Karamelions Wundertüte

02.05.2008 um 22:50 Uhr

Die Unterschrift des Vaters.

Die Unterschrift des Vaters

 

von

KaramelionKaramelion

 

Es war an an einem herrlichen Sommertag. Ich ahnte nichts Böses - bis mich Ich ahnte nichts Böses, bis mich der Mathelehrer nach vorne rief. Er hielt mir das geöffnete Heft vor. "Das war wohl nichts", sagte er. "Schlecht vorbereitet. Unterschrift des Vaters!"

Ich war niedergeschlagen, doch auf dem Heimweg kam mir die rettende Idee: Mein Vater würde unterschreiben. Er würde nur nicht wissen, was. Zuhause angekommen, fragte ich ihn: "Kannst du mit verbundenen Augen deinen Namen schreiben ?" - "Was du nicht kannst, das kann ich auch nicht", sagte er. "Ich kann es aber", antwortete ich. "Das mußt du mir erst einmal vormachen!" sagte er.

Ich verband mir die Augen und schrieb meinen Namen. Mein Vater sagte "nicht schlecht!", und versuchte sofort, es mir nachzumachen. Dabei ich hielt ich ihm unbemerkt das Matheheft unter seinen Schreibstift. Bevor er die Augenbinde abgenommen hatte, war mein Matheheft längst wieder im Ranzen. Dann sagte ich mit gespielter Anerkennung: "Vater, du machst das ja viel besser als ich!"

Er war ganz gerührt von meinem Lob und lud mich zum Dank in die Eisdiele ein, wo wir bis zum Abend blieben. Schularbeiten brauchte ich keine mehr zu machen.

26.01.2008 um 11:14 Uhr

Der geschnäbelte Flugschlangenstern

Der geschnäbelte Flugschlangenstern

von

KaramelionKaramelion

"Herr Meier, ich hab' eine Frage. Was ist ein Basilisk ?" - "Ein Basilisk ist eine Fabelgestalt, zusammengesetzt aus Schlange, Kröte und Hahn", antwortete der Lehrer. - "Gibt's denn Basilisken ?" fragte Peter weiter. "Mein Vater hat gesagt, es gibt sie. Oder - es könnte sie jedenfalls geben."

Herr Meier überlegte eine ganze Weile. "Ja," sagte er zögernd, "manches von dem, was man lange Zeit für Fabelwesen hielt, hat es ja wirklich gegeben, wie man jetzt weiß. Saurier zum Beispiel. Darunter war auch eine Sorte, die man Basilisken nennt. Aber die sind ausgestorben. Ich vermute sogar, daß es noch vielmehr seltsame Tiere gab, von denen man nur noch keine Überreste entdeckt hat."

"Warum sind sie denn ausgestorben ?" wollte Peter wissen. "Hat Gott sie für irgendwas bestrafen wollen?" - "Nein, sie waren nur nicht überlebensfähig." - "Und warum nicht ? Warum hat Gott Tiere geschaffen, die nicht überleben können ?" - "Vielleicht macht auch Gott manchmal Fehler", sagte Herr Meier und grinste. - "Ja, aber wenn der Papst keine Fehler macht, dann kann doch Gott erst recht keine Fehler machen", entgegnete Peter aufgeregt.

Herr Meier zuckte nur noch mit den Schultern, lächelte verlegen und versuchte es zuletzt mit einem kleinen Witz. "Vielleicht hat Gott die Welt und die Tiere an einem Computer entworfen. Und du weißt ja, der Computer spielt einem manchmal Streiche."

Zuhause angekommen, wollte er sofort seinen Vater fragen, doch er sah ihn vor dem Computer sitzen und er wußte, daß er, solange er dort arbeitete, auf keinen Fall gestört werden wollte. Also beschloß er, rasch wieder wegzugehen, doch das Geschehen auf dem Bildschirm fesselte seine Aufmerksamkeit. Er sah nämlich Gestalten, die aus verschiedenen Tieren zusammengesetzt schienen, dabei aber sich ständig veränderten. Plötzlich drehte der Vater sich um, schaltete gleichzeitig das Bild ab und fragte ziemlich gereizt: "Hallo Peter, kannst du nicht warten ? Ich muß mich jetzt voll konzentrieren !" - "Hallo Papa - entschuldige, also, ich wollte eigentlich nur fragen: Kann Gott Fehler machen ?" - "Der nicht, ich schon. Aber eigentlich darf ich mir keine mehr erlauben !" - "Gut, ich gehe schon. Ich wollte nur mal fragen, warum Gott Tiere schafft, wenn er sie dann wieder aussterben läßt." - "Welche Tiere", fragte der Vater. Er wirkte überrascht und neugierig. - "Na ja, Basilisken zum Beispiel", antwortete Peter.

Der Vater sprang auf. " Wir müssen los, beinahe hätte ich es vergessen. Zieh' die Schuhe an !"

In höchster Eile fuhren sie zum Zoo. Darüber war Peter sehr verwundert, doch seine Freude darüber, wieder einmal Elefanten und Giraffen sehen zu dürfen, ließ neugierige Fragen nicht aufkommen. Zu seiner nochmaligen Verwunderung zog ihn der Vater jedoch ohne Umschweife in ein kleines Gebäude, dem der Junge bislang keine Beachtung geschenkt hatte. Dort begrüßte er einen Mann, der offenbar schon auf ihn wartete. Dann passierten sie mehre Türen und Treppen, bis sie sich unversehens in einer riesigen unterirdischen Halle wiederfanden.

Vor ihnen war ein großer Teich und darin, bis zu den Knien im Wasser, ein Elephant - aber was für einer ! Er hatte nämlich acht Rüssel, die er hoch in die Luft hielt. Und diese Rüssel hatten Saugnäpfe wie die Arme eines Kraken. Sofort, nachdem Peter dies erkannt hatte, fiel ihm auch der papageienhafte Schnabel auf und die großen Augen, wie sie nur Kraken haben. Anders gesagt, der Elephant hatte keinen Elephantenkopf, sondern an seiner Stelle einen riesigen Kraken. Peter war vor Schreck und Verwunderung außer sich.

Der Ruf des Vaters brachte ihn wieder zur Besinnung. Der hatte sich mit seinem Gastgeber inzwischen entfernt. Als Peter auf sie zulief, sah und hörte er, wie der fremde Mann sich gegen seinen Vater in heftigen Vorwürfen erging. Viel konnte Peter nicht verstehen, da es in dem Saal mächtig hallte und die Stimmen sich vermischten, aber Sätze wie diese konnte er heraushören: "Ein Krake hat keine Angst vorm Wasser und ein Elephant nicht vor dem Land. Das gehört umgekehrt ! Ja, da haben Sie mir wieder mal eine tolle Mischung vorgesetzt ! Das war Ihr letzter Versuch !" Als Peter die beiden Männer erreicht hatte, rief der Vater ihm zu: "Das ist der Krakophant ! Die originellste Schöpfung seit Erwachen der menschlichen Erfindergabe !" Dabei lächelte er stolz und etwas trotzig, was seinen Gastgeber sofort zu einer erneuten Tirade herausforderte. "Originell von mir aus, aber nicht überlebensfähig ! Das muß doch auch psychisch stimmen ! Ein Kombi-Tier, das Bedürfnisse und Ängste entgegen seiner Ausstattung hat, wie wollen Sie das am Leben halten ?"

Die Vorwürfe begannen dem Vater nun peinlich zu werden, und er bedeutete seinem Sohn, daß er hier warte, während sie ihren Weg fortsetzten. Sie waren aber noch nicht weit entfernt, als direkt vor Peters Füßen die sandige Erde erbebte und ein scheibenförmiges Tier von der doppelten Größe ihres runden Wohnzimmertisches sich an die Oberfläche schüttelte, so wie eine Scholle es tut, die zuvor im Sand des Meeresbodens eingebuddelt war. Es wurde nun ein riesiger fünfarmiger Seestern erkennbar. Jedoch waren die Arme irgendwie schlangenförmig und zunächst aufgerollt. Das änderte sich sofort und Peter mußte erkennen, daß es sich bei den fünf Armen um Kraken-Arme handelte, wie er sie beim Krakophanten schon gesehen hatte. Was ihn jedoch über alle Maßen erschreckte, war, daß jeder dieser Arme an seinem Ende einen Kopf mit Krakenschnabel hatte. Und diese geschnäbelten Köpfe begannen nun auf der Erde herumzuhacken, daß ihm die Stöße durch Mark und Bein fuhren. Sand und Steine flogen durch die Luft. Peter sprang entsetzt zurück.

Dies währte aber nur wenige Sekunden; dann rollte der Seestern seine Arme wieder auf. Dafür aber begann es auf seinem Rücken unruhig zu werden. Fünf segelartige Gebilde erhoben sich: es waren Flügel ! Mit ihnen begann der Seestern zu schlagen, und heftig wankend erhob sich das ganze Tier, schwebte oder flatterte zunächst richtungslos davon, brachte durch seine Ungeschicklichkeit ein ganzes Baugerüst zu Fall und verschwand schließlich unter der Hallendecke in einer Nische. Dort blieb er aber wiederum nur kurz; dann kam er wieder hervorgeflattert, blieb einige Sekunden unschlüssig hoch in der Luft und fiel zuletzt wie ein flacher Stein zu Boden. Die beiden Männer waren noch rechtzeitig zur Seite gesprungen.

Als die Staubwolke sich halbwegs gelegt hatte, kam der Vater herbeigeeilt. Er blickte sich hastig um und rief, noch ganz außer Atem, Peter zu: "Das war der geschnäbelte Flugschlangenstern. Oder fünffach geschnäbelte Flugkrake. Oder der fliegende Sternschnabel-Saugrüsselkönig. Die genaue Bezeichnung steht noch nicht fest. Nur Eines kann ich dir guten Gewissens sagen: Das ist das originellste, fantastischste Kombinations-Tier, was je ins Leben gerufen worden ist !" Er wollte noch weiterreden, wurde aber von dem anderen Mann , der ihm gefolgt war, unterbrochen. Der brüllte mit sich überschlagender Stimme Sätze hervor wie die folgenden: "Jetzt ist aber Schluß mit meiner Geduld ! Ich habe Sie nicht beauftragt, Ihre eigenen Ideen zu verwirklichen ! Das ist ja alles völlig ohne Konzept ! Wo ist der Lebensraum für solche Tiere ? Wo ist auch nur ein Ansatz von gesunden Instinkten ?" Er ließ sich auch auf keine Einwände mehr ein, trieb Vater und Sohn ins Freie und rief ihnen nach: "Laßt euch hier ja nicht mehr blicken !"

Der Vater wirkte niedergeschlagen, wenngleich ein gewisser Trotz und Stolz nicht ganz aus seinem Gesicht gewichen war. "Wer hat denn die Kopfläuse, Filzläuse, Spulwürmer und Malariafliegen entwickelt", grummelte er, während sie zum Auto gingen. "Das war ein Anderer !" - "Pappa", meldete sich Peter, "Herr Meier hat heute gesagt, daß auch Gott Fehler macht. Weil er wie du an einem Computer sitzt." - "Danke, Peter, ich sehe, du hältst zu mir", sagte er zufrieden und erleichtert. Dann drehte er sich um, hob die Faust und rief, so laut er konnte, in Richtung Zoo: "Banause !!!"

Beschäftigt

Fröhlich

 

 

 

 

 

26.01.2008 um 11:03 Uhr

Das Geschenk

von

 Karamelion

"Papa", rief Peter. "Dein Chef kommt ! Er versucht gerade, einzuparken !"

"Der hat mir gerade noch gefehlt!" schrie Herr Müller. "Wo sind meine Boxhandschuhe ? - Ja, ich meine es ernst ! Bring mir meine Boxhandschuhe !" - "Die hast du doch verliehen", antwortete Peter. "Aber sag mal, was hast du vor ?"

"Muß ich mir jetzt auch noch die Hände schmutzig machen ?" schrie Herr Müller. "Aber gut. Meine Knochen sind härter als die von einem Schweinskopf. Ich bin es satt, einem völlig fantasielosen Unternehmensführer meine Erfindungen abzuliefern, und der dankt es mir nicht mal. Er beutet mich aus, um sich einen Wagen zu leisten, der so groß ist, daß er ihn nicht mal einparken kann, während ich jeden Tag im Zweite-Klasse-Abteil der Eisenbahn sitzen muß. Wir leben unterhalb der Armutsgrenze ! Wir sind Unterschicht ! "

Er zog ein Fotoposter aus der Schublade und heftete es auf die Tür eines alten, wackeligen Schrankes. "Du mußt nicht gleich denken, daß ich allzu direkt werde", sagte er. "Nein, ich bin ja, im Gegensatz zu diesem Schweinskopf, gebildet. Ich bin kultiviert. Ich mache jetzt eine Symbolhandlung zur Affektbewältigung." - "Eine was ?" fragte Peter. - "Naja, damit ich nicht ausraste, wenn er gleich bei mir auftritt. Da reagiere ich mich vorher schon mal ab. Das ist meine neueste Erfindung, Sachgebiet Psychologie, und die bleibt geheim !" Herr Müller holte weit aus und schlug mit der Faust auf die Stelle des Posters, die den Mund seines Chefs abbildete. Es krachte und splitterte. Peter sah, wie sein Vater den Arm ein wenig zurückzog und dann aber, mit schmerzverzerrtem Gesicht, innehielt.

"Verdammt," zischte er, "das war keine Pappe, das war Holz." Er wirkte hilflos und schwieg. - "Zieh doch deine Faust raus, dein Chef wird gleich klingeln !" sagte Peter. - "Kann ich nicht !" antwortete der Vater heftig. "Ich stecke fest ! " Er schwieg wiederum eine kurze Weile. Dann wurde er richtig wütend. "Sieh ihn dir an ! Sieh, diese Glupsch-Augen ! Geöffnet, aber völlig geistlos ! Der sieht ja aus wie ein Paralytiker im Endzustand der Gehirnerweichung !" Er schwieg nochmals, dann sagte er richtig haßerfüllt, und diesmal direkt an sein Gegenüber gewandt: "Ja, festbeißen und festsaugen, das kannste, und mehr nicht, du Kraken-Geierschnabel !"

Es klingelte. "Papa - soll ich aufmachen und ihn reinlassen?" fragte Peter ganz schüchtern. - "Den kannste in die Tonne treten ! - Nee, hat kein Zweck. Laß ihn rein. Ich hab' nen kleinen Arbeitsunfall, das kann ja passieren."

Als Peter mit Herrn Godebrink zurückkam, sah Herr Müller plötzlich sehr beschäftigt aus. Er wirkte wie jemand, der mit größter Konzentration nach einer Schraube tastet, die irgendwo im Innern des Schrankes verborgen ist. "Hast du den Schraubendreher gefunden ?" fragte er beiläufig. - Peter tat so, als habe er diese Frage erwartet, und antwortete: "Nein, den hast du - ich meine - du hast doch den ganzen Werkzeugkasten in die Firma genommen und noch nicht zurückgebracht !"

Herr Godebrink grüßte, streckte automatisch seine Hand zum Gruße vor und zog sie wieder zurück. Sein Blick fiel zum Boden auf das Poster, das Herr Müller noch rechtzeitig heruntergerissen hatte - leider so, daß die Fotoseite nach oben zeigte und sein Chef sofort erkennen konnte, daß er soeben Gegenstand einer unfreundlichen Symbolhandlung gewesen war. Er blickte gleich wieder auf, stutzte und brauchte einige Sekunden, bis er seine Fassung wiedergefunden hatte. Dann aber gab er sich überraschend freundlich. "Herr Müller," sagte er, "wir hatten gestern eine Versammlung und wir haben die Tragweite Ihrer Erfindungen erkannt. An diesem Erfolg möchte ich Sie teilhaben lassen haben. Nur dies als eine erste Anerkennung !" Dabei zog er ein Foto in Postkartengröße aus der Jackentasche und hielt es Herrn Müller entgegen. Peter sah, daß auf ihm ein großes Auto abgebildet war.

Der Vater blickte völlig ungläubig auf das Foto und sagte nur: "Oh". Mehr an Worten brachte er nicht heraus. Dazu war er zu erstaunt, zu verlegen und wohl auch zu glücklich. Herr Godebrink ergriff sogleich wieder das Wort, wandte sich aber an Peter. "Hier, nimm den Wagenschlüssel", sagte er. "Der Wagen von deinem Vater steht gegenüber eurer Haustür. Ich bin damit gekommen. Im Kofferraum ist der Werkzeugkasten, den bring' uns rauf !"

Als Peter zurückkam, war sein Vater bereits befreit. Dafür hatte Herr Godebrink zwei blutende Hände. Doch die Männer lachten. Herr Godebrink rief: "Jetzt wird gefeiert ! Aber Alkohol gibts nur für mich. Sie müssen mich nach Hause fahren, Herr Müller !" - Peter fragte: "Dann mußt du jetzt nicht mehr im Zweite-Klasse-Waggon fahren, Papa ?" -"Nein, Kind ! Ich fahre jetzt nur noch C-Klasse."

Fröhlich

25.01.2008 um 18:35 Uhr

Der Kaktus und der Luftballon

Der Kaktus und der Luftballon

von

Karamelion

Es war einmal ein Kaktus.Fröhlich Er sah aus wie eine grüne, stachelige Banane, die mit einem Ende im Boden steckte. Eines Tages kam ein bunter Luftballon angeflogen. FröhlichDa rief der Kaktus :"Oh, bist du schön !"Fröhlich - "Gefalle ich dir ?" fragte der Luftballon." - " Ja, sehr" antwortete der Kaktus." - "Dann komm und küß mich!" rief der Ballon. " Ich kann nicht kommen, denn ich kann mich nicht bewegen. Sei doch so lieb und komm zu mir." - " Du bist mir viel zu stachelig. Rasier dich erst mal !" - " Ohne Stacheln bin ich aber kein Kaktus mehr. Du mußt mich schon nehmen wie ich bin. Ich nehme dich ja auch wie du bist." - " Klar, ich bin ja auch schön ", sagte der Ballon. " Und du bist häßlich. Du gehörst in den Müll ! "Wütend - " Du hast ja Angst vor mir ", entgegnete der Kaktus. - "Vor dir, wo du dich nicht mal bewegen kannst ?", lachte der Ballon. - "Komm du nur her !" rief der Kaktus.Wütend

Tatsächlich ging der schöne Luftballon auf die Aufforderung ein. Doch im selben Moment, da er den Kaktus berührte, zerplatzte er mit einem lauten Knall. Seine sterbliche Hülle flog direkt in einen Mülleimer.

Der Kaktus aber wuchs und wuchs und trug im nächsten Jahr wunderschöne Blüten. Fröhlich

25.01.2008 um 18:26 Uhr

Die erste Geschichte vom Karamelbonbon.

von: Karamelion   Stichwörter: Karamelbonbon, Karamelion

Der Karamelbonbon.

Es war einmal ein Karamalbonbon, der war klein und süß. Er hatte nur einen Fehler: Wenn er naß, wurde, begann er, klebrig zu werden, ja festzukleben. Alsomußte er darauf achten, daß er trocken blieb.

Tages fing es an zu regnen. Macht nichts, sagte der Karamelbonbon. Ich liege ja zuhause in meiner Dose. Doch dann kam Peter und machte die Dose auf, schüttelte mich und meine Kameraden raus und sagte: "Diese Dose brauche ich !" Aber die Dose klebte. Also wusch er sich die Hände. Dann sagte er: "Weg mit den Bonbons in eine Schachtel !" Leider hatte er seine Hände nicht richtig abgetrocknet. So kam es, daß wir schließlich alle zusammenklebten, als wir in der Schachtel lagen. Und da klebe auch ich jetzt fest auf alle Zeiten. Beschäftigt

Ende Traurig Traurig