DANKE an den Superschalker , der die Idee fuer diesen Eintrag hatte.
Bis dato kannte ich die Stiftung nicht. Finde sie aber sehr gut. Da ich selbst Ersthelfer fuer die Firma bin und auch einen DeFri Kurs erhalten habe, finde ich es gut, wenn sich viele Menschen damit auseinander setzen würden. Immerhinkann es jeden Jederzeit treffen. Egal obWeltstar oder "normal" Mensch. Und wenn man dann das Glück hat, das Menschen in der Nähe sind, die einem Helfen können, ist das doch gleich viel besser!
So ein Erste Hilfe Kurs ist nicht teuer. Manche Firmen bieten es unter der 2Bedingung" Ersthelfer auch an. Soweit ich weiss, tragen sie dann auch die Kosten, sowohl fuer die ersten Kurse als auch fuer die auffrischungen.
Ebenfalls finde ich, das JEDER AUTOFAHRER alle 2 Jahre einen Erste Hilfe Kurs belegen sollte.
Oder wisst ihr noch, wie das zur Fahrschule war???????
Stellt euch immer die Fragen:
Könnte ich helfen?
Was wäre, wenn ich es bin, der Hilfe braucht?!
.......
03.05.1969
Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wird Björn Steiger von einem Auto
erfasst. Passanten alarmieren sofort nach dem Unglück Polizei und Rotes
Kreuz. Trotzdem dauert es fast eine Stunde, bis der Krankenwagen
eintrifft. Björn stirbt nicht an seinen Verletzungen, er stirbt am
Schock.
Die
Notfallhilfe in ihrem Gesamtbereich zu verbessern und zu optimieren,
ist die selbstgestellte Aufgabe der Björn Steiger Stiftung. Dabei
handeln wir nach Grundsätzen, die sich ausschließlich an den
Bedürfnissen der Notfallpatienten orientieren.
Ursprung
Nach
dem Verkehrsunfalltod des achtjährigen Björn Steiger wollten seine
Eltern Ute und Siegfried Steiger mit der Gründung des Vereins die
Hilfsbereitschaft von Björn Steiger fortführen. Sie wollten dazu
beitragen, dass anderen Notfallpatienten ein ähnliches Schicksal
erspart bleibt. Als gemeinnützige Organisation ist die Björn Steiger
Stiftung auf Spenden, Bußgelder, Zuwendungen von Sponsoren und Erlösen
aus eigenen Aktivitäten angewiesen.
Kernkompetenz
Im
Mittelpunkt unserer Arbeit stehen eigene Aktivitäten sowie die
Aktivierung staatlicher und privater Institutionen zur Verbesserung der
Notfallhilfe. Als Ansprechpartner für Fragen der Notfallhilfe,
besonders im Bereich des Notfallmeldewesens, helfen wir weltweit und
stellen umfangreiche Dienstleistungen bereit.
Qualitätsanspruch
Wir
verpflichten uns einer hohen technischen und organisatorischen
Qualität, um Spitzenpositionen unserer Arbeitsbereiche zu erreichen
oder zu erhalten.
Partnerverständnis
Mit
den Vertretern der öffentlichen Hand, den Hilfsorganisationen,
Verbänden und Institutionen arbeiten wir kooperativ ebenso zusammen,
wie mit Firmen aus der Medientechnik und Universitäten.
Langfristig
ist unser Ziel: Defibrillatoren auch in allen Wohngebäuden. Unser
wichtigstes Ziel bleibt die Breitenausbildung der gesamten Bevölkerung
in Herz-Lungen-Wiederbelebung und Frühdefibrillation. Den plötzlichen
Herztod können wir umfassend nur vermeiden, wenn wirklich jedermann
helfen kann.
Die Ausbildung muss im Kindergarten
beginnen und über Schulen, Hochschulen und Führerscheinerwerb
kontinuierlich und zwingend fortgesetzt werden.
Die
Bundesärztekammer hält die Aus- und Fortbildung der Ärzte nicht für
zwingend notwendig, deshalb sterben heute noch zu viele Patienten in
ärztlichen und zahnärztlichen Praxen am plötzlichen Herzversagen.
Natürlich sind viele Ärzte in HLW ausgebildet und haben ein AED-Gerät.
Bevor Sie aber ein Belastungs-EKG bei Ihrem Arzt oder eine Anästhesie
bei einem Zahnarzt durchführen lassen, sollten Sie sich bestätigen
lassen, ob er reanimieren und defibrillieren kann. Wenn nicht, könnte
dies für Sie tödlich sein.
Informieren Sie sich rechtzeitig
Vor
jeder Operation müssen Sie im Krankenhaus schriftlich bestätigen, dass
Sie über alle Risiken der geplanten Operation informiert wurden. Lassen
Sie sich im Gegenzug vom Krankenhaus schriftlich bestätigen, dass Sie
nach einem plötzlichen Herzversagen zu jeder Zeit an jedem Ort im
Krankenhaus innerhalb von drei Minuten reanimiert werden können. Bevor
Sie sich einem Belastungs-EKG unterziehen, sollten Sie Ihren Hausarzt
fragen, ob er die Maßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung und
Frühdefribillation beherrscht. Wenn nicht, kann dies für Sie tödlich
sein. Das gleiche sollten Sie Ihren Zahnarzt vor jeder Anästhesie
fragen.
Natürlich haben viele Kliniken und Ärzte die notwendige
Vorsorge getroffen. Da dies für Ärzte und Krankenhäuser aber leider
noch immer freiwillige Leistungen sind, sollten Sie als Patient
vorsorgen und sich schriftlich absichern.
Es ist ein Phänomen,
dass selbst betroffene Familien den plötzlichen Herztod von Angehörigen
allen möglichen unvermeidbaren Ursachen zuordnen, nur nicht dem sehr
oft vermeidbaren plötzlichen Herzversagen. Die meisten Mitbürger wissen
noch immer nicht, wie leicht sie selbst helfen können.
Das müssen wir ändern.