Gedankenwelt

29.09.2010 um 23:06 Uhr

Einfach ...

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

..nur dahin schwelgen, nichts tun nur einfach....ja was einfach? Einfach ist nichts, nur kann es einfach gemacht werden, so angesehen werden, einfach so hingestellt werden. Also einfach nur schwelgen. Schwelgen, nach links, schwelgen nach rechts, nach oben und vielleicht auch mal nach unten, oder alles gleichzeitig, weil man gerade ehh dabei ist? Weil es grad einfach ist?!

Ist es grad einfach. Keine Ahung. Ich weiß es grad nicht, ich schwelge nur dahin, genießend, das es mir grad einfach nicht wichtig ist! ...  Was soll ich im dahinschwelgen auch groß nachdenken, es soll doch einfach sein! Ich mag es einfach grad einfach haben. Was anderes will ich nicht, nur einfach.

Nicht mehr, nicht weniger, nur einfach.

Mehr nicht, nur einfach.

Ich möchte einfach, einfach nur. Meine Zeit schwelgend genießen, dahin schauen, mal nach rechts, mal nach links und dann sehen, es ist doch alles einfach. Einfach alles.

Also mach ich es mir einfach, schwelge einfach, einfach genießend. Einfach einfach sein lassen, nichts denkend, nichts ahnend, nichts wissend ... einfach nur einfach.

Mehr will ich nicht,

mehr kann ich nicht,

mehr möchte ich nicht,

mehr brauch ich nicht,

nur einfach!

Einfach alles,

alles einfach.

Ich weiß grad nichts. Ich möchte auch nichts wissen, weil es mir zu anstrengend  ist. Es ist nicht einfach so nachzudenken. Und alles was ich gerade möchte, will, mag ist es einfach zu halten. Ich werde nicht nachdenken, nein ich will nicht.

Ich..einfach...nichts....schwelgend...genießend...nicht nachdenkend...einfach...nichts wollend...nichts fühlend....einfach nur einfach

Und über allem schwebt die Gewissheit sich alles was man will vormachen zu können, sich selbst schön zu reden.

25.07.2010 um 19:47 Uhr

. . .

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Langsam bemerkst du wie Regentropfen zaghaft in deinen Nacken tropfen. Es ist noch nicht vorbei. Langsam bemerkst du wie Regentropfen auf den Boden tropfen. Es fängt grad erst an.

Die Schauer die den Tropfen folgen, errinnern mich an dich. Es sind die Schauer die ein wohliges Gefühl hinterlassen.

Kein neuer Regenschauer. Nein.

Es sind die eigenen Schauer die dich aufhorchen lassen. Es sind die kleinen, zaghaften Berührungen der Tropfen,  deine liebevollen Worte sind es die mich aufhorchen lassen. Die Tropfen kommen und gehen, deine Worte sie bleiben, schmeicheln und suchen sich einen Weg. Den Weg mich zu erreichen, bei mir zu bleiben und mich, auch wenn du nicht bei mir sein kannst, zu erfreuen.

27.05.2008 um 22:11 Uhr

Ich. . .

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Stimmung: interessant =)

..könnte...

möchte...

will...

einfach mal,

 einfach. . ..sein.Einfach Sein.Wie Jeder einfach ist.

Ist es nicht so?So einfach zu sein.Ist es einfach, einfach zu sein?

Ist jeder so einfach wie es scheint.

Es scheint so zu sein.Doch ist es so?So einfach wie es scheint.

Oder ist es in Wahrheit nur der Schein der einfach scheint?

Ist es einfach zu scheinen?

Scheine ich einfach zu sein.Mein Sein, scheint es einfach?

Ist es einfach,einfach sein.

14.02.2008 um 23:02 Uhr

Gedanken

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Manchmal frage ich mich wirklich wie ich alles schaffen soll.Ich konnt noch nie wirklich mit Druck umgehen.Habe ihn möglichst weit vor mir hergeschoben.In der Schule habe ich am vorletzten Tag angefangen zu lernen.Wenn es Hausarbeiten galt abzugeben habe ich mich bis zum letzten davor gedrückt.Auch heute ist es noch so.Nächste Woche habe ich praktische Zwischenprüfung.Am Samstag bleibe ich nochmal länger um zu üben.Ich habe einfach Angst.Angst davor andere Menschen zu enttäuschen.Schon immer war es ein Problem für mich, wenn andere an mich glaubten.Ich selbst glaube nicht an mich.Nicht wirklich jedenfalls.Hier und da gibt es zwar mal einen Funken von Selbstvertrauen, doch  das ist mehr als selten.

Ich denke gerade auch vermehrt wieder über einen Freund von mir nach.Ist es wirklich richtig von mir gewesen ihn so allein zu lassen?Ihm nicht die nötige Zeit zu schenken, die er bräuchte?Ich habe auch schon oft genug um seine zeit gebeten.Er hat sie mir geschenkt mit seiner Aufmerksamkeit.Und was mache ich?Ich frage lange Zeit noch nicht mal wie es ihm geht.Um was sein Leben sich momentan dreht.Das alles hat mich nicht interessiert.Klar habe ich mal stundenlang mit ihm telefoniert.Ihm auch einiges gesagt.Doch wieder habe ich nur seine Zeit ihn Anspruch genommen.Meine habe ich ihm nicht gegeben.Bin ich überhaupt fähig meine Zeit zu opfern?Wo ich sie doch selbst so wenig nutze?Bin ich überhaupt fähig eine normale Freundschaft zu führen?Nein, dass bin ich nicht.Irgendwann kommt immer eine Zeit, in welcher ich diese Menschen nicht beachte und es mir auch nichts ausmacht es so zu tun.Doch ist es nicht richtig.Sie schenken mir ihre Zeit.Und ich nehme sie mir ohne zu fragen und gebe nichts zurück.

Wie ist es eigentlich möglich, dass ich manchmal so selbstbewusst wahrgenommen werde?Es hat mich fast erschreckt zu erfahren.Ich meine ich bin alles andere als selbstbewusst.Jeder merkt das, wenn er mal mehr Zeit mit mir verbringt.Doch diese Menschen sagen mir das ich es bin.Seltsam wirklich.

Ich komme mit dem Gedanken immer noch nicht zurecht.Wenn jemand an mich glaubt, dann habe ich Versagensängste, wenn jemand etwas für mich macht, dann zolle ich meinen Dank meist mit einem Arschtritt.Ich meine es ist doch nicht normal, das ich es nicht leiden kann, wenn meine Lehrer zu mir sagen, dass ich wesentlich mehr drauf habe und wesentlich besser sein könnte.Genauso, wenn mein Vater sagt er glaubt an mich, ich könnte alles schaffen,was ich nur möchte.Damit komm ich gar nicht klar.

Mein Vater ist auch so ein Thema.Er war ein Gott für mich, bis meine Mutter mir die Augen öffnete.Ich erkannte, dass so einiges in meinen Erinnerungen nicht der Wahrheit entspricht.Ihn habe ich vergöttert,meine Mutter verachtet.Das muss sich ändern.Dringend.Meine Mutter hat vieles für mich getan, ihr gedankt, habe ich nie wirklich.

17.01.2008 um 23:07 Uhr

Einfach mal so...

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Um zu wissen wie jemand anderes sich fühlt,wählt man meistens den einfachsten Weg.Man fragt wie es diesem Menschen geht.Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass sehr häufig gut gesagt wird.Es kann das genaue Gegenteil bedeuten, sie sagen es trotzdem.Dies kann mehrere Gründe haben.Vielleicht sind sie der Meinung, dass der Fragende ihnen nicht genügend vertraut ist oder sie möchten ihn nicht mit ihren Problemen behelligen.Genausogut kann es aber sein,dass der Gefragte gar nicht weiß wie es ihm geht und der Einfachheit halber so antwortet.Es gibt allerdings Menschen die hinter diese "fadenscheinige Aussage" schauen.Der Fragende will wirklich wissen wie es dem Gefragten geht.Man braucht nicht immer viele Worte um dem Gegenüber zu erklären was los ist.Besonders, wenn dieser sich ähnlich fühlt.Wenn quasi Parallelen gezogen werden können.Kann man überhaupt genau sagen wie man sich fühlt?Es gibt soviele Facetten im Leben, die man erleben kann.Manchmal ist es ja auch der Fall, das man im Grunde genommen traurig ist,doch gerade im Moment vielleicht fröhlich.Soll man dann sagen, das es einem "gut geht",weil es in dem Augenblick so ist oder sollte man sagen, dass es einem "schlecht geht", weil es der allgemeinen Empfindung entspricht?Es gibt auch Situationen, in denen man der "Wahrheit" schon recht nah kommt, z.B. wenn man sagt "es geht so" oder "recht neutral".Mit diesen Aussagen sagt man keinesfalls, dass es einem "gut geht".Manches mal schneidet man damit nur an, wie schlecht es einem vielleicht wirklich geht.Man möchte eben nicht jedem seine Probleme auf die Nase binden.Selbst wenn der Fragende es wirklich wissen möchte, lügt man manchmal.Es ist eben besser, alleine mit den Problemen klarzukommen.Selbst wenn man daran zugrunde gehen könnte,egal.Man selbst hat sich diese erschaffen,dann muss es auch machbar sein diese alleine zu lösen.Man könnte den Menschen zwar die Schlüssel zu den verschiedenen Türen geben, doch sie werden trotzdem nicht viel ändern können.Sie können sich gerne in Ruhe umsehen,doch bitte fassen sie nichts an.So könnte der beiliegende Hinweise zum Schlüssel lauten.Den Einlass und das Reden gewähre ich gerne.Doch sobald diese Menschen dann versuchen mir helfen zu wollen, blocke ich meistens ab.Denn in solchen Momenten kommt dann nämlich mein liebstes Bist zu Wort.Es richtet seit eh und jeh mein Selbstwertgefühl zugrunde.Es kommt ganz leise angetapst und flüstert mir ins Ohr,z.B. Sätze wie;Die Leute haben besseres zu tun, als sich um dich zu kümmern;Du hast es nicht verdient;und ähnliches.Was soll´s, ich kann damit leben.Jedes meiner Biester hat seinen eigenen Platz.Mal ist dieser größer, mal kleiner.Jenachdem wie viel Gehör ich den jeweiligen zugestehe.Es gibt nicht nur schlechte Zeiten.Es gibt auch Zeiten, in welchen ich mich gut fühle, in welchen ich es ganz ehrlich auch sagen kann.Diese sind aber nicht so häufig bei mir anzutreffen.Deswegen genieße ich diese dann in vollen Zügen,denn wer weiß schon wann die nächste kommt.Es ist ein hin und her.

Es ist meine persönliche Achterbahnfahrt.

10.01.2008 um 22:52 Uhr

Der Kindergarten...

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Stimmung: bescheiden. . .

Was für eine tolle Institution das doch ist.Die geplagten Eltern stürmen auf das Gebäude zu,vergessen erstmal alles was sie in der Fahrschule gelernt haben,parken wie die Irren .Und dann werden die Kinder aus dem Auto gezerrt und am liebsten noch in den Kindergarten getragen,damit es noch schneller geht.Nun gut die Kinder können es zwar teilweise nicht erwarten,doch es gibt auch die Kleinen die sich gerne vernünftig verabschieden möchten.Sie werden einfach der erst besten Kindergärtnerin in die Hand gedrückt und schon sind die ach so beschäftigten Eltern verschwunden.Diese Gärtnerinnen der Kinder müssen Nerven haben wie Drahtseile.Da stehen die dann teilweise umringt von wie vielen Kindern und alle wollen was anderes.Ja und die lieben Eltern ....die sehen zu das sie zur Arbeit kommen.Bloß nicht zu spät.Dann aber erst um kurz vor Kitabeginn antanzen und den Busparkplatz versperren.Super.Die nächste Ladung Kinder kommt schon.Doch dann gibt es auch die Eltern die ewig Zeit brauchen.Dazu stehen sie dann auf dem Busparkplatz und kümmern sich nicht um das Gehupe.Sie werden schon nicht gemeint sein.Überhaupt.Dieses Wort.Kindergarten.Als ob die die ganze Zeit gepflegt werden um dann nach einiger Zeit gepflückt zu werden.Ich meine. . .ich errinnere mich gerne an meine Kindergartenzeit.Auch ich habe immer Theater gemacht wenn es denn dann mal Zeit war zu gehen.Doch heute machen meistens die Eltern den Stress.Ihr Arbeitsplatz ist ihnen wichtiger als das weinende Kind welches in der Eingangstür steht und verzweifelt nach seiner Mama oder seinem Papa ruft.Wenn ich solche Eltern dann sehe...ich krieg da echt zuviel.Da soll man sich vielleicht vorher mal Gedanken machen.Klar sind Kinder stressig.Aber mindestens genauso goldig und süß.Ich meine wie schön ist es denn einem Kind beim älter werden zu zu schauen?Ich finde es das Größte.Diese kleinen Wunder.Sie fangen an zu "sprechen",zu laufen...Unsinn zu machen.Doch das ist kein Grund das Kind traurig und mit seiner Trauer allein an der Eingangstür zu lassen.Wenn man sich mal vorstellt das das jeden Tag passiert.Wie soll sich denn das Kind fühlen?Ich kann mir vorstellen das es sicherlich eine heiden Arbeit sein wird, wenn es älter ist,das wieder alles gerade zu bügeln.In dieser Zeit lernt das Kind doch am meisten.Alles was es sieht und hört eignet sich das Kind an.Und was dann wenn dann das Kind mal die Eltern vor verschlossener Tür stehen lässt?Auch wenn es nur sinnbildlich genommen wird.Dann sehen mal die ganzen Karrieregeilen Eltern wie das ist.Na dann Prosit.

 

09.12.2007 um 17:43 Uhr

Die Mauer

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Erstaunlich wie oft man mit dieser Mauer konfrontiert wird.Es ist die eigene, welche bestimmte Gedankenmuster völlig austilgt.Man soll ja bloß nicht in Versuchung geraten.Es werden also weitere Gänge entlang dieser meterdicken und langen Mauer getätigt.Wenn man dann mal ein kleines Schlupfloch findet versucht man hinaus zu denken.Doch der Stacheldraht hinter dem Schlupfloch verwährt es einem.SIe ist mit den eigenen Händen errichtet worden.Die Breite wurde Jahr für Jahr hart erarbeitet.Wenn man jetzt mal versucht herauszukommen,hält einen der eigens dafür errichtete Stacheldraht davon ab.

Nun gut,man hat es sich ja selbst gerichtet.Dieses Gedankenloch.Man kann schon die Spuren des wägens vor der Mauer erkennen.Die Kreise welche gezogen wurden bei dem Versuch sie irgendwie zu überwinden.Doch sie sind gescheitert.Hinter der Mauer geht es einem doch besser.Die Schilder dieser Art sind groß wie Warnschilder und prohpezeien, wie diese in gelber Neonschrift auf schwarzem Grund,das es schlecht hinter der Mauer ist.Dort lauern Verletzungen.Menschen die einen verletzen,ohne einen Wimpernschlag.

Also verzieht man sich wieder.Lässt die Mauer in Ruhe und lebt so weiter.Ohne daran zu denken es noch einmal zu versuchen, die Mauer zu überwinden.Es lohnt sich ja auch gar nicht.Wöfür sollte ich es riskieren die schützende Mauer einzureißen.Um Beziehungen eingehen zu können?Damit meine Mitmenschen mal wirklich wissen wer ich bin?Damit sie mich dann mit dem Wissen verletzen können?Nein danke.Dann spiel ich doch weiter meine Rollen und vergesse so einen weiteren Teil von mir selbst und nehme wieder ein weiteres Teil meiner Rolle als mein Eigen an.

09.12.2007 um 16:06 Uhr

. . . .

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Man spricht mit ihnen.Manchmal unternimmt man etwas mit ihnen.Doch in Wahrheit beobachtet man ihr Treiben.Man betrachtet ihr lustigsein,fragt sich selbst wie sie dazu kommen.

Die Abneigung zu diesem Verhalten wächst mit jedem weiteren Besuch.Dagegen hilft nur das Fernbleiben.Doch der Mensch ist nunmal neugierig.Also gibt es weitere Treffen.Weitere Versuche sich in das Denken der anderen hineinzuversetzten.Was aber passiert, wenn man dieses Denken soweit betrachtet hat?Das eigene Denken entwickelt einen eigenen Egoismus.Man ist besser denkend als diese Individuen,als andersartiger Mensch.Man entwickelt eine Distanz zu solchen Leuten, welche nicht so denken wie man selbst.

Diese Distanz hilft einem weiterhin nur der Beobachtende zu bleiben.Keine richtige Rolle in diesem Treiben zu besetzten.Immer ein Stück weit Außenseiter zu sein.

Schließlich kommt man nach Hause und stellt fest wie sehr einen dieses Verhalten doch zuwieder ist.Wie sehr einem im Grunde genommen diese Menschen zuwieder sind.Doch wem will man es mitteilen?

Dem egoistischen Denken kommt es nur zu gute.Man selbst braucht niemanden, der so ein Verhalten an den Tag legt.Derjenige, den man sucht, hat das gleiche Denken wie man selbst.Da es aber niemanden gibt der so denkt wird das bedeuten, das man am Ende sich selbst in dem ganzen Treiben sucht.Denn man hat sich selbst verrraten.

11.11.2007 um 02:36 Uhr

Aus den Augen eines Kindes...

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

...ist die Welt in Ordnung. Wenn sie abends ins Bett gehen, liest ihnen Mama oder Papa noch eine shöne Geschichte vor. Schon nach der ersten Seite sind sie dann eingeschlafen und träumen Kinderträume. Am Morgen werden sie wach, wollen so schnell es geht ihren Tag beginnen, sie könnten was verpassen. Wenn dann Mama oder Papa noch nicht so begeistert sind von dem frühen Aufstehen, dann gehen sie einfach zurück in ihr Zimmer und spielen; Ich bin die Prinzessin und du...was willst du denn sein?....Ich bin der Feuerwehrmann, wie der Papa. ...Wenn die Eltern dann endlich auch aufstehen, weil sie im Endeffekt doch nicht weiterschlafen können, dann wird erst mal fröhlich auf ihnen rumgesprungen.Immerhin braucht der Morgen eine angemessene Begrüßung. Dann wird gemeinsam gefrühstückt.

Aber was geschieht mit dem Kind, wenn es diesen Ablauf nicht kennt. Wenn das Kind schon früh kein Kind mehr sein durfte? Wenn es Verantwortung übernehmen musste, welche viel zu groß war? Diese Verantwortung lässt das kleine Kind zerbrechen, es zerbricht an Dingen, die für Erwachsene bestimmt sind. Wie kann ein Kind der Verantwortung für den behinderten Bruder standhalten, wenn es noch so klein ist.

Ist es denn überhaupt fair? Darf man einem Kind solch eine Last auf die Schulter legen, wenn selbst die Eltern sich darüber nicht einig werden und deswegen auseinandergehen?

Nein, fair ist es keinesfalls. Wenn das Kind noch jetzt diese Last zu spüren bekommt, weil es sie nicht mehr loslassen kann. Die Last ist einfach schon zu vertraut, als das man sie wie einen alten Mantel ablegt.....

10.11.2007 um 21:18 Uhr

Gedankenleergut

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Stimmung: irgendwie komisch
Musik: Die Ärzte-Kopfüber in die Hölle und zurück

Warum macht man sich Gedanken, die man sich nicht zu machen braucht?Ist es nötig sich auch mal „unnötige Gedanken“ zu machen?Es wäre doch viel einfacher, wenn man einen Katalysator hätte. Dieser könnte einen dann davor bewahren, sich Gedanken zu machen, welche einem im Endeffekt nur schaden...Braucht man im Alltag der Schmerzen auch diese Schmerzen?

Schmerzen von Enttäuschungen...

Manchmal ist es einfach vorteilhafter, seinen eigenen Denkapparaten auszuschalten und den Tag einfach vor dem Fernseher ausklingen zu lassen...Andererseits entwickelt man sich nur durch das denken der Gedanken weiter. Immerhin sollte man versucht sein sich weiterzuentwickeln und nicht auf einem Standpunkt stehen bleiben. Denn man geht ja auch nicht während eines Spazierganges irgendwann einfach nicht mehr weiter. Man geht solang weiter, bis man sein Ziel erreicht hat. Übertragen auf das Leben wäre das wohl der Tod...oder das, was danach kommt.Ist das Leben an sich das Ziel, also das was man alles erreicht? Doch dann würden sicher einige das Ziel nicht erreichen...Denn es gibt einige die ihrem Ziel frühzeitig entgegen kommen und ihrem Leben ein Ende setzen aus eigenen Stücken, mehr oder weniger. Denn meistens werden solche Leute von der heutigen Gesellschaft dazu getrieben....

10.11.2007 um 19:07 Uhr

Nachgedacht. . .

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Stimmung: schreibwütig

Wie kann es sein, dass man sich mehr darum kümmert, was andere sagen, als darum was man selbst davon hält...

Diese Abhängigkeit ist fast schon als krankhaft zu beschreiben. Man ist quasi süchtig nach Feedback.

Doch woher kommt das?

Kommt es daher, dass es in der heutigen Zeit generell üblich ist, sich anderen anzupassen? Was ist denn wenn man sich nicht anpasst? Man gilt dann als nicht gesellschaftsfähig. Möchte man denn überhaupt fähig sein für diese Gesellschaft?

Ist es nicht der Wunsch von vielen sich abzuheben? Wie ist es kombinierbar, dass es einem wichtig ist, was andere denken und das man sich von der Gesellschaft abheben möchte?!

Es könnte als Unentschlossenheit aufgefasst werden.

Man möchte aber doch zielsicher sein, seinen Platz stetig verteidigen und mit dem was man macht angesehen werden.

Oder kommt der Wunsch aus einem Teil des Selbst, welches man selbst versucht zu verbergen? Ist man vielleicht doch nicht so anders als alle anderen?

Ist man am Ende doch genauso, wie man nie sein wollte? Wie man als Kind nie werden wollte, und ist genauso geworden? Vielleicht hat man seine Träume zu schnell losgelassen und ist den Pakt zu schnell eingegangen. Den Pakt der Gesellschaft nicht anders zu sein, sondern genauso wie alle anderen.

Kein einzelnes Individuum, sondern ein Teil von einem großen Ganzen.

Würde die Erkenntnis darüber dazu führen, dass man etwas ändert? Gravierend ändert. Soweit, dass man angeschaut wird, als wäre man vom Mars gerade auf der Erde gelandet.

Ist es dann nur ein verdecken von Tatsachen?

Gehört es zu den normalen Selbstfindungsprozessen dazu?

08.11.2007 um 23:58 Uhr

Verworrene Gedanken

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Stimmung: schwer beschreibbar
Musik: Superikone-eiskalt

28.09.06

Wie lange soll ich es noch ertragen? Ich versteh mich selbst nicht merh. Es wär schön die Schmerzen zu spüren, die ich gern hätte. Überlegungen. Das Handeln kommt bald. Soll ich wirklich? Nein, es muss noch so gehen. Immer weiter. Auch wenn ich keinen Sinn dahinter sehe!

Lächeln ist die beste Methode etwas zu verbergen. "Ich hab dich noch nie schlecht drauf gesehen." Gut gespielt oder? Denke ich etwa nur das es mir so schlecht geht? Geht es mir in Wahrheit gut? Nein, das kann kein "gut gehen" sein. Es geht einem gut, wenn man eine Person hat die hinter einem steht. Vielleicht auch einfach nur ein vernünftiges Elternhaus. Nicht so ein zerrüttetes, wie bei mir. Die Pseudo-Beziehung zu meinem Vater macht alles kaputt. Ist doch richtig toll.

Absolute Scheiße. Wie tickt der Mensch der anders ist? Tick,tick, tack.......

Tränen sind wieder da. Warum kann ich nicht einfach die zeit zurückdrehen und alles ändern was passiert ist. Dann wär mir soviel erspart geblieben. Klar an Erfahrungen und Fehlern wächst man, aber ich zerbreche daran. Zeit heilt alle Wunden, doch die Narben bleiben. Egal was kommt.

Aggressiv gegen andere. Endlich mal haben auch andere die Schuld....ich trag sie nicht mehr allein. Einfach schlafen...nie mehr aufwachen müssen, das wär schön. 

08.11.2007 um 23:36 Uhr

Schmerzen

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Stimmung: absoluter Tiefpunkt

08.09.06

Schmerzen. Sie sind so schön. Doch fern. Nicht zu erreichen. So wie ich sie brauch. Der Körper lebt noch. Der Geist leider auch.

So viele Arten es zu tun. Jede Narbe eine Geschichte von "unschätzbarem Wert". Manche sichtbar,manche unsichtbar. Doch alle haben geholfen, bei der ein oder anderen Situation. Klar Fragen kommen von Beobachtern. In gewisserweise sind sie mein eigener Schmuck und sie gehören zu mir. Jede einzelne weckt Errinnerungen. Zwar unangenehm, aber sie sind da. Helfen dran zu denken, was schon war.

Schönreden?Selbstverständlich! Verlangen ist wieder da. Kein Anlass nur Sehnsucht. Um das Geschehene wieder gut zu machen. Doch es muss warten. Bis ich wieder rückfällig werde. Ich will es nicht. Auch wenn die Sicherheitsnadel noch so erwartend und einladend im obersten Fach des Badezimmerschrankes liegt.

08.11.2007 um 23:23 Uhr

Verstehen lernen

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Stimmung: melancholisch veranlagt

17.10.05

In der Nacht, kann man mich verstehen,

 am Tage kann es leicht geschehen,

das man lacht.

Wenn du bei mir stehst und schaust,

 schau dich an, dann wird mir bang.

Warte dann darauf ob du dich traust.

Willst du wissen wie´s mir geht,

muss ich sagen allzuviel,

will dir sagen was mir gefiel.

Muss warten bis der Wind nicht weht.

08.11.2007 um 22:42 Uhr

Sehnsucht nach dir

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Stimmung: Veranlagung zur Traurigkeit

 17.10.05

Sitze hier im Mondenschein, ist die Nacht doch so allein.

Einsamkeit macht sich schnell breit, warte dann ist´s bald soweit.

Der Vollmond scheint zu mir herunter, traurig schaue ich ihn an

Wieso hast du´s denn getan, ich glaube ohne dich geh ich bald unter.

Versuche mich doch zu verstehen, der Mond wird wieder untergehen,

doch ohne dich kann ich nicht sein, ach bitte lass mich nicht allein.

Ich sitze hier und fluche laut, mit uns beiden klappt es nicht

ich merke meine Welt zerbricht

Warum hast du mein Herz geklaut!?

08.11.2007 um 22:10 Uhr

Die Nacht

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Stimmung: recht passabel

17.10.05

Hörst du nicht die Sterne klingen,

Nachts im hellen Mondenschein,

Wie sie ihre zeit verbringen

Wissen nur ganz sie allein.

Heller Schein auf Wassersfläche,

Rund und schön das Mondgesicht.

Ist es denn des Mondes Räche,

das man ihn nicht hört und riecht.

Gehe raus und schaue stumm,

In die kalte Nacht hinein,

mlchte frieren bin nicht dumm,

Möchte nur geborgen sein.

Hörst du nicht die Fledermäuse,

wie sie fliegen leis und zart.

Nahts da fang´ sie ihre Beute,

weil doch nachts all besser ward

08.11.2007 um 21:55 Uhr

Die Frage

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Stimmung: annehmbar

 05.02.06

Der Sinn des Lebens,wird oft in Frage gestellt.

Ist es normal sich diese Frage zu stellen?

Doch was ist schon normal in dieser Welt?

Ist es nicht üblicher

zu sagen "man sei verrückt",

anstatt zu sagen "man sei normal"?

08.11.2007 um 21:52 Uhr

Wer bin ich?

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Stimmung: Verarbeitungswütig

 05.02.06

Ich frage mich oft

wer ich bin,

finde keine Antwort,

es hat keinen Sinn.

Schaue in den Spiegel,

sehe die gestalt,

doch bin ich das

was mir entgegenprallt?

Klar hab ich

einen Namen

doch sagt er aus

wer ich bin?

Meine Angaben 

zur Person

sind festgehalten 

auf Papier.

Ist das alles

bedeutend

auf die Frage

wer ich bin?                  

08.11.2007 um 21:24 Uhr

Gedankenstrom

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"

Stimmung: Tränennah
Musik: Unheilig-Sage ja

Verletzt. Eingeschlossen in der Situation.

Fragen nach Klarheit. Keine Antwort.

Gedanken zerfetzen den Kopf. Kein Platz mehr.

Traurigkeit.Keiner da. Kein Verständnis mehr. Zuviel gegeben.

Suchen nach Mülleimer der Seele. Jemand ist da.

Reden für Klarheit. Nicht die richtigen Antworten.

Nicht fähig. Alles angefangen.nichts zu Ende.

Komplott der Seele. Kampf mit mir selbst.

Ruhe vor dem Sturm.

08.11.2007 um 20:37 Uhr

Gedankengang

von: Fledergetier   Kategorie: Entstandene "Werke"   Stichwörter: schlimme, Zeit

Stimmung: auf dem Nullpunkt

 18.8.06

Veränderungen mehr und mehr.Stress.Angst vor Neuem.

Nie was richtiges.Nur neuer Kummer.Schönes bleibt nicht lang.

Alles wie immer.Doch nichts so wie früher.

Kein Verlangen nach Kommunikation.Nur nonverbale Handlungen sich wichtig.

Schreckhaft und standhaft.

Suchen nach Ruhe.Nichts zu finden.

Verschwörungstheroien gegen mich selbst.Vorstellungen,doch keine ist wahr.

Krank im Kopf,von außen normal.Kraft,nur woher?

Kummer ertränken,beste Möglichkeit.

Traurigkeit,wegen eigenem Versagen und Unkönnen.Alles ist schwierig und kompliziert.

Die eigenen Gedanken zuviel für den Geist.Warum ich?Was hab ich verbrochen?

Totaler Kopfmensch.Verlangen nach Herz.

Genervtes Gemüt.Depressiv,melancholisch und krank.

Suche ich nach dem Tod?Bringt das alles noch was?Ist es schon längst vorbei?Gelaufen?

Warum solche Gedanken?

Wann kommt mein Glück?Mein Deckel?Der Mensch der mich versteht und nicht fragt.Mich so nimmt wie ich bin.Mit allen Narben und Macken.

Immer die Falschen.Verfolgung von Idioten und Arschlöchern!!!

Wer weiß schon wer ich bin,wenn ich es selbst nicht weiß?

Tränen wegen Scheiße.Brennendes Herz.Schmerzen.Keine Linderung in Sicht.

Vermisse alte Zeiten.Alles vorbei.Keine Zeit.Nur idiotisches Geschwätz!Ist das alles?Gute Nacht.Ohne mich.

Kommt es noch schlimmer?

Die große Liebe nur Schmerzen.Keine richtigen Gefühle.

Verkriechen in Sachen die nicht sind.Flüchten in meine eigene Welt.Voller Liebe,Drogen,Alkohol und Geborgenheit.Ausleben des eigenen Seins.

Anders nicht möglich.