Clearyversum

16.08.2005 um 20:02 Uhr

Sardinien 4

von: Cleardance   Kategorie: Hochzeitsreise

Stimmung: in Erinnerung schwelgend

Heute soll nun endlich nach langer Wartezeit die letzten Tage folgen. Bitte habt etwas Geduld, denn momentan ereignet sich so viel neues in unserem Leben, dass ich kaum hinterher komme, darüber zu berichten. Also bitte ich erneut um euer Verständnis...


Tag 5 Markt in Tortoli

Wir standen gemütlich *zurenegrins* mit der Sonne um kurz vor 6 Uhr morgens auf und ich knipste, was das Zeug hielt. Als meine Blase jedoch der Meinung war, endlich auf die Toilette geführt zu werden, bat ich Rene, für mich die weiteren Bilder zu machen. Mit sanftem Murren, schälte er sich aus seinem Schlafsack und übernahm die Kamera. Als ich zurückkam, zog er es jedoch vor, gleich wieder ins Warme zu flüchten. Ich hingegen, genoss (von einer Bronchitis und Hustenanfällen gebeutelt) die herrlichen Eindrücke und wünschte mir, meinen Mann an meine Seite. Dieser jedoch schnarchte Seelenruhig vor sich hin. Nach dem die Sonne aufgegangen war, folgte ich ihm ins Reich der Träume.

Etwas später standen wir gemütlich auf und frühstückten gemeinsam.

 

 

Um 11:20 Uhr sollte der Bus nach Tortoli gehen, doch dieser kam nicht. Wir flachsten rum, was wäre wenn es uns Montag so erginge?! Um 12 Uhr sollte der nächste Bus kommen und das tat er dann auch und somit begann unsere Reise auf den Markt nach Tortoli.

Wir schlenderten, kaum angekommen (der Markt befand sich direkt neben der Endstation) auch schon gemütlich darüber, kauften Tomaten, Äpfel und eine Melone. Anschließend liefen wir noch zu einem großen Supermarkt, den wir auf unserer Odyssee nach Arbatax entdeckt hatten, bei dem wir die Reste für unser Abendessen zusammen kauften. Brot erwarben wir jedoch in einer Metzgerei, die auch Brot führten. Um pünktlich wieder beim Bus zu sein, nahmen wir den kleinen Stadtbus zurück zur Statione Arst. Von dort ging es dann zurück nach Santa Maria Narravese. Der Busfahrer hielt diesmal sogar an der Abzweigung zum Campingplatz. So liefen wir hinter, wuschen einen Teil der Tomaten und einen Apfel und gingen essen.

 

Am Nachmittag versuchten wir mal wieder zu schwimmen. Was soll ich sagen, der Versuch gelang und so konnten wir das erste Mal (für Rene) seit langer Zeit (für mich) im Meer schwimmen. Das Wasser war irre erfrischend und ein paar Grad wärmer, als bei unserem letzten Versuch. Welch herrliches Gefühl!

 

Danach gingen wir duschen, suchten Muscheln und Sand. Schließlich wollten wir ja auch etwas mitbringen.

Wenn wir shcon sonst nichts gefunden hatten. Nach dem Sonnenuntergang, setzten wir uns noch auf die Terrasse einer Holzhütte vor unserem Zelt und aßen zu Abend. Melone und Schinken mit Käse.

Uns so langsam schlich die Schlafenszeit immer näher heran…

 

Mal sehen, was die nächsten Tage bringen würden...



Tag 6 Der Strandtag       

 

Heute hatten wir uns einmal einen ruhigen Tag gegönnt. Kein durch die Gegend gerenne, außer zum Laden, da wir ja noch Lappen brauchten zum Abwaschen des Zeltes. Unterwegs sind wir dann auch noch in einen Laden mit Strandutensilien eingekehrt und haben dort Strandschuhe und zwei Taucherbrillen erworben. Nachdem alle Einkäufe erledigt waren, zogen wir uns um und gingen ins Meer. Erst war es kalt und dann ein Traum. Wir konnten sogar einen kleinen Schwarm Fische sehen. Anschließend legten wir uns in alter Touristenmanier an den Strand und ließen uns braten. Leider ließ mir auch dort mein Husten keine Ruhe, so dass wir uns später ins Zelt legten und ich nach Einnahme meines Inhalats schlief. Nach dem ich wieder erwachte, ging ich duschen. Rene wusch die Wäsche und duschte ebenfalls. Den Abend wollten wir gemütlich in einem Ristorante ausklingen lassen.

 

Anmerkung am Rande:

 

Der kleine schwarze Hund geht mir nicht aus dem Kopf am liebsten würde ich den Zwerg einfach einpacken und mitnehmen. Leider ist dies ja nicht möglich, doch ich wünschte, es wäre anders. Dies ist der kleine Hund auf den ich gewartet habe *seuftz* Ich hoffe er findet einen lieben Menschen, der einfach alles für ihn tun wird. Ich wünsche ihm das sehr.

 

Wie wir es vorhatten, so haben wir es auch getan. Wir liefen nach Santa Maria und gingen erst zur Grande Ranch. Da dort aber, wie beim letzten Mal alle Gläser dreckig waren, gingen wir auch gleich wieder. So landeten wir bei OK Pizza. Ich muss gestehen, die Pizza war super groß, super günstig und echt gut. Die Bedienung anfangs etwas mürrisch, dann jedoch sehr freundlich.

Ich würde sagen, ein wirklich schöner Abend. Rene bestellte die Rechnung mit „Il sconto pervaroe“ *LOL*

Danach zogen wir noch etwas mit der Kamera durch die Gegend und machten wirklich schöne Fotos vom Sonnenuntergangshimmel…


Danach zogen wir uns ins Zelt zurück und genossen unseren letzten Abend in freier Wildbahn…



Tag 7 Der eigentlich letzte Tag 

 

Heute war unser eigentlich letzter TAG auf dem Campingplatz Mare Blu. Ein bischen weint mein Herz, ein wenig freut es sich. Den kleinen Kläffer würde ich immer noch gerne einfach mitnehmen, doch wir haben weder das Geld noch die Möglichkeiten *heul*

Das Abbauen des Zeltes verlief sehr gut. Wir brauchten allerdings ca. 2 Stunden mit einpacken, abwaschen und so weiter. Das packen ging schneller als ich es erwartet hatte. Mal sehen, was uns der Tag noch so bringen würde.

 

Wir liefen dann noch mal an den Strand um ihn wenigstens noch ein bischen zu genießen und Rene füllte eine Flasche Meerwasser ab. Danach saß ich noch kurz am Strand, bis Rene meinte, er würde gerne etwas schlafen. Wir hatten uns für diesen letzten Tag und die letzte Nacht einen Bungalow genommen, da wir ja am nächsten Morgen früh raus mussten.

Ich wünschte mir ich hätte auch ein wenig die Augen schließen können, doch mir wurde es langsam zu eng. Die Stunden flogen so dahin und bald, sehr bald, war es 4 Uhr morgens und es hieß los geht’s. Deutschland wartet. Ich hatte vorher schon ein wenig geweint, bei dem Gedanken denn es tat weh. Doch daheim wareteten unsere Lieben auf uns und ich freute mich schon so sehr auf Flitz und Aramis und den Rest der Rasselbande. Dennoch fürchtete ich für mich würde das Ganze in einem Kulturschock ausarten.

 

Resümee der letzten Tage:

Der Anfang war etwas holprig und kompliziert man hätte es vermutlich besser durchplanen können. Dennoch finde ich, war es ein sehr gelungener Urlaub, den ich so bald nicht mehr vergessen werde. 10 Jahre Pause sind eine verdammt lange Zeit. Dennoch fürchte ich, dass nun wieder einige Jahre ins Land gehen werden, bevor wir so etwas schönes noch einmal erleben können. Unsere Freunde ahnen bestimmt, was sie uns damit gegeben und ermöglicht haben. Mein Herz ist jetzt so voller Gefühle, die mich umwerfen und überrennen, dass es fast schmerzt. Wenn ich draußen das Meer sehe, dann tut dies meiner Seele so etwas von Gut. Es macht mich komplett.

Der traumhafte Sonnenaufgang von diesem Morgen wird bestimmt für viele Jahre in meinem Kopf eingebrannt sein. Ich werde davon zehren und mich hoffentlich auch Dank der über 500 Bilder immer wieder zurück erinnern.

Die Farben, die Gerüche und die Eindrücke möchte ich auf ewig konservieren. Ebenso, einen glücklichen Rene, der wie ein kleines Kind im Wasser steht und sich an allem erfreut. In solchen Momentan, wird mir immer wieder klar, wie gut es ist, dass wir uns gefunden haben. Wie sehr ich ihn liebe und was für ein toller Mann er doch ist. Ich habe früher viel geträumt von einem Gefährten mit dem ich all dies erleben kann, doch erst heute weiß ich, wie viel schöner diese Realität doch sein kann, wenn man einen Mann hat, der so wunderbar ist.

 

Nun fing so langsam auch wieder die Flugangst an, Fuß zu fassen. Vor dem Start graute mir schon jetzt, doch ohne Start, keine Landung und diese finde ich doch schon sehr toll. Hoffentlich ging morgen auch alles glatt. Das war die einzige Furcht, die ich noch hatte. Doch wir hatten so gut geplant, da sollte das funktionieren. Es musste einfach!

 

Einen Wunsch hatte ich noch, eines Tages vielleicht zu einem unserer Hochzeitstage, würde ich gerne hierher zurückkommen und es mir noch einmal so gut gehen lassen, wie heute…

 

Der Abend begann erst  einmal frustrierend und mir ging es ohnehin schon schlecht. Nicht nur dass sich meine Menstruation dazu aufgerafft hatte, nun doch zu beginnen, sondern mir wurde nun langsam aber sicher auch schon wieder die Luft knapp. *seuftz* Ich inhalierte schon seit 2-3 Tagen, doch es schien nicht wirklich zu helfen. Dann kamen wir am Abend bei meinem Wunschristorante an, doch leider viel zu früh, was zu einem Frustrationsausbruch führte.

Rene und ich entschieden darauf hin, zu der Pizzeria am Strand zurück zu gehen. Dort bestellte ich Gambas, doch diese waren nicht vorrätig, also entschied ich mich noch um und bestellte Calamari mit Pommes (Kroketten waren auch aus). Diese kamen dann auch sehr schnell und ich lies sie mir munden. Sie waren zart und frisch, nicht so wie die Tiefgekühlten, die ich von daheim kannte.

Rene brachte vom bezahlen ein Eis mit und wir liefen zügig zurück, da sich mein Darm auf Grund des guten Öls, welches ich auf meinem Salat verteilt hatte, zu melden begann. Anschließend packten wir noch schnell die Reste zusammen und legten Michaela einen kurzen Brief hin.

 



 

Nachtgeschreibsel:

 

Tja, nun sitze ich in diesem Casa Mobile und fühle mich aus- und angekotzt. Irgend etwas ist nicht in Ordnung mit mir. Ich sehe aus, als wäre ich verdroschen worden, so habe ich gekotzt. Jetzt traue ich mich nicht mehr ein zu schlafen. Aus Angst, ich könnte erneut erbrechen. Aber auch aus Angst mir könnte erneut die Luft weg bleiben. Das hat mir vorhin richtig Angst ein gejagt. Woher mag das nur kommen? Habe ich Nahrung gegessen, welche ich nicht vertrage? Mir ist nichts Derartiges bekannt. Doch das muss ja nichts heißen. Es können sich ja jederzeit neue Allergien ausbilden.

Ich hatte sogar schon überlegt, ob eine Katze hier drinnen verweilt haben könnte. Doch auch dies würde nur die Probleme dieser Nacht und nicht die, der letzten Tage erklären. Vielleicht bin ich gegen Pinien allergisch? Oder Eukalyptus? Oder gar irgendwelche Pflanzen, die ich noch überhaupt nicht kenne?

Fragen über Fragen, doch keine Antworten in Sicht. Ich habe vielleicht auch mit dem Medizinbrei etwas übertrieben, welchen ich in den letzten Tagen zu mir genommen hab?!

Jetzt habe ich erst einmal ein Antihystamin genommen, vielleicht hilft dies unserem Rätsel etwas näher zu kommen. Im Moment scheint es zu wirken. Ich hoffe dem ist so und ich werde heute Nacht wohl doch noch ein Auge zu machen, doch noch wage ich es nicht zu beschreien (oder beschreiben?). Es ist noch alles drin. Lieber Gott, bitte mach, dass dieser Husten, der mich zum erbrechen treibt aufhört. Ich kann einfach nicht mehr. Mein Brustkorb schmerzt, meine Augen schmerzen, alles fühlt sich so wund an. Ich hoffe es kommen keine Probleme mit der Matratze auf uns zu. Mehr als diese ab zu waschen konnten wir nicht tun. Warum musste das denn auch geschehen? Manchmal fehlt mir die Möglichkeit bestimmte Sichtweisen zu verstehen und manchmal fehlt mir die Einsicht, warum gerade ich so vieles Ertragen muss.

So, ich werde gleich noch einmal versuchen zu schlafen. Hoffentlich diesmal mit etwas größerem Erfolg *seuftz*

Wie sehr beneide ich Rene um seinen fast völlig ruhigen Schlaf. Ich möchte doch auch nur 1 oder 2 Stunden schlafen. Bitte…



Tag 8 Der Tag der Abrechnung äh, Abreise

 

Der Tag begann früh, sehr früh. Um 4 Uhr klingelte mein Wecker und machte uns klar, auf geht’s die Heimreise steht an.

Nach der letzten Nacht, das muss ich gestehen, fiel mir der Abschied nicht mehr ganz so schwer. Es war wohl eine harte Nacht.

 

Wir watschelten dann auch direkt nach dem Aufstehen und Reste zusammen packen los. So kamen wir gegen 4:40 Uhr an unserer Busstation an. Jetzt begann das Nervigste, das Warten…

 

Als um 20 Minuten vor 6 Uhr noch immer kein Bus in Sicht war, wurde uns allmählich Elend zu Mute. Sollte dieses Mal der Bus ausfallen? Mir ging es schrecklich. Rene lief auf und ab und mir war übel. Um 5:50 Uhr kam endlich die Erlösung in Form eines blauen Arst Busses. Wir atmeten auf, als wir endlich drin saßen. Nun begann die Rückreise. Wir fuhren und fuhren, an Hügeln vorbei, an Schluchten vorüber. Einmal drängte der Busfahrer einen weißen Wagen ab, der die Kurve zu sehr geschnitten hatte. Wir hörten nur ein Reifenquitschen. Thats Italy! Einige Male musste ich die Luft anhalten. Nach etwa 2 Stunden fahrt, erreichten wir jedoch tatsächlich Nuoro. Die erste Etappe war geschafft. Dort fragten wir uns durch, um den Bus nach Olbia zu finden. Als wir ihn hatten, stellte sich die Frage, hatten wir wirklich den Richtigen? Dank der Hilfe eines sehr freundlichen Herrn, der für uns übersetzte, erhielten wir die Bestätigung: Es war der Richtige, bis Siniscola, dort mussten wir auf einen weiteren Bus warten, der uns dann nach Olbia Aeroporte bringen würde. Also versuchten wir unser Glück und stiegen ein. Der Bus war fast so herunter gekommen, wie sein Fahrer. Ich hätte nicht erwartet, an unserem letzten Tag noch eine Inselrundfahrt machen zu können. Doch es war eine schöne Fahrt. Durch Täler über Berge und überall gab es reichlich zu sehen. Einfach herrlich!

In Siniscola mussten wir nun aussteigen und auf den nächsten Bus warten. Welcher auch zügig kam und die Fahrt nach einem kurzen Plausch mit den anderen Fahrern fortsetzte (dabei sperrten sie fast die gesamte Straße). Weiter ging unsere Sightseeing Tour, die nur vom zufallen meiner übermüdeten Augen unterbrochen wurde.

Dann, man glaubt es kaum, rückten Flugzeuge in mein Blickfeld und ein wenig Nervosität machte sich breit. Nach über 6 Stunden Anreise zum Flughafen, waren wir endlich am nächsten Ziel angelangt. Jetzt standen nur noch 2 Etappen aus. Der Flug und die Rückfahrt nach Frankfurt.

 

Anmerkung am Rande:

Ich war mittlerweile am Flughafen auf der Toilette gewesen und konnte deutlich sehen, wie hart die letzte Nacht war…


 

Den Check-In konnten wir nicht gleich vornehmen und so entschieden wir uns vorher noch etwas zu essen. Es gab Nudeln die nicht mal schlecht waren J

Danach sahen wir uns noch etwas auf dem Flughafen um und beobachteten ein Filmteam, das wohl etwas über den Flughafen drehen wollte. Immer wieder liefen Menschen hektisch an einen Check-In Schalter.

Als der von HLX endlich öffnete, war ich glücklich, denn nun waren wir auch das Gepäck los. Wir liefen dann noch einmal kurz über den Flughafen und entschieden dann, doch schon in den Boarding Bereich zu gehen. Dort aßen wir noch gemütlich ein Eis und gingen dann in die eigentliche Boarding Zone. Leider hatte unser Flieger Verspätung und so mussten wir etwas länger warten. Doch dann ging es endlich los. Wir stapelten uns mit anderen Menschen in den Bus, dort wurde dann ein Fluggast wieder heraus geholt, da dieser wohl nicht lesen konnte und erst darauf hingewiesen werden musste, dass der Flug nicht nach München gehen würde. Depp dieser…

Nachdem dies auch geklärt war, wurden wir endlich zum Flugzeug gebracht und ich stürmte los um noch Sitzplätze vor den Flügeln zu bekommen. Das war mich sehr wichtig. Es gelang *grins* Wir nahmen Platz in Reihe 5 auf den Plätzen A und B. Alles schien wirklich glatt zu laufen.

Dann die Durchsage des Pilotes, wir müssen die Landebahn drehen. Die Landebahn drehen? Wie geht das denn? Ok, jetzt weiß ich es. Die ganzen Signale wurden runter gefahren und in der anderen Richtung ausgefahren. So starteten wir in Richtung Tunesien. Der Pilot startete etwas sanfter, was ich als angenehmer empfand. Diesmal machte mir der Start nicht so viel aus. Aber die Wende Richtung Europa schon. Dennoch empfand ich den Flug diesmal als wesentlich angenehmer. Vielleicht war ich auch entspannter.

Während dem Flug machte ich ganz viele Fotos und ich konnte diesmal sogar Luftbilder von Korsika und sogar dem Frankfurter Flughafen machen. Dann gings auch schon wieder zu Landung. Diese war auch toll und sehr leicht. Wir wurden dort wieder in den Bus verfrachtet, der uns in den Gepäckbereich brachte, wo wir recht schnell an unsere Rucksäcke kamen. Dann ging es schon durch die Tür und zurück waren wir in Deutschland. Was für ein Trubel. Das ist nichts für mich. Draußen standen David und Paul und nahmen uns in empfang. David fragte gleich wie es war und ich sagte beschissen. Meinte aber nur die letzte Nacht. Dieses Missverständnis lies sich auch recht schnell klären, ebenso wie die Sache mit Shira und dem Rückruf auf unserem Handy, den wir ja nicht wollten.

Auf der Rückfahrt, versuchte ich mühsam meine Augen offen zu halten und nicht ein zu schlafen. Paul lieferte uns prompt hier ab und wir holten Pizza oder Nudeln für alle. So ließen wir den Abend bei Fotos vom Urlaub ausklingen…

Ich denke, ich werde noch sehr, sehr lange an diese herrliche Zeit erinnern.

 

DANKE an alle die dies ermöglicht haben. Ihr seid so toll…


PS: Die Fotos werden noch folgen...



13.06.2005 um 21:30 Uhr

Sardinien 3

von: Cleardance   Kategorie: Hochzeitsreise

Stimmung: happy und in Erinnerungen schwelgend

Heute kommt erst Tag 4 an die Reihe, ich bin leider nicht früher dazu gekommen. Ich hoffe ihr seid immer noch gespannt wie es denn weiter geht und ich freu mich natürlich auch, wie immer, über eure Kommentare.

Tag 4 oder die Reise nach Arbatax


Heute nun wollten wir Arbatax heimsuchen. Gesagt getan. Nach dem Aufstehen und duschen, bereiteten wir alles für unseren ersten großen Ausflug vor. Ich packte Getränke und den Reiseführer in unseren Rucksack. Als es dann auf kurz nach 10 Uhr zuging, gingen wir los. Wir hatten vorher noch erfahren, dass Morgen in Tortoli Markt sein soll und gingen noch vor der Busfahrt neue Billetis kaufen, da wir uns den Markt morgen nicht entgehen lassen wollten.

Nun nahmen wir unseren Platz an der via Pedro ein und warteten auf den Bus. Immer wieder scherzende, dass der bestimmt an uns vorbei fahren wird. Doch, oh Wunder, er hielt wahrhaftig an. Dann sollte die Fahrt nach Nuoro doch ein Klacks werden.

Unsere Fahrt begann. Ich sah schnell ein, laufen der Tour wäre nicht drin gewesen.

In Tortoli trafen wir auf ein freundliches Paar, welches wir nach dem Abfahrtsort für die Rückfahrt fragten. Same Place, different Time. Nun machten wir uns auf den Weg nach Arbatax. Im Reiseführer stand etwas von gerade Straße die direkt nach Arbatax führt. Ich in meinem Wahn dachte, da kann so weit nicht sein und irrte mich total. Nach einer ganzen Weile, waren die Schmerzen kaum noch zu ertragen und Rene etwas genervt von meinem Gerede, als auch von der Strecke, welche kaum Platz für einen Fußgänger bot. Ab und an sahen wir eine Haltestelle mit Zahlen drauf, doch im Reiseführer stand etwas von 5 x täglich und nicht Stündlich. So zweifelte ich die Angaben an und verzweifelte.

Rene zeterte etwas von wegen: Ich hätte es sagen sollen, wenn ich nicht laufen kann und überhaupt, diese Sitten in den anderen Ländern, das sollen sie sich mal in Deutschland erlauben.

So zickten wir uns eine Weile an, während wir auf den Bus hofften. Man konnte sogar Billetis im Bus erwerben. WOW!

So kamen wir dann endlich ei den Rocco Rosso an und konnten uns umsehen und Fotos machen.





Kurz danach begaben wir uns allerdings auf die Rückreise, da Arbatax ein sehr kleines Dorf ohne größere Lokale (außer einem recht teurem Tourischuppen) war.

Wir nahmen zurück gleich den Bus und waren erstaunt, als der Fahrer irgendwann ran fuhr, winkte, ausstieg mit einem Tschau und den Motor laufen ließ, die Türen jedoch verschlossen. Zu erst dachte ich, HOPPLA, was ist das? Doch dann sah ich, dass er wohl Feierabend hatte und mit einem anderen Fahrer tauschte. Dieser fuhr uns bis zur Statione Arst in Tortoli.

Dort machten wir uns nun auf die Suche nach einer Pizzeria oder einem Ristorante. Diese hatten jedoch geschlossen. Das einzige was ich fand, war eine Gelateria. So aßen wir Eis und ließen es uns bei 2 Superportione ( 2 x 8 Bällchen ) richtig gut gehen. 22.- Euronen kostete der ganze Spaß, doch das Eis war es wert. Auch wenn ich das Lakritz Eis nie wieder probieren möchte *ürgs*


 

Um 15:30 Uhr nahmen wir den Bus zurück und ich legte mich etwas in unser Zelt um meinen Fuß auszuruhen. Rene macht sich noch einmal auf zum Laden, jedoch ohne größeren Erfolg L Dieser war nämlich zu *seuftz*

 

Etwas später liefen wir dann nach Santa Maria um uns ein Ristorante zu suchen. OK Pizza, welches uns von Mitcampern empfohlen wurde, war geschlossen. So liefen wir die Via Plammas noch etwas weiter rauf und entdeckten „Grande Ranch“

Dieses Lokal wurde in unserem Reiseführer als sehr gut angepriesen. So entschieden wir, uns dort ein Mahl zu Gemüte zu führen. Renes Pizza war hervorragend.

Meine Tagliatelle leider nur guter Durchschnitt. Überrascht waren wir von der doch günstigen Rechnung und den großen Portionen.

Ja, da ist Rene doch mal satt geworden. Vielleicht gehen wir da ja noch einmal hin. Für Sonntagabend habe ich mir allerdings das Ristorante vom Tag davor gewünscht *grins*

Nach dem Essen schlenderten wir gemütlich zu unserem Zelt, gingen vorher noch einmal auf die Toilette, denn man weiß ja nie und der Weg kann lang werden.

Dort trafen wir auf Hobby Tierschützer, welche versuchten das Hundegehege zu öffnen um die Tiere zu füttern, welche ja nur so einen komischen „Mampf“ bekämen. Leider haben diese Menschen nicht bedacht, dass sie nicht ewig hier sind und das ungewohnte Futter womöglich sogar den Magen-Darmtrakt des Welpen zum kippen bringen könnte. Sie merken nicht, dass es diesen beiden Hunden weit besser geht als den vielen Straßenhunden, denen wir hier schon begegnet sind. Denn besser solch ein „Mampf“ als überhaupt nichts.



Auch merken sie nicht, dass sie diese Fütterung für ein paar Tage betreiben, sie somit an eine weitere Mahlzeit gewöhnen, doch wenn sie abreisen, ihnen diese wieder entziehen. Darüber kann ich nur den Kopf schütteln und mich wundern. Dann sollen sie doch einfach den Welpen mitnehmen und ihm ein schönes zu Hause geben, doch nicht solch scheinheiligen Aktionen durchziehen *kopfschüttel*

31.05.2005 um 16:01 Uhr

Sardinien 2

von: Cleardance   Kategorie: Hochzeitsreise

Stimmung: glücklich

So, heute soll es nun weiter gehen mit meinem Bericht über unseren Honeymoon in Sardinien. Es folgen der Bericht über Tag 3 und 4. Viel Spass beim lesen und wenn ihr was schreiben wollt, tut euch keinen Zwang an *grins* Ich freu mich doch eigentlich immer über Resonanz...

Tag 3 - oder mein Fuß ist kaputt

Dieser Tag begann dann doch recht Schmerzhaft und sehr früh. Um 5.30 Uhr verlangte die Natur, was ihr gebührt und zwang mich auf die Toilette. Mein Schatz wollte mich begleiten und so öffnete ich das Innenzelt um dann, ganz elegant, nicht heraus zu treten, sondern heraus zu fallen. Ich überlegte noch im fallen, dass wenn ich zu doll gegen das Zelt fiel, eventuell etwas kaputt gehen könnte. Doch an meinen Fuß dachte ich da noch nicht. Erst als ich ungekonnt aufkam merkte ich, dass meine Sorge um das Zelt unbegründet, die um meinen Fuß jedoch besser gewesen wäre. Erst dachte ich, der ist hin, doch dann ließ der erste Schmerz etwas nach und ich versuchte meine Schuhe an zu ziehen. Dies gelang und so humpelte ich gen Waschräume, mit meinem Mann an meiner Seite.
Zurück gings dann einigermaßen.
Einige Stunden später erwachte ich und beim aufstehen, bemerkte ich stechende Schmerzen in meinem Gelenk, doch Rene wollte so gerne nach Arbatax und 2 Tage waren ja nun schon verloren gegangen, dass ich ihn nicht weiter vertrösten wollte. Also, ich biss die Zähne aufeinander und machte mich fertig für unseren Ausflug. Wir wollten am Strand entlang laufen um dann irgendwann in Arbatax an zu kommen. Waren ja angeblich nur etwas über 10 Km. Das sollte doch zu schaffen sein.
Unsere Reise endete, mit einer jammernden Frau (ja, von mir ist die Rede) und einem Priel, der nicht zu überwinden war. Wir hätten ihn vielleicht durchschwimmen können, doch bei dem Wetter, dann lieber noch nicht. Das Wasser war mir dafür doch viel zu kalt. Also, entschieden wir es mit der Straße mal zu versuchen und liefen los. Mein Fuß war immer noch nicht wirklich begeistert, doch es war besser als in dem instabilen Sand vorwärts zu kommen. Wir zweigten irgendwann in einen Feldweg ab, der mal wieder im Nichts endete.
Nun entschieden wir, die Reise doch noch einen Tag zu verschieben und mal nach Tickets nach Tortoli zu fragen. So gingen wir wieder in den Zeitungskiosk und fragten nach Tickets nach Arbatax. Leider gab es solche Tickets nicht. Wir konnten nur eine Fahrt nach Tortoli erwerben und sollten dann dort, eine Weiterfahrt nach Arbatax erwerben.
Mein Fuß jaulte derweilen "Spiel mir das Lied vom kleinen Tod" und ich war recht froh, dass ich noch einen Tag aufschub bekam. Wir kauften 2 Postkarten, 2 Tickets nach Nuoro (für die Heimfahrt) und 2 für die Fahrt nach Tortoli. Der freundliche Mensch in dem Laden schrieb uns auf Renes Zeitung die ganzen Abfahrtszeiten auf und bemühte sich doch sehr um die Touristen die einfach kaum ein Wort Italienisch verstanden (ich denke bei uns wären die Menschen doch viel schneller genervt).
Rene ging danach noch schnell einkaufen im ansässigen Supermarkt, während ich mich auf eine Bank an der Piazza setzte um mich aus zu ruhen. Damit ich nicht noch einmal zurück humpeln musste für ein späteres Abendessen, entschieden wir uns diesmal etwas früher essen zu gehen. Diesmal war ich sehr zufrieden. Die Portionen waren gut und die Meerestiere waren frisch, wenn ich es auch etwas ungewohnt fand, meine Gambas in den Nudeln erst noch schälen zu müssen, doch auch daran konnte ich mich recht schnell gewöhnen.
Nach dem essen wollten wir noch etwas Santa Maria Navarrese erkunden und liefen hinunter zum Haven. Dort machte ich wieder einige Fotos, denn ich fand die Szenerie schon schön. Einfach wie man sich ne Stadt am Meer so vorstellt.



Leider verlangte mein Fuß nun wirklich nach Ruhe, so dass unser Ausflug recht kurz blieb. So liefen wir langsam aber sicher in Richtung Camp zurück. An einem Café an der Piazza, machten wir noch einmal Stop und kauften uns jeder 2 Bällchen (oder besser Spachteln Eis. Dieses aßen wir dann gemütlich auf einer Bank an der Piazza. Wir sahen uns noch die Olivenbäume vor der Kirche an und fanden auch den ältesten direkt vor der Kirche, der auch zu den Sehenswürdigkeiten zählt.



Den Nachmittag verbrachten wir am Strand und Rene machte seine ersten intensiven Erfahrungen mit dem Meer. Er begab sich hüfthoch in das mir noch zu kalte Nass. Mir wurde es irgendwann zu warm und so geleitete mich mein Mann zurück zum Zelt und ich schlief ein wenig. Mein Fuß pochte mittlerweile auch ohne Belastung vor sich hin.

Den Sonnenuntergang sahen wir uns am Meer sitzend an. Wir sammelten auch ein paar Muscheln am Strand und genoßen das herrliche Lichtspiel welches sich uns bot.



Mal sehen, was der nächste Tag für uns bereit halten würde. Hoffentlich mal keine Pannen und Kathastrophen. Eigentlich sollten wir uns doch erholen und nicht von einem Schock zum nächsten wanken. Doch ich positiv eingestellt und schätze, das wird schon alles werden *grins*

30.05.2005 um 18:00 Uhr

Sardinien

von: Cleardance   Kategorie: Hochzeitsreise

Stimmung: entspannt

Ich glaube ich bin euch einen Bericht über unseren Urlaub in Sardinien schuldig, dem möchte ich doch an dieser Stelle auch noch einmal nach kommen (Den Hochzeitsbericht habe ich ja schon nachgereicht, allerdings zurück datiert auf den 14.Mai. Viel Spaß beim lesen)

Sardinien war echt klasse. Ich möchte euch dann mal einen kurzen Abriss über unsere Erlebnisse geben. Ich hoffe euch vielleicht auch ein bischen Lust auf dieses schöne Land und vielleicht auch auf den tollen Camping Platz zu machen, auf dem wir waren

Tag 1 - Die Odyssee beginnt

Der erste Tag war schon ein klein wenig Stressig, doch von sehr viel Vorfreude geprägt. Wir wurden um 6.30 Uhr abgeholt und dann ging die Fahrt zum Flughafen Köln/Bonn schon los. Wir holten noch eine Freudin am Flughafen Frankfurt ab und los gings.
Um 10.30 konnten wir schon einchecken und so langsam stieg unser Nervositäts Pegel. Fliegen, habe ich ja schon länger nicht mehr gemacht und jetzt so völlig unvorbereitet, fühlte ich mich doch etwas unsicher.
Wir brachten unsere Freunde um 11.30 Uhr zurück zu ihrem Auto. Auf dem Weg hätte ich dann noch fast Bruno Ganz umgerannt, anfangs hatte ich ihn nicht erkannt, doch mein Mann machte mich darauf aufmerksam. Er stand halt beim Check-In Schalter. Angesprochen haben wir ihn nicht, obwohl ich ihm gerne gesagt hätte, dass er wirklich brilliant in dem Film "Der Untergang" war. Doch ich denke auch ein Schauspieler braucht auch mal seine Ruhe vor Fans und Menschen die ihn bewundern.
Nachdem wir unsere Freunde zum Auto begleitet hatten, begaben wir uns zum Sicherheitscheck und kamen natürlich ohne Probleme gleich weiter in den Gate Bereich. An unserem Gate sahen wir dann auch noch Olli P. mit Familie (Irgendwie schien das ein Tag der Stars werden zu wollen *girns*). Ihn sprachen wir ebenfalls nicht an.
Um 12.30 Uhr fing dann das Boarding an. Wir stellten uns an, wurden eine Treppe runter geschickt. Dort wurden noch einmal Bordingpass und Flugticket kontrolliert und dann ab in den Bus. Mit dem Bus fuhren wir zum Flugzeug und dann galt es sich einen Platz aus zu suchen. Wir hatten das Glück in der 3ten Reihe einen Sitzplatz zu bekommen, direkt am Fenster. Nachdem alle an Bord waren, fuhren wir aufs Rollfeld und ab gings. Ich hatte etwas Angst und das wurde durch die vielen Luftlöcher beim Start noch verstärkt. Dennoch kamen wir gut hoch und ich konnte sogar ein paar schöne "Über den Wolken" Fotos machen.



Die Landung war klasse und mir ging es wirklich gut dabei. Als wir unser Gepäck wieder beisammen hatten, machten wir uns auf die Suche nach dem Busunternehmen, mit dem wir nach Nuoro fahren sollten. Am Flughafen, fanden wir nur einen leeren Schalter vor. So informierte ich mich an der Information, wie das ganze denn funktionierte. Wir mussten rüber zu den Busplätzen und dort das entsprechende Ticket im entsprechenden Bus kaufen. So warteten wir, bis unser Bus endlich kam. Doch Tickets bekamen wir nicht *grml* Warum konnte mir keiner erklären, auch nicht die Frau, die dort ihren Mann besuchte. Sie begriff auch nicht, warum wir keine kaufen konnten. Der Busfahrer schickte uns dann zu einem anderen Bus, der schon länger dort stand. Wir luden unser Gepäck ein und fragten nach den Tickets bis Nuoro. Doch auch nach einer Wartezeit, bewegte sich der Bus immer noch nicht. So riefen wir Michaela (vom Camping Platz Mare Blu) an, da sie uns ja in Nuoro abholen wollte und wir nicht am Treffpunkt ankommen würden zur vereinbarten Zeit. Sie sagte, sie würden uns abholen und wir sollten aussteigen (an dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen: Dies gehört nicht zum normalen Service auf dem Camping-Platz, das war eine Ausnahme, die von unseren Freunden organisiert wurden). Gegen 18.30 wurden wir dann von den Beiden abgeholt. So ging unsere Reise endlich weiter. Wir waren schon sehr gespannt, wo wir denn die Woche Sardinien verbringen durften. Michaela erzählte uns einiges zu den Städten die wir passierten. Was ich persönlich sehr genial fand.
Gegen 21.30 Uhr kamen wir an und konnten uns das erste Mal umsehen. Es war ein Traum. Der Strand war herrlich. Für die erste Nacht bekamen wir einen Bungalow, da es für den Zeltaufbau zu spät war für ungeübte Camper wie uns. Wir fielen in unsere Betten und schliefen sehr bald darauf ein...

Tag 2 - Mir ist zum heulen

Der nächste Morgen wurde durch einen Traumhaften Sonnenaufgang eingeleitet. Wenn ein Tag schon so beginnt, was kann dann noch passieren. Viel, würde ich heute sagen.



Wir machten uns kurz nach dem Aufstehen an den Zeltaufbau. Leider regnete es. Doch wir schafften es das Zelt zum stehen zu bringen binnen einer Stunde.
Als wir fertig waren, klärte das Wetter etwas auf (war doch klar oder?) Rene fragte, ob Michaele uns wieder zurück bringen könnte  zum Flughafen am nächsten Montag, doch sie war nicht so wirklich begeistert. Klar, es war noch Vorsaison und da gab es noch reichlich zu tun. Das war anfangs doch ein Problem für mich und ich drehte am Rad, da ich Angst hatte, dass wir unser Flugzeug nicht bekommen würden.
Rene zog dann los zur Touristen Information um heraus zu bekommen, wie wir denn zurück kommen könnten. Diese hatte jeodch noch geschlossen. Ich blieb zurück und mir ging es nicht so wirklich gut. Als ich es nicht mehr aushielt, machte ich mich ebenfalls nach Santa Maria Narravese auf um Rene zu finden. Als ich die Straße, die mich auf die Hauptstraße brachte hoch lief, kam mir Rene entgegen. Wir gingen wieder zurück und warteten bis die Touristen Information öffnete. Dort erhielten wir die Auskunft, dass es wohl zwei Möglichkeiten gäbe, zurück zu kommen. Ein Bus fuhr am Montag von Santa Maria nach Nuoro, von dort mussten wir nur noch einen weiteren Bus finden, der uns nach Olbia bringen würde. In Olbia mussten wir dann nur noch einen Weg zum Flughafen finden. Das alles stimmte mich wenig positiv, da einfach noch zu viele vielleichts und könnte enthielt. Wir gingen danach erst einmal zum Kiosk, wo die Tickets für die Busse verkauft wurden und fragten dort mit unseren schlechten Italienisch Kenntnissen nochmals nach. So ganz sicher waren wir uns aber noch nicht, ob das ganze klappen würde. Wir kauften erst einmal keine Tickets und entschieden alles weitere noch einmal durch zu sprechen. Unser Rückweg führte uns am Strand entlang und wir zogen unsere Schuhe aus und liefen entspannt durch die herannahenden Wellen, die es noch bis an Land schafften. Das Wasser war leider noch zu kalt zum schwimmen, doch zum durchlaufen konnte man sich gut daran gewöhnen.
Unser erstes warme Essen, nahmen wir in einem Ristorante direkt an unserem Strand entgegen. Die Portionen waren relativ klein (der Pizzakoch war an diesem Abend nicht da) und ich glaube Rene war nicht sonderlich zufrieden. Ich fand die Ravioli mit Käse-Minz Füllung genial, doch die Portion hätte etwas größer sein können. Belohnt wurden wir mit einem tollen Blick auf das Meer und so vergaßen wir ein wenig, dass das Essen nicht so pompös war, wie wir es erwartet hätten...
Fortsetzung die nächsten Tage

25.05.2005 um 08:36 Uhr

Wir sind zurück...

von: Cleardance   Kategorie: Hochzeitsreise

Stimmung: kulturgeschockt

Wir sind nun wieder hier und Deutschland hat uns wieder. Eigentlich, wollten wir ja gar nicht  zurück fliegen. Es war einfach zu schön. Bilder werden noch folgen, müssen vorher noch verkleinert werden und ausgewählt (klar bei fast 800 Fotos) Die passen leider nicht hier hoch.
Der Bericht wird bald kommen, muss erst einmal die Eindrücke und Gedanken sammeln und ordnen. Wir haben ja zum Glück eine Art Tagebuch geführt und so kann ich alles sehr gut rekonstruieren.

Ich vermisse im moment das leise säuseln des Meeres und die Traumhaften Sonnenaufgänge, die es so schön leicht gemacht haben, morgens auf zu stehen.

Doch lange Rede kurzer Sinn, wartet einen Moment und ihr werdet die Infos bekommen...  Keine Sorge, das wird schon recht bald sein *grins*

14.05.2005 um 20:44 Uhr

Sardinien wir kommen

von: Cleardance   Kategorie: Hochzeitsreise

Stimmung: hibbelig

Da wir ja das Glück haben eine Hochzeitsreise machen zu dürfen und sich auch ein Tiersitter, der sich während der gesamten Zeit um unsere Tiere kümmert gefunden haben, dürfen wir nun bald auf nach Sardinien.

Wir freuen uns schon sehr darauf. Doch ich freue mich am meißten auf die Fotos, die folgen werden
Lasst euch einfach überraschen...