Clearyversum

21.08.2005 um 16:10 Uhr

Schwanger und was daraus folgt...

Stimmung: glücklich

Unsere Hochzeitsreise liegt ja nun schon eine Weile hinter uns und der Alltag mit all seinem Stress hat uns wieder eingeholt. Dennoch sind auch ein paar sehr freudige Dinge geschehen. Früher als bisher erwartet, bin ich jetzt Schwanger geworden. Wir freuen uns sehr darüber, auch wenn es noch sehr früh ist (vom Stadium her). Wir wollten ja ein Kind und dachten, viele müssen ganz lange üben um eines zu bekommen und wir sollten ja dann mal anfangen. Gesagt getan und gleich im ersten Zyklus hat es geklappt. Damit hätten wir beide nicht gerechnet.
Ich sehe das mit einem sehr stolzen und einem etwas ängstlichen Auge.
Das was mich Stolz macht ist, dass wir nun endlich einen kleinen Zwerg bekommen werden und wir uns beide darüber so sehr freuen können.
Was mich Ängstlich macht, nun ja, ich habe erst seit dem 01.08. einen Job (auf 400 Euronen Basis) bekommen und fürchte nun, diesen zu verlieren. Doch als ich unterschrieb, waren wir uns nicht sicher, dass es schon geklappt haben könnte. Jetzt wissen wir es, doch ich möchte noch bis zur 12 Woche warten, bevor ich es auf der Arbeit sage, denn bis dahin steht ja alles noch auf wackeligen Beinen, doch ich hoffe sehr, dass alles so bleibt wie es ist. Selbst, wenn ich dafür meine Arbeit aufgeben müsste, denn ich muss gestehen, ein Kind ist mir wichtiger als ein Mini-Job.
Vielleicht sehen andere dies anders. Für mich ist eine gute Schwangerschaft und die Erziehung meines Kindes wichtiger wie alles andere. Selbst, wenn wir dann nicht klotzen können, sondern kleckern müssten. Unserem Zwerg wird es dennoch an nichts mangeln und schon gar nicht an unserer Liebe.

Heute nun haben wir angefangen, das Kinderzimmer (ehemals unser Partyzimmer) zu streichen. Wir wollen eine freundliche Farbe haben, die Einladend ist und zum träumen einlädt. Ich werde dann noch ein paar Kleinigkeiten an die Wände malen, bin mir nur noch nicht sicher was.

In zwei Wochen oder so, bekommen wir noch einen rießigen Schrank, wo nicht nur die Kleidung (welche wir von der Tochter meines Bruders geerbt haben) untergebracht sein wird. Den werde ich allerdings auch noch bemalen müssen. Momentan ist er so dunkel.

Drückt uns die Daumen, dass wir ein Traumzimmer gestaltet bekommen werden...


16.08.2005 um 20:02 Uhr

Sardinien 4

von: Cleardance   Kategorie: Hochzeitsreise

Stimmung: in Erinnerung schwelgend

Heute soll nun endlich nach langer Wartezeit die letzten Tage folgen. Bitte habt etwas Geduld, denn momentan ereignet sich so viel neues in unserem Leben, dass ich kaum hinterher komme, darüber zu berichten. Also bitte ich erneut um euer Verständnis...


Tag 5 Markt in Tortoli

Wir standen gemütlich *zurenegrins* mit der Sonne um kurz vor 6 Uhr morgens auf und ich knipste, was das Zeug hielt. Als meine Blase jedoch der Meinung war, endlich auf die Toilette geführt zu werden, bat ich Rene, für mich die weiteren Bilder zu machen. Mit sanftem Murren, schälte er sich aus seinem Schlafsack und übernahm die Kamera. Als ich zurückkam, zog er es jedoch vor, gleich wieder ins Warme zu flüchten. Ich hingegen, genoss (von einer Bronchitis und Hustenanfällen gebeutelt) die herrlichen Eindrücke und wünschte mir, meinen Mann an meine Seite. Dieser jedoch schnarchte Seelenruhig vor sich hin. Nach dem die Sonne aufgegangen war, folgte ich ihm ins Reich der Träume.

Etwas später standen wir gemütlich auf und frühstückten gemeinsam.

 

 

Um 11:20 Uhr sollte der Bus nach Tortoli gehen, doch dieser kam nicht. Wir flachsten rum, was wäre wenn es uns Montag so erginge?! Um 12 Uhr sollte der nächste Bus kommen und das tat er dann auch und somit begann unsere Reise auf den Markt nach Tortoli.

Wir schlenderten, kaum angekommen (der Markt befand sich direkt neben der Endstation) auch schon gemütlich darüber, kauften Tomaten, Äpfel und eine Melone. Anschließend liefen wir noch zu einem großen Supermarkt, den wir auf unserer Odyssee nach Arbatax entdeckt hatten, bei dem wir die Reste für unser Abendessen zusammen kauften. Brot erwarben wir jedoch in einer Metzgerei, die auch Brot führten. Um pünktlich wieder beim Bus zu sein, nahmen wir den kleinen Stadtbus zurück zur Statione Arst. Von dort ging es dann zurück nach Santa Maria Narravese. Der Busfahrer hielt diesmal sogar an der Abzweigung zum Campingplatz. So liefen wir hinter, wuschen einen Teil der Tomaten und einen Apfel und gingen essen.

 

Am Nachmittag versuchten wir mal wieder zu schwimmen. Was soll ich sagen, der Versuch gelang und so konnten wir das erste Mal (für Rene) seit langer Zeit (für mich) im Meer schwimmen. Das Wasser war irre erfrischend und ein paar Grad wärmer, als bei unserem letzten Versuch. Welch herrliches Gefühl!

 

Danach gingen wir duschen, suchten Muscheln und Sand. Schließlich wollten wir ja auch etwas mitbringen.

Wenn wir shcon sonst nichts gefunden hatten. Nach dem Sonnenuntergang, setzten wir uns noch auf die Terrasse einer Holzhütte vor unserem Zelt und aßen zu Abend. Melone und Schinken mit Käse.

Uns so langsam schlich die Schlafenszeit immer näher heran…

 

Mal sehen, was die nächsten Tage bringen würden...



Tag 6 Der Strandtag       

 

Heute hatten wir uns einmal einen ruhigen Tag gegönnt. Kein durch die Gegend gerenne, außer zum Laden, da wir ja noch Lappen brauchten zum Abwaschen des Zeltes. Unterwegs sind wir dann auch noch in einen Laden mit Strandutensilien eingekehrt und haben dort Strandschuhe und zwei Taucherbrillen erworben. Nachdem alle Einkäufe erledigt waren, zogen wir uns um und gingen ins Meer. Erst war es kalt und dann ein Traum. Wir konnten sogar einen kleinen Schwarm Fische sehen. Anschließend legten wir uns in alter Touristenmanier an den Strand und ließen uns braten. Leider ließ mir auch dort mein Husten keine Ruhe, so dass wir uns später ins Zelt legten und ich nach Einnahme meines Inhalats schlief. Nach dem ich wieder erwachte, ging ich duschen. Rene wusch die Wäsche und duschte ebenfalls. Den Abend wollten wir gemütlich in einem Ristorante ausklingen lassen.

 

Anmerkung am Rande:

 

Der kleine schwarze Hund geht mir nicht aus dem Kopf am liebsten würde ich den Zwerg einfach einpacken und mitnehmen. Leider ist dies ja nicht möglich, doch ich wünschte, es wäre anders. Dies ist der kleine Hund auf den ich gewartet habe *seuftz* Ich hoffe er findet einen lieben Menschen, der einfach alles für ihn tun wird. Ich wünsche ihm das sehr.

 

Wie wir es vorhatten, so haben wir es auch getan. Wir liefen nach Santa Maria und gingen erst zur Grande Ranch. Da dort aber, wie beim letzten Mal alle Gläser dreckig waren, gingen wir auch gleich wieder. So landeten wir bei OK Pizza. Ich muss gestehen, die Pizza war super groß, super günstig und echt gut. Die Bedienung anfangs etwas mürrisch, dann jedoch sehr freundlich.

Ich würde sagen, ein wirklich schöner Abend. Rene bestellte die Rechnung mit „Il sconto pervaroe“ *LOL*

Danach zogen wir noch etwas mit der Kamera durch die Gegend und machten wirklich schöne Fotos vom Sonnenuntergangshimmel…


Danach zogen wir uns ins Zelt zurück und genossen unseren letzten Abend in freier Wildbahn…



Tag 7 Der eigentlich letzte Tag 

 

Heute war unser eigentlich letzter TAG auf dem Campingplatz Mare Blu. Ein bischen weint mein Herz, ein wenig freut es sich. Den kleinen Kläffer würde ich immer noch gerne einfach mitnehmen, doch wir haben weder das Geld noch die Möglichkeiten *heul*

Das Abbauen des Zeltes verlief sehr gut. Wir brauchten allerdings ca. 2 Stunden mit einpacken, abwaschen und so weiter. Das packen ging schneller als ich es erwartet hatte. Mal sehen, was uns der Tag noch so bringen würde.

 

Wir liefen dann noch mal an den Strand um ihn wenigstens noch ein bischen zu genießen und Rene füllte eine Flasche Meerwasser ab. Danach saß ich noch kurz am Strand, bis Rene meinte, er würde gerne etwas schlafen. Wir hatten uns für diesen letzten Tag und die letzte Nacht einen Bungalow genommen, da wir ja am nächsten Morgen früh raus mussten.

Ich wünschte mir ich hätte auch ein wenig die Augen schließen können, doch mir wurde es langsam zu eng. Die Stunden flogen so dahin und bald, sehr bald, war es 4 Uhr morgens und es hieß los geht’s. Deutschland wartet. Ich hatte vorher schon ein wenig geweint, bei dem Gedanken denn es tat weh. Doch daheim wareteten unsere Lieben auf uns und ich freute mich schon so sehr auf Flitz und Aramis und den Rest der Rasselbande. Dennoch fürchtete ich für mich würde das Ganze in einem Kulturschock ausarten.

 

Resümee der letzten Tage:

Der Anfang war etwas holprig und kompliziert man hätte es vermutlich besser durchplanen können. Dennoch finde ich, war es ein sehr gelungener Urlaub, den ich so bald nicht mehr vergessen werde. 10 Jahre Pause sind eine verdammt lange Zeit. Dennoch fürchte ich, dass nun wieder einige Jahre ins Land gehen werden, bevor wir so etwas schönes noch einmal erleben können. Unsere Freunde ahnen bestimmt, was sie uns damit gegeben und ermöglicht haben. Mein Herz ist jetzt so voller Gefühle, die mich umwerfen und überrennen, dass es fast schmerzt. Wenn ich draußen das Meer sehe, dann tut dies meiner Seele so etwas von Gut. Es macht mich komplett.

Der traumhafte Sonnenaufgang von diesem Morgen wird bestimmt für viele Jahre in meinem Kopf eingebrannt sein. Ich werde davon zehren und mich hoffentlich auch Dank der über 500 Bilder immer wieder zurück erinnern.

Die Farben, die Gerüche und die Eindrücke möchte ich auf ewig konservieren. Ebenso, einen glücklichen Rene, der wie ein kleines Kind im Wasser steht und sich an allem erfreut. In solchen Momentan, wird mir immer wieder klar, wie gut es ist, dass wir uns gefunden haben. Wie sehr ich ihn liebe und was für ein toller Mann er doch ist. Ich habe früher viel geträumt von einem Gefährten mit dem ich all dies erleben kann, doch erst heute weiß ich, wie viel schöner diese Realität doch sein kann, wenn man einen Mann hat, der so wunderbar ist.

 

Nun fing so langsam auch wieder die Flugangst an, Fuß zu fassen. Vor dem Start graute mir schon jetzt, doch ohne Start, keine Landung und diese finde ich doch schon sehr toll. Hoffentlich ging morgen auch alles glatt. Das war die einzige Furcht, die ich noch hatte. Doch wir hatten so gut geplant, da sollte das funktionieren. Es musste einfach!

 

Einen Wunsch hatte ich noch, eines Tages vielleicht zu einem unserer Hochzeitstage, würde ich gerne hierher zurückkommen und es mir noch einmal so gut gehen lassen, wie heute…

 

Der Abend begann erst  einmal frustrierend und mir ging es ohnehin schon schlecht. Nicht nur dass sich meine Menstruation dazu aufgerafft hatte, nun doch zu beginnen, sondern mir wurde nun langsam aber sicher auch schon wieder die Luft knapp. *seuftz* Ich inhalierte schon seit 2-3 Tagen, doch es schien nicht wirklich zu helfen. Dann kamen wir am Abend bei meinem Wunschristorante an, doch leider viel zu früh, was zu einem Frustrationsausbruch führte.

Rene und ich entschieden darauf hin, zu der Pizzeria am Strand zurück zu gehen. Dort bestellte ich Gambas, doch diese waren nicht vorrätig, also entschied ich mich noch um und bestellte Calamari mit Pommes (Kroketten waren auch aus). Diese kamen dann auch sehr schnell und ich lies sie mir munden. Sie waren zart und frisch, nicht so wie die Tiefgekühlten, die ich von daheim kannte.

Rene brachte vom bezahlen ein Eis mit und wir liefen zügig zurück, da sich mein Darm auf Grund des guten Öls, welches ich auf meinem Salat verteilt hatte, zu melden begann. Anschließend packten wir noch schnell die Reste zusammen und legten Michaela einen kurzen Brief hin.

 



 

Nachtgeschreibsel:

 

Tja, nun sitze ich in diesem Casa Mobile und fühle mich aus- und angekotzt. Irgend etwas ist nicht in Ordnung mit mir. Ich sehe aus, als wäre ich verdroschen worden, so habe ich gekotzt. Jetzt traue ich mich nicht mehr ein zu schlafen. Aus Angst, ich könnte erneut erbrechen. Aber auch aus Angst mir könnte erneut die Luft weg bleiben. Das hat mir vorhin richtig Angst ein gejagt. Woher mag das nur kommen? Habe ich Nahrung gegessen, welche ich nicht vertrage? Mir ist nichts Derartiges bekannt. Doch das muss ja nichts heißen. Es können sich ja jederzeit neue Allergien ausbilden.

Ich hatte sogar schon überlegt, ob eine Katze hier drinnen verweilt haben könnte. Doch auch dies würde nur die Probleme dieser Nacht und nicht die, der letzten Tage erklären. Vielleicht bin ich gegen Pinien allergisch? Oder Eukalyptus? Oder gar irgendwelche Pflanzen, die ich noch überhaupt nicht kenne?

Fragen über Fragen, doch keine Antworten in Sicht. Ich habe vielleicht auch mit dem Medizinbrei etwas übertrieben, welchen ich in den letzten Tagen zu mir genommen hab?!

Jetzt habe ich erst einmal ein Antihystamin genommen, vielleicht hilft dies unserem Rätsel etwas näher zu kommen. Im Moment scheint es zu wirken. Ich hoffe dem ist so und ich werde heute Nacht wohl doch noch ein Auge zu machen, doch noch wage ich es nicht zu beschreien (oder beschreiben?). Es ist noch alles drin. Lieber Gott, bitte mach, dass dieser Husten, der mich zum erbrechen treibt aufhört. Ich kann einfach nicht mehr. Mein Brustkorb schmerzt, meine Augen schmerzen, alles fühlt sich so wund an. Ich hoffe es kommen keine Probleme mit der Matratze auf uns zu. Mehr als diese ab zu waschen konnten wir nicht tun. Warum musste das denn auch geschehen? Manchmal fehlt mir die Möglichkeit bestimmte Sichtweisen zu verstehen und manchmal fehlt mir die Einsicht, warum gerade ich so vieles Ertragen muss.

So, ich werde gleich noch einmal versuchen zu schlafen. Hoffentlich diesmal mit etwas größerem Erfolg *seuftz*

Wie sehr beneide ich Rene um seinen fast völlig ruhigen Schlaf. Ich möchte doch auch nur 1 oder 2 Stunden schlafen. Bitte…



Tag 8 Der Tag der Abrechnung äh, Abreise

 

Der Tag begann früh, sehr früh. Um 4 Uhr klingelte mein Wecker und machte uns klar, auf geht’s die Heimreise steht an.

Nach der letzten Nacht, das muss ich gestehen, fiel mir der Abschied nicht mehr ganz so schwer. Es war wohl eine harte Nacht.

 

Wir watschelten dann auch direkt nach dem Aufstehen und Reste zusammen packen los. So kamen wir gegen 4:40 Uhr an unserer Busstation an. Jetzt begann das Nervigste, das Warten…

 

Als um 20 Minuten vor 6 Uhr noch immer kein Bus in Sicht war, wurde uns allmählich Elend zu Mute. Sollte dieses Mal der Bus ausfallen? Mir ging es schrecklich. Rene lief auf und ab und mir war übel. Um 5:50 Uhr kam endlich die Erlösung in Form eines blauen Arst Busses. Wir atmeten auf, als wir endlich drin saßen. Nun begann die Rückreise. Wir fuhren und fuhren, an Hügeln vorbei, an Schluchten vorüber. Einmal drängte der Busfahrer einen weißen Wagen ab, der die Kurve zu sehr geschnitten hatte. Wir hörten nur ein Reifenquitschen. Thats Italy! Einige Male musste ich die Luft anhalten. Nach etwa 2 Stunden fahrt, erreichten wir jedoch tatsächlich Nuoro. Die erste Etappe war geschafft. Dort fragten wir uns durch, um den Bus nach Olbia zu finden. Als wir ihn hatten, stellte sich die Frage, hatten wir wirklich den Richtigen? Dank der Hilfe eines sehr freundlichen Herrn, der für uns übersetzte, erhielten wir die Bestätigung: Es war der Richtige, bis Siniscola, dort mussten wir auf einen weiteren Bus warten, der uns dann nach Olbia Aeroporte bringen würde. Also versuchten wir unser Glück und stiegen ein. Der Bus war fast so herunter gekommen, wie sein Fahrer. Ich hätte nicht erwartet, an unserem letzten Tag noch eine Inselrundfahrt machen zu können. Doch es war eine schöne Fahrt. Durch Täler über Berge und überall gab es reichlich zu sehen. Einfach herrlich!

In Siniscola mussten wir nun aussteigen und auf den nächsten Bus warten. Welcher auch zügig kam und die Fahrt nach einem kurzen Plausch mit den anderen Fahrern fortsetzte (dabei sperrten sie fast die gesamte Straße). Weiter ging unsere Sightseeing Tour, die nur vom zufallen meiner übermüdeten Augen unterbrochen wurde.

Dann, man glaubt es kaum, rückten Flugzeuge in mein Blickfeld und ein wenig Nervosität machte sich breit. Nach über 6 Stunden Anreise zum Flughafen, waren wir endlich am nächsten Ziel angelangt. Jetzt standen nur noch 2 Etappen aus. Der Flug und die Rückfahrt nach Frankfurt.

 

Anmerkung am Rande:

Ich war mittlerweile am Flughafen auf der Toilette gewesen und konnte deutlich sehen, wie hart die letzte Nacht war…


 

Den Check-In konnten wir nicht gleich vornehmen und so entschieden wir uns vorher noch etwas zu essen. Es gab Nudeln die nicht mal schlecht waren J

Danach sahen wir uns noch etwas auf dem Flughafen um und beobachteten ein Filmteam, das wohl etwas über den Flughafen drehen wollte. Immer wieder liefen Menschen hektisch an einen Check-In Schalter.

Als der von HLX endlich öffnete, war ich glücklich, denn nun waren wir auch das Gepäck los. Wir liefen dann noch einmal kurz über den Flughafen und entschieden dann, doch schon in den Boarding Bereich zu gehen. Dort aßen wir noch gemütlich ein Eis und gingen dann in die eigentliche Boarding Zone. Leider hatte unser Flieger Verspätung und so mussten wir etwas länger warten. Doch dann ging es endlich los. Wir stapelten uns mit anderen Menschen in den Bus, dort wurde dann ein Fluggast wieder heraus geholt, da dieser wohl nicht lesen konnte und erst darauf hingewiesen werden musste, dass der Flug nicht nach München gehen würde. Depp dieser…

Nachdem dies auch geklärt war, wurden wir endlich zum Flugzeug gebracht und ich stürmte los um noch Sitzplätze vor den Flügeln zu bekommen. Das war mich sehr wichtig. Es gelang *grins* Wir nahmen Platz in Reihe 5 auf den Plätzen A und B. Alles schien wirklich glatt zu laufen.

Dann die Durchsage des Pilotes, wir müssen die Landebahn drehen. Die Landebahn drehen? Wie geht das denn? Ok, jetzt weiß ich es. Die ganzen Signale wurden runter gefahren und in der anderen Richtung ausgefahren. So starteten wir in Richtung Tunesien. Der Pilot startete etwas sanfter, was ich als angenehmer empfand. Diesmal machte mir der Start nicht so viel aus. Aber die Wende Richtung Europa schon. Dennoch empfand ich den Flug diesmal als wesentlich angenehmer. Vielleicht war ich auch entspannter.

Während dem Flug machte ich ganz viele Fotos und ich konnte diesmal sogar Luftbilder von Korsika und sogar dem Frankfurter Flughafen machen. Dann gings auch schon wieder zu Landung. Diese war auch toll und sehr leicht. Wir wurden dort wieder in den Bus verfrachtet, der uns in den Gepäckbereich brachte, wo wir recht schnell an unsere Rucksäcke kamen. Dann ging es schon durch die Tür und zurück waren wir in Deutschland. Was für ein Trubel. Das ist nichts für mich. Draußen standen David und Paul und nahmen uns in empfang. David fragte gleich wie es war und ich sagte beschissen. Meinte aber nur die letzte Nacht. Dieses Missverständnis lies sich auch recht schnell klären, ebenso wie die Sache mit Shira und dem Rückruf auf unserem Handy, den wir ja nicht wollten.

Auf der Rückfahrt, versuchte ich mühsam meine Augen offen zu halten und nicht ein zu schlafen. Paul lieferte uns prompt hier ab und wir holten Pizza oder Nudeln für alle. So ließen wir den Abend bei Fotos vom Urlaub ausklingen…

Ich denke, ich werde noch sehr, sehr lange an diese herrliche Zeit erinnern.

 

DANKE an alle die dies ermöglicht haben. Ihr seid so toll…


PS: Die Fotos werden noch folgen...