Wie unsere Hochzeit war
So, nun werde ich euch mal erzählen wie unsere Hochzeit war 
Mein Schatz hatte mich erst nachdem ich vollständig angekleidet war, zu sehen bekommen und seine Reaktion war echt genial. Ich hatte ihn wohl umgehauen *freu*
Als er da so im Flur stand, überreichte ich ihm seine beiden Hochzeitsgeschenke (ok, das wäre ja eigentlich Aufgabe des Mannes, doch ich wollte ihn zu gerne überraschen). Ich schenkte ihm einen neuen Ohrring und eine Kette mit einer Indianerfeder (silber) über die er sich Wahnsinnig freute. Ich dachte mir, ich habe meinen Wolf als Zeichen und er braucht auch dringend eins. Er trug sie auch gleich *freu*
Kurz darauf ging es los...
Wir hatten ja einen recht frühen Termin 9:10 Uhr und trafen uns mit allen Gästen, die kommen wollten vor dem Römer in Frankfurt. Alle waren pünktlich und somit viel die erste Sorge schon einmal von mir ab. Meine direkte Familie war ja mit uns gekommen und die Anderen selbst angereist. Mein Vater hatte sein Auto zur Feier des Tages vorher nochmals waschen lassen und es war ein tolles Gefühl, als wir hier los fuhren. Ich kanns nicht wirklich beschreiben. Teils Nervosität, teils übermäßige Freude und ein Kribbeln im Bauch vom feinsten.
Wir hatten noch etwas Zeit, bis unsere Trauung dran war. Man muss dafür nämlich draußen warten und es dürfen nur die Menschen mit rein, die auch auf der Gästeliste stehen. Diese Übergab ich dann dem Pförtner und er brachte sie nach oben in die Verwaltung. Als wir nun an der Reihe waren, wurden wir nach drinnen gebeten. Wir liefen die schöne Treppe hoch und begaben uns in den Vorraum. Dort wurden wir als Brautpaar gleich in das Vorzimmer gebeten und die Trauzeugen sollten gleich mit kommen. Dort wurden nochmals unsere Identitäten überprüft und los gings.
Der Standesbeamte, hielt eine tolle Rede und ich war total begeistert. Er verglich die Ehe mit den Jahreszeiten. Einen lauen Frühling, einen heißen Sommer und so weiter... Klang wirklich genial und passte perfekt auf uns. Ich empfand das ganze schöner als auf der Hochzeit meines Bruders. Lag wohl auch daran, dass der Standesbeamte eine schöne Stimme und einen tollen Vortragsstil inne hatte. Die Standesbeamtin, welche meinen Bruder traute, war sehr leise und saß da hinter ihrem Schreibtlisch. Unserer Stand und sprach uns richtig an und gab uns das Gefühl einfach der Mittelpunkt zu sein und nicht seine Rede. War toll...
Nachdem er fertig gesprochen hatte, sah mich mein Mann an und sagte:
"Mit diesem Ring nehme ich dich zur Frau." Ich war baff und überlegte wie ich antworten sollte. So sagte ich: "Mit diesem Ring nehme ich dich zu meinem Mann." Was besseres viel mir nicht ein, da wir das nicht abgesprochen hatten. Leider...
Anschließend küssten wir uns. Unsere Gäste johlten. Dann ging es an das Unterschreiben. Ich durfte als erstes und auf den Fotos erscheint es, als würde ich ersteinmal den Vertrag studieren wollen *grins*


Dann durfte mein Schatz unterschreiben und auch das ging Problemlos *grins* Er musste da zum ersten Mal mit seinem neuen Nachnamen unterschreiben. Das hatte was *grins*

Anschließend wurde gratuliert und mein Mann weinte sogar. Ich war so glücklich und baff, denn nun war ich ja wirklich und wahrhaftig unter der Haube, dass ich einfach nur grinsen konnte. Obwohl ich sonst so nah am Wasser gebaut bin.
Danach gingen wir auf den Flur und vor den schönen alten Holzschrank, welcher ein Muss auf den Hochzeitsfotos von Frankfurter Ehepaaren ist. Es ist glaube ich so das übliche Standard Bild für Römer getraute Ehepaare *lach*

Dann schickten wir unsere Gäste vor und genoßen den Auftritt, in dem wir die Rot ausgelegte Treppe herunter schritten. Draußen erwartete uns ein Reis-Regen und wir waren so glücklich (okeee, der Reis sammelte sich artig in meinem Kragen und im BH *lach*). Ich möchte dieses Erlebnis auf keinen Fall mehr missen. Es war so phantastisch.

Auf dem Römer am Brunnen fotographierten wir noch eine ganze Weile und gaben uns so richtig den Kameras hin.
Kurz drauf ging es auch schon los, nach Hause. Mein Mann und ich wollten noch mit ein paar Freunden in den Park, wo wir eine Fortsetzung der Fotosession abhielten. Es entstanden einige wunderschöne Fotos. Unter anderem dieses hier:

Als wir fertig waren, führte uns unser Weg direkt in die Gaststätte (Malepartus) wo wir Tische reserviert hatten. Es war eine schöne Stimmung und das Essen war spitze. Selbst der Freund meiner Tante, welcher Metzger war(ist), war vom Essen begeistert. Das will schon etwas heisen.
Nach dem MIttagsessen, gingen die ersten schon nach Hause, bzw. zurück an die Arbeit, was ich sehr schade fand. Doch wenn die Pflicht ruft, da ist kein halten mehr.
Die restlichen Gäste zogen mit uns nach Hause und dann fingen auch schon die Vorbereitungen für das Kaffeetrinken an. Wir hatten reichlich, sehr reichlich Torten gekauft. Es war recht harmonisch und so genossen wir den frühen Nachmittag.
Bevor es das Abendbuffet gab, kam mein Trauzeuge zurück und brachte uns ein Geschenk mit. Wir durften es öffnen und dann begann eine Abenteuerliche Reise durch unser Haus. Unsere Freunde und einige Verwandte hatten für unsere Hochzeitsgeschenke zusammen gelegt und David hatte sich dafür eine Reise ausgedacht, die uns durch das Haus in dem wir leben führte. Wir mussten zu Beginn runter auf die Straße während die Geschenke versteckt wurden. Soviel vermuteten wir da schon. Paul wartete mit uns unten vor der Haustür und passte auf, dass wir ja nicht in unserem "Reiseführer" voraus lesen. Nur die erste Aufgabe durfte gelesen werden. So startete das Ganze. Wir wurden hoch gerufen und Rene bekam die erste Aufgabe. Er musste das Geschenk suchen.
So sammelten wir einen Hinweis nach dem Anderen. Als wir dann ein Zelt und Schlafsäcke fanden, sowie eine Sardinen Dose (Rene assoziierte gleich die Dose mit Sardinien *grins*) ahnten wir schon, dass es wohl auf Reisen gehen würde. Doch wir vermuteten, erst im August (darüber hatten wir ja schon einmal gesprochen) Doch, es sollte anders kommen. Wir bekamen einen Briefumschlag in die Hand gedrückt und dort stand drin, dass wir am Montag nach Sardinien fliegen würden und dort unseren Honeymoon verbringen dürften. Für Schwangerschaften die eventuell dabei entstehen könnten wurde allerdings keine Haftung übernommen *lach*
Wir waren beide so überrascht. Klar hatten wir gewitztelt, dass wir wohl nach Timbuktu geschickt werden würden, doch wir hatten das nie ernst gemeint. Ich und fliegen. Mein letzter Urlaub, lag nun schon fast 11 Jahre hinter mir, genauso wie mein letzter Flug. Ein bischen bammel und Angst hatte ich schon. Doch die Freude überwog. Was für ein Geschenk. Der restliche Abend verlief und ich bekam fast nichts mehr mit, da ich immer noch so baff war und es nicht fassen konnte, was Alle auf die Beine gestellt hatten. Ein Traum. Sie haben uns einen Traum geschenkt. Ich hoffe sie wissen, was sie uns da für einen Gigantischen Wunsch erfüllt haben. Wir hätten nie gedacht, noch eine Hochzeitsreise machen zu dürfen. Wenn ich daran denke, stehen mir die Tränen in den Augen.
DANKE, ihr habt uns einen wahrhaftigen Traum geschenkt....
Über die Hochzeitsnacht schweige ich mich dann auch mal brav aus *grins*

Mein Schatz hatte mich erst nachdem ich vollständig angekleidet war, zu sehen bekommen und seine Reaktion war echt genial. Ich hatte ihn wohl umgehauen *freu*
Als er da so im Flur stand, überreichte ich ihm seine beiden Hochzeitsgeschenke (ok, das wäre ja eigentlich Aufgabe des Mannes, doch ich wollte ihn zu gerne überraschen). Ich schenkte ihm einen neuen Ohrring und eine Kette mit einer Indianerfeder (silber) über die er sich Wahnsinnig freute. Ich dachte mir, ich habe meinen Wolf als Zeichen und er braucht auch dringend eins. Er trug sie auch gleich *freu*
Kurz darauf ging es los...
Wir hatten ja einen recht frühen Termin 9:10 Uhr und trafen uns mit allen Gästen, die kommen wollten vor dem Römer in Frankfurt. Alle waren pünktlich und somit viel die erste Sorge schon einmal von mir ab. Meine direkte Familie war ja mit uns gekommen und die Anderen selbst angereist. Mein Vater hatte sein Auto zur Feier des Tages vorher nochmals waschen lassen und es war ein tolles Gefühl, als wir hier los fuhren. Ich kanns nicht wirklich beschreiben. Teils Nervosität, teils übermäßige Freude und ein Kribbeln im Bauch vom feinsten.
Wir hatten noch etwas Zeit, bis unsere Trauung dran war. Man muss dafür nämlich draußen warten und es dürfen nur die Menschen mit rein, die auch auf der Gästeliste stehen. Diese Übergab ich dann dem Pförtner und er brachte sie nach oben in die Verwaltung. Als wir nun an der Reihe waren, wurden wir nach drinnen gebeten. Wir liefen die schöne Treppe hoch und begaben uns in den Vorraum. Dort wurden wir als Brautpaar gleich in das Vorzimmer gebeten und die Trauzeugen sollten gleich mit kommen. Dort wurden nochmals unsere Identitäten überprüft und los gings.
Der Standesbeamte, hielt eine tolle Rede und ich war total begeistert. Er verglich die Ehe mit den Jahreszeiten. Einen lauen Frühling, einen heißen Sommer und so weiter... Klang wirklich genial und passte perfekt auf uns. Ich empfand das ganze schöner als auf der Hochzeit meines Bruders. Lag wohl auch daran, dass der Standesbeamte eine schöne Stimme und einen tollen Vortragsstil inne hatte. Die Standesbeamtin, welche meinen Bruder traute, war sehr leise und saß da hinter ihrem Schreibtlisch. Unserer Stand und sprach uns richtig an und gab uns das Gefühl einfach der Mittelpunkt zu sein und nicht seine Rede. War toll...
Nachdem er fertig gesprochen hatte, sah mich mein Mann an und sagte:
"Mit diesem Ring nehme ich dich zur Frau." Ich war baff und überlegte wie ich antworten sollte. So sagte ich: "Mit diesem Ring nehme ich dich zu meinem Mann." Was besseres viel mir nicht ein, da wir das nicht abgesprochen hatten. Leider...
Anschließend küssten wir uns. Unsere Gäste johlten. Dann ging es an das Unterschreiben. Ich durfte als erstes und auf den Fotos erscheint es, als würde ich ersteinmal den Vertrag studieren wollen *grins*
Dann durfte mein Schatz unterschreiben und auch das ging Problemlos *grins* Er musste da zum ersten Mal mit seinem neuen Nachnamen unterschreiben. Das hatte was *grins*
Anschließend wurde gratuliert und mein Mann weinte sogar. Ich war so glücklich und baff, denn nun war ich ja wirklich und wahrhaftig unter der Haube, dass ich einfach nur grinsen konnte. Obwohl ich sonst so nah am Wasser gebaut bin.
Danach gingen wir auf den Flur und vor den schönen alten Holzschrank, welcher ein Muss auf den Hochzeitsfotos von Frankfurter Ehepaaren ist. Es ist glaube ich so das übliche Standard Bild für Römer getraute Ehepaare *lach*
Dann schickten wir unsere Gäste vor und genoßen den Auftritt, in dem wir die Rot ausgelegte Treppe herunter schritten. Draußen erwartete uns ein Reis-Regen und wir waren so glücklich (okeee, der Reis sammelte sich artig in meinem Kragen und im BH *lach*). Ich möchte dieses Erlebnis auf keinen Fall mehr missen. Es war so phantastisch.
Auf dem Römer am Brunnen fotographierten wir noch eine ganze Weile und gaben uns so richtig den Kameras hin.
Kurz drauf ging es auch schon los, nach Hause. Mein Mann und ich wollten noch mit ein paar Freunden in den Park, wo wir eine Fortsetzung der Fotosession abhielten. Es entstanden einige wunderschöne Fotos. Unter anderem dieses hier:
Als wir fertig waren, führte uns unser Weg direkt in die Gaststätte (Malepartus) wo wir Tische reserviert hatten. Es war eine schöne Stimmung und das Essen war spitze. Selbst der Freund meiner Tante, welcher Metzger war(ist), war vom Essen begeistert. Das will schon etwas heisen.
Nach dem MIttagsessen, gingen die ersten schon nach Hause, bzw. zurück an die Arbeit, was ich sehr schade fand. Doch wenn die Pflicht ruft, da ist kein halten mehr.
Die restlichen Gäste zogen mit uns nach Hause und dann fingen auch schon die Vorbereitungen für das Kaffeetrinken an. Wir hatten reichlich, sehr reichlich Torten gekauft. Es war recht harmonisch und so genossen wir den frühen Nachmittag.
Bevor es das Abendbuffet gab, kam mein Trauzeuge zurück und brachte uns ein Geschenk mit. Wir durften es öffnen und dann begann eine Abenteuerliche Reise durch unser Haus. Unsere Freunde und einige Verwandte hatten für unsere Hochzeitsgeschenke zusammen gelegt und David hatte sich dafür eine Reise ausgedacht, die uns durch das Haus in dem wir leben führte. Wir mussten zu Beginn runter auf die Straße während die Geschenke versteckt wurden. Soviel vermuteten wir da schon. Paul wartete mit uns unten vor der Haustür und passte auf, dass wir ja nicht in unserem "Reiseführer" voraus lesen. Nur die erste Aufgabe durfte gelesen werden. So startete das Ganze. Wir wurden hoch gerufen und Rene bekam die erste Aufgabe. Er musste das Geschenk suchen.
So sammelten wir einen Hinweis nach dem Anderen. Als wir dann ein Zelt und Schlafsäcke fanden, sowie eine Sardinen Dose (Rene assoziierte gleich die Dose mit Sardinien *grins*) ahnten wir schon, dass es wohl auf Reisen gehen würde. Doch wir vermuteten, erst im August (darüber hatten wir ja schon einmal gesprochen) Doch, es sollte anders kommen. Wir bekamen einen Briefumschlag in die Hand gedrückt und dort stand drin, dass wir am Montag nach Sardinien fliegen würden und dort unseren Honeymoon verbringen dürften. Für Schwangerschaften die eventuell dabei entstehen könnten wurde allerdings keine Haftung übernommen *lach*
Wir waren beide so überrascht. Klar hatten wir gewitztelt, dass wir wohl nach Timbuktu geschickt werden würden, doch wir hatten das nie ernst gemeint. Ich und fliegen. Mein letzter Urlaub, lag nun schon fast 11 Jahre hinter mir, genauso wie mein letzter Flug. Ein bischen bammel und Angst hatte ich schon. Doch die Freude überwog. Was für ein Geschenk. Der restliche Abend verlief und ich bekam fast nichts mehr mit, da ich immer noch so baff war und es nicht fassen konnte, was Alle auf die Beine gestellt hatten. Ein Traum. Sie haben uns einen Traum geschenkt. Ich hoffe sie wissen, was sie uns da für einen Gigantischen Wunsch erfüllt haben. Wir hätten nie gedacht, noch eine Hochzeitsreise machen zu dürfen. Wenn ich daran denke, stehen mir die Tränen in den Augen.
DANKE, ihr habt uns einen wahrhaftigen Traum geschenkt....
Über die Hochzeitsnacht schweige ich mich dann auch mal brav aus *grins*




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