Dakinis Welt

28.05.2005 um 20:49 Uhr

Shiva & Shakti

von: Dakini

 

Shiva & Shakti

Viele Menschen im westlichen Kulturkreis sehen ihren Körper entweder als etwas an, das "funktionieren" muß oder kritisieren ihn, weil er nicht einem "perfekten" und unerreichbaren Ideal entspricht.
Tantra kann eine neue Beziehung zum eigenen Körper und der ihm innewohnenden Sinnlichkeit aufbauen. Ein JA zu dir als Mann oder Frau zu finden und deinen Körper annehmen und lieben zu lernen ist ein erster wichtiger Schritt im Tantra. Uns selbst in unserem Körper zuhause zu fühlen, ihn zu bewohnen, denn Tantra sagt: "Der Körper ist der Tempel der Seele".

Auch der Persönlichkeitstrainer Rene Egli weist darauf hin, daß es wichtig ist, uns selbst auch zu lieben (Die Bibel: "Liebe Deinen Nächsten, WIE DICH SELBST!")
Dies müssen wir unter Umständen erst lernen.

Tantra geht davon aus, daß in jeder Frau ein göttlicher Wesenskern ist, der "Shakti" genannt wird, in jedem Mann ein "Shiva".
So geht es im Tantra nicht nur um die Begegnung von Mann und Frau, sondern insbesondere von Shiva und Shakti. Aus der westlichen Sichtweise würde wir hier wohl eher die jeweiligen Seelen oder Wesen dafür heranziehen. Wir wohnen als Götter im Tempel unserer Körper. Und dieser Tempel möchte gepflegt und verehrt werden. Tantra ist wie eine Liebesgeschichte - eine Liebesgeschichte mit dir selbst als Shiva oder Shakti.

Es wird im Tantra großer Wert auf die Sinne gelegt. Dabei beginnt Sinnlichkeit bei den Sinnen: Sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken. Normalerweise erleben wir unsere Welt nicht mehr unmittelbar, sondern aus unseren Gedanken, Vorstellungen und Bewertungen heraus.

Unsere Wahrnehmung ist durch unsere Vorurteile und Emotionen getrübt. Alles wird "eingeordnet", für gut oder schlecht befunden (bewertet), noch bevor wir etwas an sich erfahren können.
Tantra führt uns zurück in das Reich unserer Sinne. Es lehrt uns, wie wir durch das reine Lauschen, Riechen, Schmecken, Fühlen und Schauen uns selbst und den anderen ganz neu wahrnehmen und begegnen können, jenseits des Verstandes und seiner Beurteilungen, also mehr von unserem Wesen, der Seele, her. Jeder Augenblick kann zur Ewigkeit werden, wenn wir völlig in der Gegenwart sind.


So führt uns Tantra zum entspannten Fühlen, zu mehr Losgelöstheit von Gedanken und Erwartungen, zu unseren ureigensten Wünschen und Impulsen und zu einem sinnen-freudigen Dasein. Die Außenorientierung: "Was denken oder machen die anderen?" tritt zurück zugunsten der eigenen Innenschau: "Was wünsche ich?" Lebensfreude und Lebenslust entsteht, wenn wir uns erlauben, die Vielfalt der Gefühle neu zu entdecken. All die Bewertungen und Urteile sein zu lassen, deinen eigenen Impulsen zu folgen. Tantra bedeutet, sich den wesentlichen Dingen im Leben zuzuwenden - und zuerst einmal uns selbst.

Diese Zeilen stammen aus  http://single.de/profil/TANTRA_info hier findest Du noch weitere Informationen. Besser hätte ich es nicht zusammenfassen können.

Ein wirklich spannendes und bereicherndes Thema.

 


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