Das eigene Element
Musik: Spiegelbild - Unheilig
Das letzte Jahr war voller Ereignisse, Emotionen und Veränderungen, voller Schmerz, Wut, Zweifel, voller Erkennen, voller Halt, mir lieben und wichtigen Menschen, die mir Stütze waren und sind. Die letzten Monate waren auch voller füllend warmer Emotion. In den letzten Tagen, Wochen und Monaten habe ich viel reflektiert und höre damit auch nicht auf. Mir wird einiges immer bewusster und anderes wird mir bewusst gemacht, auch in dem ich mit der Nase darauf gestossen werde oder mich im Austausch reflektieren kann. Dafür bin ich sehr dankbar.  Ich bin in einen Felsspalt gefallen, auf dem Weg zu meinem persönlichen 8000er und nun bin ich dabei aus der Spalte zu luken und wieder Boden unter den Füssen zu bekommen. Mit wunderbarer Unterstützung. Â
Ich will ein fremdes Land bereisen,
seine Berge bewandern,
seine Küsten erforschen.
Die rauen Klippen besteigen,
und Halt finden am lebensrettenden Vorsprung.
Ich will die fremden Winde spüren,
und den warmen Regen auf meinen Wangen.
Meine Hände will ich in seine Erde graben.
Seine Wurzeln fühlen will ich,
schmecken sein Salz und riechen den Duft seiner weiten Täler.
Und ich will kämpfen mit dem Land,
mich messen mit seinem Willen.
Seine und meine Grenzen erforschen,
bis der Schlaf kommt
und ich mich bette auf den Blättern seines Herbstes.  Â
Das was ich bei anderen schon immer klar gesehen und erkannt habe, erkenne ich nun auch bei mir. Es ist wichtig, dass die Umgebung gefunden wird, in welcher die eigene Stärken zur Geltung kommen und auch einen Unterschied machen. Das ist eine Herausforderung, wenn sie angenommen wird, eine der Schönsten und die wichtigste Aufgabe in unserem Leben. Ich habe sie angenommen, mein Körper zwang mich in die Knie und mein Geist nahm sie an. Ob ich jemals ankommen werde, weiss ich nicht und letztendlich hört der eigene Weg nie auf, doch es ist wichtig diesen Weg, mit all seinen Abzweigungen und Um- und Irrwegen, so angenehm wie möglich zu gestalten. Und wenn wir in unserem Element sind, dann führt fast jeder Weg den wir beschreiben irgendwo hin, Es bedarf einer gewissen Abenteuerlust, den Schritt über die üblichen Grenzen hinaus zu machen und dies gelingt am besten, mit dem Halt der Nächsten, auch wenn wir immer alleine unseren Weg beschreiten. Der Weg den ich gerade gehe ist spannend und auch durchaus unangenehm, aber ich bin neugierig, neugierig darauf auch unbekanntes Terrain zu erobern und somit meinem persönlichen Element noch mehr Raum zu geben und damit auch zu wachsen. Â
Eine Geschichte die mich berührt und mir ein Wegbegleiter für dieses Jahr ist, ist sehr passend zum Thema das eigene Element und ich möchte es allen mit auf den Weg geben.
http://www.youtube.com/watch?v=_AQtNaxJ8Ok
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Denoch zeigen sich immer wieder Menschen auf diesem Weg, die dich begleiten oder sogar folgen- ein Stück des Weges. Ich glaube inzwischen, das es sich aus den Entscheidungen heraus ergibt,wer das ist. Man hat also auch dieses in der Hand anscheinend.
Mut, die Herausforderung anzunehmen und Kraft,den Widerungen entgegen zu stehen gehören dazu. Ein Blick um sich herum mit Achtsamkeit!!! ist unumgänglich. Pausen einzulegen,wenn drauße Sturm herrscht....Ich finde ja persönlich,das es so wunderbar ist,sich überhaupt zu bewegen....Und auch wenn ich nicht weiß,was danach kommt,so freue ich mich auf die nächsten Stationen, die ich (mit meinen Wegbegleitern) erreiche. Ich will zum Glück nicht mehr den 8000er in einem Stück schaffen!
Übrigens ,Herr von Hirschhausen darf mir gerne in Zukunft die Gute-Nacht-Geschichte vorlesen. Boah,die Stimme .....^^
Liebe Grüße Dir
Shadoweyes