Überlebt!
In der Tat!
Gestern wackelte die Bude,
im wahrsten Sinne des Wortes,
mal kurz.
Um 23.45
Es war als wäre ein LKW ins Haus gedonnert.
Dabei war es...
Ein Erdbeben.
Hier in der Schweiz.
4.2 auf der Richterskala.
Epizentrum keine 50km von hier.
Aber:
wir haben überlebt.
So fühlt sich also "Erdbeben" an.
Merkwürdiges Gefühl,
wenn man noch nie eins mitgemacht hat.
Was mich aber zu der Frage führt:
Was wenn mir oder Dir etwas passiert?
Was können wir tun wenn es dem Anderen
schlecht geht.
Was wenn Dir irgend so ein
dahergelaufener Irrer in Rio,
einer Stadt in dem das menschliche Leben
bisweilen nicht mal einen Euro wert ist
und in dem die Polizei gerade streikt,
eine Knarre an den Kopf hält,
wie bereits geschehen.
Was könnte ich dann tun?
Wer würde mir diesen Umstand mitteilen,
wenn Dir etwas zustösse?
Mit zwei Worten:
Garnichts.
Und niemand.
Und umgekehrt genauso.
Traurig, traurig.
Zwei Menschen die sich gefunden haben,
sollten sich nah sein...
Nicht so.


