Good bye 2006
"Es gibt keinen Weg zum Glück. Das Glück ist der schöne, holprige Weg, auf dem wir gehen, stolpern, tanzen ... "
Ab und an ist der Weg holpriger und auf einmal liegt ein Stein auf dem Weg, der einfach bei Seite geschoben werden kann oder welchen man betrachtet und mit welchem man sich beschaeftigt, um dann ohne stolpern, tanzend den Weg weiter begehen kann.
Und manch ein Stein wird Wegbegleiter und gibt Kraft und Ruhe.
Promise yourself to be so strong
that nothing can disturb your peace of mind.
Look at the sunny side of everything and make your optimism come true.
Think only of the best, work only for the best, and expect only the best.
Forget the mistakes of the past and
press on to the greater achievements of the future.
Give so much time to the improvement of yourself
that you have no time to criticize others.
Live in faith that the whole world is on your side so long as you are
to the best that is in you!
Christian D Larson
Stromberg - La Rose
Gedankenstürme, durchfluten meinen Bauch und Kopf.
In jeder noch so kleinen Windung bäumen sich Gedanken,
gegeneinander auf und ebben wieder ab.
Lösungen, die ganz von alleine geschehen,
Schwierigkeiten, die sich wie Luft auflösen, nur weil Gedankenstürme sie weggepustet haben.
Sinnesfluten, durchziehen mein gesamtes Wesen,
lassen mich leuchten und glühen,
emporsteigen und niederfallen,
vor Lust erzittern und vor Neugier explodieren.
Alle Sinne nutzen oder den Sinnen beraubt,
Sinnesfluten durchziehen mich ganz.
By Daki
Drei Tage Spanien. Drei Tage voller Veränderungen und Wärme, Spass und Selbstreflektion.
Wir, unser Team, flogen letzte Woche alle nach Bilbao, um das Jahr ausklingen zu lassen, das letzte Meeting zu absolvieren und Mitarbeitergespräche zu führen.
Am ersten Abend trafen wir uns ohne Chefin, die erst, sehr spät am Flughafen eintraf, und genossen die ersten 'Pintos' und Vino Tinto in einer urigen Bodega. Ein wunderschöner Abend.
Tags darauf traf uns die Mitteilung unserer Chefin, dass sie das Unternehmen verlässt, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Ein Raunen durchzog die Menge, dann kehrte Stille ein, ein Nichtwahrhabenwollen. Wir alle wünschen Ihr alles Gute und Erfolg, doch auch ein wehmütiges Herz ist dabei. Es folgten wirklich sehr gute Gespräche und wir sind sehr dankbar, dass wir diese Zeit bekamen uns von ihr zu verabschieden. Nach einem turbulenten Vormittag, brachen wir dann zu unserem Weihnachtsessen im Guggenheim Museum Bilbao auf. Auf dem Weg dorthin, kehrten wir noch in 4 Bodegas ein, tranken jeweils Wein und assen ein Pinto und dann ging es weiter.
Das Guggenheim Museum ist phantastisch und ebenfalls das Restaurant. Im Anschluss, guckten wir uns zu Fuss Bilbao an und beschlossen dann mit der U-Bahn zum Heimatort unserer Vorgesetzten zu fahren. Nach drei weiteren Bodegas, setzten wir uns auf Treppen oberhalb des Meeres und genossen den warmen Wind, die Wellen, den Sonnenuntergang und liessen unsere Gedanken schweifen.
Als es dann etwas kühler wurde gingen wir zu ihr nach Hause und lernten ihre Familie kennen. Ein wundervoller Einblick. Auf dem Weg zur U-Bahn, um wieder nach Bilbao zu fahren, versackten wir in vier Bodegas und beschlossen einfach solange weiterzumachen, bis wir nicht mehr konnten. Es war ein sehr geselliger Abend voller guter, tiefer Gespräche und einer Menge Spass. Und den Spass hatten wir solange, bis doch tatsächlich die letzte Bahn abgefahren war. So nahmen wir dann nach einer letzten Einkehr zwei Taxen.
Die Beurteilung verlief sehr gut und ich bekam viele hilfreiche Dinge mit auf meinen weiteren Weg. Dafür bin ich ihr sehr dankbar und es ist gut zu wissen, dass dieser Kontakt zwischen ihr und uns nicht abbrechen wird.