I pull the black from the grey ...
Stimmung: grmpf
Musik: Black Poets - Irene, Black Poets - The Ascension
Halten wir fest:
Eigentlich kenn ich Dich nicht. Die paar Male die wir uns sahen, die x-Male die wir mailten, waren angenehm und wir waren auf dem Weg wohin auch immer. Ich hab mich darüber immer wieder gefreut. Blicke, Gespräche, süße Andeutungen.
Eigentlich kennst Du mich nicht. Hielt ich mich mit der Vergangenheit doch recht bedeckt, weil mein Blick meist nach vorne gereicht ist, nicht zurück. Wir vermittelten einander ein positives Lebensgefühl , das sich aus tiefer Symphatie entwickelte wie die berühmte zarte Pflanze, die man nicht treten sollte.
So, nun ist da dieser andere, einer der schwarzbunt ohne H schreibt. Ja, Scwarzbunt. Wahrscheinlich seelisch noch zerfetzter als ich. Noch schwärzer, noch dunkler. Wahrscheinlich ohne Stolz und Optimismus, den ich mir doch immer wieder bewahre, so sehr mich das Leben auch in den Staub schickt. Manche nannten mich deswegen arrogant, andere unnahbar, andere waren stolz auf mich und waren erstaunt. Das bin ich. Genau. Der ist nun da von jetzt auf gleich. Paff! "Wacklige Sache" hör ich da... "Öffnen", "Zärtlichkeit, Intelligenz, Einfühlsamkeit" hör ich hier... "Versuch", "Gefühl" hör ich dort... und noch mehr so ganz komische Sachen die sich völlig widersprechen.
Eigentlich liegt alles auf der Hand:
DU
HAST
NEN
ANDEREN.
Punkt. Aus. Ende.
Sonnenklar. Elb macht sich vom Acker. Sollte ihm leicht fallen... Ging ja das letzte mal auch ganz einfach irgendwie. Ja es war einfach... Das war es... Das WAR es...
Und dann kommt ein:
"guten morgen/tag elb, ich hoffe dir gehts nich so schlecht
wann würde es dir denn passen, dass wir uns mal aussprechen?"
Ich hatte alles gesagt. Du hast es nicht verstanden. Ließest Dich, warum auch immer nicht, null, nada darauf ein, obwohl ich Dich für feinfühlig und intelligent hielt. Und in der Tat, Du hast recht, das ist alles viel zu schwammig. DU bist viel zu schwammig, nicht greifbar. Alles um Dich herum. Das was da jetzt passiert. Du erzähltest mir von den Arschlöchern, den Deppen, den Idioten, die kranken Geschichten, die mir bisweilen die Kinnlade herunter fielen ließen. Vonder Abkehr von Deiner Vergangenheit, von dem Blick nach vorn, von den Entwicklungen. Von dem "Anderen".
Alles schwammig, schummrig, neblig, wenn ich es nochmal Revue passieren lass...
Das bist Du.
Nicht zu fassen.
Nicht zu greifen..
Und nun...
Hadere ich mit mir selbst... Seit Tagen... Für Argumente tauchen immer wieder Gegenargumente auf. Stiche ins Herz. Ein dumpfes Magengefühl. Gedanken die kreisen, mir die Konzentration aufs Wesentliche nehmen, mir den Lebenssaft aussaugen, die Kraft nehmen...
Die letzten Wochen waren so hart, gingen an meine köperlichen und geistigen Grenzen. Arbeiten schlafen, Arbeiten schlafen, Wohnung suchen, die raren Finanzen regeln irgendwie, das Warten auf das Ende des jeweiligen Tages (momentan wohl das beste was ich kann), Freunde nicht außer acht lassen...
Und doch war da Licht irgendwie. Ich hab mich innerlich gefreut. Trotzallem.
Das Fass war voll aber es lief nicht über. Doch das jetzt hat es zum Überlaufen gebracht. Das mit Dir. Der Tropfen, der meine Laune verdirbt, mich deprimiert, an mir nagt.
JA! Verdammt irgendetwas ist da. Obwohl da nix ist.
Was ist da nur?
Was tue ich nur???
Wage ich den Versuch? Kämpfe. Versuche es. Ergötze mich noch einmal an Deiner Schönheit, Deinem Blick... Ergebe mich Dir. Gebe Dir nochmal die Gelegenheit mich zu bekommen. Den stolzen Elb. Nehme Dich in den Arm. Küsse Dich. Wenn Du mich lässt... Überzeuge Dich vom Gegenteil. Renne in mein Verderben, Laufe in Dein Messer, gebe meinem Herz den letzten Elfenwind-Kick und Gnadestoß... weil ich das Gefühl hab, das es doch gut werden könnte?
oder
Sage ich Dir einfach, das Du verschwinden sollst... Lasse Dich Deine Fehler eingestehen, denn Frauen sind stolz und werden jemandem nie recht geben, der versucht alles vorrauszusehen. Versuche das zu vergessen, Dich zu vergessen. Ein Pflaster zufinden welches auf die neue Narbe passt... weil ich das Gefühl hab, das das wieder nur schwachsinnige Zeitverschwendung wird? Entziehe ich mich dem Messer. Stelle mich dem nicht entgegen? Fliehe, solange es noch geht... Mit Stolz und Arroganz und dem Gedanken das Du es nicht bist, nie warst und sowieso nicht verstehst was ich Dir zu sagen versuche.
Ich hadere mit mir selbst...
Da ist der andere...
Ganz plötzlich war er da...
Schwammig ist das...
Du bist schwammig...
Und ich auch.
Der Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte.
Die Gefahren sind groß.
In beide Richtungen.
Das Gefühl hab ich.
Es war einmal so einfach.
Der Elb nimmt sich das Schwarz aus dem Grau...
Und er erwischt sich dabei,
wie er bei morgendlicher Fahrt zur Arbeit,
Interpols Leif Erikson lebt,
singt,
und dabei eine Träne vergießt...
She says It helps with the lights out
Her rabid glow is like braille to the night.
She swears I'm a slave to the details
But if your life is such a big joke, why should I care?
The clock is set for nine but you know you're gonna make it eight.
So that you two can take some time, teach each other to reciprocate.
She feels that my sentimental side should be held with kid gloves
But she doesn't know that I left my urge in the icebox
She swears I'm just prey to the female,
Well then hook me up and throw me, baby cakes, cuz I like to get hooked.
The clock is set for nine but you know you're gonna make it eight.
All the people that you've loved they're all bound to leave some keepsakes.
I've been swinging all the time, think it's time to learn your way.
I picture you and me together in the jungle it will be ok.
I'll bring you when my lifeboat sails through the night
That is supposing you don't sleep tonight
It's like learning a new language
Helps me catch up on my mime
If you don't bring up those lonely parts
This could be a good time
You come here to me.
We'll collect those lonely parts and set them down
You come here to me...
She says brief things, her love's a pony
My love's subliminal

