Zu früh gefreut?
Habe ich vor noch nicht allzu langer Zeit gejubelt, dass jetzt eine Art Sommerpause beginnt, stelle ich jetzt fest, dass sie wohl ins Wasser gefallen ist!
Das hat nicht nur mit dem Dauerregen in Norddeutschland zu tun – der lässt in unserem Garten alles sprießen, aber wir können das Farben- und Blütenmeer leider nur durch die Fensterscheibe genießen.
Ich bin einfach nicht bereit dazu, mich mit Rolli, Friesennerz und Gummistiefeln auf die Terrasse zu setzen *grummel*.
Ein kurzfristig anberaumter Arbeitstermin erwies sich als äußerst fruchtbar und das bedeutet: Arbeit, Arbeit, Arbeit!
Das Gute daran ist eben das gerade beklagte miese Wetter, das weder zu Spaziergängen, noch zu Ausflügen einlädt und die tollen Ideen, die wir gemeinsam entworfen haben und die jetzt auf Realisierung warten.
Und so sitze ich denn wieder mal an meinem Arbeitsplatz (und freue mich, dass der gleich im Nebenzimmer ist und ich keinen Schirm brauche, um ihn zu erreichen) und quäle meinen PC, mein Hirn und meine Finger, die die Tastatur betrommeln.
Irgendwo da draußen gibt es Menschen, die sich noch an meine Stimme erinnern oder irgendwann mal von mir Post bekommen haben oder sogar mal auf meinem häuslichen Sofa meine vollständige Anwesenheit genossen haben. Momentan reduzieren sich meine Kontakte auf Lebenszeichen, Arbeitsbesprechungen oder plattes Abhängen auf besagtem Sofa, wenn meine Gedanken nur noch Schatten werfen.
Ha, all denen, die mir mit Langeweile auf dem platten Land gedroht haben, kann ich lächelnd den Stinkefinger zeigen *grins*!
Ich nähere mich Stück für Stück der Verwirklichung meiner Vision: Ein Bild aus meinen kühnsten Träumen entsteht gerade echt und in Farbe im real life und zwar schneller, als ich es erhofft habe.
Wenn der Preis dafür ein Sommer ohne Pause ist, entrichte ich ihn gern – warum der Sommer aus lauter Solidarität allerdings auch gleich eine Pause macht, ist mir unverständlich und ich finde das reichlich übertrieben!

Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
Danny
Ja, ich denke daran - aber ... konntest du dir sicher denken, dass das kommt.
Es stimmt, dieser Zustand kostet Kraft und zwar nicht wenig, aber er gibt auch Kraft: Jeder Schritt, der weiter führt, entfaltet seinen eigenen Zauber und schenkt dadurch Kraft.
Das ist nicht immer ausbalanciert - zeitweise "buttere" ich zu und dann kommt wieder ein Ausgleich, von dem ich auch etwas zurücklegen kann (für später, für den nächsten Schritt).
Ich danke dir für deine lieben Gedanken!
Fühl dich umarmt!
Mir kam da nur grad eben ein ganz anderer Gedanke: Ich werde den Eindruck nicht los, daß sich das Wetter meiner Arbeitsbelastung anpaßt. Dank des Mausgrau da draußen fällt es mir nämlich viel leichter, die restlichen Wochen Hochdruck bis zum Urlaub zu überstehen.
Vielleicht sieht das ja auf Deiner Seite ganz ähnlich aus.
Liebe Grüße an Dich!
Liebe Grüße zurück, ich versuche, das Wetter mit Fassung zu ertragen
Ich weiß, Du tickst in mancherlei Hinsicht etwas anders als ich. Aber wenn Du dem miesen Wetter noch ein paar tolle Ergebnisse auf beruflicher Ebene abluchsen konntest, ist das doch ein brauchbarer Nebeneffekt. Wenn mich die Sonne einmal getroffen hat, finde ich kaum noch einen klaren Gedanken bezüglich der Arbeit. Ja, man könnte fast sagen: Schönes Wetter ist für mich eine echte Produktivitätsbremse. ;)
So richtig blöd wird es allerdings - und wenn ich Dich recht verstanden habe, trifft das bei Dir zu - wenn das Sauwetter die einzigen Tage abdeckt, die man überhaupt freinehmen kann.
:( :'(
...ich hab gerade mal mit meinem Frosch geredet. Er will noch ein paar Stufen nach oben nehmen in den kommenden Tagen. Vielleicht ist Dir das ja ein kleiner Trost. Ich muß noch knapp vier Wochen aushalten.
Leichter Sommerwind erhöht sogar die Vorfreuede auf den Urlaub - habe ich mir sagen lassen und gegen laue Sommernächte ist doch auch bei spitzenmäßiger Arbeitsbelastung nichts einzuwenden, oder?!
Liebe, von innen sonnige Grüße von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz!
...ja, wenn nicht meine Frau gekommen wäre und mich gefragt hätte, ob ich vielleicht ein bissl verrückt wäre. ;)
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Aber wie jetzt, "von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz"???
Ich dachte, Du hättest eigentlich frei.
*staun*
Warmer Nieselregen und dabei Gedanken und Seele baumeln lassen, das klingt sehr entspannt und gar nicht verrückt, finde ich! Allerdings ... ich würde ein schützendes Dach dabei bevorzugen ... zu beobachten, wie die Nässe langsam durch die Kleidung dringt ...ähmmmm .... ich glaube, ich verstehe, was deine Frau gemeint hat *räusper* ...
Liebe Grüße in die Freiheit des Schaffens!
Die, die sagen du wirst vor langeweile auf dem platten Land sterben, sie haben noch nie auf dem land gelebt, oder sind eben nicht geeignet dafür.
Ich denke sogar, es werden noch zeiten kommen, in denen du auch im Friesennerz feuchtes Wetter auf deiner Terasse geniessen wirdt.
Aber erst einmal ist ja wieder wärmer geworden und wir haben diese unsagbaren lauen Nächte.
Liebe Grüsse
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