Dakinis Welt

10.08.2005 um 06:40 Uhr

Morgen wars der Mond schien helle....

von: Dakini

 

Raota Pedro Luis - untitled

 

Dunkel war's der Mond schien helle,

als ein Wagen blitzeschnelle

langsam um die Ecke fuhr.

Drinne sassen stehend Leute,

schweigend ins Gespräch vertieft,

als ein totgeschossner Hase, auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Auf ner grünen Bank, die rot angestrichen war,

sass ein blondgelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzem Haar.

neben ihm ne alte Schrulle, die kaum zählte 30 Jahr

und ne Butterstulle, die mit Wurst bestrichen war.

Dies Gedicht verfasste Goethe,

als er in der Morgenröte auf dem Nachttopf sass

und die Morgenzeitung las.

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierennot_me schreibt am 10.08.2005 um 08:51 Uhr:Dunkel war\'s Mond schien helle..... so kenne ich den Anfang...
  2. zitierenDakini schreibt am 10.08.2005 um 10:06 Uhr:;-) Merci, ich habe heute früh immer wieder gerätselt wie das erste Wort war. Habe es als Kind von meinem Vater gelernt. Danke Dir ;-)

    GLG

    Daki
  3. zitierennot_me schreibt am 10.08.2005 um 19:15 Uhr:Gern geschehen, ich habe dies als Kind auch immer wieder rezitiert, es war so schön absurd... Es gibt sogar noch eine viel längere Fassung, die hatte ich mal auf meinem Trivialblog, aber den habe ich gelöscht... Beste Grüsse und stelle uns noch mehr so tolle Sachen wie das Hotel vor..
  4. zitierenDakini schreibt am 11.08.2005 um 20:05 Uhr:Hast Du vielleicht noch die längere Variante? Bin ganz neugierig. Wegen des Hotels ;-) Spannende Dinge wirst Du hier immer wieder finden ;-) Versprochen.
  5. zitierennot_me schreibt am 12.08.2005 um 09:30 Uhr:So, hier ist die lange Version, eine längere kenne ich nicht.. Sorry für den überlangen Kommentar, wenn Du den Text ausschneidest, kannst Du den Kommentar gerne löschen.

    Beste Grüsse M.



    Dunkel war\'s, der Mond schien helle,

    schneebedeckt die grüne Flur,

    als ein Auto, blitzeschnelle,

    langsam um die Ecke fuhr.



    Drinnen saßen stehend Leute,

    schweigend ins Gespräch vertieft,

    als ein totgeschoss\'ner Hase

    auf der Sandbank Schlittschuh lief.



    Und auf \'ner grünen Bank,

    die rot angestrichen war,

    saß ein blondgelockter Jüngling

    mit kohlrabenschwarzem Haar.



    Neben ihm \'ne olle Schrulle,

    die zählte g\'rad\' mal siebzehn Jahr,

    in der Hand \'ne Butterstulle,

    die mit Schmalz bestrichen war.



    Droben auf dem Apfelbaume,

    der sehr süße Birnen trug,

    hing des Frühlings letzte Pflaume,

    und an Nüssen noch genug.



    Rings herum herrscht tiefes Schweigen

    Und mit fürchterlichem Krach

    Spielen in des Grases Zweigen

    Zwei Kamele lautlos Schach



    Und zwei Fische liefen munter

    Durch das blaue Kornfeld hin

    Endlich ging die Sonne unter

    Und ein grauer Tag erschien.



    Von der regennassen Straße

    wirbelte der Staub empor.

    Und der Junge bei der Hitze

    mächtig an den Ohren fror.



    Beide Hände in den Taschen.

    hielt er sich die Augen zu.

    Denn er konnte nicht ertragen,

    wie nach Veilchen roch die Kuh.



    Holder Engel, süßer Bengel,

    furchtbar liebes Trampeltier.

    Du hast Augen wie Sardellen,

    alle Ochsen gleichen Dir.



    Diese traurige Geschichte

    war so lustig wie noch nie,

    deshalb heißt\'s auf Wiedersehen,

    bleibe bei mir, oh Marie!



    Dies Gedicht schrieb Wolfgang Goethe

    abends in der Morgenröte

    während er auf\'m Nachttopf saß

    und seine Morgenzeitung las.



  6. zitiereneddi_313 schreibt am 30.08.2005 um 23:30 Uhr:kennt jemand auch diesen spruch komplett... 5 minuten vor anbruch der welt stand ich auf einem kartofellfeld (es kommt auch vor \"aale aale wer kauft hechte\"!) bitte sendet mir den kompletten limerick!!!!! danke!!!!

    eddi_313

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