, bin doch spielen gegangen und lag dann natürlich ständig am Boden, weil ich irgendwelchen Bällen eben ganz und gar nicht vorsichtig hinterherhechten musste.

Aber verletzt hab ich mich nicht und konnte so auch den vierten Musical-Auftritt unverletzt bestreiten. Diesmal in Ermangelung einer Tänzerin wieder alle Tänze mitgemacht. Ergo: Ich hab mich wieder drei Stunden lang nur umgezogen. Ich glaub, ich lauf einfach die restliche Woche jetzt nur noch im Schlafanzug rum. Und wenn jemand blöd fragt, keif ich ihn an, ob ich mich etwa hätte umziehen sollen. ankeif
Gooott, ich hasse Umziehen. Vor allem die fixfix-in-zwei-Minuten-komplett-Wechsler. Und die Perücke. Nächste Woche werden mir wieder ein oder zwei Auftritte abgenommen, da kann ich mich dann auch eher auf die Tänze freuen und leiste sie nicht bloß ab.

(Der Musical-)Auftritt in diesmal 250 km Entfernung lief gut. Aber eben nicht besser als erwartet, wie die letzten Auftritte, vor denen ja noch katastrophal schlechte Proben lagen. Aber das Publikum war begeistert. Die meisten Dinge, die so schieflaufen, kommen in den Sitzreihen ja zum Glück nicht an.

Auch in unsere Statisten-Rollen wachsen wir langsam gut rein. Hat zumindest die Koordinatorin gesagt. Wir hätten offenbar Spaß am Schauspiel gefunden, hat sie gemeint. Dabei war das Tuch-Kauf-und-Verkauf-Spiel, das halt die Marktatmosphäre untermalen sollte, eher Rollenspiel. Pantomimisch lief da ganz unverabredet etwa folgender Dialog ab:

#1: Ach, dieses Tuch ist ja ganz hübsch, was soll's denn kosten?
#2: Vier Geld.
#1: Vier Geld?? Aber das ist viel zu viel, ich geb euch drei.
#2: Nein, vier müssen's schon sein. Das sind so tolle Farben und der Stoff ist ne 1A Qualität!
#1: Aber vier Geld! Ich hab Kinder zu ernähren! Eins davon ist noch ein Baby!
...
#1: Uh, der fremde Typ da auf dem Markt drüben sieht aber schon ziemlich schnieke aus. Groß und kräftig und so. Ich glaub, der hat mich auch angelächelt!
#2: Aber du hast doch ein Baby!
#1: Ach Mist...

Ja. Muss man beigewesen sein. Aber wegen der Spontanität musst ich mich schon arg beherrschen, nicht loszuprusten. Wie letztes Mal, als uns ein Marktverkäufer ganz unpantomimisch Äpfel aus Tschernobyl und Zwiebeln, die aus dem fernen Polen eingeflogen worden sind, angeboten hat. Der Arsch, der.

Ja, sonst lief alles gut. Nachts wieder zurückgefahren, einen der Schauspieler hier in der Gegend noch abgesetzt, dabei nächtlich geblitzt worden, gah, und dann morgens gegen fünf ins Bett gefallen.....

....um am nächsten/selben Tag um 13 Uhr wieder in der Tanzschule zu stehen, um für den heutigen Auftritt auf nem Stadtfest zu proben. Eine Stunde Auftritt, fünf Tänze für mich, gesamtbegeistertes Publikum. Und ich musste nur die Schuhe wechseln. Ich mag so kleine Auftritte.

Und ehe ich sie doch noch vergesse, muss ich noch eine Unterhaltung in die Chronik einfügen, die untermalt, wie... ach, lest selbst:

#1: Ich hab glaub ich deinen Freund mal gesehen, der war echt hübsch.
#2: Was?! Das kann überhaupt nicht sein. Ich hatte in letzter Zeit keine Hübschen.
#1 und andere: ?!
#2: Ja, ich hatte früher immer Hübsche, aber die hat man ja nie so ganz für sich allein und die sind mir irgendwann auch abgehauen, da dacht ich, ich hol mir mal [sic] Hässliche und versuch's mal mit denen.
#1ua: ?!?!
#2: Ja, aber davon bin ich jetzt auch wieder abgekommen. Das... geht einfach nicht. Ich kann so nicht. Und ich kann ja auch nicht jedes Mal ein Kissen drauf legen.

Ich glaub, der Lachkrampf der zuhörenden Gruppe hat da ein ganzes Stadtviertel irritiert.

02.09.2009 um 17:22 Uhr

Reinstall universe and reboot

alles idioten.
Der nächste Auftritt ist erst in drei Tagen, die Meteorologen und mein Kalender sagen mir mittelfristig furchtbarste lokale Klimaveränderungen vorher, ich hatte heute Morgen beim Aufwachen einen grünen Grashüpfer im Haar (3. Stock, wtf!) und bin außerdem derzeit Opfer eines ganz schlimmen Augen-Tinnitus.

Das Universum hat einen Bug, und der heißt Realität.Traurig

 

(Pub. Heute Abend. Muss.)