Des Elbens Leid

24.12.2006 um 21:20 Uhr

Kommentar zum Fest

von: elrenluthien   Kategorie: .Apokalyptisches

Stimmung: besinnlich
Musik: bestimmt nicht "Last Christmas"

Es ist mal wieder soweit: Weihnachten.

 

Jipie!!! mögen die einen denken, die sich schon seit Wochen im Geschenke-Kaufrausch befinden und/oder denen die Mistelzweige bisweilen aus dem Allerwertesten wachsen und schon beim Anblick eines Weihznachtssterns Anzeichen von einem koitalen Orgasmus verspüren.

Pöh!!! mögen die anderen denken, denen das Fest und/oder die leicht dekadente Art so manches Mitmenschen einfach nur auf das Anhängsel des männlichen Geschlechtsteils geht und/oder denen die genau garnix mit dem Hype anfangen können, weil es ihnen schlichtwegt egal ist.

 

Wie sagte doch einst Ambrose Gwinnet Bierce, (1842 - 1914), genannt Bitter Pierce, US-amerikanischer Journalist und Satiriker, einst so schön:

Weihnachten: ein besonderer Tag der Völlerei, Trunksucht, Gefühlsduselei, Annahme von Geschenken, öffentlichem Stumpfsinn und häuslichem Protzen gewidmet.

Joar, wahre Worte. Fröhlich

Was nicht heiß das ich grundsätzlich was dagegen habe, ich war dieses Jahr sogar auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, man solls kaum glauben, ein Ereignis was alle Äonen mal vorkommt. Es war nicht unbedingt unnett, lag vermutlich auch an der Begleitung die ich hatte.

Ich finde nur man sollte das Gefühl Weihnachten eher auf das ganze Jahr projezieren und nicht nur auf einen Tag und schon garnicht auf einen 8-Wochen-Einkaufsmarathon.

Obwohl Geschenke schon ein nettes Beiwerk sind, dem will ich nicht widersprechen.Fröhlich

 

Weihnachten, das ist die Zeit in der man folgende Dinge tun sollte:

danken

verzeihen

nachdenken

 

 

Dieses möchte ich in diesem Jahr tun:

 

Ich bin dankbar das ich (m)eine Familie habe, nach einem harten Jahr für uns alle sind wir noch enger zusammengewachsen.

 

Ich bin dankbar das ich Freunde habe, und das wie ich finde, nicht zu knapp (und nein, liebe Elren-Hasser, es sind nicht nur 2 und Sozialschmarotzer sind sie auch nicht. Fröhlich).

Ich danke ihnen das sie für mich da waren als es mir schlecht ging.

Ich danke ihnen, das wir wieder zueinander gefunden haben, wir uns verzeihen konnten, wir reden konnten, sie kompromißbereit waren, wir wieder eine gemeinsame Basis haben, wir die alten Geschichten hinter uns ließen. Das macht wahre menschliche Größe aus...

Und die Partys mit ihnen sind einfach zu geil, davon sollten wir im nächsten Jahr noch viel viel mehr machen.

 

Ich danke C., das sie gegangen ist, geht es mir doch jetzt soviel besser, ohne sie.

Ich verzeihe Ihr den Schmerz den sie mir in ihrer Egozentrik beibrachte, auch wenn dieser nicht von allzulanger Dauer war, und ihre allmonatlichen solipsistischen Eskapaden. Vermutlich konnte sie nicht anders bzw. nicht aus ihrer Haut.

 

Ich bin dankbar für mein nettes Leben, meine überwiegend positiven Gedanken und die überaus interesanten Charaktere die ich neu kennenlernen durfte.

Ich bin dankbar für die libiden Erfahrungen, die ich in diesem Jahr machen durfte. *ggg

Ich danke Placebo und den Howling Bells, das sie so ein geiles Konzert abgeliefert haben.

 

 

Ich wünsche der werten Leserschaft,

ob die die mich lieben und mögen

oder

die fleißig Mitlesenden, die mich abgrundtief hassen (bedenkt, Groll hat es noch nie zu einer vernünftigen Sicht gebracht, vor allen Dingen, wenn man die Dinge nicht hinterfragt, aber vielleicht lernt ihr das auch noch, dann seid ihr auch groß und "erwachsen" Fröhlich)

 

ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest, mit vielen Geschenken und langen, schönen Stunden, im Kreise ihrer Familien und Freunde.

 
 

 

Weihnachten ist nicht nur da, wo Lichter brennen, sondern überall dort, wo wir die Welt ein wenig heller machen.
 
 

 

Frohe Weihnachten

und seid aufs herzlichste

gegrüßt,

umarmt

und geküsst

 

 

 Euer Elren

 


 

 

 

 Bis Weihnachten ist`s nicht mehr weit

von Rolf Krenzer

Dicke rote Kerzen, Tannenzweigduft,
und ein Hauch von Heimlichkeiten liegt jetzt in der Luft.
Und das Herz wird weit. Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist`s nicht mehr weit.

Schneidern, Hämmern, Basteln überall im Haus.
Man begegnet hin und wieder schon dem Nikolaus.
Ja, ihr wißt Bescheid! Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist`s nicht mehr weit.

Lieb verpackte Päckchen überall versteckt,
und die frisch geback`nen Plätzchen wurden schon entdeckt.
Heute hat`s geschneit! Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist`s nicht mehr weit.

Menschen finden wieder füreinander Zeit.
Und es klingen alte Lieder durch die Dunkelheit.
Bald ist es soweit. Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist`s nicht mehr weit.


 

 

 

21.12.2006 um 23:43 Uhr

Placebo am 15.12.06 in der Arena Berlin - ein Konzertbericht Part II

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte

Stimmung: im schwärmen

Die ganze Arena im Vollrausch. Wir gaben uns vollkommen der Musik hin, saugten jeden Gitarrenriff, jeden Trommelschlag und jede Zeile des Gesangs in uns auf...

Die Band hatte sichtlich Spass am Spiel, ließ sich feiern, lachte...

Irgendwann war aber auch das vorbei, die letzte Zugabe war gespielt. Nach 1 und einer dreiviertel Stunde war dieses große Ereignis vorüber, aber nicht ohne das sich die Band standesgemäß verabschiedete.

Mit "20 Years" in Über-Überlänge wurde noch einmal alles aus den Instrumenten geholt was ging...

Dann verabschiedeten sie sich, bis zum nächsten mal...


 
 

Das konzert war vorbei, das große Nach-Hause-Rammeln ging los. Ich blieb noch stehen, genoss noch den Augenblick. Ich wollte nicht mit der Maße mit, das wäre glaube ich nicht so spannend geworden...

Ich hatte Durst, nach 10 Minuten an der Bar hatte ich ein Wasser. Gut, Überblick verschaffen. Garderobe? Voll! Aber richtig voll...

Hm, gut, gehen wir erstmal zum Merchandising. 3 völlig überforderte Menschen versuchten die gierenden Massen irgendwie zu befriedigen. Nach einer weiteren viertel Stunde und einem leeren Plastikbecher in der Hand hielt ich dann ein Tour-T-Shirt und die CD der "Howling Bells" in den Händen...

Dann gings auf zum Garderobenkampf, was mich nochmals 20 Minuten kostete. Man muss sich das ungefähr so vorstellen, das sich etwa 10 Mann auf einer Fläche von einem Quadratmeter quetschen, und sich alle paar Minuten geschlossen im Mob ein paar Zentimeter fortbewegen. Der Druck von hinter einem stehenden Menschenmassen wird bisweilen natürlich irgendwann etwas grösser, alle wollen ja dahin. Gekrönt wird das Ganze dann von zwischenzeitlich durchrollenden Güterzügen, in Form von Menschen, die mit Ihren Jacken voran in genau die entgegengesetzte Richtung gen Ausgang stürmen. Die wollen ja schließlich raus und haben was sie wollten.

Rundum ein ziemlich lustige Angelegenheit und auch das war dann irgendwann gechafft.

Fertig, aber überglücklich trotte ich zu meinem Parkplatz, aber nicht bevor ich einem netten Franzosen, der vor der Halle steht und Plakate verkaufte ganze 3 Stück für nen Zehner abgeknöpft hatte...

Preistechnisch war das völlig in Ordnung, beim letzten Konzert habe ich damals noch 8 Euronen für eins bezahlt, und qualitativ war dies bei weitem schlechter.

Das 3er-Golf-Cabrio gurkte immernoch umher... Offen wohlgemerkt.

"Babyyyyyyyyyyyyyyy, did you forget your Meds!!!" dröhnt es wieder.

Ich habe Hunger. Da kommt doch so ein grillender netter junger Mann, der sich bei um die 0° Grad draußen hinstellt und Bratwürste feil bietet, gerade recht. War echt lecker das Ding.

Während des Essens schaue ich mich um, lauter glückliche freundliche Gesichter, inklusive dem meinem. 

Nun endlich am Auto angekommen, werfe ich das neuerworbene Album ein und fahre zufrieden und vor mich hinträumend nach Hause.

Relativ unspektakuläre Geschichte, außer das ich mich schon in diesen 45 Minuten in die "Howling Bells" verliebt habe...

Ich komme zuhause an, ich mache mir ein Bier auf, checke meine Mails.

ich lasse den Abend Revue passieren und bin glücklich dabei gewesen zu sein.

ich überlege was ich noch machen könnte. 

Ich könnte mir noch einen runterholen, oder noch ein Bier aufmachen, oder einfach ins Bett gehen um glücklich und zufrieden einzuschlafen.

Ich rauche noch eine und entscheide mich für letzteres...

 

Danke "Howling Bells"

 

 

Danke "Placebo"

 

Danke Crowd

 

 

 Für diesen unvergesslichen und wunderschönen Abend.

 

Bildquellen:

Placebo-Forum

Berlin-Online

21.12.2006 um 10:32 Uhr

Stille...

von: elrenluthien   Kategorie: .Lyrisches

Stimmung: joar, auf Arbeit halt...
Musik: das leise Rauschen des Notebooks

 
 
Die Stille bedeutet mehr als tausend Leben,
und diese Freiheit ist mehr wert als alle Reiche der Welt.
 
Die Wahrheit in sich selbst erblicken,
für einen Augenblick,
gilt mehr als alle Himmel,
mehr als alle Welten,
mehr als alles, was es gibt.
 
Im Innern dieser neuen Liebe stirb.
 
Dein Weg beginnt auf der anderen Seite.
Werde der Himmel.
Richte die Axt wider die Gefängniswand.
 
Entkomme.
 
Tritt ins Freie, wie jemand, der plötzlich in Farbe geboren wird.
 
 
 

 
Tue es jetzt.
Du bist von dichten Wolken eingehüllt.
Stiehl Dich seitlich heraus.
Stirb und sei still.
 
Stille ist das sicherste Zeichen, dass Du gestorben bist.
 
Dein altes Leben war eine fieberhafte Flucht vor der Stille.
Der sprachlose Vollmond kommt eben jetzt hervor.
 
 Rumi: Ruba'iyat. Mondschöner, schlafe nicht!

20.12.2006 um 22:46 Uhr

Vorbereitung zur Weihnachtsfeier - So kanns gehen...

von: elrenluthien   Kategorie: .Apokalyptisches

Stimmung: vorweihnachtliche (Un-)Stimmung
Musik: Flyleaf - Fully Alive

Soetwas geht in unserem Firmennetz herum, natürlich nur spass-email-technisch...

Unsere Weihnachtsfeier war überaus nett, obwohl mir dieses ganze Weihnachtsgedöns wohl jedes Jahr auf die Nerven gehen wird.

 

1. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, daß unsere Firmen-Weihnachtsfeier am 20.12. im Argentina-Steakhouse stattfinden wird. Es wird eine nette Dekoration geben und eine kleine Musikband wird heimelige Weihnachtslieder spielen. Entspannen Sie sich und genießen Sie den Abend ... Freuen Sie sich auf unseren Geschäftsführer, der als Weihnachtsmann verkleidet die Christbaumbeleuchtung einschalten wird! Sie können sich untereinander gern Geschenke machen, wobei kein Geschenk einen Wert von 20 EUR übersteigen sollte.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit.

Tina Bartsch-Levin
Leiterin Personalabteilung

----------------------------------------------------------------

2. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Auf gar keinen Fall sollte die gestrige Mitteilung unsere Türkischen Kollegen isolieren. Es ist uns bewußt, daß Ihre Feiertage mit den unsrigen nicht ganz konform gehen: Wir werden unser Zusammentreffen daher ab sofort "Jahresendfeier" nennen. Es wird weder einen Weihnachtsbaum oder Weihnachtslieder geben.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Zeit.

Tina Bartsch-Levin
Leiterin Personalabteilung

----------------------------------------------------------------

3. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Ich nehme Bezug auf einen diskreten Hinweis eines Mitglieds der Anonymen Alkoholiker, welcher einen "trockenen" Tisch einfordert. Ich freue mich, diesem Wunsch entsprechen zu können, weise jedoch darauf hin, daß dann die Anonymität nicht mehr gewährleistet sein wird ... Ferner teile ich Ihnen mit, daß der Austausch von Geschenken durch die Intervention des Betriebsrats nicht gestattet sein wird: 20 EUR sei zuviel Geld.

Tina Bartsch-Levin
Leiterin Personalforschung

----------------------------------------------------------------

7. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Es ist mir gelungen, für alle Mitglieder der "Weight-Watchers" einen Tisch weit entfernt vom Buffet und für alle Schwangeren einen Tisch ganz nah an den Toiletten reservieren zu können. Schwule dürfen miteinander sitzen. Lesben müssen nicht mit Schwulen sitzen, sondern haben einen Tisch für Sich alleine.
Na klar, die Schwulen erhalten ein Blumenarrangement für ihren Tisch.

Endlich zufrieden?

Tina Bartsch-Levin
Leiterin Klappsmühle

----------------------------------------------------------------

9. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Selbstverständlich werden wir die Nichtraucher vor den Rauchern schützen und einen schweren Vorhang benutzen, der den Festraum trennen kann, bzw. die Raucher vor dem Restaurant in einem Zelt plazieren.

Tina Bartsch-Levin
Leiterin Personalvergewaltigung
----------------------------------------------------------------

10. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Vegetarier! Auf Euch habe ich gewartet! Es ist mir scheißegal, ob´s Euch Nun paßt oder nicht: Wir gehen ins Steakhaus!!! Ihr könnt ja, wenn Ihr wollt, bis auf den Mond fliegen, um am 20.12. möglichst weit entfernt vom "Todesgrill", wie Ihr es nennt, sitzen zu können. Labt Euch an der Salatbar und freßt rohe Tomaten! Übrigens: Tomaten haben auch Gefühle, sie schreien wenn man sie aufschneidet, ich habe sie schon schreien hören, ätsch ätsch ätsch!

Ich wünsch Euch allen beschissene Weihnachten, besauft Euch und krepiert!!!!!

Die Schlampe aus der vierten Etage.

----------------------------------------------------------------

14. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Ich kann sicher sagen, daß ich im Namen von uns allen spreche, was die baldigen Genesungswünsche für Frau Bartsch-Levin angeht. Bitte unterstützen Sie mich und schicken Sie reichlich Karten mit Wünschen zur guten Besserung ins Sanatorium. Die Direktion hat inzwischen die Absage unserer Feier am 20.12. beschlossen. Wir geben Ihnen an diesem Nachmittag bezahlte Freizeit.

Josef Benninger
Interimsleiter Personalabteilung

18.12.2006 um 23:19 Uhr

Placebo am 15.12.06 in der Arena Berlin - ein Konzertbericht Part I

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte

Stimmung: losgelöst, von allem

Freitag, 15.12.2006... 

Um 18 Uhr mache ich mich auf den Weg, circa 40 Kilometer sollte mit dem Auto in einer guten dreiviertel Stunde zu schaffen sein. Alles läuft gut, zwar dichter Verkehr, aber das sind wir ja von der B1 gewöhnt...

Vorher noch schnell auf die Karte und in den Routenplaner geschaut, Eichenstraße 4 in 12435 Berlin, gut das ich da schonmal zu "Caveman" war, kurz die Route eingeprägt, Frankfurter Tor links rum, dann die Warschauer runter dann wieder links auf die Schlesische, 1-2 Kilometer, Parkplatz suchen, was wohl der zeitaufwendigste Akt an der ganzen Kiste werden wird...

Gut ich bin auf der B1, im Player gröhlt mir Mr. Molko schon jetzt sein "See you at the bitter end" von der 2003er-Konzert-DVD entgegen, auf voller Lautstärke, meine Stimmung steigt, ich grinse vor mich hin...

Da! Frankfurter Irgendwas! Cool. Jetzt heißts abbiegen. Ich stehe auf der Linksabbieger-Spur. Was ist das!? Was sehen meine kranken Augen? U-Bahnhof Frankfurter ALLEE!

Args, ich Depp. Kannst Du nicht lesen?? Frankfurter Tor! Kann doch nicht so schwer sein.

Gut, egal nix wie wieder rauf auf die B1, noch schnell nen Straßenbahn-Bordstein mitgenommen (mein armes Auto), nochmal schnell nen Blick auf die Karte, 1 Kilometer weiter. Die Aktion sollte mich nur ein paar Minuten gekostet haben.

Endlich. Das Frankfurter Tor. Jetzt links rum! Cool, denke ich so bei mir, links ist alles voll, da wollen alle hin. Mag auch daran gelegen haben, das der Alex so ziemlich ganz völlig abgeriegelt war.

10 Minuten an dieser bekloppten Stelle gestanden, dann Glück gehabt, grün und Gas.

Lied 13 --> "Taste in Men", diese unglaubliche Basslinie, die sie bei Konzerten mindestens eine Minute für sich alleine laufen lassen.

Ich rauche eine, öffne die Fenster, das auch jeder mitkriegt wo ich hinfahre.

ich wackel mit dem Kopf, singe lauthals mit.

Sehr geil, dieses Berlin, denke ich bei mir, immer was los, jede Menge Leute unterwegs. Faszinierend.

Der Rest des Weges gestaltet sich unkritisch, halb Treptow hat "Centrefolds",  "Peeping Tom" und "Without you I'm nothing" mitbekommen, so scheint es mir.

Ich bin da, ich erinnere mich an die Lokalität. Damals mit C. und Ihren kollegen, war lustig. und "Caveman" war so wahr...

Gut, Parkplatz in der Mitte voll, oder eher schlecht. Egal, nächstbeste Seitenstraße eingebogen, alles voll, nächste Seitenstraße... YES! Da ist was frei. Nicht schlecht, den nehmen wir, ist zwar ne Einfahrt, aber das Tor ist so zugewuchert, das da in hundert Jahren niemand kommt um da rein zu fahren. Und wenn bräuchte er erstmal eine Kettensäge um holz- und gestrüpptechnisch ein wenig für Ordnung zu sorgen.

Alles eingepackt.

Check.

Zigaretten (sehr wichtig)

Handy (heute eher nicht wichtig, aber man weiß ja nie)

Karte (überaus wichtig, weil ohne  Karte nix Konzert)

geliehenen Fotoapparat, Filme (im Endeffekt völlig nutzlos, dem Teil fiel dann ein batterietechnisch den Geist aufzugeben, sollte wohl mal in eine DigiCam investieren. So hatte ich das sperrige Ding das ganze Konzert an der Backe, störte mich aber dann auch nicht mehr.)

Autoschlüssel (spätestens zur Rückfahrt unerläßlich)

Geldbörse inkl. Geld (Wichtigkeit nicht zu unterschätzen, spätestens wenn man Durst hat)

Alles klar, alles dabei, Auto zu, loslaufen, erstmal eine rauchen, ich bin aufgeregt, schnellen Schrittes eile ich den Kilometer der Arena entgegen.

Auf dem Weg sehe ich nette Leute mit noch netteren Schildern. "Suche Karten". Ich grinse innerlich.

Nix gibts, nicht mal für eine Million gebe ich das Schätzelchen in meiner Innentasche her.

Vor der Arena gurkt ein 3er Golf Cabrio umher, offen, wie mutig von den Jungs, bei einer geschätzten Umgebungstemperatur von 1 Grad, aber irgendwie cool. Musiktechnisch hat er, wie solls auch anders sein, die aktuelle Platte von Placebo "Meds" zu bieten. Leute singen mit. "Baaaaaaaaaaaaaabyyyyyyyyyy, did you forget to take your Meds" dröhnt es.

Ohja! Wir haben alle unsere Medikamente genommen, unsere tägliche Dosis Placebo. Ich lächle.

Zweite Zigarette auf dem Weg, ich komme am Einlass an, gut voll, aber nicht zu übertrieben.Ich hol das Schätzchen raus, laß es abreißen, mich abtasten, und dann bin ich drin, aber nicht vorher noch eine an der frischen Luft geraucht zu haben...

Direkt neben den Tour-LKWs. An einem flattert ein Zettel:

"Die Show von Placebo beinhaltet lichttechnische Effekte (Stroboskope, Videoleinwände, etc.), die bei Epileptikern zu gesundheitlichen Problemen führen können."

Aha, danke für die Info.

Ich beobachte die Menschen, die vorbeilaufen.

Verschiedenste Klientel.

Punks, Goths, Rollstuhlfahrer, Normalos, Junge, Alte, Pärchen, Singles, Gruppen, Tokiohotel-Fans,  Zahnspangen-Träger/-innen, eigentlich so ziemlich alles was  die Gesellschaft so zu bieten hat.

So, drin, erstmal einen Überblick verschaffen, aha gleich links die Garderobe. Voll. Im Sinne von so richtig voll. Gut hol ich mir erstmal ein Bier. Hauptbar, auch voll. Gegenüberliegend, die 2. Bar, auch voll aber nicht so ganz, daneben die 2. Garderobe, relativ leer, haben wohl noch nicht alle mitgekriegt. Jacke weg, alles nötige in den Hosentaschen verstaut, Bier holen, 5 Minuten später habe ich es.

Das Bier war schnell alle. Bier wirkt beruhigend.

Ich postiere mich circa 25 Meter vor der Bühne vor der Lichttechniker-Insel.

Warten auf die Vorband. Eigentlich warten alle auf Placebo. "She wants Revenge" ist laut Karte angesagt. Eine gute Wahl, wirklich nett die Band.

Aber es sollte anders kommen, die "Howling Bells" betreten die Bühne, und das toppte vorbandtechnisch wirklich alles.

Ich zitiere hier mal einen Text von dort , besser hätte ich es wirklich nicht beschreiben können:

"...Doch jetzt ist Zeit für "Indie Noir." Für Howling Bells. Der Einstieg ist perfekt gewählt, "Blessed Night" elektrisiert sofort, die einnehmende Stimme der charismatischen Sängerin Juanita Stein sowie das magische Gitarrenspiel ihres Bruders Joel lassen keine Zweifel: Eine große Band steht uns gegenüber.

Wenig später bringt "Setting Sun" einen nahezu um den Verstand. Melodietrunkener, betörender Gesang, sehnsüchtige Gitarrenlinien, ein sich zum Himmel erhebender Refrain, ein einziges entrücktes Schweben: "But we'll rise and fall just like the setting sun."

Doch die Reise in höhere Sphären ist noch nicht zu Ende. Das bezaubernde "Velvet Girl" entführt noch einmal ins Reich der fantastischen Hooklines: "Be my velvet boy." Aber gerne doch. Sofort.

Dem Publikums gefällt's, selbst der Vater mit dem Sohnemann auf den Schultern wippt mit.

"You are very kind to a band you've never heard before", bedankt sich Juanita für die entgegengebrachte Begeisterung. Insgesamt ist alles etwas druckvoller und rockiger, als auf dem selbstbetitelten Debüt...

...Die schneidenden Gitarren des intensiven "Wishing Stone", das wundervolle, anrührende "The Night Is Young." Zum Schluss der achte und leider schon letzte Song: "Low Happening." Alles andere als das, ist der heutige Auftritt von Howling Bells. Eine unglaubliche Version, die einen atemlos zurücklässt..."

Es war ein Gedicht, etwas besseres zur Einstimmung konnte mir garnicht passieren. Ich ließ mich fallen, war gefangen von den sphärischen Gitarrenteppichen und der glockenhellen Stimme von Miss Stein. Es war grandios.

Sicher gab es aber auch einige im Publikum, die mit den "Howling Bells" nicht wirklich viel anfangen konnten, war mir aber auch wurscht.

Ich machte zum Abschluß dann die Erfahrung, wenn man schlanke 1,87m groß ist, das es immer noch Menschen gibt, die noch viel größer sind als man selbst und das diese Menschen geradewegs den Hang dazu haben sich genau vor einem zu postieren. 

Gut, die Damen und Herren hatten eine halbe Stunde gespielt, was meinetwegen auch noch länger hätte gehen können. Zeit für das zweite Bier. Ich sah zwischen den beiden Kreuzen vor mir eh nur noch recht sparsam.

Wieder zurück von der Bar, den angestammten Platz zurückerkämpft, warteten ich und rund 7.000 andere Mannen auf unsere Favourits. Neben mir gesellte sich ein kleines Trüpplein von 3 Jungs und 2 Mädels dazu, wir kamen ins Gespräch unterhielten uns nett.

Placebo-Smalltalk: "Und wo warst Du schon zum Konzert?", "Wie fandet Ihr die Vorband?", "Ich seh nix, ah jetzt gehts.", "Ich will Brian sehen, ich will Stef sehen", "Das Bier schmeckt" "Bla..."

Insgesamt eine recht nette Unterhaltung und ich hatte Anschluß zum Feiern und Pogen gefunden.

Dann, um Punkt 21.00 Uhr begann es also, das Licht ging aus...

Die ersten Gitarrenriffs von "Infra-Red" erklangen und es war grandios, alle rissen die Arme hoch, schrien, brüllten, pfiffen...

Und dann stürmten sie auf die Bühne.

Von Beginn an rockten Mr. Molko, Mr. Olsdale und Mr. Hewitt so dermaßen die Arena, das es schon beängstigend war, wie das Publikum in einen absoluten Rausch verfiel...

Der Sound war absolute klasse, die Lichtshow ein Ereignis... 

Wir werden begrüsst mit einem näselnden "Einen schönen guten Abend, hier sind die Damen und Herren von Placebo!"

(nach anschließenden Recherchen scheint das wohl momentan Brian Molkos Lieblingsspruch zu sein...) 

Es folgten "Meds", "Because I Want You", "Drag", alles Songs aus dem aktuellem Album "Meds"

Dann:

Space Monkey (grandiose Performance)

Soulmates

I Know

Song To Say Goodbye (bei diesem Song gab es für alle kein Halten mehr)

Follow The Cops Back Home

Every You Every Me (komplettes Totalausrasten war angesagt)

Special Needs

One Of A Kind 

Without You I'm Nothing

Bionic

Blind

Special K

The Bitter End

Running Up That Hill

Taste In Men (ich verweise hier auf oben genanntes Autogeschichtlein *gg, die Basslinie, die Basslinie!!!)

Twenty Years (mit Endlos-Ende, Stef konnte nach minutenlangen Gitarrengeschrammel nicht mehr, machte aber trotzdem weiter, Steve war vollends naß und verdrosch zum Abschluß sein Schlagzeug noch einmal so richtig und Brian entlockte seiner Gitarre die übelsten und geilsten Töne...)

Da mir jetzt die Gedanken ausgehen, ich in mich gehen muss, um auch noch die letzten Eindrücke in Worte zu fassen, gibts erstmal die Part I-Veröffentlichung.

Ich kann nur eins sagen, der Abend und das Wochenende waren noch lange nicht vorbei. 

Wer einen Eindruck des Abends gewinnen will, sollte mal dort schauen:

Foto-Gallerie 

15.12.2006 um 12:50 Uhr

Baby...did you forget to take your meds?

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte

Stimmung: etwas rührt sich im Inneren und will heute raus...

Heute ist es also soweit, meine absolute Lieblingsband wird in der Arena Berlin spielen und ich werde dabei sein.

Erinnerungen kommen auf an den Mai 2003.

Bereits an diesem denkwürdigen Tag durfte ich diese Ausnahmekünstler in der Columbiahalle in Treptow-Köpenick zusammen mit meiner Verflossenen erleben und geniessen...

Und es war ein Gedicht.

Erinnerungen kommen auf an glückliche Tage, die jetzt wieder zu kommen scheinen. 

Kaum eine Band schafft es die akustischen Versprechen die sie albumseitig geben auch live umzusetzen. Placebo schaffen diese Gradwanderung, den Sound und die Athmospäre den sie live erzeugen könnte auch direkt von einem Ihrer Alben stammen...

Der Klang der Instrumente, die unglaubliche Stimme des Frontmanns, diese metaphorische Mischung aus tiefgehender Melancholie und Euphorie...

Diese Kunst jedes einzelnen Musikstückes für jede Lebenslage "da" zu sein und Mut und Antrieb  an de Hörer abzugeben... 

Das erweckt schon seit Jahren meine Faszination.

Auch nach dem x-ten Male des Hörens keine Gefahr von Langeweile oder Anzeichen des "Überhör"-Syndroms.

Es wird auch heute ein Fest, ich freue mich darauf.

 

 

Konzert beschreibung von www.arena-berlin.de:

Bei ihren umjubelten Auftritten bei Rock am Ring und Rock im Park entpuppten sich Placebo als heimlicher Headliner. Ihre Show wollten genauso viele Besucher sehen wie die der ganz großen Zugpferde Depeche Mode, Guns N' Roses oder Metallica. Dabei war die Placebo-Euphorie so erstaunlich gar nicht, hat sich das Trio um den charismatischen Frontmann Brian Molko doch längst zu einem der größten und besten Alternative-Acts dieses Planeten entwickelt. Die Rockpresse feiert sie regelmäßig mit ausführlichen Titelstorys und Placebo-Alben stürmen heute bei ihrer Veröffentlichung regelmäßig in weit mehr als 20 Ländern in die Top Ten.

So können Brian Molko und seine Mitstreiter Stefan Olsdal (Bass) und Steve Hewitt (Drums) auch ihr fünftes Studioalbum "Meds" bereits als vollen Erfolg verbuchen. In Deutschland wurde mit der Platte binnen kurzer Zeit Goldstatus erreicht, bis zur Platinveredelung fehlt nicht mehr viel, und das in Zeiten, wo Großbritannien scheinbar jeden Monat eine neue Britpop-Sensation parat hat. Placebo sind keine Sensation mehr, sondern längst eine Klasse für sich, die sich im Laufe der Jahre fest in der Popwelt etabliert hat.

Als Placebo 1996, zwei Jahre nach ihrer Gründung, das unbetitelte Debütalbum veröffentlichten, flogen ihnen - vor allem aus dem Lager von Cure-Fans und Glam-Rockern - schnell die Herzen zu, auch wenn manchen das androgyne Auftreten von Frontmann Brian Molko etwas suspekt war. Dass Hits wie "36 Degrees", "Bruise Pristine" oder "Nancy Boy" keine Eintagsfliegen waren, zeigte dann 1998 "Without You I'm Nothing", ein unschlagbares Meisterwerk des melancholischen Britpop. Selbst David Bowie war schwer beeindruckt und sang mit Molko im Duett den düsteren Titeltrack. Placebo hatten ihren Platz in der Musikgeschichte hier bereits sicher.

Stillstand ist für einen Künstler bekanntlich inakzeptabel, und so hat sich der Hunger nach Entdeckung und Innovation bei Placebo nie vermindert. Das dritte Album "Black Market Music" von 2000 überraschte mit gewagten Ausflügen in HipHop- und Disco-Gefilde. 2003 schöpften Placebo dann mit "Sleeping With Ghosts" noch stärker die Möglichkeiten aus, die ein elektronisch gut ausgerüstetes Studio bietet. Die Fans entwickelten sich mit den Musikern, beide Alben verkauften sich deutlich mehr als eine Million Mal und stürmten in den meisten europäischen Hitparaden auf die Pole Position. Im Rahmen der sich an "Sleeping With Ghosts" anschließenden 18-monatigen Welttournee spielten Placebo allein in Paris vor 18.000 Fans.

Anlässlich der 2004 erschienenen Single-Compilation "Once More With A Feeling" verkaufte das Trio die Londoner Wembley Arena aus. Placebo waren nun endgültig angekommen im Rock-Olymp. Auch den schwierigen US-Markt hatte man inzwischen geknackt, die erste Südamerikareise geriet zum absoluten Triumphzug (in Chile, Argentinien und Brasilien spielten Placebo in meist ausverkauften Hallen vor 7.000 bis 9.000 Fans), und nach David Bowie und Frank Black (Pixies) standen Molko, Olsdal und Hewitt zudem in Wembley mit einem weiteren persönlichen Helden auf der Bühne: Robert Smith von The Cure.

Im Sommer 2004 zogen sie sich nach Südfrankreich zurück, um mit Dimitri Tikovoi das aktuelle Album "Meds" vorzuproduzieren. Geplant war, das elektronischste Album der Bandgeschichte zu machen, doch es sollte anders kommen. Endgültig realisiert wurde die Platte in den Londoner RAK Studios, und Tikovoi, seit Jahren schon Freund und Begleiter der Band, forderte die Musiker auf, ihre Songs live einzuspielen. "Dimitris Idee bei diesem Album war, dass wir quasi wieder ein Debütalbum machen sollten", blickt Brian Molko zurück. Nach anfänglichem Widerwillen stellten Placebo fest, dass es wunderbar funktionierte, die zuvor mit Hilfe von Sequenzern, Synthesizern und Keyboards erzeugten Sounds organisch zu reproduzieren. "Der ursprüngliche Plan hatte sich umgekehrt", erzählt Molko. "Statt möglichst dick aufzutragen, machten wir alles so simpel wie möglich und verzichteten auf Effekthascherei."

Der Mut zur Einfachheit hat sich gelohnt. "Meds" ist so ungeschminkt, berührend und tiefgehend, wie sich die Band seit "Without You I'm Nothing" nicht mehr präsentiert hat. Und dabei musikalisch so überzeugend, wie man es von einer weltweit gefeierten Band erwarten darf. "Wir haben in den letzten Jahren viel dazugelernt, die Band ist live enorm gewachsen", resümiert Stefan Olsdal. "Bei der letzten Tour waren fünf Musiker auf der Bühne, was Brian und mir die Freiheit eröffnete, mehr Showelemente einzubringen." Konzerte von Placebo waren schon immer ein klangliches und visuelles Ereignis. Das wissen nicht nur die Glücklichen, die die Gastspiele bei Rock am Ring und Rock im Park, wo Placebo ein Rockspektakel der Extraklasse ablieferten, miterlebt haben, sondern auch Tausende von Fans vor den TV-Geräten. Dei Übertragung der Placebo Show hatte nämlich bei weitem die höchsten Einschaltquoten von allen aufgezeichneten und in die Wohnzimmer gesendeten Gigs. Und dem Geschmack der Fans sollte man ruhig vertrauen.

14.12.2006 um 22:38 Uhr

1 Day to Concert...

Stimmung: -.-
Musik: Placebo

2 Highlights an einem Tag:

 

1. ein erquickendes Date mit einer äußerst hinreißenden Dame gehabt

2. der Countdown läuft ab, noch einmal schlafen, dann heißts rocken

 

Was will man(n) mehr?

 

Placebo Live - Infra-Red 

13.12.2006 um 01:14 Uhr

2 Days to Concert...

Stimmung: fröhlich
Musik: Placebo

Placebo  - Follow The Cops Back Home Live @ Rock am Ring 2006

klick mich! --> Fröhlich <-- klick mich

12.12.2006 um 19:15 Uhr

3 Days to Concert...

Stimmung: Urlaubsstimmung
Musik: Placebo

Placebo - Meds

Klick mich! --->   Fröhlich   <--- Klick mich!

11.12.2006 um 19:06 Uhr

4 Days to Concert...

Stimmung: unglaublich aufgeregt
Musik: Placebo

Placebo - Bitter End / Every You Every Me (Live)

Klick mich! ---> Beschäftigt <--- Klick mich

10.12.2006 um 11:57 Uhr

5 Days to Concert...

Musik: Placebo

Placebo - Black Eyed

 

klick mich! --->      <--- klick mich!

09.12.2006 um 21:53 Uhr

6 Days to Concert...

Musik: Placebo

Placebo's running up that hill

klick mich! --->  <--- klick mich!

08.12.2006 um 16:00 Uhr

7 Days to Concert...

Stimmung: große Vorfreude
Musik: Placebo

Placebo - Pierrot the Clown

klick mich! --->  <--- klick mich!

07.12.2006 um 23:00 Uhr

8 Days to Concert...

von: elrenluthien   Kategorie: .Apokalyptisches

Stimmung: helle Vorfreude
Musik: Placebo

Placebo live - Haemoglobin

klick mich! --->  <--- klick mich!

06.12.2006 um 20:09 Uhr

9 Days to Concert...

von: elrenluthien   Kategorie: .Apokalyptisches

Stimmung: Innige Freude
Musik: Placebo

Placebo - Micallef Studio - This Picture 2003

 

Klick mich! ---> Fröhlich <--- Klick mich!

 

 

03.12.2006 um 22:58 Uhr

Taufe

von: elrenluthien   Kategorie: .Apokalyptisches

Stimmung: gerührt
Musik: Xavier Naidoo - Gute Aussichten

Ein rührendes Erlebnis. Die Taufe.

Ein Tag der Freude, der Familien- und Freundes-Zusammenkunft...

Ein Tag der das Wunder des Lebens darstellt...

Auch als schwacher Atheist komme ich nicht umhin, an bestimmten Tagen im Jahr die Kirche zu besuchen, so geschehen bereits im letzten Jahr und auch zu Weihnachten.

Ich kann mit dem Glauben und dem was die Bibel vermittelt wenig anfangen, doch faszinieren solcherlei Anlässe auch mich in besonderer Art und Weise.

Betti und Silvio, ich danke Euch, das ich die Gelegenheit hatte zu diesem Anlass und auch schon zur Geburt anheim zu sein.

Der heutige Tag hat mich zutiefst gerührt und es war ein wirklich wunderschönes Erlebnis.

Ich wünsche Euch alles Liebe und Glück für Eure Zukunft.

Ich wünsche Euch die Kraft und Geduld auch in harten Zeiten einen ruhigen Kopf zu behalten, dunkle Stunden zu überstehen bis das Licht zurückkehrt.

Und ich weiß Ihr schafft das, Ihr seid auf einem guten Weg.

Wenn ich Euch auf Euren weiteren Pfaden begleiten darf, wo immer sie Euch auch hinführen mögen, so würde dies mein Herz erhellen.

 

Und Euer kleiner Piepel ist soooooooooooooo süß!

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Glanztat. Fröhlich

 

 

Deine Kinder sind nicht deine Kinder.

Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.

Sie kommen durch dich, aber nicht von dir, und obwohl sie bei dir sind, gehören sie dir nicht.

Du kannst ihnen deine Liebe geben, aber nicht deine Gedanken; denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Du kannst ihrem Körper ein Haus geben, aber nicht ihrer Seele; denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen, das du nicht besuchen kannst - nicht einmal in deinen Träumen.

Du kannst versuchen, ihnen gleich zu sein, aber suche nicht, sie dir gleich zu machen; denn das Leben geht nicht rückwärts und verweilt nicht beim Gestern.

Du bist der Bogen, von dem deine Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden ...

Lass die Bogenrundung in deiner Hand Freude bedeuten.

Kahlil Gibran (1883-1931), syrisch-amerik. Dichter u. Maler

 

 

 

In diesem Sinne einen schönen 1. Advent.