Olli Banjo am Splash!!!
Olli Banjo tritt als Kölner auf dem Splash auf:
Olli Banjo spielt auf dem splash! 2006Als weiteren Künstler für das splash! Festival ist Olli Banjo bestätigt. Auch wenn viele der Meinung zu sein scheinen, dass ein gutes splash! nur von amerikanischen Acts abhängig ist. Gibt es doch immer noch eine große Zahl von deutschen Rappern die richtig die Bühne rocken können - so Olli Banjo!
Auch bei den Juice Awards 2005 hat Olli in den wichtigsten Kategorien abgesahnt. 5. Platz “Solokünstler national”, 5. Platz “Album national”, 8. Platz “Liveact national” und bei den geilsten Punchlines überzeugt Olli durch “Ich hab eine Pistole, Du hat keine Pistole”! Wir freuen uns auf einen energiegeladenen Auftritt von Olli auf dem splash! 2006.
Biografie Olli Banjo:
Was unterscheidet Olli Banjo von den anderen inflationär flowenden Newcomern des ins Unübersichtliche abgleitenden deutschen Rap-Zirkus? Erstens war Olli Banjo “damals” schon mal da. Zusammen mit seiner ehemaligen Crew Maximale Lautstärke, den Fantastischen 4, Fresh Familee, DCS und den Reimbanditen als Deutsche Reimachse machte er 1993 erstmals auf sich aufmerksam, um dann genau so plötzlich wie er die Bühnen betrat, wieder tiefer abzutauchen als Cousteau. Zweitens und vor allem ist es seine gereifte Persönlichkeit und ein überragendes rythmisches Talent kombiniert mit einem selbstbewußten, kontrollierten Flow. Die letzten Jahre, in denen HipHop in Deutschland zu großem Business und einer eigenen funktionierenden Infrastruktur anwuchs, saß Olli Banjo zu Hause in Aschaffenburg. Er beobachtete die Entwicklungen innerhalb der Szene, arbeitete an seinen Texten, perfektionierte seinen Reimstyle und blieb geduldig. Diese stillen Jahre, mitsamt all ihrer dunklen Phasen und persönlichen Krisen haben Olli Banjo zu dem gemacht, was er heute ist: Ein nachdenklicher doch hungriger, extrem eigenständiger Texter, der reimtechnisch gewappnet ist und weiß was er will, kurz - ein gefährlich frischer MC.
“Meine erste Priorität sind Flows, Style und eine gute Technik” sagt Olli über seinen Antrieb. “Ohne Skillz dringt kaum eine Botschaft zu mir durch”. Und das - nur das - ist der kleine und doch so bedeutende Unterschied; der Grund warum Olli Banjo hier ist um zu bleiben: Olli Banjo hat seinen “Kram beisammen”. Das Warten hat ein Ende, die Zeit ist mehr als reif. Kurz vor dem Absturz drückt er den roten Knopf seines persönlichen Schleudersitzes und macht sich frei. Im Jahr 2001 hat er sein Team formiert. Produzentenhirn Roe Beardie von Headrush Productions (Plattenpapzt, Walkin Large, Brooke Russel, Brixx, DCS) hat das Talent von Olli Banjo erkannt und schneidert ihm angemessen avantgardistisch-pumpende Beats wie Maßanzüge auf den Leib. Die erste 12″ “Rotlicht / Du und mein Penis” erschien noch als limitiertes Whitelabel bei Headrush Rec. und wurde prompt zur 12″ des Monats im Juice-Magazin gekürt. Man überschlug sich förmlich vor Begeisterung über Olli’s unkrampfigen Style.
Zu ungehört, zu eigen, zu unangepasst ist Olli Banjo’s Herangehensweise an Texte und deren Performance, als dass man ihn überhören könnte. Er bedient sich schlichtweg eines “anderen” Vokabulars und vermeidet dadurch die derzeit stark überstrapazierten Battle-Rap-Plattitüden. Seine optische und verbale Präsenz überzeugt live wie auf Tonträger: Auf dem 5. Teil der legendären “Beatz Aus Der Bude”-Freestylesession in Venlo/NL überraschte er mit frischen Freestyles und zahlte mit dieser Performance endgültig seine “Untergrundschulden”. “Rap ist für mich die Möglichkeit eine eigene Sprache zu entwickeln” sagt Olli Banjo über seine Affinität zum Sprachspiel. “Ich bin verliebt in Sätze, Worte, Buchstaben und die Möglichkeit frei damit umzugehen.
“Im April erscheint Olli Banjo’s 12″ “Notruf”. Auf dieser 12″ wird ein kompakter und doch abwechslungsreicher Querschnitt seiner Entwicklung und seiner angeschrägten Gedankenwelt skizziert. Nicht zuletzt ist “Notruf” ein dicker Teaser für das, was noch vor uns liegt: Olli Banjo in voller Länge - das Album “Erste Hilfe” ab Mai 2003. “Ich will, dass die Leute Style zu schätzen wissen, auch - oder gerade wenn sich meine Musik jenseits der gewohnten Hörgewohnheiten bewegt.” Ein großes “Wort drauf!”
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