Der mit Amie tanzt..

12.09.2011 um 17:09 Uhr

Noch ein Kreisschluss

Heute drängte mich etwas, nach ihm zu suchen... und ich fand ihn: den älteren Blogeintrag, der so perfekt zu dem neuen Hingucker an meiner Wand passt. ;-)

06.09.2011 um 13:25 Uhr

Juchhuuu!

Ich habe meine Blogs wieder.
Nur will darüber nicht so rechte Freude aufkommen, denn eigentlich müsste ich (wegen des inhaltlichen Fadens) meinen Eintrag vom 30.08. noch einmal posten. Damit würde ich jedoch sofort wieder eine Sperre riskieren, obwohl da nichts drin steht, was aus meiner Sicht spam-verdächtig ausschaut.
Irgendwie ist das doch scheiße, oder?!

 

05.08.2011 um 09:27 Uhr

Nachdenklich

... als er mich versehentlich siezte blieb mir für einen Moment die Luft weg. Ihm war das peinlich, das fand ich echt süß. Aber dennoch frage ich mich, was diesen Freudschen Versprecher ausgelöst hat. Ist mein Auftreten wirklich so autoritär?
Okay, Körpersprache. Ich sitze nun mal gerne schräg auf dem Sofa, mit einem Arm lang auf der Lehne. Das ist wohl eine ziemlich raumgreifende Geste, ich weiß, aber ich mach das eher weil's bequem ist, nicht um mich darzustellen. Also was kann ihn noch dazu veranlasst haben? Das Alter? Das erste Grau? Oh, wer weiß, was Amie ihm über mich erzählt hat. ;-)
Aber so richtig begreifen tue ich's immer noch nicht.

04.07.2011 um 09:35 Uhr

Das Geschenk

Bei meiner Suche nach dem Wesen der Liebe bin ich immer wieder auf das Problem des Annehmen-Könnens gestoßen. Liebe ist ein Geschenk, das nur dann seinen Zweck erfüllt – nämlich Schenkenden wie Beschenkten gleichermaßen glücklich zu machen -, wenn es angenommen wird. Mancher kennt vielleicht das vage Gefühl, das sich einstellt, wenn man etwas verschenkt, von dem man nicht sicher ist, ob es dem Beschenkten auch gefällt. Bei materiellen Dingen klärt sich das meist recht schnell – Umtausch nicht ausgeschlossen. Bei verschenkter Liebe jedoch können durchaus Monate, gar Jahre vergehen, bis diese Unsicherheit ein Ende hat. Umtausch? ...naja, Ihr wisst schon. ;-)

Für Außenstehende unsichtbar scheint sich der Zirkel dieses Blogs allmählich zu schließen. Was in Träumen, Wünschen und liebevollen Gedanken begann, und wegen seiner mutmaßlichen Unvereinbarkeit mit der Realität der Zwischenwelt zugeordnet wurde, erobert sich nun doch Schritt für Schritt unser reales Sein.

Am Anfang stand ein Geschenk, über dessen Annahme oder Nichtannahme ich immer wieder in Zweifeln schwamm – Mal konnte ich meinem Gefühl vertrauen, ein Andermal täuschte es mich offensichtlich. Jetzt aber bekam ich eine Antwort, die an Klarheit wohl nicht zu übertreffen ist – eine Antwort, wiederum in Form eines Geschenks, über dessen Annahme ich nun meinerseits entscheiden musste. Und diese Entscheidung fiel mir leicht: Ja, ich will! :)

12.05.2011 um 21:43 Uhr

Cheers Darling

Heute auf der Rückfahrt habe ich seit gefühlten Ewigkeiten mal wieder eine gewisse Scheibe von Herrn R. gehört. Das war ein ziemlich eindrucksvolles Erlebnis. Nicht nur, dass ich zum ersten Mal wirklich die Musik hörte (die ja ohnehin phänomenal ist, aber die rollende HiFi-Anlage brachte bisher unbekannte Nuancen zu Tage), sondern auch die emotionalen Auswirkungen waren "anders". Alt und neu gleichermaßen. Und bei einem ganz bestimmten Song - der mich noch vor wenigen Jahren in Mark und Bein erschütterte, und der wohl auch jeden anderen fühlenden Menschen dazu verleiten könnte, sich von einer Brücke zu stürzen - musste ich doch tatsächlich herzhaft lachen.
Alle neu macht der Mai - und nicht nur der: manchmal auch der Kontext. ;-)

22.04.2011 um 00:00 Uhr

Heilung

Ein altes, fast vergessenes, auf Donnerstag vorgezogenes Freitagsritual hat mir heute die ersehnte Heilung gebracht und gleich noch Seele und Augen gereinigt.

06.12.2010 um 10:13 Uhr

Schneevergessen

Woher kommt eigentlich unser Verlangen, eine unberührte, reinweiße Neuschneedecke als Zeichenfläche für unsere Nachrichten und Piktogramme zu verwenden?
Ist es das Wissen um deren Vergänglichkeit? Ein unverbindlicher Schnappschuss unserer Welt, den spätestens die erste Frühlingssonne für immer wegwischen wird? Eine zarte Rebellion gegen die Unsinnigkeit, ein Gefühl in Stein meißeln zu wollen? Verlassen wir uns auf die Vergesslichkeit des Schnees in Momenten, wo wir etwas konservieren möchten, von dem wir wissen, dass es nicht konservierbar ist?

Der Schnee vergisst ganz gewiss, doch manche Bilder bleiben – als leise Erinnerung oder auch als Zeichen des Wandels....

 

 

 

22.11.2010 um 13:31 Uhr

Strahlemann & Strahlefrau

Ich weiß es doch, ja, ich weiß es, und trotzdem ist es immer wieder überraschend... überraschend schön, wenn ich erlebe, wie viel Freude es MIR bereitet, Anderen mit vermeintlich einfachen Dingen eine große Freude zu machen. Wenn sich auf einfachster Ebene Kreise schließen, ist ein strahlendes Lächeln der zauberhafteste Dank, den ich mir vorstellen kann. :)

10.11.2010 um 13:53 Uhr

Heart Knocks

Ich bin mir sehr bewusst darüber, wie stark mein Seelenzustand mit den Körperfunktionen korrespondiert. Manchmal achte ich auf diese Zeichen, manchmal verdränge ich sie und manchmal sind sie so unterschwellig, dass ich sie doch nicht wirklich wahrnehmen kann.
Es ist jetzt einige Jahre her, als ich zum ersten Mal so etwas wie eine Herzrhythmusstörung an mir entdeckte. Wobei... entdeckt hat sie wohl eher Amie. Sie hat mir erst bewusst gemacht, dass da etwas „anders“ ist. In der folgenden Zeit musste ich dann immer wieder feststellen, wie einzelne Erlebnisse oder auch nur das Hören bestimmter Musik diesen Zustand auslösten. Daran war nichts Beängstigendes oder so – der Herzschlag fühlte sich nur anders an, etwas beschleunigt sicher, aber nicht nur das , er war „anders“ eben, härter, spürbar, untypisch... keine Ahnung.
Später dann, als ich mehr und mehr zu meiner Mitte fand, verschwand auch dieser körperliche Effekt, um schließlich völlig in Vergessenheit zu geraten.
Letztes Wochenende nun passierte dies: Ich lag in Chill-Out-Position auf meiner Couch, ein Kopf auf meiner Brust – der Kopf, der eigentlich dorthin gehört. Im TV lief der Konzertmitschnitt eines Künstlers, um den ich in den letzten Jahren einen großen Bogen schlug (nein, es war nicht Herr Rice, es war der andere). Seine Stimme drang in mich ein und öffnete Erinnerungstüren...
Und plötzlich waren sie wieder da, diese heftigen Schläge von innen an meine Brust. Genauso wenig beängstigend wie damals aber mit derselben Stärke und Prägnanz. Die Bilder tauchten wieder auf, und mit ihnen die Befürchtung, mein Herzschlag könne mich verraten.
Doch nichts geschah. Der Kopf auf mir war leise schniefend in einen Halbschlaf weggedämmert. Und falls mich jemand zum Kardiologen schicken würde, so könnte ich das nur selber sein...

05.10.2010 um 14:17 Uhr

Ein Blick auf den Kalender...

...sagt mir, daß heute ein besonderer Tag ist. :)