Des Elbens Leid

14.10.2007 um 20:05 Uhr

Kissen...

von: elrenluthien   Kategorie: .Lyrisches

Musik: Feist - Honey, Honey

Kissen

 

eine kleine Ecke

vom Kissen 

riecht noch nach Dir

unverwechselbar bist das Du

 

erinnert mich an

Deine süßen Küsse

Deinem Atem in meinem Nacken

die wohlige Wärme 

die Nähe

die Berührungen 

das Streicheln

die Entspannung 

 

dieser kleine Stück Stoff

erinnert mich daran

wie schön es war

 

wie alles hier 

 

.elrenluthien

11.10.2007 um 23:10 Uhr

Nebel...

von: elrenluthien   Kategorie: .Lyrisches

Musik: The Departure - Don't come any closer

Nebel

 

Nebel liegt über mir

Kann nichts sehen

Fühle nur die Leere und das Grau

Einsamkeit umgibt mich, wohin soll ich gehen?

 

Nach links, nach rechts

Vorwärts oder zurück

Oder bleib ich einfach stehen?

 

Sehe im Dunst einen Lichtschein

Und hoffe es ist der Glanz Deiner Augen

Der den Schleier zu lichten vermag

Doch es ist nur das Messer, das blitzt

Auf mich zu schnellt, aus dem Nichts

Das nun noch tiefer sitzt

 

Rufe nach Dir

Doch niemand antwortet

Irre umher

Höre von weit weg den Klang Deiner Stimme

Die süßen Worte, das Lachen

Dann stelle ich fest

Es ist mein Herz

Das schlägt

 

Und schmerzt

 

Tropfen fallen

prallen auf mit dumpfen Ton

Doch ist es nicht der Regen der Hoffnung

Auf den der Sonnenschein folgt

Es ist nur ein Menschlein das weint

Allein und unvereint

 

Niemand da

Der ihn zu durchdringen vermag

 

Den Nebel.

 

written by elrenluthien.

 


07.10.2007 um 22:40 Uhr

Einfach nur :(

von: elrenluthien   Kategorie: .Lyrisches

Stimmung: hilflos...
Musik: Faun - 2 Falken

Ich grub meiner Liebe ein grünes Grab,
ich senkte sie in die Farne hinab.
2 Falken flogen droben her
und einer der traf den anderen schwer
und rote Tropfen fielen.

Bis der Schleier fällt,
bis die Stille bricht,
bleib bei mir, bitte weck mich nicht.
Bis der Winter geht,
bis der Tag anbricht,
bleib bei mir, bitte weck mich nicht.

Ich traf meine Liebe die kommende Nacht,
im Wald unter Tieren war sie aufgewacht.
2 Falken führten uns beide im Schlaf
und zogen uns weiter hinab.

Wir liegen zusammen am Ende der Nacht,
die Geister, die wir riefen waren wir.
Wir stehen am Abgrund und blicken hinab,
die Tiefe hält uns nicht mehr.

05.10.2007 um 18:25 Uhr

Gedanken für heute...

von: elrenluthien   Kategorie: .Lyrisches

Sieh, wie das Licht
Durch graue Wolken scheint
Sieh, wie der Mensch
Sich erhebt
Sieh, wie die Zeit
Sich um unsere Augen schreibt
Uns gehört nur der Moment

Wie soll ich dir sagen
Dass unsere Wahrheit
Niemals für ewig ist
Niemals für ewig ist
Wie soll ich erklären
Dass eine Liebe
Vielleicht nie vergeht

Halt mich fest
Für einen Augenblick
Komm und halt mich fest
Halt mich fest
Wir teilen uns die Zeit
Komm und halt mich fest

Hörst du das Herz
Wie es laut und kräftig schlägt
Wenn dich ein Kuss
Sanft berührt
Glaubst du dem Schein
Oder fühlst du dich geliebt
Suche die Antwort in dir

Wie soll ich dir sagen
Dass diese Wahrheit
Niemals für ewig ist
Niemals für ewig ist
Wie soll ich erklären
Dass eine Liebe
Vielleicht nie vergeht


Halt mich fest
Für einen Augenblick
Komm und halt mich fest
Halt mich fest
Wir teilen uns die Zeit
Komm und halt mich fest


Wenn endlos der Regen fällt
Und der Sturm zieht nicht weiter
Und alles bleibt ungesagt
Alles bleibt ungetan
Dann glaub mir
Die Einsicht kommt

Die Jahre ziehen wie Wolken
Und die Tage sind kürzer
Alles war unbewusst
Und alles war ungewollt
Dann glaub mir
Die Kälte kommt

Reich mir deine Hand und steh auf
Es gibt doch so viel mehr
Gib nicht auf

Stirb für mich
Für ein anderes Leben
Warte nicht
Bis dein Herz zerfällt
Was kann die Hoffnung für dich tun
Wenn du ihr die Chance nicht gibst

Wenn du nicht vergessen kannst
Und du suchst immer weiter
Und alles bleibt dir versagt
Du hast deine Zeit vertan
Dann glaub mir
Die Einsicht kommt

Der Himmel ist unerreichbar
Und du ertrinkst in den Weiten
Und niemand hat dich gewarnt
Du hast viel zu viel gewagt
Dann glaubst du zu schwach zu sein

Reich mir deine Hand und steh auf
Es gibt doch so viel mehr
Gib nicht auf

Stirb für mich
Für ein anderes Leben
Warte nicht
Bis dein Bild zerfällt
Was kann der Glaube für dich tun
Wenn du ihn nicht willst

Stirb für mich
Für ein anderes Leben
Warte nicht
Bis dein Herz zerfällt
Was kann die Hoffnung für dich tun
Wenn du ihr die Chance nicht gibst

Reich mir deine Hand und steh auf
Es gibt doch so viel mehr
Als du glaubst

Stirb für mich
Für ein anderes Leben
Warte nicht

21.12.2006 um 10:32 Uhr

Stille...

von: elrenluthien   Kategorie: .Lyrisches

Stimmung: joar, auf Arbeit halt...
Musik: das leise Rauschen des Notebooks

 
 
Die Stille bedeutet mehr als tausend Leben,
und diese Freiheit ist mehr wert als alle Reiche der Welt.
 
Die Wahrheit in sich selbst erblicken,
für einen Augenblick,
gilt mehr als alle Himmel,
mehr als alle Welten,
mehr als alles, was es gibt.
 
Im Innern dieser neuen Liebe stirb.
 
Dein Weg beginnt auf der anderen Seite.
Werde der Himmel.
Richte die Axt wider die Gefängniswand.
 
Entkomme.
 
Tritt ins Freie, wie jemand, der plötzlich in Farbe geboren wird.
 
 
 

 
Tue es jetzt.
Du bist von dichten Wolken eingehüllt.
Stiehl Dich seitlich heraus.
Stirb und sei still.
 
Stille ist das sicherste Zeichen, dass Du gestorben bist.
 
Dein altes Leben war eine fieberhafte Flucht vor der Stille.
Der sprachlose Vollmond kommt eben jetzt hervor.
 
 Rumi: Ruba'iyat. Mondschöner, schlafe nicht!

26.11.2006 um 23:12 Uhr

Ein Gedicht von Stephan Brinkmann (Nachtpoet)

von: elrenluthien   Kategorie: .Lyrisches

Musik: Tool - Wings for Mary (Pt. 1); Tool - 10,000 Days (Wings Part 2)

Kann immer noch

Kann ruhig schlafen, denn
ich habe das Gesicht des Wahnsinns gesehen,
wie es mich anlächelt.
Habe zurückgegrinst, und so
ist ihm das Lachen vergangen.

Kann genußvoll Essen, denn
hab all den Schmerz der Welt verschlungen,
und gespürt wie er mich zu vergiften droht.
Hab ihn verdaut, Stück für Stück,
Platz geschaffen für das Morgen.

Kann immer noch hoffen,
Hab dem Tod ins Auge geblickt,
seinem kalten Starren widerstanden,
ihn überlebt, von Tag zu Tag,
trage das Leben mit mir wie einen kostbaren Schatz.

Will weiter und weiter,
Der Weg ist weit, so weit, so weit,
das Ziel, nur manchmal kurz in Sicht
und doch geh ich unbeirrt voran,
hab nichts zu verlieren und viel zu gewinnen.

Will nicht mehr aufhören,
ich bin ein Junkie,
das Leben, meine Droge,
die Liebe, mein Rausch,
die Dunkelheit, meine Erlöserin.

Will nur noch Leben,
einem Schmetterling gleich,
Staub der Träume bedeckt meine Flügel,
gleite mit ihnen durch die Seelen der Menschen,
taue das Eis.

Kann immer noch
und höre nie auf,
Schritt für Schritt
offenen Auges
dem Ende entgegen.

19.11.2006 um 20:52 Uhr

Ein Gedicht von Ulrich Schaffer

von: elrenluthien   Kategorie: .Lyrisches

Musik: A Perfect Circle - The Outsider; A Perfect Circle - Pet

Grundrechte

Du hast das Recht,
deine dunklen Stunden zu durchleben
und dich nicht durch billige Sprüche
aus ihnen herauslocken zu lassen.
Schon der Versuch ist eine Entwürdigung
deiner inneren Wirklichkeit.
Du bist auch deine Dunkelheit.
Die Abgründe und Widersprüche
gehören auch zu dir.
Die Schatten geben deinem Leben
Tiefe und Menschlichkeit.
Wer mit dir in Beziehung tritt,
sollte wissen, dass diese Seite zu dir gehört.
Wer sie in dir ablehnt,
hat nicht das Recht,
sich deinen Freund und deine Freundin zu nennen.

Manche geben dir nicht das Recht
auf diese Seite in dir.
Sie erwarten, dass du sie unterschlägst
und das Glück vorspielst.
Vielleicht haben sie weniger Angst für dich als für sich selbst,
weil sie durch dich an das Unoffene in sich selbst geraten.
Wenn sie darum dir helfen wollen, geschieht es nicht,
um Dir zu helfen, sondern sich selbst.
Ferngesteuert und mobil.

06.11.2006 um 22:54 Uhr

Ein Gedicht von Rudyard Kipling

von: elrenluthien   Kategorie: .Lyrisches

Stimmung: Froh, die Grippe ist fast wech *gg
Musik: U2 – Mothers of the Disappeared

Wenn du den Kopf behältst, falls alle andern
verlieren ihn und sagen: Du bist schuld!
Wenn keiner dir mehr glaubt, nur du vertraust dir
und du erträgst ihr Mißtrau'n in Geduld

Und wenn du warten kannst und wirst nicht müde
und, die dich hassen, dennoch weiter liebst,
die dich belügen, strafst du nicht mit Lüge
und dich trotz Weisheit nicht zu weise gibst

Wenn du dich nicht verlierst in deinen Träumen
und du nicht ziellos wirst in deinem Geist,
wenn du Triumph und Niederlage hinnimmst,
beide Betrüger gleich willkommen heißt

Wenn du die Worte, die du mal gesprochen,
aus Narrenmäulern umgedreht vernimmst
und siehst dein Lebenswerk vor dir zerbrochen
und niederkniest, wenn du es neu beginnst

Setzt du deinen Gewinn auf eine Karte
und bist nicht traurig, wenn du ihn verlierst,
und du beginnst noch einmal ganz von vorne
und sagst kein Wort, was du dabei riskierst

Wenn du dein Herz bezwingst und alle Sinne,
nur das zu tun, was du von dir verlangst,
auch wenn du glaubst, es gibt nicht mehr da drinnen
außer dem Willen, der dir sagt: Du kannst!

Wenn dich die Menge liebt, und du noch du bleibst,
wenn du den König und den Bettler ehrst
wenn dich nicht Feind noch Freund verletzen können,
und du die Hilfe niemanden verwehrst

Wenn du in unverzeihlicher Minute
Sechzig Sekunden lang verzeihen kannst:
Dein ist die Welt - und alles was darin ist
Und was noch mehr ist - dann bist du ein Mensch!


02.10.2006 um 19:24 Uhr

Engel...

von: elrenluthien   Kategorie: .Lyrisches

Stimmung: in Glück schwelgend
Musik: Yoko Kanno - Ghost In The Shell - Stand Alone Complex

Es ist mir ein Engel erschienen

In Form meines neuen Lebens

Ja ich bin glücklich

Seit langem

 

Die Vergangenheit vermisse ich nicht mehr

Denke daran, manchmal

Aber es sind nur wenigen Sekunden

Um festzustellen

Ich vermisse nichts

Nichts von alledem

 

Es freut mich

zu wissen, das nicht alles falsch ist

Ich auf dem richtigen Weg bin

Meinem Weg

 

Nur liebe und nette Menschen um mich herum

Niemand der mich nicht mit offenen Armen empfangen hat

Unter diesem erlesenen Häuflein

Ganz Besondere

Auch Engel

Die es wert sein könnten

Geliebt zu werden

 

Doch neige ich zur Vorsicht

Bei all den Glücksgefühlen in deren Nähe

Der Kopf bleibt an

Obwohl das Herzlein momentan überhand hat Fröhlich

12.09.2006 um 20:35 Uhr

Wünsch mich nicht zurück

von: elrenluthien   Kategorie: .Lyrisches

Manchmal ertrag ich nicht
Wenn die Zeit ganz nach Plan
Ihre Stunden aus dem Leben streicht
Und manchmal sehne ich mich danach

Manchmal befürchte ich
Das sich mein Leben niemals ändern wird
Bis zum letzen Tag
Und manchmal sehne ich mich danach

Wir sind vergänglich wie der Schmerz
In einem Augenblick
Wir sind vergänglich wie der Scherz
Den das Schicksal mit uns treibt

Manchmal stört es mich
Wenn das Vergessen mich still
In seine Arme nimmt
Und manchmal sehne ich mich danach

Manchmal frag ich mich
Was mit dem Morgen kommen wird
Und ob es unsterblich ist
Denn manchmal sehne ich mich danach

Der schönste Moment verblasst
Wenn er für ewig ist
Das größte Verlangen stirbt
Wenn es befriedigt wird


Wünsch mich nicht zurück
Ich wünsch mich nicht zurück

10.09.2006 um 01:56 Uhr

Netter Text, nettes Lied....

von: elrenluthien   Kategorie: .Lyrisches

Stimmung: verträumt
Musik: Apoptygma Bezerk - Nearer (Banilla dream version)

You are reaching your goals
But I'm still trapped inside of mine
Before the break of day
You will be gone and far away

In solitude
With no place to run or hide
I hear my own mind cry
And I fall just to see you rise

And I will go down on my knees
And pray the best that I can
I want you to be near...
And I will go down on my kness
And try to make you understand
My deepest fear

With pain in my heart
I will travel on my own
To that place inside
Where I can be alone

In solitude
With no place to run or hide
Again I hear this voice cry out
And I fall just to see you rise

And I will go down on my knees
And pray the best that I can
I want you to be near...
And I will go down on my kness
And try to make you understand
My deepest fear

27.08.2006 um 11:22 Uhr

Gedanken

von: elrenluthien   Kategorie: .Lyrisches


Tief wie die Erde, Schwarz wie Milch
Trockene Lippen, Alles gesagt
Nichts ist vergessen, Und nichts verheilt
Teil meine Stunden, Nie mehr durch zwei

Du bist nur noch Vergangenheit
Jedes Gefühl, Jeder Traum, Nur Erinnerung
Du bist nur noch verschenkte Zeit
Und jeden Schwur, Jeden Sinn, Nahmst du fort mit dir
Irgendwohin

Staub in der Ferne, Grau wird das Licht
Brennt dir die Narben, In dein Gesicht
Nichts ist vergeben, Alles vorbei
Teil meine Stunden, Nie mehr durch zwei

Du sagst, ich bin naiv, Meine Welt sei nicht real
Du glaubst, ich falle tief, Ohne dich als Ideal

Schau mich an, Dann wirst du sehn
Vielleicht verstehn, Wer ich bin

Ich spiel mit der Welt, Wie ein Kind
Das nichts weiß, Von der Zeit Die verrinnt,
Bitte verzeih mir den Weg, Den ich ging
Ich will doch nur leben

Sieh dich an
Ist es bequem, Nur mitzugehn
Als Nahrung für das System?

Es ist bequem, Nur mitzugehn
Ein kleines Licht im System

26.08.2006 um 11:24 Uhr

Tag des Auszugs

von: elrenluthien   Kategorie: .Lyrisches

Stimmung: melancholisch

Der letzte Tag erscheint so friedlich, Im Abendrot
Die sanfte Berührung, Stimmt mich sinnlich
Für den Moment ist alles gut
Doch nichts wird mehr so, wie es war

Du sprichst von der Zukunft, Für uns beide
Hast du denn nicht bemerkt, Du sprichst nur von dir
Dir ganz alleine
Und ich hab mich zu weit entfernt

Deine Welt erscheint so künstlich, Perfekt und trivial
Hinter der Fassade zeigt sich
Wie dich dein Ego plagt
Im Grunde bin ich dir egal

Du sagtest, du liebst mich, Wenn ich folge
Doch davon sind wir weit entfernt
Du liebtest nur dich, Dich ganz alleine
Und daraus habe ich gelernt

Gar nicht weit von hier, Stirbt ein Teil von mir
Gib acht, Denn ich weiß
Du zahlst den Preis dafür

Alles, was du bist ist Vision
Alles, was du hast, gehört dir schon nicht mehr
Alles von dir ist Illusion
Alles von dir

17.08.2006 um 16:55 Uhr

So kanns gehen....

von: elrenluthien   Kategorie: .Lyrisches

Stimmung: Weltuntergang

Dies schrieb ich als meine ehemals Angebetete, meine Seelenverwandte, meine Gefährtin fürs Leben sich abwandt von den Dingen die uns einstmals verbanden...

Dies geschah vor circa 2 Monaten.

 

Nun bist Du weg, fortgegangen,

wer weiß, vielleicht für immer.

Hätte jemals jemand von uns gedacht, das es soweit kommt?
Das jemand diesen Schritt wagt?

Ich weiß nicht...

Ich glaube nicht...


Unser Heim, einstmals ein Zeichen unserer innigen Liebe und Verbundenheit,
das Zuhause für unser kleines Mädchen, das wir uns wünschten.
unsere Burg vor den Kritikern und Falschspielern.

Jetz ist es leer...

Ein Nichts...


Eine Hölle für die Zurückgelassenen,
Sie quält mich mit all den schönen Erinnerungen und auch den schlechten,
den Schicksalsschlägen, die wir durchlebten, die uns erstarken ließen,
den Jubelfesten, die wir abhielten,
den Tränen die darin flossen,
und dem Gelächter, das durch unsere Hallen schallte...


Ich laufe durch die Räume,
planlos, ziellos,
suche nach Dir...

Doch nichts...

Ich gehe ins Bett, mein Griff nach Dir geht ins Leere...

Ich wälze mich durch die Nacht, träume von Dir...

wie es war

wie es hätte werden können

wie es hätte sein sollen.


Ich betrachte Deine Photos, schaue mich suchend um,
niemand da...

Tränen...

Diese wunderschönen Bilder,
Deine wunderschönen Augen,
Dein wunderschöner Körper.

Das schönste Geschöpf, das ich einstmals erblickte, liebte...

Nicht da...
weit weg...
ziehen gelassen...

durch mich...


Hätte ich geahnt, wie es in Dir aussieht,
wie sehr Dich bestimmte Dinge stören, ich hätte es unterbunden...


Ich denke zurück,
wir waren unterwegs, wir haben gefeiert,
wir haben gelacht, wir waren wir.

Das waren wir, nicht Du, nicht ich, wir...

Wir haben versäumt dies aufrecht zu erhalten, miteinander zu reden.

Dies ist mir klar geworden.


Doch zu spät.


Wegzugehen, Leute kennenzulernen, zu feiern,
das Leben zu geniessen, das doch so viele spannende Dinge bietet...

Das bin auch ich, genau wie Du.

Ich habe es verlernt, das gebe ich zu, doch bin ich gewillt dies zu ändern,
ohne wenn und aber und ohne mich zu verbiegen.

Nicht für Dich, für mich, für uns...

Laß mich Dein Herz zurückerobern,
Dein Feuer,
Deine Leidenschaft.


Ich weiß es ist nicht alles verloren, nicht alles zu spät.
Ich weiß es gibt Hoffnung für uns.
Ich weiß ich kann es schaffen...
Wir können es schaffen...

Wir haben soviel geschafft, gemeinsam...

Nur der Wille muss da sein, Dein Wille...

Er wird es nicht sein...