Dakinis Welt

29.04.2009 um 08:53 Uhr

Stopp

von: Dakini

Dieses Stoppschild macht mich kirre. Dank der Tipps ist es mir jetzt zwar wieder möglich auch einen Eintrag zu schreiben, doch ist dies Schild jeden Tag wieder von neuem da. Die einzige Möglichkeit, jeden Tag die Auflösung der Grafik zu verändern, um dies leidige Schild zu beseitigen.

Die 'Demonstration', davon habe ich jetzt mehr als genug. Muss es weiter existieren?

So macht es mir keinen Spass.

25.04.2009 um 13:06 Uhr

An Tagen wie diesen...

von: Dakini

 

 

Anonymous  - Girl with Dog

Anonymos - Girl with Dog

 

So ein Tag wie dieser, an dem die Sonne scheint, die Blätter rauschen, die Vögel zwitschern, ich auf dem Balkon in meiner Oase zur Ruhe komme und den Ruf einer Mutter vernehme: 'Hast Du Dein Handy dabei Jacqueline und vergiss den Fahrradhelm nicht'. Ja da kommen Erinnerungen in mir hoch.....

Also in meiner Generation oder sagen wir die Vorachziger, um das noch zu erweitern und da in der Kindheit, trugen wir keine Fahrradhelme, hatten keine Mountainbikes, reparierten unsere Fahrräder noch selber und waren auch im Auto nicht angeschnallt. Wir gingen morgens aus dem Haus und streiften mit unseren Freunden durch die 'Wildnis' bis abends die Sonne unterging. Wir fingen Frösche, Molche, schüttelten Fliegen und liesen sie fliegen und lachten als sie im Zickzack weiterflogen. Wir pflückten Beeren, assen Würmer ohne zu sterben, tranken an Bächen, spielten Räuber und Gendarm, fesselten und jagten uns, entdeckten uns und die Welt.

Wir bauten uns aus Kisten Autos, fuhren Rollschuh die Strasse hinunter und holten uns tiefe Schrammen, wenn wir einem Auto ausweichen mussten, bis wir es gelernt hatten. Wir brachen uns Knochen, Zähne fielen aus bei manch einem Ausflug und geschnitten haben wir uns, aber es gab keine Anzeigen und wenn wir etwas falsch machten, trugen wir die Konsequenz oder lernten sie zu tragen. 

Wir hatten Amalgam in den Zähnen, tranken aus Wasserhähnen, wir assen ungesunde Sachen wie Braten und Schmalz und wurden nicht fett, tranken mal viel über den Durst und wurden nicht zum Alkoholiker.

Wir verloren Spiele, die wir uns selbst ausdachten und lernten zu verlieren und kamen ohne Störungen auch ohne Nintendo, PC Games, Handy, Wellnessoasen, Fitnessclubs, eigenen Fernseher usw aus. Unsere Telefone hatten sogar noch Wählscheiben.

Wenn wir Mist bauten spürten wir das gleich ohne psychologisches Hinterfragen. Wir hatten Sex ohne tödliche Krankheit im Hintergrund.

Wir hatten Freiheit, Erfolg, Misserfolg und Verantwortung.....

An Tagen wie diesen mag ich für ein Wochenende nochmal ausgedehnt Kind sein und im Herzen und sein, habe ich es mir bewahrt und bewahre es.

 

12.04.2009 um 08:45 Uhr

Wärme und Stärke

von: Dakini

Es ist schon verwunderlich welche Kraft und Stärke in uns verwurzelt ist. Ich weiss, dass ich stark bin, doch wirklich bewusst wird mir dies erst, in dem Moment wenn ich selbst fast glaube keine Kraft mehr zu haben. Es geht weiter, immer weiter und das ist auch gut so. Besondere Kraft geben mir meine Freunde - wichtige, mir sehr nahe Menschen.

Ich habe den Schritt getan, den ersten Schritt aus dem Hamsterrad heraus. Es ist ausgesprochen, gesagt. Ende des Monats ist ein nächster Meilenstein. Die Kraft in meiner Mitte ruht. Nach diesem Gespräch war ich einfach ruhig und das tat und tut unheimlich gut.

Mir ist sehr bewusst, dass dies erst der erste Schritt war und weitere folgen, auch parallel folgen, schon passieren. Aber ich glaube es war essenziell eine Grenze laut zu benennen und das verschafft mir ein Gefühl, welches ich nicht beschreiben kann, welches mich in gewisser Weise trägt.

Jeden Schritt des Umbruchs, nehme ich auf, gehe ihn, weil er in die richtige Richtung geht. Wenn auch Umwege dabei sein werden oder dabei sind, so sind sie es und so gehe ich sie.

Warum ich lange brauchte, um diesen Schritt zu gehen...... es ist die Angst die hemmt, die Angst seine Existenz zu verlieren, zu fallen und nicht mehr aufstehen zu können.....

Mir hat ein lieber Mensch bewusst gemacht, dass ich nach meiner eigenen Hand greifen muss, um den Absturz zu verhindern. Und wenn ich falle, dann falle ich, aber ich werde aufgefangen von denjenigen die meine Seele stützen, weil sie einfach da sind - ohne viele Worte, einfach da. Nur muss ich die Hand ergreifen und auch von dem Fall keine Angst haben.

Nun gehe ich raus an die frische Luft, fange den Osterhasen, suche nach 'meinem' Entenpaar am Fluss, geniesse die Sonne und freue mich auf warme und wärmende Momente.

08.04.2009 um 23:02 Uhr

Vom Osterhasen....

von: Dakini

'Mama, heute im Kindergarten, da hat ein Junge gesagt, dass es überhaupt keinen Osterhasen gibt.'

Pause

'Ist deeeeeeer blöd. Wer soll denn sonst die vielen Eier bringen!'

Sagt es und lacht sich kaputt.

Dann setzt er sich an einen Tisch und malt voller Konzentration ein Schild mit einem Pfeil, befestigt es an einem Stab und stürmt in den Garten, wo er es nahe des Gartentörchens in die Erde steckt.

'Für was ist das Schild?'

'Na, wenn der Hase kommt, dann weiss er gleich, dass das da vorne unser Haus ist und muss die Eier nicht so verstecken.'

Herrlich. Noch immer sind Tränen in meinen Augen vor lachen. Er ist einfach zum in die Arme schliessen.

 

06.04.2009 um 08:17 Uhr

Ein Tag der kommt, ein Tag der geht....

von: Dakini

 

Ein Tag der kommt,

ein Tag der geht,

und die Zeit steht still.

 

Man denkt hinein,

man denkt im Kreis,

weil mans verändern will.

 

Die Furcht ist da,

die Furcht sie nimmt,

sie klaut die Kraft in dir.

 

Der Mut ist da,

der Mut ist hier,

die Mauer hol ich mir.

 

by Dakini