Dakinis Welt

04.02.2010 um 14:00 Uhr

Breathing...

von: Dakini

 

...THe only trick is to keep breathing....

Manchmal ist selbst das nicht einfach....

Dakini

11.01.2010 um 18:10 Uhr

mind

von: Dakini

 

 

Gasser Daniel - Frauenkoerper

Daniel Gasser - Frauenkörper

 

Free your mind,

and the rest will follow.

 

06.01.2010 um 10:22 Uhr

Lost...

von: Dakini

 

 

Lost in my translation....

 

04.01.2010 um 13:11 Uhr

Das eigene Element

von: Dakini

Musik: Spiegelbild - Unheilig

Das letzte Jahr war voller Ereignisse, Emotionen und Veränderungen, voller Schmerz, Wut, Zweifel, voller Erkennen, voller Halt, mir lieben und wichtigen Menschen, die mir Stütze waren und sind. Die letzten Monate waren auch voller füllend warmer Emotion. In den letzten Tagen, Wochen und Monaten habe ich viel reflektiert und höre damit auch nicht auf. Mir wird einiges immer bewusster und anderes wird mir bewusst gemacht, auch in dem ich mit der Nase darauf gestossen werde oder mich im Austausch reflektieren kann. Dafür bin ich sehr dankbar.  Ich bin in einen Felsspalt gefallen, auf dem Weg zu meinem persönlichen 8000er und nun bin ich dabei aus der Spalte zu luken und wieder Boden unter den Füssen zu bekommen. Mit wunderbarer Unterstützung.  

Ich will ein fremdes Land bereisen,
seine Berge bewandern,
seine Küsten erforschen.
Die rauen Klippen besteigen,
und Halt finden am lebensrettenden Vorsprung.

Ich will die fremden Winde spüren,
und den warmen Regen auf meinen Wangen.
Meine Hände will ich in seine Erde graben.
Seine Wurzeln fühlen will ich,
schmecken sein Salz und riechen den Duft seiner weiten Täler.

Und ich will kämpfen mit dem Land,
mich messen mit seinem Willen.
Seine und meine Grenzen erforschen,
bis der Schlaf kommt
und ich mich bette auf den Blättern seines Herbstes.
   

Das was ich bei anderen schon immer klar gesehen und erkannt habe, erkenne ich nun auch bei mir. Es ist wichtig, dass die Umgebung gefunden wird, in welcher die eigene Stärken zur Geltung kommen und auch einen Unterschied machen. Das ist eine Herausforderung, wenn sie angenommen wird, eine der Schönsten und die wichtigste Aufgabe in unserem Leben. Ich habe sie angenommen, mein Körper zwang mich in die Knie und mein Geist nahm sie an. Ob ich jemals ankommen werde, weiss ich nicht und letztendlich hört der eigene Weg nie auf, doch es ist wichtig diesen Weg, mit all seinen Abzweigungen und Um- und Irrwegen, so angenehm wie möglich zu gestalten. Und wenn wir in unserem Element sind, dann führt fast jeder Weg den wir beschreiben irgendwo hin, Es bedarf einer gewissen Abenteuerlust, den Schritt über die üblichen Grenzen hinaus zu machen und dies gelingt am besten, mit dem Halt der Nächsten, auch wenn wir immer alleine unseren Weg beschreiten. Der Weg den ich gerade gehe ist spannend und auch durchaus unangenehm, aber ich bin neugierig, neugierig darauf auch unbekanntes Terrain zu erobern und somit meinem persönlichen Element noch mehr Raum zu geben und damit auch zu wachsen.  

Eine Geschichte die mich berührt und mir ein Wegbegleiter für dieses Jahr ist, ist sehr passend zum Thema das eigene Element und ich möchte es allen mit auf den Weg geben.

 

 

 

http://www.youtube.com/watch?v=_AQtNaxJ8Ok

 

 

17.12.2009 um 12:19 Uhr

Als die Aufrichtigkeit die Lüge traf

von: Dakini

Die Aufrichtigkeit schritt eines Tages durch die Welt und hatte eine echte Freude über sich.

Ich bin doch eine tüchtige Person, dachte sie; ich scheide scharf zwischen gut und schlecht, mit mir gibt's kein Patieren; keine Tugend ist denkbar ohne mich.

Da begegnete ihr die Lüge in schillernden Gewändern, an der Spitze eines langen Zuges. Mit Ekel und Entrüstung wandte die Aufrichtigkeit sich ab. Die Lüge ging süßlich lächelnd weiter; die letzten ihres Gefolges aber, ein kleines schwächliches Volk mit Kindergesichtchen schlichen demütig und schüchtern vorbei und neigten sich bis zur Erde vor der Aufrichtigkeit.

'Wer seid ihr denn?', fragte sie.

Eines nach dem anderen antwortete: 'Ich bin die Lüge aus Rücksicht.' - 'Ich bin die Lüge aus Pietät.' - 'Ich bin die Lüge aus Barmherzigkeit.' - 'Ich bin die Lüge aus Liebe.', sprach die Vierte, und die Kleinsten von uns sind: das Schweigen aus Höflichkeit, das Schweigen aus Respekt und das Schweigen aus Mitleid.'

Da errötete die Aufrichtigkeit und plötzlich kam sie sich doch etwas plump und brutal vor.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach