Der mit Amie tanzt..

02.05.2016 um 11:17 Uhr

Ein kleines Schwarz-Weiß-Bild

Es war mal wieder sonderbar: In letzter Zeit musste ich fast täglich an Dich denken. Es waren schöne, warme, liebevolle Gedanken. Die Stimmung sagte mir, es würde Dir gut gehen. Die Verbindung war da, ohne dass ich Genaueres spüren konnte.
Und dann, als hätte ich es geahnt, kam am Freitag diese kleine Nachricht von Dir – eine großartige Nachricht, hinterlegt mit diesem kleinen Bild.
Und weißt Du, was mich neben der Nachricht an sich am meisten berührt hat?
Dass Du in solchen Momenten an mich denkst; dass Du weißt, wie sehr ich mich darüber freuen werde; dass Du ebenso diese Verbundenheit zwischen uns spüren kannst.
…dass alles richtig und vieles gut war.

Ich freue mich so sehr!
(((((@)))))

05.10.2015 um 16:21 Uhr

Begegnung

Heute ist einer der Tage, an denen sich das kleine sentimentale Arschloch in mir wieder mal zu Wort meldet, und ich habe gerade nicht die Kraft dazu, es zu unterdrücken. Warum auch?
Also lasse ich zu, dass es mir diese erste Begegnung wieder in Erinnerung bringt – diese Begegnung, die mich endgültig aus meinem emotionalen Koma riss, mir wieder Leben einhauchte und mir die Liebe wieder greifbar machte.
Schon häufiger habe ich von Momenten und Begegnungen berichtet, die mein Leben veränderten, aber auch ganze zehn Jahre danach bin ich immer noch der Meinung, dass genau diese eine Begegnung der Schlüsselmoment schlechthin in meinem Leben war.
Nun lese ich quer in alten Mails und Tagebuchaufzeichnungen, und ich spüre sie wieder, diese Bewegung, diese Erfülltheit, dieses Vertrauen, aber auch die Sorgen und die Ängste, die Verzweiflung wie auch den Mut.
Ich finde mich darin wieder, und ich finde Dich darin wieder.
Vieles hat sich seitdem verändert und doch ist das Wichtigste geblieben. Veränderung ist notwendig. Das wissen wir beide. Und selbst wenn uns die Veränderung am Teilhaben hindert, so bleibt am Ende doch dieses Gefühl von Verbundenheit und Dankbarkeit – Dankbarkeit dafür, dass sich unser beider Leben in einem wegweisenden Abschnitt berührt haben. Und diese Berührung trage ich auf ewig in mir.
Klingt das zu pathetisch? Egal! Heute ist mir eben danach. ;)
Ich denke, dieser Tag ist ein guter Anlass, nach langer Zeit mal wieder die alten Platten aufzulegen und mich in selbstzerstörerischer Weise der kleinen unbestimmten Sehnsucht hinzugeben.

.-.. <- !!  (Ich darf das sagen.)


22.05.2015 um 08:49 Uhr

Trilogie

Ich habe genau einer Frau gesagt: "Du bis meine Inspiration!", gerade als sie anfing, mich zu langweilen.

Ich habe genau einer Frau gesagt: "Du fehlst mir!", in einem Moment, als sie mir am nächsten war.

Ich habe genau einer Frau gesagt: "Ich liebe Dich!", und zwar an dem Tag, an dem ich sie verließ.

Und doch habe ich keine von ihnen belogen.

29.11.2014 um 20:21 Uhr

Neun Jahre

Ich habe lange gezögert, bis ich mir diese Platte kaufte. Zu hoch die Erwartung, zu groß die Gefahr der musikalischen und emotionalen Enttäuschung.
Neun Jahre, verdammt!
Aber wir wissen doch, dass geschehen wird, was geschehen muss.
Kauf - Kopfkino - Chaos.
Ich komme nicht los - nicht von der Musik und nicht von dem Menschen, den ich damit verbinde.
Wenn Liebe daran gemessen würde, wie sehr man sich um einen Menschen sorgt, müsste ich befürchten, nie wieder so lieben zu können.

Meine Liebe, vergiss nicht, dass man diese Musik laut hören muss, damit sie sich entfalten kann. Laut! Lauter!! Noch lauter!!!
((((((@))))))

24.07.2013 um 09:47 Uhr

Psychedelic Voice

Fast hätte ich vergessen, welche Wirkung Deine Stimme auf mich hat. Alleine Dein "hey" zur Begrüßung befördert mich schlagartig in Gefilde der Entspannung und der Zärtlichkeit. Ich könnte Dir stundenlang zuhören, ohne selbst auch nur ein Wort zu sagen.
Fast hätte ich vergessen, wie schön es ist, mit Dir zu lachen. Dein Sinn für Humor inspiriert mich. Ich tauche ein in Dein Lachen und genieße.

Fast hätte ich vergessen, mit welcher Leichtigkeit wir ernsthaft sein können. Als gäbe es eine Form von Nähe, die niemals verfliegt.

Fast hätte ich vergessen, wie schnell die Zeit mit uns vergeht.
Danke für diese Stunde so selbstverständlicher Vertrautheit.

(((((((@)))))))

17.09.2012 um 09:57 Uhr

... Schatten

Selten geht ein Kindergeburtstag völlig ohne Tränen ab. So auch dieser nicht. Immer wenn ich die Augen schloss, mich dem Trubel entzog und die Musik in mir wirken ließ, kam es mir vor, als wäre dies alles nichts als ein riesiger Verrat. In diesen Momenten war ich sogar froh, Dich nicht dazu überredet zu haben, mitzukommen. „Verrat, Verrat!“, hallte es in mir.
Die Diskrepanz zwischen Musik und Show wurde streckenweise unerträglich. Zu „Fix you“ gehören nun einmal jede Menge Kippen und Rotwein. Dazu passt kein Feuerwerk, verdammt! Und wenn Chris Martin singt: „… and the truth is“, dann soll mein innerer Schmerz diese Zeile vollenden, und nicht der angetrunkene Frührentner neben mir, der grölend versucht, seine nicht vorhandene Textsicherheit unter Beweis zu stellen.
Dennoch. Zum Glück gab es sie dann doch – diese ganz leisen Momente, in denen ich es ganz tief unten in mir fühlen konnte… „… that I miss you.“

20.06.2012 um 14:51 Uhr

Realitäten-Kauderwelsch

Irgendwann, vor längerer jedoch gar nicht so langer Zeit, kam ich an den Punkt, an dem ich erkannte, dass es nicht die eine  Realität gibt, sondern dass Realität etwas ist, was sich jeder individuell und gerne auch mehrfach erschafft. Weil ich nun jedoch eher selten dazu neige, mich in innerer Zerrissenheit zu verlieren, stand ich vor der Frage, weshalb ich mir meine individuelle Realität ausgerechnet so modelliere, wie ich es gerade tue, und ob es vielleicht besser für mich wäre, das eine oder andere Detail daran zu verändern. Dabei musste ich feststellen, wie entscheidend das Gefühl für Realität von meiner Selbstsicht abhängig war und ganz sicher auch umgekehrt. Hinzu kam die Feststellung, dass meine Selbstsicht keineswegs eine konstante Größe war. Ähnlich der Philosophie über das halbvolle und das halbleere Glas, konnte ich meine vermeintlich größten Schwächen als Stärken auslegen oder auch in meinen Stärken eine „reale“ Schwäche sehen.  Das verwirrte mich eine Zeit lang ziemlich stark, und wie man sich leicht denken kann, erschwerte es mir, eine persönliche Standortbestimmung vorzunehmen. Ich war mir deswegen nicht wirklich unsicher, aber auch echte Gelassenheit stellte sich diesbezüglich nicht ein. Meine kleinen Ausflüge in die Normopathie waren dann wohl eine logische, wenn auch zweifelhafte Konsequenz.

Insgesamt brachte mich das jedoch auf einen, wie ich meine, guten Weg, den ich erst jetzt – Jahre später – zu reflektieren beginne.

Einige Gedanken dazu:

Mit dem Verständnis, dass sich jeder Mensch seine eigene Vorstellung von Realität aufbaut, erklären sich die meisten zwischenmenschlichen und sozialen Probleme. Ich muss mich weder dafür rechtfertigen, anders zu sein, noch muss ich mich dafür schlecht fühlen, zu wenig anders zu sein (im Sinne von in der Masse verschwinden). Und wenn ich meinem Gegenüber zugestehe, sich ebenfalls in einem selbsterschaffenen Universum zu bewegen, lassen sich auch die Probleme leichter lösen.  
Es obliegt meinem eigenen Ermessen, mein Selbstbild an freigewählte Maßstäbe zu knüpfen. Das heißt auch, ich habe die Wahl, mir Maßstäbe zu setzen, die mein Selbstbild aufwerten, und im Gegenzug Maßstäbe fallenzulassen, die mich klein machen.

Das hört sich jetzt zweifellos einfacher an, als es sich umsetzen lässt. Mit ein paar persönlichen Beispielen lässt sich das aber vielleicht etwas illustrieren.

Auf fachlicher Ebene habe ich mich lange Zeit als Allrounder gesehen. Ein echter Spezialist war ich, durchaus ehrlich betrachtet, nirgends. Überall zeigten sich Schwächen und Defizite. Einige Zeit irrte ich ziellos zwischen den verschiedensten Optionen hin und her, um dabei festzustellen, dass ich das Eine nicht konnte, das Andere nicht wollte und ein Drittes mich langweilte. Nun war dieser Zustand nicht gerade chaotisch, zumindest aber unbefriedigend.
Dann jedoch kamen das halbleere und das halbvolle Glas ins Spiel.
Mit der Zeit stellte sich nämlich heraus, dass gerade diese Allround-Fähigkeit – dieses Wandeln zwischen den Disziplinen – meine eigentliche Stärke ist. Ich fand, dass mein eigentlicher Platz genau an der Schnittstelle zwischen zwei oder drei (Fach-)Welten ist. (Übrigens hatte ich mein Pseudonym zu die dieser Zeit schon längst. Witzig, wie sich solche Dinge manchmal entwickeln.) Also arbeitete ich darauf hin, eben diese Nicht-Spezialisierung zu meiner Spezialstrecke zu machen. Ich hatte eine Nische gefunden, welche kaum besetzt war.  Und der Erfolg gab und gibt mir Recht.    

Und noch etwas durfte ich lernen. Nämlich, dass ich es tunlichst vermeiden sollte, mich auf beruflicher oder gar auf Karriereebene mit anderen Menschen zu messen. Dies würde zwangsläufig immer zu Frust und Minderwertigkeitsgefühlen führen. Es finden sich immer welche, die besser, erfolgreicher, schöner und reicher sind. Dort meine Messlatte anzulegen, wäre selbstzerstörerisch. Vielmehr versuche ich heute, überhaupt nicht mehr zu „messen“. Warum auch? Solange es Menschen gibt, die mich lieben, kann ich mich selbst als liebenswert sehen. Und mal ehrlich: Gibt es eine schönere Selbstbestätigung?

Wenn mich heute jemand um eine persönliche Standortbestimmung bittet, sage ich einfach: Ich sehe mich in der Mitte lieber Menschen, die mir sehr nahestehen.
Realität ist eben formbar – und nichts spricht dagegen, dies zum eigenen Vorteil zu tun.

12.09.2011 um 17:09 Uhr

Noch ein Kreisschluss

Heute drängte mich etwas, nach ihm zu suchen... und ich fand ihn: den älteren Blogeintrag, der so perfekt zu dem neuen Hingucker an meiner Wand passt. ;-)

06.09.2011 um 13:25 Uhr

Juchhuuu!

Ich habe meine Blogs wieder.
Nur will darüber nicht so rechte Freude aufkommen, denn eigentlich müsste ich (wegen des inhaltlichen Fadens) meinen Eintrag vom 30.08. noch einmal posten. Damit würde ich jedoch sofort wieder eine Sperre riskieren, obwohl da nichts drin steht, was aus meiner Sicht spam-verdächtig ausschaut.
Irgendwie ist das doch scheiße, oder?!

 

05.08.2011 um 09:27 Uhr

Nachdenklich

... als er mich versehentlich siezte blieb mir für einen Moment die Luft weg. Ihm war das peinlich, das fand ich echt süß. Aber dennoch frage ich mich, was diesen Freudschen Versprecher ausgelöst hat. Ist mein Auftreten wirklich so autoritär?
Okay, Körpersprache. Ich sitze nun mal gerne schräg auf dem Sofa, mit einem Arm lang auf der Lehne. Das ist wohl eine ziemlich raumgreifende Geste, ich weiß, aber ich mach das eher weil's bequem ist, nicht um mich darzustellen. Also was kann ihn noch dazu veranlasst haben? Das Alter? Das erste Grau? Oh, wer weiß, was Amie ihm über mich erzählt hat. ;-)
Aber so richtig begreifen tue ich's immer noch nicht.