Dakinis Welt

16.01.2008 um 12:03 Uhr

Handy

von: Dakini

Musik: Gaudeamus igitur...

Werner Carol Mike - Global Digital Communication

Global Digital Communication- Carol Mike Werner

 

Sehr schöne Nachrichten. Nokia schliesst die Produktion in Bochum. Grund die hohen, hohen Personalkosten, die allerdings nur 5% der Kosten ausmachen. Da platzt mir die Hutschnur.

 

Erst werden Fördergelder in Millionenhöhe eingestrichen und dann alle Menschen auf die Strasse gesetzt, damit in Rumänien richtig günstig produziert werden kann. Aha. Natürlich mit Geldern aus dem europäischen Fördertopf, wie praktisch. Schön dumm, wenn man es nicht tun würde nicht wahr? Und was ist mit Ethik? Was passiert nun seitens unserer Politik? Was passiert nun im Falle Nokia und Bochum? Es bleibt abzuwarten. Es wäre an der Zeit ein Zeichen zu setzen, dass so nicht mit Menschen und Fördergeldern umgegangen werden kann. Sie sollen Menschen fördern und nicht die Gewinne grosser Unternehmen steigern.

 

Rumänien, ein zweites Polen. Mittlerweile hat sich in Polen die Kostenstruktur stark verändert und Fachkräfte wandern zu Hauf ins Ausland ab, um dort besser zu verdienen. So haben sich schon einige Firmen dazu entschlossen, wieder zurückzukehren. Es würde mich nicht wundern, wenn dies in ein paar Jahren in Rumänien ebenfalls der Fall sein wird.

 

What a wonderful world....

 

Dakini
  

01.01.2008 um 04:20 Uhr

Good bye 2007 and welcome 2008

von: Dakini

Lawrence John - Hardangerfjord - Norway
Hardanger Fjord - John Lawrence

 

Das Jahr 2007 war ein sehr intensives, positives Jahr. Ein Jahr des Erlebens, des Vorankommens, des Erkennens, des Willkommenheissens und des Abschiednehmens, der Nähe und Distanz, des Lernens.

Für jeden Moment des Jahres bin ich dankbar ihn erlebt zu haben und möchte keinen einen missen, weder die Momente des Glücks und der Ergriffenheit, noch die Momente der Zerissenheit und des Zweifels. Jeder Moment war in sich lehrreich und gut. 

Gestern beging ich das Jahresende bewusst alleine zu Hause. Ich muss gestehen, noch nie habe ich so 'oft' Silvester gefeiert wie gestern bzw heute. Es fing bereits um 12 Uhr Mittags an mit Pam aus Neuseeland, ging weiter über Thailand, Indonesien bis hin nach Europa, angefangen mit Griechenland bis hin nach Island zu Cynthia.Nun feiert noch Astrid in Amerika. Irgendwie faszinierend wenn ich mir das so recht bedenke. Die Verbindung ist da, per Internet und lässt die Welt kleiner werden und dennoch grösser, denn es bietet so vielfältige Möglichkeiten, auch über Grenzen hinweg in Kontakt zu bleiben.

Freundschaften haben keine Grenzen und es ist ganz egal, ob geliebte Menschen in der Ferne weilen oder ganz nah sind. Selbst wenn auf der Landkarte tausende von Kilometern dazwischenliegen, so sind sie doch im Herzen ganz nah. Auch diese Nähe ist unterschiedlichster Natur und es gibt sogar die Berührung der Seele. Das ist so wertvoll wie ein Diamant.

Die kleine Schatulle mit den Wünschen für 2008 steht nun gut und sicher auf dem Schrank. Ich bin gespannt, wie sich der Brief Ende 2008 liesst.

Ein Jahr wird verabschiedet, als wäre es dann nicht mehr da. Doch das ist es noch. Irgendwie kommt mir nun das Schabenprinzip in den Sinn. Die Schabe an sich lebt in der Zweidimension und kann sich im Traume nicht vorstellen, dass es etwas Dreidimensionales gibt. Das neue Jahr ist wie eine offene Kiste, in der bereits alle Jahre zuvor befinden, Kiste um Kiste, ählich wie die russischen Juleikapuppen. Diese Kiste füllt sich mit Ereignissen jeglicher Art und wird Ende das Jahres geschlossen und bedächtig in eine neue Kiste gestellt. Die Kiste hat aber viele Durchlässe und so fliessen historische, vergangene Ereignisse mit in die neue Kiste. Was das nun mit einer Schabe zu tun hat? *Lach*, können wir uns denn jetzt schon vorstellen wie gross die Kiste wird, welche Dimensionen diese annimmt?

Ich wünsche ein Jahr voller wunderschöner Glücksmomente und wärmenden Augenblicken sowie eine Menge Phantasie und Inspirationen und vor allem Gesundheit und Wohlergehen.

Einen traumhaften Start in das Jahr 2008

DakiniÂ