1/2 Liedlein des Tages... Arcade Fire - Neon Bible, Arcade Fire - My heart is an apple
Stimmung: nachdenklich
Eines der tiefsinnigsten und schönsten Lieder von Interpol, wohl mein heimlicher Favorit auf ihrem zweiten Album "Antics".
Besonders die Textzeile:
I am the scavenger
Between the sheets of union
Lately I can't tell for sure
It seems like anyone
Are you the scavenger?
Between the sheets of union
Lately I can't tell for sure
It seems like anyone
hat es mir irgendwie angetan...
Heute mal 2 Versionen ein und desselben Liedes, beide grandios...
I'm timeless like a broken watch
And make money like Fred Astaire
I see that you've come to resist me
I'm a pitbull in time
The pretence is not what restricts me
It's the circles inside
An anatomy of kisses
And a teacher who tries
And knows how we'll disappear
Would you like to be my Missus
And a future with child
You know we can't get back from here
We can get away
Baby won't you try to find me
Baby won't you try to fight
Baby won't you try to find me
Maybe it will be alright
Along the way
Tears drown in the wake of delight
There's nothing like this built today
You'll never see a finer ship in your life
We sail today
Tears drown in the wake of delight
There's nothing like this built today
You'll never see a finer ship
Or see a better tip in your life
I am the scavenger
Between the sheets of union
Lately I can't tell for sure
It seems like anyone
Are you the scavenger?
Between the sheets of union
Lately I can't tell for sure
It seems like anyone
Lady won't you try to find me
Lady there is no need to fight
Lady won't you try to find me
Lady it will be alright
We sail today
Tears drown in in the wake of delight
There's nothing like this built today
You'll never see a finer ship in your life
Along the way
The sea will crowd us with lovers at night
There's nothing like this built today
You'll never see a finer ship
Or receive a better tip in your life
I see that you've come to resist me
I'm a pitbull in time
White Goddess, red Goddess
Black temptress of the sea, you treat me right
Oh my love is sailing to Norway.
All my love we're leaving tonight
Musik: Placebo - English Summer Rain
Always stays the same...
Never ever changes...
I'm in the Basement...
You're in the Sky...
I'm in the Basement, Baby...
Drop on by...
Musik: Placebo - Allergic (Thoughts of Mother Earth)
Es war ein Sommer voller Regenbogen.
Sah ich in den Jahren davor keinen.
So oft kreuzten sie in diesem meinen Weg.
Vielleicht zu oft.
Als wollten sie mir Hoffnung schenken.
Mir sagen:
Ja, es regnet.
Aber es gibt auch Licht.
Am Fusse von uns .
Folge uns.
Unserer Schönheit.
Ich war verzückt.
Lächelte ob Ihres Anblicks.
Erfreute mich daran.
An den Hoffnungen.
Ich folgte wie mir geboten ward.
Und fand...
Musik: Editors - Fall (Live), Editors - All Sparks
Geile Gitarren! Grandiose Performance.
Und noch was schnelles fürs Bettchen.
ALL SPARKS WILL BURNOUT!!!
IN THE END!
Musik: Interpol - Roland, Interpol - Public Pervert
Gestern, im Rausch, heimgekommen vom Fest, wer weiß wo, setze ich mich vor den PC. Ich bin traurig. Ich stehe dort, halte mich an einem Bier und einer Zigarette fest. Beschaue die Leute. Wie sie feiern, tanzen, glücklich sind. Ein Mädchen spricht mich an. "Hallo Du, kann ich Dich etwas fragen, Du siehst so suchend aus und bei den anderen traue ich mich nicht, die anzusprechen." Ich sehe aus wie ein geprügelter Hund, einfach scheisse, mit heruntergezogenen Augenbrauen und Mundwinkeln, trostsuchend im Nikotin und Alkohol, nicht erbaut darauf angesprochen zu werden. Das wußte ich so gut wie sie. Ich antworte: "Ich suche nicht, aber was gibts denn?" "Ich wollte Dich mal fragen, wenn Du mich anschaust, wäre ich jemand Die Du ansprechen würdest? Ich meine schau mich an wie ich aussehe, ich habe 2 Kinder bekommen, jetzt sehe ich so aus." Sie war schätzungsweise knapp 20. Sie weiter: "Ich meine, ich war vorhin auf Toilette, wenn ich da die ganzen hübschen Mädchen sehe, da frage ich mich wie attraktiv ich bin..." Zum Schluß: "Du kannst mich auch beleidigen, das spornt mich nur an noch mehr abzunehmen." Ich überlege kurz, lache in mich hinein, frage mich wie man sich so erniedrigen kann und ob ich wirklich der Einzigste in diesem Raum bin, der für solch eine Ansprache infrage käme. "Schönheit kommt von innen und nein" ist meine Antwort. "Das hat mein Exfreund auch immer gesagt." sagt sie. Ich entgegne: "Vielleicht bin ich jetzt in diesem Moment der komplett falsche Ansprechpartner für Dich und drehe mich weg. I. ist vorher mit einem Fremden irgendwo hingegangen. „Ich komme später wieder, ich langweile mich hier zu Tode.“ Sagt sie, blickt mir still in die Augen und geht. Plötzlich fühle ich mich allein. B. sitzt mit S. am Tisch. Sie sind nicht mehr in der Gegenwart, sind wieder in ihren alten Zeiten. Reflektieren, aber eigentlich ist es nur ein Spiel das sie treiben. Bald werden sie gehen, in ihr oder sein Bett und ich werde alleine dastehen. Vorher habe ich O. getroffen und über alte Zeiten gesprochen, wie es damals war, vor 10, 15 Jahren als wir hier schon standen und zu 90er-Jahre-Techno-Gedremmel abtanzten, lachten, soffen. Nebensache, Pflichtgespräche nach einer langen Zeit des Nicht-Sehens. Am Anfang war es interessant, als ich aber merkte wie I. schweigend neben mir saß wollte ich das er geht. Mein Hirn schuf Prioritäten, es war keine Sache gegen ihn. Doch I. ging und wenig später auch B. und S. Ich tanze allein auf der Tanzfläche und löse mich los, schwebe wieder in meine Heimat in einsamen Zeiten, dem All. Wie schnell sich alles ändert, meine Gesichter und Stimmungen wechseln schnell und erbarmungslos. Ich habe sie nicht unter Kontrolle. So tanze ich und sehe C., meine Ex Freundin mit ihrem neuen Freund. Ich tanze weiter. Neue Menschen kommen und sprechen mit mir. Reden auf mich ein und ich ignoriere sie nach einer Weile, nachdem ich mein künstliches Lächeln nicht mehr aufrecht erhalten kann. P. klaut mein Bier das auf dem Tisch steht, ganz unauffällig, als ob ihn niemand sehen würde. Das Arschloch. Ich verlasse den Raum. Laufe nach Hause. Der Weg zur Tür ist ewig. Gedanken verkürzen sich, die Nacht geht zu Ende und war lang. Ich sitze vorm PC. Internet. Ich schreibe Emails, mein Finger verharrt über dem Senden-Knopf, ich ändere Sie ab, füge hinzu, schreibe weiter in kurzen rhytmischen Zeilen, die sich schon im vorhinein für die Wahrheit, auch für seine gekünstelten Lügen, entschuldigen sollen. Dann will ich J. eine kurze Mitteilung senden, ich beginne zu schreiben aber es löst sich plötzlich alles in Luft auf. Es gibt nichts zu sagen, es ist wie es ist. Auch will ich nicht meine Schwäche zeigen, es ist nur wieder eine Chance verletzt zu werden. Und schließlich schicke ich doch noch ein Gedicht. Ich habe ihre Wohnung kurz vor Augen, den Läufer im Wohnzimmer, ihren Kleinen, sie, die Kleine. J. Dann ist alles leer, alles. Ich und der Raum, keine Musik, niemand. Eine tote Welt. Ich lege mich ins Bett und werde selbst tot, ergebe mich dem erlösenden Schlaf und lache über mich selbst...
Auch jetzt, diese Zeilen schreibend, lache ich über mich selbst. Der alte Dramatiker denke ich mir und sehe nur wieder tausend Entschuldigungen vor mir selbst darin. Ständig verfolge ich mich selbst wie eine Katze die in ihren Schwanz beißen will. Der Meister des Kreises, die Endlosigkeit, die immer wiederkehrende Monotonie aus der ich nicht entrinnen kann. Will?
Fortsetzung folgt.
.elrenluthien
Musik: Coldplay - A Whisper
A whisper, a whisper, a whisper, a whisper
A whisper, a whisper, a whisper, a whisper
I hear the sound of the ticking of clocks
Who remembers your face
Who remember you when you are gone
I hear the sound of the ticking of clocks
Come back and look for me,
look for me
When I am lost
Just a whisper, a whisper, a whisper, a whisper
Just a whisper, a whisper, a whisper, a whisper
Night turns to day
And I still have these questions
Bridges will break
Should I go forwards or backwards.
Night turns to day,
And I still get no answers
Just a whisper, a whisper, a whisper, a whisper
Just a whisper, a whisper, a whisper, a whisper
I hear the sound of the ticking of clocks
Who remember your face
Who remembers you when you are gone
I hear the sound of the ticking of clocks
Come back and look for me, look for me
When I am lost
Just a whisper, a whisper, a whisper, a whisper
Just a whisper, a whisper, a whisper, a whisper
Musik: A Perfect Circle - The Noose
Ich bekomme Dich nicht aus meinem Kopf, egal was ich auch tue. Die Trauer verfliegt einfach nicht. Ich schicke Dir eine SMS, bekomme Antwort, weiß nicht was ich antworten soll. In jenem Moment merke ich wie, wieder, eine Träne über mein Gesicht rollt. Fällt. Mein Herz zieht sich zusammen. Ich vermisse Dich... mehr und mehr, jeden Tag, sehne ich mich mehr nach Dir... Es wird nicht weniger.
Aus den Augen aus dem Sinn. Irgendwie scheint das nicht zu klappen, jedenfalls nicht bei mir. Ich frage mich, wie das bei Dir ist. Ob Du auch weinst, manchmal. Was Du denkst, was Du fühlst, ob Du mich vermisst. Ich will es wissen. Mit Dir reden. Einfach nur reden. Mal wieder Dein Lachen sehen, in Deine Augen schauen, Deine Geschichten hören. Das würde schon helfen.
Es ist so anders als sonst, als die anderen Male. Was hast Du mit mir gemacht? Ich verharre an der Stelle, während das Leben an mir vorrüberrauscht, der Alltag rennt, ich währenddessen funktioniere, versuche mich abzulenken. Es will mir nicht gelingen. Ablenkungen sind nur Momente. Tröstende Worte verhallen. Und dann sitze ich wieder hier, schaue aus dem Fenster, frage mich, was ich tun soll! Vergehe in Musik, in meiner Musik, die mir, so scheint es mir, das Einzige ist, was noch bei mir bleibt. In den klangvollen Melodien, den Stimmen des Schmerzes, den Gitarren, den Bässen, den Drums... den Klangteppichen.
Ich stehe hier, mit geschlossenen Augen. Ich singe meinen Schmerz hinaus, Textzeilen des Schmerzes, der Liebe... Doch ist niemand da der mich hört, der mich versteht, der mich hält. Ich bin gefangen in mir selbst. Wie gerne würde ich Dir diese wunderschönen Klänge zeigen, mit Dir da liegen, einfach so, lauschen... So wie wir es einst taten.
Wo ist mein Drang hin? Meine Lust? Meine Taten? Meine Stärke?
Ich finde sie nicht mehr, suche verzweifelt nach Halt, aber ich falle, immer tiefer...
Du lässt mich nicht mehr los...
Ein gebrochenes Herz, gefangen, verzweifelt, niedergeschlagen...
Ohne Hoffnung...
Ich vergehe in einem wunderschönem Lied, höre es immer und immer wieder...
und wieder...
und wieder...
Musik: Interpol - Wrecking Ball
Musik: The Shins - Phantom Limbs
Tränen begleiten uns in unserem Leben.
Es sind Tränen der Trauer,
Tränen der Freude,
Tränen der Rührung.
Tränen begleiten uns in unserem Leben.
Sie können schmerzen,
sie können den Schmerz vertreiben,
sie können uns menschlich machen.
Tränen begleiten uns in unserem Leben,
wenn wir uns zu ihnen bekennen,
geben sie uns unendliche Stärke,
wie nichts auf der Welt.
Tränen sind Deine besten Freunde,
denn sie kommen,
wenn andere Dich schon längst verlassen haben...
Musik: Radiohead - All I need
Fantastischer Song...
Mehr fällt mir dazu nicht ein.
Musik: Hans Zimmer - Budget Meeting (King Arthur OST)
...und wo wir gestern schon so schön dabei waren, ein weiteres Stück von Hans Zimmer.
Mitreißend,
man kann sich in Gedanken vorstellen,
welche Schlacht tobt,
wie Schwerter klirren,
Katapultgeschoße dumpf einschlagen,
Schreie über das Schlachtfeld hallen...
Wie Hoffnung stirbt und Freunde fallen,
wie das Gute sich gegen das Böse stemmt,
bevor es opferreich die Oberhand gewinnt...
Bis ganz zum Schluß sich zwei Herrscher gegenübertreten,
Könige, Hauptmänner, Anführer,
entschlossen bis zum Ende,
doch
nur einer kann obsiegen...