Postweihnachtlicher, praeumzüglicher Eintrag
Wir schreiben den 17. Januar und Weihnachten ist vorbei, überall hat man die Weihnachtssachen bereits aus den Fenstern und Regalen entfernt...
Überall?
Nein!
In einer von einem unbeugsamen Taugegarnichts besiedelten Wohnung hat es noch immer niemand übers Herz gebacht, den Schwibbogen und den Weihnachtsstern aus dem Fenster zu nehmen. Und das ist gar nicht so leicht, denn inzwischen ist der Taugegarnichts natürlich in der ganzen Stadt allein mit dieser postweihnachtlichen Begeisterung.
Aber morgen werde ich diese letzten Überbleibsel beseitigen. Auch wenn man als wirklich guter Erzgebirger die Sachen bis Lichtmess stehen lassen sollte. Papperlapapp.
Dann kann ich morgen auch endlich mal die Fenster putzen. Die gehen ja glücklicherweise gen West-Südwest, also scheint im Winter die Sonne kaum rein. Aber nun, da die Tage wieder etc. etc., da bin ich schon ziemlich erschrocken, als eines mittags plötzlich ein unachtsamer Sonnenstrahl seinen Weg durch meine Fenster bahnte und gar schröcklich seine Farbe ändern musste.
Also werde ich die Fenster morgen putzen, zum einen um diese Gewalttätigkeiten gegen arme unschuldige Sonnenstrahlen zu unterbinden und zum anderen in Vorbereitung auf - *großenBogenschlag* - den Umzug, der ja nun unaufhaltsam immer näher rückt.
Immerhin, sowohl Termin - 27./28.1. - als auch Modalitäten nehmen immer mehr Form an, sogar ein potentieller Nachmieter hat seinen Besuch angekündigt. (Bis dahin sollte ich den Räucherstäbchengeruch verbannt haben *hust*), ich weiß inzwischen in etwa, wie ich die Wohnung, oder besser das Zimmer einräumen kann (Die Möbel passen alle rein, bis auf das große Bett, das gegen ein kleines getauscht werden muss und das Bücherregal, das wohl in die Abstellkammer verbannt werden muss. Deutschlands Bildung und Lesemoral geht vor die Hunde und ich bin schuld.). Meine Ex-Vermieter in spe habe ich inzwischen zweimal bekniet, mir endlich die Bestätigung meiner Mietkündigung zu geben, damit ich damit in der Stadt hausieren gehen und einige Verträge kündigen und ummelden kann und erste zaghafte Kontakte im neuen Zeitzuhause wurden auch schon geknüpft.
Im Großen und Ganzen kann ich also recht zufrieden sein: Ich hab 'n Job, ich hab ne Wohnung, alles geht seinen Gang, alles wird gut. Alles ist gut. Außerdem hab ich heute 4 Schicksalswachen, 3 Behelmte Alps und 4 unsichtbare Pirscher vom Angesicht der Erde gefegt, ich bin SO verdammt gut! (Na schön, ohne Xzar hätte ich das nie geschafft.)
Na, wie auch immer.
Und bis es endgültig soweit ist, genieße ich die freie Zeit noch ein wenig.
Manchmal ein bisschen zu sehr....
Neulich:
Centi steht auf und freut sich über den soeben (*hüstel* es war wohl gegen 1030) angebrochenen Donnerstag: 'Klasse, heute noch zwei-drei Anrufe, abends zusammenpacken und ansonsten das pure Faulenzen (Untätigkeit, danke, Nimiel, "Untätigkeit" hat mehr Klasse.). Morgen, am frühen Vormittag, Heimfahrt.'
SMS von K. kommt an. Sie will wissen, wann genau wir uns treffen wollten.
Das Centi kommt ins Grübeln: 'Ah ja, richtig, wir wollten uns ja Freitag treffen. Seit wann kümmert sie sich denn so arg früh um so ein Treffen? Ist ja erst morgen... ähm....'
Centis Armbanduhr: "Centi, ich muss dir was sagen..."
Centi: "Was'n?"
Centis Armbanduhr: "Heute *ist* Freitag..."
Irgendwann zwischen Sonntag und Freitag ist mir also ein Tag im Raum-Zeit-Kontinuum verloren gegangen.
Besondere Kennzeichen: Wochentag, geprägt von Untätigkeiten.
Wer ihn findet, schicke ihn mir bitte zurück, ich vermisse ihn.
Danke.
Weitermachen.
Überall?
Nein!
In einer von einem unbeugsamen Taugegarnichts besiedelten Wohnung hat es noch immer niemand übers Herz gebacht, den Schwibbogen und den Weihnachtsstern aus dem Fenster zu nehmen. Und das ist gar nicht so leicht, denn inzwischen ist der Taugegarnichts natürlich in der ganzen Stadt allein mit dieser postweihnachtlichen Begeisterung.
Aber morgen werde ich diese letzten Überbleibsel beseitigen. Auch wenn man als wirklich guter Erzgebirger die Sachen bis Lichtmess stehen lassen sollte. Papperlapapp.
Dann kann ich morgen auch endlich mal die Fenster putzen. Die gehen ja glücklicherweise gen West-Südwest, also scheint im Winter die Sonne kaum rein. Aber nun, da die Tage wieder etc. etc., da bin ich schon ziemlich erschrocken, als eines mittags plötzlich ein unachtsamer Sonnenstrahl seinen Weg durch meine Fenster bahnte und gar schröcklich seine Farbe ändern musste.
Also werde ich die Fenster morgen putzen, zum einen um diese Gewalttätigkeiten gegen arme unschuldige Sonnenstrahlen zu unterbinden und zum anderen in Vorbereitung auf - *großenBogenschlag* - den Umzug, der ja nun unaufhaltsam immer näher rückt.
Immerhin, sowohl Termin - 27./28.1. - als auch Modalitäten nehmen immer mehr Form an, sogar ein potentieller Nachmieter hat seinen Besuch angekündigt. (Bis dahin sollte ich den Räucherstäbchengeruch verbannt haben *hust*), ich weiß inzwischen in etwa, wie ich die Wohnung, oder besser das Zimmer einräumen kann (Die Möbel passen alle rein, bis auf das große Bett, das gegen ein kleines getauscht werden muss und das Bücherregal, das wohl in die Abstellkammer verbannt werden muss. Deutschlands Bildung und Lesemoral geht vor die Hunde und ich bin schuld.). Meine Ex-Vermieter in spe habe ich inzwischen zweimal bekniet, mir endlich die Bestätigung meiner Mietkündigung zu geben, damit ich damit in der Stadt hausieren gehen und einige Verträge kündigen und ummelden kann und erste zaghafte Kontakte im neuen Zeitzuhause wurden auch schon geknüpft.
Im Großen und Ganzen kann ich also recht zufrieden sein: Ich hab 'n Job, ich hab ne Wohnung, alles geht seinen Gang, alles wird gut. Alles ist gut. Außerdem hab ich heute 4 Schicksalswachen, 3 Behelmte Alps und 4 unsichtbare Pirscher vom Angesicht der Erde gefegt, ich bin SO verdammt gut! (Na schön, ohne Xzar hätte ich das nie geschafft.)
Na, wie auch immer.
Und bis es endgültig soweit ist, genieße ich die freie Zeit noch ein wenig.
Manchmal ein bisschen zu sehr....
Neulich:
Centi steht auf und freut sich über den soeben (*hüstel* es war wohl gegen 1030) angebrochenen Donnerstag: 'Klasse, heute noch zwei-drei Anrufe, abends zusammenpacken und ansonsten das pure Faulenzen (Untätigkeit, danke, Nimiel, "Untätigkeit" hat mehr Klasse.). Morgen, am frühen Vormittag, Heimfahrt.'
SMS von K. kommt an. Sie will wissen, wann genau wir uns treffen wollten.
Das Centi kommt ins Grübeln: 'Ah ja, richtig, wir wollten uns ja Freitag treffen. Seit wann kümmert sie sich denn so arg früh um so ein Treffen? Ist ja erst morgen... ähm....'
Centis Armbanduhr: "Centi, ich muss dir was sagen..."
Centi: "Was'n?"
Centis Armbanduhr: "Heute *ist* Freitag..."
Irgendwann zwischen Sonntag und Freitag ist mir also ein Tag im Raum-Zeit-Kontinuum verloren gegangen.
Besondere Kennzeichen: Wochentag, geprägt von Untätigkeiten.
Wer ihn findet, schicke ihn mir bitte zurück, ich vermisse ihn.
Danke.
Weitermachen.

Also ich hab bei mir geaschaut, hab ihn aber leider nicht bei mir. Also wünsch ich dir noch alles gute beim Suchen, vielleicht findest du ihn ja beim Umzug, da kommt vieles wieder ans Tageslicht das man mal gemeint hat verlohren zuhaben.
Viel Glück also.
Gruss Hekate