Das magische Leben

02.12.2010 um 17:40 Uhr

Schulung der Fähigkeiten

Nun möchte ich, auf die Anregung von Klärchen [ dankeschön =) ] einen Beitrag posten, in dem ich ein bisschen auf die Möglichkeiten eingehen möchte, die Fähigkeiten zu schulen, die mit Mitmenschen zu tun haben (beispielsweise Empathie oder Telepathie):

Es gibt hierbei natürlich die unterschiedlichsten Ansichten darüber, ich bin mir auch bewusst, dass meine Ansicht auch nur eine einzige unter denen ist, die auf dieser Welt existieren. Aber das werd ich mir nicht zum Hindernis machen - ich werde trotzdem meine Ansicht darüber niederschreiben. 

 

- Beobachtung von dir selbst (Selbstreflektion, Selbstanalyse, Selbstbeobachtung)

 Als entscheidenden Punkt sehe ich die Beobachtung von einem selbst. Durch die Eigenbeobachtung kann man sehr gut auf die Verhaltensweisen schließen, die andere an den Tag legen. Es gibt immer Unterschiede, selbstverständlich. Aber es gibt auch Ähnlichkeiten. Je tiefer man darauf eingeht, wie wir selbst vorgehen, handeln, denken und fühlen, desto mehr wird klar, wie ähnlich wir uns sind, wie ähnlich wir "ticken". Versucht doch mal, euch selbst in eurem Gesamten zu beobachten, nicht nur in euren Handlungen. Oft kommen sehr interessante Dinge dabei heraus.

 

- Beobachtung von anderen Leuten und deren Verhaltensweisen

 Selbstverständlich hilft auch das Beobachten im Außen. Das jetzt sowohl, wenn man direkt in einem Gespräch verwickelt ist, den Gesprächspartner,deren Gestik und Mimik und die gesamte Verhaltensweise und Reaktionen zu beobachten, als auch komplett außenstehend (beispielsweise beim Schlichten eines Streits). Vieles davon haben wir schon längst beobachtet. Aber wir haben es nicht an uns herangelassen. Wir haben es fern gehalten, es damit abgetan, dass es uns nicht betrifft. Aber so ähnlich, wie andere uns sind, sind wir den anderen ähnlich.

 

- Kenntnisse über die Psychologie und Verhaltensweisen der Menschen können nie schaden dabei 

 Selbstverständlich schadet es dabei nie, einige Kenntnisse aus der Schulpsychologie zu haben, da man hierdurch sehr schnell auf etwas in der Umgebung schließen kann. Dennoch achtet darauf, dass ihr nicht zu schnell zuordnet, in "Schubladen steckt". Denn manchmal kann selbst der größte Dickkopf mit der härtesten Schale einen sehr sensiblen und emotionalen Kern haben. Diese Kenntnisse lassen sich aber auch sehr gut selbst aneignen durch die Beobachtung im Außen und im Innen. Es ist also kein Buch nötig, das ihr kaufen müsst, um da irgendwas draus zu lernen. Wenn doch, nehmt es als Anregung, die ihr für euch selbst umsetzen könnt. 

 

- Offenheit gegenüber der Fähigkeit, die da vorhanden liegt in dir

 Und dann noch ein anderer Punkt, der meiner Meinung nach sehr entscheidend ist: Die Offenheit gegenüber der Fähigkeit selbst. Oft denken die Leute, sie sind offen hierfür, möchten, dass sie es mehr lenken können, dass sie sie besser verstehen und erforschen können und mehr daraus lernen. Doch im Inneren, manchmal bewusst, manchmal unbewusst, sehen sie es als Krankheit oder als "Gestörtheit". Also als etwas, was nicht als akzeptabel gilt. Dass sie im Bewussten dennoch gewünscht wird, die Fähigkeit, im Unbewussten aber verurteilt, entsteht ein innerer Konflikt; große Unsicherheit ist daraus die Folge. Sich selbst klar zu machen, dass das etwas ist, woraus man etwas machen kann, ein neuer Raum mit neuen Möglichkeiten sozusagen, baut eine größere Sicherheit innerlich auf als vorheriges Beispiel. Dadurch, dass für den Inneren Konflikt dadurch weniger Energie, Kraft verbraucht wird, richtet sich das Innere dann mehr darauf, diese Fähigkeit auch genauer erforschen und verstehen zu können.
Angst und Furcht vor dieser Fähigkeit hat interessanterweise den Effekt, dass diese sich ein entsprechendes Ventil suchen und so vereinzelt unkontrolliert ausbrechen, was für viele dadurch ein großes Problem werden kann, wenn sie nicht mit der Fähigkeit klarkommen, da sie es überhaupt nicht wollen. 


Viele Grüße,
Chris :)