Des Elbens Leid

04.03.2008 um 19:09 Uhr

... hoch 20

von: elrenluthien   Kategorie: .Apokalyptisches

 
wie soll es weitergehen ?
 
ich entbehre so vieles.
 
es muss etwas
 
in mein leben kommen,
 
das mir sinn und freude
 
gibt.
 
(Zitat-Quelle: klick)
 
me and myself
 
(aufs Bild klicken für eine vergrößerte Version desselben)

04.03.2008 um 00:03 Uhr

Ende im Gelände...

Musik: Jeremy Soule - Dragon - NeverwinterNights OST

Momentan bin ich ideenlos. Nicht mal ein Lied hatte ich die letzten Tage parat...

Könnte schreiben über das Telefonat am Freitag, aber eigentlich ist es das garnicht wert. Ich bin das losgeworden was ich wollte. Meine Wut, meine Aussagen, meine Entscheidungen. Entweder ganz oder garnicht, etwas dazwischen gibts nicht. Zuweit die Entfernung, zuwenig Ergebnisse nach der Zeit um dafür noch etwas zutun...

Ihr "Es hat nicht klick gemacht, irgendwie..." 

Ich gehe mit der Gewissheit, überhaupt keine Chance von ihr bekommen zu haben, zuwenig ließ sie zu, zuoft war sie mit den Gedanken woanders, zuoft habe ich diese Symptome schon gesehen und ein ungutes Gefühl beschlich mich die ganze Zeit des Zusammenseins, was im Endeffekt keines war, zuoft habe auch ich meine Augen woanders hinschweifen lassen, weil ich wußte das dies nichts wird...

Zuwenig wußte Sie überhaupt von mir, eigentlich nur Oberflächlichkeiten.

Kein Elb der im Auto singt, kein Elb der in der Disko ausgelassen tanzt, kein Elb der sich Zärtlichkeiten und Streicheleien hingibt, kein Elb der verwöhnt, betört, was er doch so gerne tut...

Facetten die verborgen blieben. Besser so... 

Ihr "Wie gehts jetzt weiter? Ich will noch Kontakt..."

Gewissensbereinigende Aussagen ohne Attitüde zur Verwirklichung. Das weiß ich. Erfahrung.

Ich fahre keine 40km um mal schnell einen Kaffee trinken zu gehen. Wenn Sie das möchte... Bitte... Ich gehe an mein Telefon wenn jemand anruft. Doch sie wird nicht anrufen. Aus Angst. Und ich werd mich nicht melden, anrufen, um Audienz bitten, keine Lust mir wieder nach 3 Wochen ein bitterböse, gezischtes "Spionier mir nicht hinterher!", "Was geht Dich das an?" oder "Geh mir nicht auf den Sack." an den Kopf werfen zu lassen wenn man anruft.

Ich bin klar meiner Gedanken, weiß das ich DAS aufgarkeinen Fall will, das wußte ich wahrscheinlich schon vor ihr, und ich kann nicht mal sagen das ich traurig bin, das es so gelaufen ist. Es war absehbar, trotz einiger weniger Lichtblicke. Aber es waren eben nur Lichtblicke, kurze Momente des "Ah, jetzt hab ichs!"-Gefühls.

Was bleibt ist das große Unverständnis darüber welche Ansichten manch vermeintlich erwachsene Menschen haben, wie sie mit Verantwortung umgehen, auch wenn man sich kaum kennt, sich davor drücken, sich winden wie ein frisch gefangener Aal, nur um nicht derjenige zu seinder "weh tut".

Erwachsen sein wollen und erwachsen sein. Das sind 2 verschiedene Dinge.

Auch ich bin es nicht immer... Doch nach und nach entscheide ich mich.

Auch durch meine Erfahrungen.

Auch wenn ich wieder alleine bin.

Auf in den Frühling!

Auf zur Fleischbeschau der glücklich Geschwängerten und oberflächlich Verliebten, die mich bisweilen mit ihren leeren Phrasen und Aufregereien über völlig Belangloses nerven, ja langweilen...

[dies ist nicht auf die Leser bezogen, ich rede von meinem Umfeld, es braucht sich also keiner beleidigt fühlen, bitte, ihr wißt doch ich bin ein lieber Kerl. ;) ]

Zum Glück sorgt ein Bambienchen für Abwechslung mit ihrer jungen, unverbrauchten, frischen Art. Ein Stück Zucker.

Situationen wo sich der Elb fragt: Bist Du nicht eigentlich zu alt?